Das Jobcenter möchte wegen der "Corona Pandemie" meine Telefonnummer haben

Kirre

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Hallo,

ich habe einen Brief(Beratungsgespräch) erhalten, mit dem Inhalt, dass das Jobcenter wegen der Corona Pandemie meine Telefonnummer haben möchte.
Eine Fristsetzung für die Übermittlung der Telefonnummer steht dort drin, eine Rechtsfolgenbeleherung war nicht dabei. Dafür stand dort aber drin, dass wohl direkt ein Beratungstermin(per Telefon) vereinbart werden soll. Eine Telefonnummer werde ich nicht geben.

Sollte ich auf das Schreiben etwas antworten oder einfach abwarten?
 

ZynHH

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Da es keine gesetzliche Verpflichtung gibt, telefonisch erreichbar zu sein, würde ich schriftlich nachweislich auf postalische Erreichbarkeit verweisen. Alternativ nach der Durchwahlnummer des SB fragen....
 

Antihartzer19

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Ich möchte das sie mir jeden Morgen frische Schrippen bringen.

Eine Telefonnummer werde ich nicht geben.

Sollte ich auf das Schreiben etwas antworten oder einfach abwarten?

Wenn Dir so ist kannst Du Ihnen faxen das Du weiterhin, wie gesetzlich erwünscht, per Briefpost jeden Zustelltag errreichbar bist.
Ohne Dich auf dieses Schreiben direkt zu beziehen.
 

Kirre

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Okay. Ein Fax habe ich nicht, hatte das alles bisher persönlich eingereicht und auf eine Kopie eine Eingangsbestätigung geben lassen. Also bliebe dann für mich nur mit Zeuge Brief in den Briefkasten des Jobcenters einschmeißen, wo leider schon etwas verloren ging oder per Einschreiben.
Ich werde es mir überlegen ob ich dort mit einem Zeugen einen Brief einschmeiße.

Bei dem Brief ohne Rechtsfolgenbelehrung sollten sie nicht sofort Sanktionen verhängen können oder?
 

abcabc

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Das Problem ist die Willkür. Eigentlich darf nichts passieren, wenn du den Brief ignorierst. Ein SB kann aber die Zahlung einfach mal willkürlich einstellen mit der Begründung, da keine Reaktion erfolgt, ist es möglich, dass der Kunde verstorben ist, untergetaucht/umgezogen/..... ist und um zu vermeiden, dass das Geld dann für immer verschwindet, wird vorsorglich die Zahlung eingestellt.
 

Kirre

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Das Problem ist die Willkür. Eigentlich darf nichts passieren, wenn du den Brief ignorierst. Ein SB kann aber die Zahlung einfach mal willkürlich einstellen mit der Begründung, da keine Reaktion erfolgt, ist es möglich, dass der Kunde verstorben ist, untergetaucht/umgezogen/..... ist und um zu vermeiden, dass das Geld dann für immer verschwindet, wird vorsorglich die Zahlung eingestellt.

Das war in etwa meine Befürchtung, dass die sich wieder etwas einfallen lassen. Das letzte Mal hat mir gereicht, auf stur gestellt und einfach ihr Ding gemacht. Echt der Wahnsinn!

Ich werde es dann per Brief erledigen zur Not habe ich dann noch einen Zeugen.
 

Kirre

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Ich habe nun eine Antwort erhalten. Ich soll laut Schreiben, Kopien der Bewerbungsbemühungen der letzten 6 Monate mit Stellenanzeige und Antwort vom Arbeitgeber nachweisen.

Allerdings ist auch hier wieder keine Rechtsfolgenbelehrung dabei. Eine Eingliederungsvereinbarung habe ich nicht. Wie kann oder soll ich auf das Schreiben antworten?
 

ZynHH

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Eine Eingliederungsvereinbarung habe ich nicht.
Da du dich auch ohne EGV bewerben musst, bliebe nur die Frage, muss man nachweisen, ob man sich beworben hat...

Ohne eine Pflicht, das nachzuweisen, macht die Pflicht im Gesetz wenig Sinn.... ist aber nur meine Meinung.
Ging bei mir immer ganz schnell, kurz ne Tabelle gemacht, wie bei mir in der EGV vereinbart.
 

Holler2008

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Sie wollen also keine Kopien der Bewerbungen sondern deiner Bewerbungsbemühungen? Zum Beispiel der Telefonate, die du geführt hast, um eine Stelle zu finden?
Geht nicht, darum wird denen eine Auflistung reichen müssen zudem anscheinend nirgends schriftlich festgehalten wurde, wie du Bewerbungen nachzuweisen hast.
 
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