"Das Klagelied der armen Reichen" zur Vermögenssteuer

Besucher und registrierte Nutzer in diesem Thema...

Status

Dieses Thema ist geschlossen.
Geschlossene Themen können, müssen aber nicht, veraltete oder unrichtige Informationen enthalten.
Bitte erkundige dich im Forum bevor du eigenes Handeln auf Information aus geschlossenen Themen aufbaust.

Themenstarter können ihre Themen erneut öffnen lassen indem sie sich hier melden...

humble

Priv. Nutzer*in
Startbeitrag
Mitglied seit
10 Februar 2014
Beiträge
1.400
Bewertungen
4.887
Aktuell tauchen in verschiedenen Medien Beiträge über die ah so armen Familienunternehmen auf, in Bezug auf den Vorschlag der Einführung der Vermögenssteuer. Mal davon abgesehen, ob diese Steuer nun wirklich in der Form sinnvoll ist, aber das Geheule geht langsam auf den Sack.

Fricke hat das nett zusammengefasst. Mag seinen ironischen Schreibstil recht gerne :icon_daumen:
 

Kampfmops

Priv. Nutzer*in
Mitglied seit
24 März 2016
Beiträge
606
Bewertungen
1.802
Aber wirklich, die armen Reichen.

Bei Extra 3 gab es schon eine Stellungnahme:

:sneaky:

(Ich hab kein Plan, wie man den Link nun einfügt, ohne das das Video direkt hier abgespielt wird)


Moderationshinweis...

Ganz einfach.




Schreibe einen Begriff, markiere diesen Begriff und füge über die Option "Link einfügen" im Editor-Menü den Link zum Video ein.
Beispiel: Dieses Video mit dem unsympathischen, aalglatten Ehring soll eine Stellungnahme zeigen.
 

humble

Priv. Nutzer*in
Startbeitrag
Mitglied seit
10 Februar 2014
Beiträge
1.400
Bewertungen
4.887
G

Gelöschtes Mitglied 30227

Gast
Keine Vermögenssteuer aber dafür die Einkommenssteuer auf ca. 60 % für die Reichen (alles über ca. 10 000 im Monat netto) setzen. Ebenso die Kapitalertragssteuer hochsetzen.
 

AsbachUralt

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
7 März 2008
Beiträge
2.584
Bewertungen
3.241
Keine Vermögenssteuer aber dafür die Einkommenssteuer auf ca. 60 % für die Reichen (alles über ca. 10 000 im Monat netto) setzen. Ebenso die Kapitalertragssteuer hochsetzen.
Und Du denkst, dass Fachkräfte dann noch einen Anreiz haben werden, in Deutschland zu arbeiten? Schon jetzt haben wir eine große Abwanderung, weil die Abgabenlast im Vergleich zu anderen Ländern sehr hoch ist.
Diese EKSt von 60 % würde dazu führen, dass unsere Wirtschaft immer weiter auf dem Weltmarkt verlieren würde.

Eine Erhöhung der Kapitalertragssteuer würde wiederum zu noch mehr Vermögensflucht ins Ausland beitragen.
Finanzielle Gerechtigkeit herzustellen ist die Suche nach der Quadratur des Kreises und mit vielen Fallstricken versehen.

Deutschland hat schon jetzt mit die höchste Steuerlast:
1. Belgien

55,3 Prozent*

2. Österreich


49,5 Prozent*

3. Deutschland

49,4 Prozent*


4. Italien


49 Prozent*

5. Frankreich

48,5 Prozent*

6. Spanien

39,6 Prozent*

7. Dänemark


36,4 Prozent*

8. OECD (Durchschnitt)

35,9 Prozent*

9. USA

31,7 Prozent*

10. Schweiz

22,2 Prozent*


Wenn man in die Schweiz schaut, die nicht nur im Finanzbereich ihr Geld verdient, sondern auch eine am Weltmarkt sehr konkurrenzfähige und florierende Wirtschaft hat, bei aber nur 22,2 % Steuerlast, dafür aber die höchsten Löhne zahlen kann und dazu sich auch die beste Altersvorsorge leistet, muss man sich fragen, weshalb es in Deutschland nicht klappt.
Und ausgerechnet der Spitzenreiter Belgien hat auch große Probleme mit den Staatsfinanzen.

Die EU-Kommission hat Belgien erneut wegen der Lage seiner Staatsfinanzen gewarnt.

In einem Bericht äussert sich die Kommission kritisch über die Verschuldung Belgiens, verzichtet aber auf die Eröffnung eines Verfahrens wegen des übermässigen Defizits. Die gesamte Staatsverschuldung Belgiens werde zu langsam abgebaut.


Das zeigt doch, hohe Steuern sind kein Garant für ein gutes Finanzwesen des Staates.
Dazu benötigt man vielleicht einfach klügere und fachlich wirklich kompetente Politiker und nicht welche, die einfach nur nach den Einflüsterungen der Lobbyisten handeln.
 
E

ExUser 1309

Gast
Das zeigt doch, hohe Steuern sind kein Garant für ein gutes Finanzwesen des Staates.
Aber sie sorgen dafür, das der Staat immer noch mehr Geld möchte und verschwendet, solange nicht extrem dagegen angegangen wird, garantiert!
Alleine die Budgets Etats.... die müssen verbraucht werden und am besten noch ein bisschen mehr... Damit man im nächsten Jahr noch mehr Gelder erhält und auf keinen Fall etwas gekürzt. Die Ausgaben werden immer mehr, Sparen... Fremdwort.
. Die geplanten Investitionsausgaben belaufen sich in den Jahren 2019 bis 2022 auf insgesamt 151,6 Mrd. Euro. Das ist ein Rekordwert, der nochmals 8,4 Mrd. Euro über den im Mai beschlossenen Eckwerten und insgesamt knapp 16 Mrd. Euro über dem bisherigen Finanzplan aus 2017 liegt.
Die Kohle muss schon irgendwoher kommen, ob von Reich oder arm... Bei den "knapp kalkulierten" Ausgaben bleibt nat. nix für "arm" über, so ist das Leve.
 
G

Gelöschtes Mitglied 64517

Gast
Irgendwer muss unser Sozialparadies am Leben halten. Geld ist wie ein scheues Reh, wenn es ins Ausland abwandert, fällt uns der Laden um die Ohren.
 
G

Gelöschtes Mitglied 30227

Gast
Das Geld und Die Reichen können ja ins Ausland wandern.
Aber ihre Einnahmen die sie in Deutschland erwirtschaften müssen sie hier versteuern - und zwar mit 60% wenn sie monatlich über ca. 10 000 € verdienen.
Kennt ihr so jemanden - ich nicht. Die die das Vermögen haben die kennen wir ja nicht.

Ebenso haben auch Ausländer usw. ihre Steuern vorzulegen - ich nehme z. B. Amazon - alles was in Deutschland verkauft wird wird auch hier versteuert - usw. usf.

Die anderen Staaten werden schon bald hinterherziehen, da sie Steuereinnahmen verlieren und daher Steuern auf Deutsche Unternehmen usw. erhöhen müssen. Da wir Exportgewinner sind werden wir Einbußen haben.
Anders wird es aber nicht gehen. Sonst werden die Reichen herrschen so wie jetzt.

Wir sehen ja schon jetzt wie sie unseren Planeten aus Gier zugrunde richten.

Dieses Gejammer - ohne die Reichen haben ja alle nix - ist genauso hirnlos wie das Gejammer mit dem Mindestlohn.
Die Reichen haben nur Angst - und deshalb kommen immer diese Ammenmärchen.

Probiert es einfach aus. Was haben wir zu verlieren.
 
G

Gelöschtes Mitglied 58736

Gast
Die Reichen ......
...monatlich über ca. 10 000 € verdienen.
Kennt ihr so jemanden - ich nicht. Die die das Vermögen haben die kennen wir ja nicht.
Eine 0 vergessen?
Kennst Du keinen Arzt?

Mal ein einfaches Beispiel:

Ein Selbstständiger, der nicht in der GRV oder sonstigen Standesversicherung ist, muss zwingend einen Kapitalstock aufbauen oder sonstiges Vermögen, um davon im Alter leben zu können.

Alleine für die private Krankenversicherung werden mal locker 700€/ Monat fällig.

Wenn diese Person ab dem 65. Lebensjahr eine monatliche Rentenentnahme von nur 2.000€ benötigt, bleiben schon mal nur 1.300€ übrig.

Selbst für diese mickrige Absicherung benötigt man >600k€ Kapital.

Deine weiteren linken Phantasien möchte ich gar nicht kommentieren.
Vermeintlich einfache Lösungen am linken oder rechten Rand sind gleichsam gefährlich.

Jedenfalls sind 10k€/Monat zwar kein kleines Einkommen, aber weit entfernt von Reichtum.

Und die wirklich Reichen, liegen auch nicht am Strand und das Geld kommt mit dem Fließband.
Auch eine Erbin ala Klatten arbeitet mehr als die meisten Arbeitnehmer sich antun würden.

Ich möchte deshalb von den Verfassern der Ideen um die Vermögensteuer endlich mal ausgearbeitete Details, abseits von Bildchen mit Neiddebatten sehen.

Dann können wir ernsthaft weiter diskutieren, denn ich bin kein Gegner von z.B. höherer Erbschaftsteuer oder einer Besteuerung von Superreichen.

Aber wir sehen ja an dem Beispiel schon eindrucksvoll, was manche als Reiche betrachten.
Vor allem aber bringt es wenig, wenn dadurch Kapital und Wissen flüchtet.
 
E

ExitUser

Gast
Ein Selbstständiger, der nicht in der GRV oder sonstigen Standesversicherung ist, muss zwingend einen Kapitalstock aufbauen oder sonstiges Vermögen, um davon im Alter leben zu können.
Der allergrößte Teil landet in der Altersarmut weil die Löhne zu niedrig sind, das zieht niedrige Umsatzmöglichkeiten nach sich
Es ist also gar nicht möglich Kapital zu bilden, wie auch bei 50 000-80 000 Umsatz incl. MWSt pro Arbeitskraft und ohne Wareneinsatz
Ich kenne das aus der Praxis nicht vom hören sagen, das System ist faulig
 
G

Gelöschtes Mitglied 30227

Gast
Oh mann oh mann.
da sind wieder Leute die keine Ahnung haben.
Guck mal bei den Linken zu der Einkommenssteuer.
Dann werdet ihr sehen wie das geht.

Ich erzähl den Dummbacken doch nicht 50 mal das mit den Blocksteuern.
(Und zum 51 mal: Das mit den 60% z.B. zählt erst ab 10 000 € und z.B. die ersten 3 000 sind Steuerfrei. Es gibt dann z.B. auch keine Steuerprogression mehr, da von jedem Mehreuro auch etwas übrigbleibt und höhere Steuern nicht für niedrigeres Einkommen gelten.)

Hier sind meistens nur Indoktrinierte die den selben Müll wie die Reichen weitererzählen. Es kann kein Kapital flüchten. Wenn, dann ist es schon geflüchtet - und zwar in die Niedrigsteuerländern - deshalb ja auch die Einnahmen versteuern, egal wo das Unternehmen steht.
 
G

Gelöschtes Mitglied 64517

Gast
Von mir aus können sich die "Reichen" dumm und dämlich verdienen, für mich fallen fürs Nichtstun genügend Krümmel ab, um davon satt zu werden. Ich beiße doch nicht in die Hand die mich füttert.
 
G

Gelöschtes Mitglied 58736

Gast
da sind wieder Leute die keine Ahnung haben.
Guck mal bei den Linken zu der Einkommenssteuer.
Dann werdet ihr sehen wie das geht.

Ich erzähl den Dummbacken doch nicht 50 mal das mit den Blocksteuern.
(Und zum 51 mal: Das mit den 60% z.B. zählt erst ab 10 000 € und z.B. die ersten 3 000 sind Steuerfrei. Es gibt dann z.B. auch keine Steuerprogression mehr, da von jedem Mehreuro auch etwas übrigbleibt und höhere Steuern nicht für niedrigeres Einkommen gelten.)
Zunächst lasse ich mal offen, wer die „Dummbacken“ sind.

Zum 2.mal:
mit 10.000€/ Monat ist man nicht reich, wobei ich nicht bestreite, dass es sich um ein gutes Einkommen handelt.
Hier muss man aber noch differenzieren, nach Arbeitnehmer/ Selbstständig etc.

Ich kenne das sogenannte Konzept der Linken, was ehrlicherweise mit „Umverteilen“ benannt wird.

„Höhere Einkommen wollen wir stärker besteuern. Ab 70.000 Euro zu versteuerndem Einkommen im Jahr beträgt der Steuersatz 53 Prozent.“

Mehr brauche ich gar nicht mehr daraus zu zitieren, das spricht für sich.
Wir sind bzw. waren mal ein Land der Ingenieure.

Dieses Wissen und die Leistungsbereitschaft dieser Arbeitnehmer will man anscheinend zugunsten von Leistungsempfängern zunichte machen.
Wer dermassen leistungsfeindlich die Mitte der Gesellschaft zerstört, ist für mich jedenfalls nicht wählbar.

Ich kann Dir aber versichern, dass der wahre Grund eher daran liegt, dass auch den Linken klar ist, dass man die benötigten Einnahmen nicht nur von den Supperreichen generieren kann.

Dieses Einnahmeproblem zulasten der gutverdienenden Arbeitnehmer ist diesem Prinzip geschuldet:
Viel Geld von Einzelnen sind geringere Einnahmen, als wenig Geld von Vielen.
Bei der Mehrwertsteuer immer gerne gespielt zulasten geringer Einkommen.

Es gibt dann z.B. auch keine Steuerprogression mehr, da von jedem Mehreuro auch etwas übrigbleibt und höhere Steuern nicht für niedrigeres Einkommen gelten.)
Niedrige Einkommen zahlen schon heute gar keine Einkommensteuer.

Entweder hast Du nie gearbeitet in der letzten Zeit, oder glaubst ungeprüft den Unsinn, den man Dir bei der Linken vorgaukelt.
 
E

ExUser 1309

Gast
Niedrige Einkommen zahlen schon heute gar keine Einkommensteuer.
Definiere "niedriges Einkommen" bitte genauer, niedrige Einkommen zahlen i.d.R. Lohnsteuer. Den dicksten Brocken machen auch nicht die Steuern aus. Hier mal ein Beispiel aus der Praxis aus Teilzeitarbeit, bei Vollzeit fallen höhere Beträge selbst bei Mindestlohn an.
Bei einem Brutto von 1235,07€ blieben 2018 Netto 948,10€. Davon Lohnsteuer 25,50€, KV 110,35€, RV 114,03€, AV 18,39€, PV 18,70€.
2019 sind die Abgaben bei Brutto 1199.39€ Lohnsteuer 13,83€, KV 94,91€, RV 108,30€, AV 14,56€, PV 20,67€, Netto verbleiben 947,12€.
Niedrige Einkommen zahlen schon heute gar keine Einkommensteuer.
Das stimmt also schon mal nicht.
Definition Einkommenssteuer
Erhebungsformen der Einkommensteuer sind die Lohnsteuer, die Kapitalertragsteuer, die Bauabzugsteuer und die Aufsichtsratsteuer.
 
G

Gelöschtes Mitglied 30227

Gast
Kannst du nur das Nachplappern von den Reichen?
Nochmal, oh man.

Ab 70 000 - ab und nicht die 70 000 - verstanden? Ich sage mal die ersten 30 000 sind steuerfrei. Bis 70 000 wärens dann so 55 000 netto bar auf die Hand.

Und jemand mit 10 000 hätte dann 75 000 netto im Jahr.
Jetzt sag mir noch mal einer das so jemand das nicht verkraftet und nen Armer ist.

Ich weiss nicht was du genommen hast, aber einiges solltest du nochmal überarbeiten da unlogisch von den Reichen übernommen:
Wer und wo ist denn die Mitte der Gesellschaft?
Für einen Singlehaushalt liegt dieser Median bei knapp 1.400 Euro pro Monat, bei drei Personen sind es rund 3.400 Euro.
Für mich sind das noch Arme und laut Linken dann steuerfrei.

Viel Geld von den Reichen ist genauso viel wie wenig von allen.

Vor allen dingen werden wir nicht um so etwas drumherum kommen.
In 50 Jahren wird alle Arbeit von Robotern erledigt.
Es wird dann keine Lohnempfänger mehr geben.
Was machen wir mit den ganzen Leuten?
So wie jetzt ertrinken lassen?
 
E

ExUser 1309

Gast
In 50 Jahren wird alle Arbeit von Robotern erledigt .
Es wird dann keine Lohnempfänger mehr geben.
Da glaube ich noch lange nicht daran. Es wird immer arbeiten geben, die Mensch durchführen wird. Lediglich bestimmte Arbeiten werden von Maschinen übernommen und dadurch ein Teil der Arbeitskräfte nicht mehr benötigt. Wie man dann fair verteilen möchte, wird noch spannend. Diejenigen, die Arbeiten müssen, sollen dann umsonst arbeiten bzw. erhalten dasselbe Geld wie diejenigen, die nix tun? Eher nicht. Es werden auch weiterhin nicht nur Fachkräfte gebraucht werden, sondern weiterhin Menschen, die den Maschinen zuarbeiten. Wer sollte das tun wollen, wenn kaum noch jemand arbeiten müsste? Da muss man schon was anbieten.
 
G

Gelöschtes Mitglied 58736

Gast
Definiere "niedriges Einkommen" bitte genauer, niedrige Einkommen zahlen i.d.R. Lohnsteuer. Den dicksten Brocken machen auch nicht die Steuern aus.
Bis ca. 2.000€ in Steuerklasse 3 werden gar keine Steuern fällig.

Ja, es ist ein Frage der Definition und ob Alleinstehend oder nicht.
Mit den Sozialabgaben das stimmt natürlich und abseits der niedrigen Einkommen sind gerade die Leute, die an der BBG schrammen mit höheren Steuern und vollen Sozialabgaben belegt.

Genau die Alleinstehenden Gutverdiener zählen dann bei den Linken zur Schicht der Reichen.

@swavolt : Wenn Du Dich nicht vernünftig und angemessen artikulierst, ist die Diskussion hiermit von meiner Seite, in Bezug auf Deine Beiträge beendet.

Viel Geld von den Reichen ist genauso viel wie wenig von allen.
Du hast es nicht verstanden.
Quantitativ gibt es eben nicht so viele Reiche.

20.000x 100.000€ ist weniger als 20.000.000 x 1.000€
 

AsbachUralt

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
7 März 2008
Beiträge
2.584
Bewertungen
3.241
Immerhin zahlen 10 % der Steuerzahler 50 % des gesamten Aufkommens an EK-Steuer.
Und nochmals, wenn die Steuerlast für höhere Einkommen weiter erhöht wird, kommt es in Folge zu einem weiteren Rückzug von Fachkräften aus diesem Land und dann werden die Linken zuschauen, wie im Land langsam das Licht ausgeht und nichts mehr zum Verteilen übrig bleibt.


Nachtrag:
Bei den Wahlen heute zeigt der große Verlust der Linken mit 7,6 % und 8,4 %, dass wohl immer weniger Menschen ihren Ideen folgen.
 
E

ExUser 1309

Gast
Genau die Alleinstehenden Gutverdiener zählen dann bei den Linken zur Schicht der Reichen.
Ich habe nicht rausgefunden, ab wann man bei den Linken zu "Gutverdienern" gehört, ab wann ist man denn da "Gutverdiener"?
Das die schlechte Witze machen, das habe ich verstanden (Quelle):
So soll der jährliche Grundfreibetrag auf 12.600 Euro zu versteuerndes Einkommen angehoben werden.
12600/12=1050€ Brutto monatlich, ergibt Netto bei Steuerklasse 1 = 839,20€ . Bei dem "Einkommen" fallen an an Lohnsteuer an: 0,00€ Zum selbst nachvollziehen Klicken. Hilft also genau 0.0% weiter. Unter 1200€ Netto müssten schon Verbesserungen stattfinden, damit die "Nicht so gut" Verdienenden auch mal was davon haben. Der bessere Weg wäre nat. das Mindest Netto Gehalt anzuheben und zu schaun, das die SV Beiträge sinken. Nach den vielen Jahren, wo es keine vernünftigen Erhöhungen mehr gab und das Nettoeinkommen geschrumpelt ist, wären mindestens 1400-1500.-€ Netto sinnig als Einstiegseinkommen, auch für spätere Altersvorsorge. Daran wird aber niemand Interesse haben. Natürlich nicht - "dann wandern nat. sofort alle AG ab in die Billiglohnländer etc. pp.)."

Nach meiner Ansicht muss man immer von der schlechtesten nach der besten Steuerklasse vorgehen. Er gibt genügend Menschen, die in den unteren Steuerklassen sind, however, die dürfen nicht einfach unterschlagen werden. Spätestens im Alter, bei Rentenbezug. kommt es vor, das Partner wegfallen. Der Lauf der Zeit. (In Deutschland 38.1% Einpersonenhaushalte)
 
G

Gelöschtes Mitglied 58736

Gast
Ich habe nicht rausgefunden, ab wann man bei den Linken zu "Gutverdienern" gehört, ab wann ist man denn da "Gutverdiener"?
Als Alleinstehender ab 7.100€ Brutto sind im Konzept Steuererhöhungen vorgesehen.
Mit üblichem Weihnachtsgeld oder sonstiger Gratifikation bei solchen Beschäftigen, sprechen wir von monatlich ca. 6.500€ Brutto

In den Automobilfirmen im Süden gibt es solche Gehälter schon als Facharbeiter.
Und auch hier zum 2. mal von mir: ja, das sind gute Gehälter.

Das Problem bei solchen Berechnungen ist aber immer auch der Grenzsteuersatz.
das die SV Beiträge sinken
sehe ich grundsätzlich auch so, aber wenn man sich mal die Krankenversicherung und Rentenversicherung ansieht, sehe ich trotz momentaner Überschüsse in der GKV schwarz.

Alleine wenn man sieht, wieviel die Krankenkasse von Betriebsrenten (Doppelbeitrag) abzieht und wie viele Beitragszahler gar nichts oder nur sehr wenig zahlen, dann sehe ich eher Probleme bei der nächsten Rezession auf uns zukommen.

Die Rentenversicherung hat ja ohne Zuschüsse bei den versicherungsfremden Leistungen und aufgrund der Demographie ein Riesenproblem.

Die Ausweitungen bei der Pflegeversicherung und Demograhie haben in Zukunft ebenfalls eher steigende Beiträge zur Folge.

Also ich sehe da sachlich betrachtet ohne entsprechende Steuermittel bei den Beiträgen eher keine Senkung.
Im Gegenteil!

Es gibt doch nur wenig Stellschrauben generell bei fehlenden Einnahmen:

* Leistungskürzungen
* Beitragserhöhungen
* Steuerzuschüsse
 
E

ExUser 1309

Gast
Die Rentenversicherung hat ja ohne Zuschüsse bei den versicherungsfremden Leistungen und aufgrund der Demographie ein Riesenproblem.

Die Ausweitungen bei der Pflegeversicherung und Demograhie haben in Zukunft ebenfalls eher steigende Beiträge zur Folge.
Eher Zeitlich sehr begrenzt. Der Pillenknick macht sich bald - eben in der nahen Zukunft - bemerkbar. Dann sind mehr Deutsche gestorben, wie nachkommen. Die Verstorbenen erhalten keine Renten mehr oder sonstigen Leistungen. Die Versicherungsfremden Leistungen und das Menschen, die nicht lange genug in Deutschland eingezahlt haben oder überhaupt nicht einzahlen mussten, trotzdem Leistungen der RV erhalten, sehe ich als grösseres Problem.
 
Status

Dieses Thema ist geschlossen.
Geschlossene Themen können, müssen aber nicht, veraltete oder unrichtige Informationen enthalten.
Bitte erkundige dich im Forum bevor du eigenes Handeln auf Information aus geschlossenen Themen aufbaust.

Themenstarter können ihre Themen erneut öffnen lassen indem sie sich hier melden...
Oben Unten