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Das Nachdenken über Zusammenhänge

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eisbaer

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#1
das Perfide an der EEJ-Sache wäre z.B. das:

der Arbeitgeber leiht sich vom Sozialamt den Arbeitssklaven für einen Euro die Stunde aus. vergleichbare Arbeitskräfte aus dem Dorf, wie jetzt bei der bevorstehenden Erdbeerernte werden mit vier Euro die Stunde bezahlt.
Nun frage ich mich, was passiert mit den drei Euro Differenz die zwischen dem Hungerlohn des EEJers und dem nicht auch sehr guten Lohn der Hausfrau aus dem Dorf entstehen.
Verleibt die sich der Bauer ein , oder kriegt das das Sozialamt?
Wer zahlt überhaupt an wen was?

Und wie verhält es sich mit der sogenannten Schuld, die für den Bezug der Sozialleistungen entstanden ist und die der Staat gegebenfalls dann den Kindern - so sie zu Geld kämen - als Rückforderung aufmacht? Mindert dieser Differenzbetrag die Schuld oder zahlen die Nachkommen dann auch das aus ihrer privaten Tasche mit zurück, was sich der Erdbeerbauer eingesteckt hat ?

Also bezahlen meine Kinder im Nachgang den Erdebberbauern, damit ich auf dessen Feld herumkriechen durfte?

Wer weiß, wie sich das alles überhaupt verhält?
 

Bienchen

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#2
Wenn 1-€-Jobber eingestellt werden, verdient der entsprechende Betrieb nur daran, da er noch 500 € (in einem mir bekannten Fall 900 €)
pro Arbeitskraft erhält.
Fazit: Er braucht nichts bezahlten, sonder verdient noch an Dir.

Der "Beschissene" ist immer der 1-€-Jobber!
 

eisbaer

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#3
und das Geld, was der Arbeitgeber erhält, ist dann auf meiner rückzahlbaren Erbschuld noch mit oben ?? Toll. :kotz:
 

Vera....ter

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#4
Also unser hiesiger zahlt 3,21 EURO (?) aber nur für die volle Arbeitsleistung - das sind drei Stiegen in der Stunde und kaum zu schaffen. Also eher weniger ... ab 100 EURO Verdienst im Monat bleibt dem Arbeitslosen fast nichts mehr übrig (20 % von seinem Verdienst):

Nu rechne mir mal:

40 Std. pro woche * 4 Wochen =

160 Std. * 3 EURO = 480 EURO

- 100 EURO Freibetrag

sind noch 380 EURO und von denen darfst du 20 % behalten

macht 76 EURO

also 176 EURO für 160 Std. = 1,10 EURO in der Stunde !

Die Angaben entsprechen der Realität ! Kein FAKE !
 

Rinzwind

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#5
@Vera....ter

Wenn dein Beispiel ein EEJ ist, dann dürfte m. E. kein Abzug erfolgen, denn die MAE ist schließlich kein Einkommen, sondern eine Aufwandsentschädigung.

Habe ich da schon wieder etwas falsch verstanden oder darf die ArGe so etwas willkürlich nach eigenem Ermessen und zum Schaden der LeistungsempfängerInnen entscheiden? :|

Schönen Gruß,

Andreas[/b]
 

Heiko1961

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#6
Ein großes Problem sind die privaten Jobvermittler und Zeitarbeitsfirmen.
Die verdienen sich an Alg II- Empfänger eine goldene Nase. Da ist es kein Wunder, daß die Firmen keine Festanstellung mehr anbieten. Denen wird es doch leicht gemacht.
Ein anderes Problem sind die Zweitjobs.
"Biete als Zweiteinkommen auf .....basis nebenberufliche Tätigkeit. Nur berufstätige, keine Alg- Empfänger."
Diese Anzeigen bestimmen doch die Zeitungen.
Da sollte man die Hebel ansetzen.
Dann werden die Firmen gezwungen versicherungspflichtige Arbeitsstellen anzubieten.
Okay, ist meine Meinung. Ich kann damit auch falsch liegen.

Gruß, Heiko :(
 

nele

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#7
ich hatte dieses hier schon in einem anderen thema gepostet. kommt aber gut . da sieht man
1. wo das geld bleibt (private arbeitsvermittler)
2. wie die peinliche vermittlung der EEJ's delegiert wird
3. welche hintertürchen man dazu noch benötigt (tochtergesellschaft)
Zitat: Die Vergabe von Ein-Euro-Jobs wird in Hamburg völlig neu geregelt. Die Vermittlung von Langzeitarbeitslosen in befristete Arbeitsgelegenheiten wechselt zum 1. Januar 2007 von der Arbeitsgemeinschaft Hartz IV (Arge) in die Hamburger Arbeit (HAB), einem öffentlichen Beschäftigungsträger zur Integration von Arbeitslosen in den ersten Arbeitsmarkt. Dieses geschieht mit Zustimmung der Wirtschaftsbehörde zur Entlastung der personell stark angespannten Arge, hieß es am Mittwoch. Die Vermittlung von Ein-Euro-Jobs sei nicht zwangsläufig eine hoheitliche Aufgabe, sondern könne auch von einem anderen Unternehmen unter öffentlicher Aufsicht durchgeführt werden.
http://www.welt.de/data/2006/05/18/888639.html

nele
 
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