Das Jobcenter möchte meine Gehaltsabrechnung bzw einen Nachweis des Gehalts, jedoch hat mein Arbeitgeber nichts überwiesen. (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

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Gelöschtes Mitglied 68944

Gast
Hallo, ich hatte einen WBA gestellt und diesen auch bewilligt bekommen und zeitgleich auch einen Brief erhalten dass ich die Gehaltsabrechnung und einen Kontoauszug mit dem Eingang des Gehalts nachweißen soll.

Ich war nur einen Tag bei meinem EX-AG den Rest war ich krankgeschrieben. Heute hätte laut Vertrag mein Gehalt kommen müssen also für den ersten Tag, wo ich gearbeitet hatte. Meine Krankenkasse hatte mir auch mitgeteilt dass der AG mich gar nicht angemeldet hätte, ich würde also erst Krankengeld erhalten wenn der AG mich angemeldet bzw abgemeldet hat. Zum Glück habe ich heute meinen vollen ALG2-Satz erhalten. Wie soll ich mich nun Verhalten? Einen schriftlichen Brief per Einschreiben an meinem EX-AG senden mit der bitte mein fehlendes Gehalt zu überweisen und meine Papiere zu senden? Hätte ich dann den Nachweiß dass ich kein Geld erhalten habe vom Arbeitgeber für das Jobcenter?
 

Babbel1

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Wie soll ich mich nun Verhalten? Einen schriftlichen Brief per Einschreiben an meinem EX-AG senden mit der bitte mein fehlendes Gehalt zu überweisen und meine Papiere zu senden?
Zum Einen das; zum Anderen dem JC den Stand der Dinge mitteilen, damit die wissen warum du (noch) keine Gehaltsabrechnung einreichst.
 
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Gelöschtes Mitglied 68944

Gast
Ich hatte gestern eine E-Mail gesendet an meinem AG dass er bis Montag Zeit hat mir mein gehalt zu zahlen, ansonsten schreibe ich Montag eienn schriftlichen Brief. Ich denke da ich am ersten tag noch keinen Chip erhalten hatte, haben die meine Arbeitszeit nicht erfasst bzw mich gar nicht erst angemeldet und ignorieren mich jetzt so als wäre ich nie dagewesen. Die Krankenkasse zahlt mir ebenso kein Geld wenn die mich nicht anmelden bzw abmelden. Habe jetzt auch keine Lust mir einen Mahnbescheid zu holen und dafür 30,- € zu bezahlen wenn mein Lohn für den einen Tag geringfügig höher ausfällt.

Würde das Jobcenter theoretisch eienn Mahnbescheid finanzieren weil die wollen ja den Nachweiß haben und die AG stellen ja immer auf Spur und kann ja nicht sein dass ich mir dafür jetzt Kosten in Eigenregie bezahlen muss.
 

Helga40

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Würde das Jobcenter theoretisch eienn Mahnbescheid finanzieren
Nein.


weil die wollen ja den Nachweiß haben
Das JC kann sich den gemäß § 57 und 60 SGB II auch direkt beim Arbeitgeber holen, wenn du nachweist, dich vergeblich darum bemüht zu haben. Macht er das nicht, riskiert er ein Bußgeld.

Da auch dein Krankengeld davon abhängig ist, solltest du das JC schnellstmöglich darum bitten, da, es auch in deren Interesse ist, dass du Krankengeld bekommst. Vielleicht bewegt sich bei deinem AG ja was, wenn das JC sich dort meldet und mit Bußgeld droht und/oder Erstattung nach § 115 SGB X anmeldet.
 
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Gelöschtes Mitglied 68944

Gast
Ah okay dann würde ja es ausreichen schriftlich den AG aufzufordern mein Gehalt zu zahlen und meine Papiere mir zuzusenden und Ihm gleichzeitig darauf hinzuweisen sollte er dies nicht tun, dass das Jobcenter andernfals Ihm ein Bußgeld auferlegt und dann sollte Drops gelutscht sein? Ich hatte jetzt in meinem WBA vergessen einzutragen dass ich Krankengeld noch erhalten werde, reicht ja dann aus dass mitzuteilen sobald das Krankengeld erst auf meinem Konmto eingeht vorher hat das ja keine Relevanz denke ich?
 

Helga40

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Du musst auch bestehende Ansprüche angeben. Das JC leistet ja dann für die Krankenkasse vor.

Und ob das JC ein Bußgeld androht, musst du schon dem überlassen. Mahn das an, was dich betrifft und weise das nach. Das reicht völlig.

Der AG hat übrigens 6 Wochen Zeit, dich zur Sozialversicherung anzumelden, es sei denn, der Job unterlag der Sofortmeldepflicht:

 
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Gelöschtes Mitglied 68944

Gast
Ein arbeitsgerichtlicher Mahnbescheid kostet zwar anfangs nichts, aber selbst wenn ich dann Gewinne und mein Gehalt erhalte muss ich die Gebühren im Nachhinein bezahlen. Da ich am ersten Tag keinen Chip erhalten habe kann ich meine Anwesenheit leider nicht beweisen bis auf die Personen die mich eingearbeitet haben dessen Namen ich nicht mehr weiß.
Deshalb gehe ich nicht das Risiko ein und verliere nachher und erhalte gar kein Geld und muss sogar drauf zahlen.

Dann sollte wohl ein Brief mit der Bitte um rechtzeitige Überweisung und Überlassung der Papiere dem Jobcenter ausreichen, falls die wollen dass ich klage sollen die die Kosten übernehmen. Ich gehe da kein Risiko ein und verschulde mich.
 

Kerstin_K

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Ein arbeitsgerichtlicher Mahnbescheid kostet zwar anfangs nichts, aber selbst wenn ich dann Gewinne und mein Gehalt erhalte muss ich die Gebühren im Nachhinein bezahlen.
Falsch. Selbst wenn der Arbeitgeber dem Mahnbescheid widerspricht, entstehen dir bis einschließlich Guetetermin keine Kosten, so lange du keinen Anwalt beauftragst.

Ich hab das zweimal durch, kannst mir glauben.
 
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Gelöschtes Mitglied 68944

Gast
Da es nur um den Lohn eines Tages geht wird ein Brief ausreichen. Ansonsten soll das Jobcenter sich die Infos einholen.
 
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Gelöschtes Mitglied 68944

Gast
Habe nun mein Gehalt überwiesen bekommen für einen Tag sind unter 100,- € die sollten ja dann anrechnungsfrei bleiben?
100,- € sind ja als Einkommen pro Monat frei?

Habe jedoch meine Gehaltsabrechnung immer noch nicht erhalten. Soll ich erstmal nur einen Kontoauszug mit dem Gehaltseingang dem Jobcenter senden als Nachweiß oder erst auf die Gehaltsabrechnung warten?
 
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