Das Jobcenter Herne stellt sich der Kritik (1 Betrachter)

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Dagegen72

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Durch die Veröffentlichung der Durchwahlnummern von Jobcenter-Mitarbeitern, Pressemitteilungen und zahlreichen Anfragen in Fachausschüssen des Rates haben Oppositionsparteien in den vergangenen Wochen auf Missstände im Herner Jobcenter hingewiesen.

In Kürze werden beide Seiten nun erstmals an einem Tisch sitzen. Eine kleine Delegation aus Politikern und Hartz-IV-Empfängern wird Jobcenter-Chef Karl Weiß besuchen und ihm eine lange Liste mit Kritikpunkten vorlegen.
Das Herner Jobcenter stellt sich der Kritik | WAZ.de
 

Hase66

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Ich wette,da wir der Herr vom Jobcenter bestimmt sagen, das sind alles bedauerliche Einzelfälle…..
 

Dagegen72

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ALG II - Bezieher-innen haben keinen Anspruch auf die die Telefonlisten für die Durchwahl

Informationsfreiheitsgesetz: Kein Anspruch auf Zugang zur Diensttelefonliste aller Mitarbeiter des Jobcenters Köln - Urteilsdatenbank - FOCUS Online - Nachrichten

Das Oberverwaltungsgericht Köln hat entschieden, dass Hartz-IV-Empfänger keinen Anspruch auf Zugang zur aktuellen Diensttelefonliste des Jobcenters Köln haben.
Stimmt schon - der Elo braucht sie auch nicht - er kann es sich nicht leisten, mit falschen unterstellten Tatsachen, angeblich nicht mitgeteilten Infos weil mündlich konfrontiert zu werden.

Während die Behörde den schikanösten und einfachsten Weg geht, muss der Elo den Weg der Steinzeit in die Idio*enbehörde antreten. Er muss ungeachtet aller modernen (Büro-) Kommunikation, die er kenntnishalber so denn vorhanden zwar in seiner Bewerbung erwähnen aber in der Realtiät und Praxis bei der existenzerhaltenden Behörde von der er sich weg-bewerben soll kann er sie zwingend nicht anwenden, weil er sonst für dumm verkauft würde in den allermeisten Fällen.
 

0zymandias

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Die "lange Liste" ist schon ein bisschen länger. 5800 Einzelfälle letztes Jahr, davon 4800 Einzelfälle wegen Meldeaufforderung.

Die Öffnungszeiten reichten nicht aus; kein anderes Jobcenter im Ruhrgebiet habe nur zwölf Stunden (offiziell) geöffnet.
Das Callcenter-System funktioniere nicht.
Die Aufklärung über Leistungen sei unzureichend.
Der Eingangsbereich im Jobcenter sei „beängstigend“. Und: Es sei sehr schwierig, Eingangsbestätigungen für Unterlagen zu erhalten.
Auf die Agenda gesetzt worden ist zudem auf Anregung von Günther Nierstenhöfer (Piraten-AL) die Wiederbelebung einer Ombudsstelle fürs Jobcenter.
Weiter auf der Tagesordnung bleiben soll auch das Thema Sanktionen. Wie berichtet, hat das Jobcenter im vergangenen Jahr insgesamt 5800 Sanktionen gegen Hartz-IV-Empfänger ausgesprochen, davon allein 4800 aufgrund von Meldeversäumnissen. Damit ist Herne nach Angaben der Linkspartei landesweit ganz weit vorne.
12 Stunden sind allerdings der richtige Weg zum BGE.
 
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