Das Jobcenter hat mich schriftlich aufgefordert, alles mögliche, zumutbare zu unternehmen, um die Unterkunftskosten zu senken. Wie gehe ich jetzt vor?

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Steffano

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Hallo zusammen,

das IAG (Jobcenter) hat mich schriftlich aufgefordert alles mögliche zumutbare zu unternehmen, um die Unterkunftskosten zu senken.

Das Jobcenter zahlt seit über 1 Jahr eine Kaltmiete in Höhe von 245,09 € + Nebenkosten in Höhe von 114,00 € + Heizkosten in Höhe von 35,00 €

Angemessen wäre für ein Single Haushalt eine Kaltmiete in Höhe von 240,00€ + Nebenkosten in Höhe von 70,00 €

Aufgrund eines Unfalls (zum Teil zertrümmertes Kniegelenk) und den daraus entstandenen körperlichen Einschränkungen (Gdb30%) kann ich leider nur eine EG o. Hochparterre Wohnung anmieten. Diese sind aber super schwer zu finden, vor allem welche die im Finanziellen angemessenen Rahmen liegen, wie es das Jobcenter fordert.

Das Jobcenter scheint es aber egal zu sein was mit meinen Knien ist und wenn es nach denen geht kann ich auch ins Dachgeschoss ziehen. Das würde aber nicht lange gut gehen, weil ich schon nach kurzer Zeit starke Schmerzen in den Knien hätte und kaum die Treppen hoch kommen würde.

Ich werde von der Reha Abteilung bei der Agentur für Arbeit betreut und dort musste ich auch schon mal zu einem Amtsarzt. Es wurde ein Ärztliches Gutachten von einer normalen Ärztin erstellt. Dort steht u.a. drin das eine Belastung des Kniegelenkes unbedingt vermeiden werden muss und auch das besteigen von Leitern usw. im Grunde genommen alles was die Kniegelenke stark belastet.

Also m. M. n. sind Treppen für einen Menschen mit Gelenkschaden eine Zumutung und sollte auf jeden Fall vermieden werden oder nicht?

Wie mache ich dem Amt das klar?

Wie gehe ich denn jetzt am besten vor?

Wiederspruch gegen die Aufforderung o. einfach hin schreiben das ich mich um eine neue Wohnung bemühen werde, aber aufgrund meines Kniegelenkschaden auf eine EG Wohnung o. Hochparterre angewiesen bin und diese nur schwer zu finden sind.

Wie beweise ich denn das ich mich um Wohnungen bemühe, wenn längere Zeit keine passenden inseriert sind?

Für Tipps wäre ich sehr dankbar.
 

Atze Knorke

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Hallo Steffano,

:welcome:, soviel Zeit muss sein!

Hallo Zusammen,

das IAG (Jobcenter) hat mich schriftlich aufgefordert alles Mögliche Zumutbare zu unternehmen, um die Unterkunftskosten zu senken.

Wie lange wohnst du in dieser nun "unangemessen Wohnung"? Die JC-Kostensenkungsaufforderung (KSA ich kürze das in dieser Form) ist wann bei dir postalisch eingegangen?

Stelle bitte die KSA anonymisiert ins Forum, damit die "Helfer" sich ein Bild verschaffen können, danke dafür! :icon_daumen:

Das Jobcenter zahlt seit über 1 Jahr eine Kaltmiete in Höhe von 245,09 € + Nebenkosten in Höhe von 114,00 € + Heizkosten in Höhe von 35,00 €

Angemessen wäre für ein Single Haushalt eine Kaltmiete in Höhe von 240,00€ + Nebenkosten in Höhe von 70,00 €

Die KdU-Richtlinien deiner Stadt kannst du hier finden:
Örtliche Richtlinien

Welches Bundesland/Stadt betrifft es denn? Wieviel m² (Wohnfläche) hat deine Wohnung?

Die Nebenkostenposten der Vermieter sind auch ein großes Übel für die leistungsberechtigte Person/einkommensschwache Bürger. Zumal darin auch kommunale Gebühren monetär zu Buche schlagen.

Ansonsten ist bundesweit bekannt, dass es keinen preiswerten Wohnraum gibt. Die kommunalen JC-Richtwerte hinken den tatsächlichen KdU-Aufwendungen ganz stark hinterher.

Das Gesetz besagt -§ 22 SGB II-:

§ 22 SGB II Bedarfe für Unterkunft und Heizung - dejure.org

Nach § 22 Abs. 1 Satz 1 SGB II werden Bedarfe für Unterkunft und Heizung in Höhe der tatsächlichen Aufwendungen anerkannt, soweit diese angemessen sind.

Soweit die Aufwendungen für die Unterkunft und Heizung den der Besonderheit des Einzelfalles angemessenen Umfang übersteigen, sind sie als Bedarf so lange anzuerkennen, wie es der oder dem alleinstehenden Leistungsberechtigten oder der Bedarfsgemeinschaft nicht möglich oder nicht zuzumuten ist, durch einen Wohnungswechsel, durch Vermieten oder auf andere Weise die Aufwendungen zu senken, in der Regel jedoch längstens für sechs Monate.


Aufgrund eines Unfalls (zum Teil zertrümmertes Kniegelenk) und den daraus entstandenen körperlichen Einschränkungen (Gdb30%) kann ich leider nur eine EG o. Hochparterre Wohnung anmieten. Diese sind aber super schwer zu finden, vor allem welche, die im finanziellen angemessenen Rahmen liegen, wie es das Jobcenter fordert.

Unter Berücksichtigung des "Einzelfalles" sind strenge Anforderungen zur Anerkennung eines Ausnahmefalls gesetzt, es müssen besondere, gravierende Gründe vorliegen. Das ist u. a. mit einem aussagefähigen, ärztlichen Attest zu belegen und nachzuweisen.

Das Jobcenter scheint es aber egal zu sein was mit meinen Knien ist und wenn es nach denen geht kann ich auch ins Dachgeschoss ziehen. Das würde aber nicht lange gut gehen, weil ich schon nach kurzer Zeit starke Schmerzen in den Knien hätte und kaum die Treppen hoch kommen würde.

Darin liegt des Pudels Kern, die relevanten persönlichen Besonderheiten im Einzelfall sind vom JC zu berücksichtigen.

Ich werde von der Reha Abteilung bei der Agentur für Arbeit betreut und dort musste ich auch schon mal zu einem Amtsarzt. Es wurde ein Ärztliches Gutachten von einer normalen Ärztin erstellt. Dort steht u.a. drin das eine Belastung des Kniegelenkes unbedingt vermeiden werden muss und auch das besteigen von Leitern usw. im Grunde genommen alles was die Kniegelenke stark belastet.

Dann solltest/musst du das aus dem Wege räumen. Das Gutachten vom Ärztlichen Dienst ist vom? - geht ja auch mit dem Bewilligungszeitraum einher.

Also m. M. n. sind Treppen für einen Menschen mit Gelenkschaden eine Zumutung und sollte auf jeden Fall vermieden werden oder nicht?

Hast du diese körperlichen Einschränkungen mit einem Antrag auf Schwerbehinderung beim zuständigen Versorgungsamt angezeigt?

Wie mache ich dem Amt das kalr?

Wie gehe ich denn jetzt am besten vor?

Das ist mit diesem ruhigen Grundsatz zu beackern:

***Wer eine KSA erhält, was in den meisten Fällen einer Umzugsaufforderung gleichkommt, sollte vom SB erschöpfende Antworten zu den mit einem möglichen Umzug für ihn entstehenden existenziellen Fragen fordern. Denn erst wenn diese Fragen beantwortet sind, wird klar werden, ob die Folgen der Umzugsforderung für die leistungsberechtigte Person überhaupt tragbar sind.***

Wiederspruch gegen die Aufforderung o. einfach hin schreiben das ich mich um eine neue Wohnung bemühen werde, aber aufgrund meines Kniegelenkschaden auf eine EG Wohnung o. Hochparterre angewiesen bin und diese nur schwer zu finden sind.

Nein, ein Widerspruch gegen die KSA ist nicht möglich.
Die KSA ist KEIN Verwaltungsakt, dieses KSA-Schreiben hat eine hinweisliche Informations-, Aufklärungs- und Warnfunktion.
Die Kostensenkungsaufforderung des Jobcenters

Die persönliche Lebensumstände im SGB II-Bezug sind bei der JC-Prüfung der Angemessenheit der Kosten nicht unbeachtlich.

Wie Beweise ich denn das ich mich um Wohnungen bemühe, wenn längere Zeit keine passenden Inseriert sind?

Für Tipps wäre ich sehr dankbar.

Das JC hat eine entsprechende Formulierung in der KSA zur Wohnungssuche (Nachweise) verfasst? Was erwartet das JC? Dennoch bleibt das "SUCHEN" unabdingbar.

Hier ein Link dazu - "KdU-Angemessenheitsbegriff"
Ist § 22 Abs. 1 Satz 1 SGB II verfassungswidrig?

Notfalls geht die KdU-Krux dann bis hin zur SG-Klage.

***
(at) gizmo, wat ist los ... immer noch uffn Sprung :icon_question:
 

Steffano

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Die KSA gebe ich heute meinem Vater zum Einscannen mit und stell Sie dann hier rein.

Die Wohnung ist durch Erhöhung der Nebenkostenabrechnung im Dezember 2017 unangemessen geworden. Seit Januar 2018 zahlt das Jobcenter die unangemssene Miete ohne jemals was bemängelt zu haben.

Bundesland NRW und Wohnort ist Gelsenkirchen.

Die Wohnung hat eine Größe von 53qm

Leider ist es mit einem ärztlichen Attest sehr schwierig. Bisher habe ich kein Orthopäden gefunden der mir ein Attest ausstellen möchte. Mit kranken Menschen lässt sich auch besser verdienen. Warum also ein Menschen mit Kniegelenksschaden schonen...

Das Gutachten müsste von 2015 sein.

Das Versorgungsamt hat mir ein dauer GdB von 30% ausgestellt, weil meine Behinderung zu einer dauernden Einbuße der körperlichen Beweglichkeit geführt hat.

Ich hatte die KSA anfangs nur überflogen.. es steht alles drin auch wie man Nachweise über seine Bemühungen erbringt.


Mal eine andere Frage, das Amt stellt sich ja wegen einem kleinen Betrag an.. was ist denn, wenn ich die Differenz selber zahle?

Das Amt zahlt zurzeit eine Gesamtmiete in Höhe von 396,09 €,
angemessen wäre 240,00 € Kaltmiete + 70,00 € Nebenkosten und Heizkosten belaufen sich derzeit auf 35,00 € monatlich. Ich geh mal davon aus das mein Heizverhalten mehr als angemessen ist.

Also würde eine angemessene Wohnung 345,00€ kosten. Also liegt meine aktuelle Wohnung mit 51,09 € darüber + 3 qm zu viel.

Eigentlich lächerlich deswegen jemanden zum Umzug aufzufordern.

Aber was solls, wenn es nicht anders geht, nehme ich das in kauf.
 

Beasterhasi

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Hallo Steffano,

wenn Du die Mehrkosten selbst übernimmst, kann Dich keiner aus der Wohnung drängen !!!😉
Ich habe auch noch irgendwo Urteile die besagen daß man als chronisch kranker Mensch oder jemand der durch Krankheit sich viel in der Wohnung
aufhält oder eben deswegen aufhalten muß, einen höheren Heizbedarf hat. ( muß ich raussuchen, liefere ich nach )
Zudem sollte das JC bei Unangemessenheit im Einzelfall auch die Nebenkosten überprüfen nach "schlüssigem" Konzept. Uns hat das nicht vorhanden sein eines aktuellen schlüssigen Konzeptes der Gemeinde einige € mehr gebracht, per Sozialgericht.
 

Atze Knorke

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Hallo Steffano,

danke, dann ist die KSA besser nachzuvollziehen. :idea:

Spreche ggf. mit deinem Hausarzt, was du machen kannst, um ein aussagefähiges ärztl. Attest zu erhalten. Das ist vermutlich nicht kostenlos. Die Kosten kann sich der Arzt vom JC mit Rechnungslegung zurückfordern, dass habe ich z. B. meinen Ärzten so empfohlen. Das man selbst den Kosten-Hick-Hack mit dem JC aus dem Wege geht.

Das ÄD-Gutachten aus 2015 ist somit nicht mehr aktuell, aber trotzdem verwende es als Argumentation gegenüber dem JC.

Oha, 30 GdB bei "dauerhafte Einbuße", dass ist aber wenig, wenn du einen Kniegelenkschaden hast. Wann wurde das vom VA anerkannt?

Ich würde nicht nach alá Sarrazinschen Modellen handeln und frieren. :icon_neutral:

Das Amt zahlt zurzeit eine Gesamt Miete in Höhe von 396,09 €

angemessen wäre 240,00 € Kaltmiete + 70,00 € Nebenkosten und Heizkosten belaufen sich derzeit auf 35,00 € Monatlich. Ich geh mal davon aus das mein Heizverhalten mehr als angemessen ist.

Also würde eine angemessene Wohnung 345,00€ kosten. Also liegt meine aktuelle Wohnung mit 51,09 € darüber + 3 qm zu viel.

Die ganze KSA-Prüfung muss der Besonderheit des Einzelfalles Rechnung tragen.
Kurzum die individuelle Sachproblematik teilst du deinem zuständigen JC schriftlich mit (Mitwirkung sachliche Gründe & Tatsachen vorzubringen).

Andersherum werden die Menschen aus ihren Wohnungen gedrängt. Das JC baut Druck auf, denen viele nicht gewachsen sind. Doch ist es so wirtschaftlich - vom Verwaltungsaufwand gar nicht zu reden - in noch kleinere Wohnungen mit höheren Mietpreisen, denn dort steigen ebenfalls die Mieten ins Unermessliche, umzuziehen.
D. h. auch, dass das schnelle Auseinanderdriften von Angebots-und Bestandsmieten die Folge sind.

Mit besonderen "Akezptanzproblemen" am Wohnungsmarkt haben leistungsberechtigte Personen ebenfalls zu tun, da wird es schwierig "angemessenen Wohnraum" anzumieten; auch durch individuelle Marktzugangshemmnisse so z. B. negative Schufa.

Genau darauf setzt das JC mit der KSA, u. a. auch Mittel zum Zweck, die Wohnverhältnisse auf den Grund zu kommen. Die JC sind für den stark umworbenen jedoch angespannten Wohnungsmarkt Co-Produzenten und das bei leistungsberechtigten Personen, die vom Existenzminimum "leben" müssen. :icon_twisted::icon_evil:

"In Kauf nehmen" -->KdU-Anteile aus dem Regelbedarf/Existenzminimum zu zahlen, davon rate ich ab, das ergibt auf längere Zeit finanzielle Schwierigkeiten, wenn der Topf aber nun ein Loch hat ... :icon_kinn: RB/Existenzminimum und kommunale KdU sind zwei verschiedene Paar Schuhe. Die KdU-Materie ist ziemlich komplex.
Die KdU-Angemessenheitsermittlung in der Gesamtheit:
https://www.harald-thome.de/fa/harald-thome/files/thea6folienhochformat.pdf

Gleichfalls bleibt dir die Wohnungssuche nicht erspart, diese W-Belege sind nachvollziehbar, belegbar & nachweislich dem JC vorzulegen, gerade weil der "absehbare Nichterfolg" damit zu dokumentieren ist.

... dann noch ein angenehmes Wochenende.
 
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Atze Knorke

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Hallo Beasterhasi,

als "chronisch kranker Mensch" ist man aber noch nicht mit 30 GdB anerkannt, das gebe ich bitte hier zu bedenken.
 

Beasterhasi

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als "chronisch kranker Mensch" ist man aber noch nicht mit 30 GdB anerkannt, das gebe ich bitte hier zu bedenken.
wahrscheinlich meinst Du "schwerwiegend chronisch krank" , das ist richtig.
Als Chronisch krank gilt
Verbraucherzentrale, Stand 01.2019
Chronisch Kranke
Chronisch krank ist, wer ein Jahr und länger mindestens einmal im Quartal ärztlich behandelt wurde (zum Beispiel bei Diabetesbehandlung: mindestens einmal im Quartal die Untersuchung des Blutzuckers). Darüber hinaus müssen Sie eine der folgenden Voraussetzungen erfüllen:
  • Es liegt eine Pflegebedürftigkeit des Pflegegrades 3, 4 oder 5 vor.
  • Aufgrund der Erkrankung liegt ein Grad der Behinderung von mindestens 60 Prozent oder eine Minderung der Erwerbsfähigkeit von mindestens 60 Prozent vor.
  • Es ist eine kontinuierliche medizinische Versorgung erforderlich (etwa Arzneimitteltherapie, Versorgung mit Heil- und Hilfsmitteln), und ohne die Therapie verschlimmert sich der Gesundheitszustand.

Dies trifft auf sehr viele Erkrankungen zu, Diabetis,Herzerkrankung, Psyche .....

und hier das Gerichtsurteil welches ich nachreichen wollte ( Quelle: Harz4.org )
Jobcenter muss bei Hartz IV auch unangemessen hohe Heizkosten übernehmen
 

Atze Knorke

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Hallo Beasterhasi,

kleiner Irrtum "chronisch krank"* vs. "schwerwiegend chronisch krank"**:

Zuzahlungsbefreiung > chronisch Kranke - Zuzahlungsgrenze - betanet

*bei diesen Varianten ist zu unterscheiden:
Als chronisch krank gilt, wer wegen derselben schwerwiegenden Krankheit in Dauerbehandlung ist.

**
wenigstens 1 Jahr lang wegen derselben Krankheit mindestens einmal pro Quartal in ärztlicher Behandlung ist (Dauerbehandlung) und mindestens eines der folgenden Kriterien erfüllt:

Grad der Behinderung (GdB) oder Grad der Schädigungsfolgen (GdS) von mindestens 60. Der GdB oder GdS muss durch die schwerwiegende Krankheit begründet sein.

Meine Intention war auf den GdB 30 von (at)Steffano bezogen.

Insofern ist zu beachten, betroffene Menschen können mit einem GdB von wenigstens 30 bei der BA einen Antrag auf Gleichstellung stellen, wenn sie infolge ihrer Behinderung ohne die Gleichstellung einen geeigneten Arbeitsplatz nicht erlangen oder nicht behalten können.

***
Zum eingestellten Urteil, (at)Steffano hat Heizkosten in Höhe von 35€, dass ist bitte oben beim TE nachzulesen, die sind nicht "unangemessen".

Auszug -Az. B 14 AS 60/12 R-:
Ob die geforderten Kostensenkungsmaßnahmen als zumutbar gelten, konnte das BSG hingegen nicht abschließend feststellen, da gerade bei einem Umzug nicht nur die Heizkosten sondern auch noch andere Faktoren berücksichtigt werden müssen. Insbesondere vor dem Hintergrund des § 22 Abs. 1 S. 4 SGB II, in dem es heißt:

Eine Absenkung der nach Satz 1 unangemessenen Aufwendungen muss nicht gefordert werden, wenn diese unter Berücksichtigung der bei einem Wohnungswechsel zu erbringenden Leistungen unwirtschaftlich wäre.

Das Amt zahlt zurzeit eine Gesamt Miete in Höhe von 396,09 €

TE liegt 5,09€ über der Kaltmiete und 44€ über den Nebenkosten.
https://harald-thome.de/fa/redakteur/KdU_Ordner/SK_Gelsenkirchen-08.06.2017.pdf

Ist das im Rahmen der Wirtschaftlichkeitsberechnung berücksichtigt? Der KdU-Richtwert kann um bis zu 10 Prozent überschritten werden, wenn z. B. die leistungsberechtigte Person bzw. deren Angehörigen pflegebedürftig sind oder eine Behinderung haben.
Ein Härtefallzuschlag und ein Umzugsvermeidungszuschlag können auch kumuliert werden, ist das ggf. auch hier der Fall?

Diese Stadt ist eine kreisfreie Stadt und mit "Sonderrechten" bestückt.

Beim TE muss u. a. das JC die "Erforderlichkeit des Umzuges" einschl. Definition "räumliche Angemessenheit - Bildung von Vergleichsräumen - gewährleisten, dass "angemessener Wohnraum" überhaupt anmietbar zur Verfügung steht. Das bezieht sich folglich dann auf das gesamte Stadtgebiet --> aber mit Abgrenzung des Wohnmarktsegmentes --> nur Wohnungen mit einem einfachen und im unteren Segment liegenden Ausstattungsgrad zustehen -->ein weiterer aussagefähiger Bestandteil der KSA?
 
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Beasterhasi

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Hallo Beasterhasi,

*bei diesen Varianten ist zu unterscheiden:

**
wenigstens 1 Jahr lang wegen derselben Krankheit mindestens einmal pro Quartal in ärztlicher Behandlung ist (Dauerbehandlung) und mindestens eines der folgenden Kriterien erfüllt:

Grad der Behinderung (GdB) oder Grad der Schädigungsfolgen (GdS) von mindestens 60. Der GdB oder GdS muss durch die schwerwiegende Krankheit begründet sein.

und wiso lässt Du dann andere Kriterien unter den Tisch fallen? auch in deinem Link nachzulesen.
  • Eine kontinuierliche medizinische Versorgung (ärztliche oder psychotherapeutische Behandlung, Arzneimitteltherapie, Versorgung mit Hilfs- und Heilmitteln) ist erforderlich, ohne die aufgrund der chronischen Krankheit nach ärztlicher Einschätzung eine lebensbedrohliche Verschlimmerung der Erkrankung, eine Verminderung der Lebenserwartung oder eine dauerhafte Beeinträchtigung der Lebensqualität zu erwarten ist.
Ich habe nie auf einen GdB des TE gepostet oder mich darauf bezogen, sondern nur auf chronisch krank oder allgemein krank.
Den Rest hast Du selbst beigetragen und so verwirrt, was nicht nötig war.
 

Atze Knorke

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Hallo Beasterhasi,

wat denn jetzt noch "allgemein krank" ... nun mach' bitte mal einen Punkt, dazwischen grätschen und sich noch beschweren, den Nebenkriegsschauplatz braucht niemand.

Das ist nicht MEIN LINK, schlussendlich kann das JEDER darin genauer nachlesen und das hat nichts "mit unter den Tisch fallen" zu tun.

Falls es dir entgangen sein sollte, der TE hat ein zum Teil zertrümmertes Kniegelenk mit einem GdB von 30 (Gleichstellung). Eine Schwerbehinderung gilt erst ab GdB von 50.
Inwieweit das für die JC-KSA noch von Bedeutung sein wird, können wir beide nicht beurteilen.

Selbst der Link zum BSG-Revisionsverfahren für "unangemessene Heizkosten" ist nicht notwendig bzw. trifft für den TE nicht zu, denn seine HK sind "angemessen".
 
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Atze Knorke

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Hallo Steffano,

:idea: kleine Erinnerung, bitte die KSA anonym einstellen. Sollte das nun nicht mehr der Fall sein, gib' uns bitte dann hier Bescheid.
 

Steffano

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Sorry mein Dad hatte es noch nicht geschafft. Ich habe alles abfotografiert.. hoffe ist einigermaßen lesbar. In der Zwischenzeit habe sämtliche Wohnungsgesellschaften per E-Mail angeschrieben das man mich dort als Wohnungsuchenden registriert und mir eine schriftliche bestätigung darüber zukommen lässt. Bisher habe ich nur 1 Bestätigung erhalten.

Wie soll ich denn nachweisen das ich mich dort regisitriert habe, wenn man mir keine Bestätigung zukommen lässt?

so jetzt sollte es aber Anonym sein...


Moderationshinweis...

Seite 6 enthält am immer noch eine Rufnummer mit Durchwahl daher gelöscht. LG @HermineL



 

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Nena

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Wie soll ich denn nachweisen das ich mich dort regisitriert habe, wenn man mir keine Bestätigung zukommen lässt?
Ich musste zu allen Gesellschaften hin, bei denen ich mich beworben habe. Außerdem habe ich immer wieder angerufen, um nachzufragen, wo welche Wohnungen frei werden.
So lange haben die i.d.R. keine (interessanten) freien Wohnungen, dass sie Wartelisten abtelefonieren.

Wenn Du also wirklich suchst und nicht nur Nachweise fürs JC brauchst (auch die kriegst Du persönlich), kannst Du es ja mal so versuchen.
 

Steffano

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Ich musste zu allen Gesellschaften hin, bei denen ich mich beworben habe. Außerdem habe ich immer wieder angerufen, um nachzufragen, wo welche Wohnungen frei werden.
So lange haben die i.d.R. keine (interessanten) freien Wohnungen, dass sie Wartelisten abtelefonieren.

Wenn Du also wirklich suchst und nicht nur Nachweise fürs JC brauchst (auch die kriegst Du persönlich), kannst Du es ja mal so versuchen.

Ich habe leider keine Finanziellen Mittel um zu allen Gesellschaften hin zu fahren und auch kein Fahrrad.

Ich suche seit 1,5 Jahren eine Wohnung.. allerdings mit Hund und verschuldet + Eidesstattliche Versicherung nicht gerade einfach.
 

Sowhat

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In meiner Stadt (Bayern) ist es so, dass sämtliche Wohnungsbaugesellschaften der Stadt an Leistungsbezieher nur über das Wohnungsamt vermieten. Hat man mir bei Anrufen bei verschiedensten Wohnbaugesellschaften mitgeteilt.
Beim Wohnungsamt bin ich seit drei Jahren (jährlich mit Verlängerung) gemeldet, aber die haben nichts. Habe da auch schon wiederholt angerufen und bekam immer diese Mitteilung, wurde aber im Stapel etwas höher gelegt, wurde mir mitgeteilt.
Ich habe als Nachweis fürs JC also nur die Bestätigung, dass ich für alle Arten von geförderten Wohnungen gemeldet bin. Dann sammle ich Zeitungsinserate von all den Wohnungen, die über den angemessenen KdU liegen (und das sind alle, die in unseren Blättchen stehen) und die Ablehnung des JC für eine Wohnung, der Genossenschaft in der ich bereits seit 11 Jahren wohne, weil die dem JC zu teuer war (überstieg die KDU um 50€, obwohl BJ 1950, 2 Zimmer 49qm). Bei uns sind die KdU 397€ Bruttokalt und das in der zweitgrössten Stadt in Bayern. Weiss nicht wie sie das errechnet haben.
Bin auch gespannt, ob meine "Bemühungen" ausreichen. Auf jeden Fall zieht mein Kind jetzt im Juni aus, viel schneller als gedacht und ab da fehlen mir dann 350€ Miete, weil wir jetzt zusammen 80qm bewohnen (vor zwei Jahren zog der Älteste aus und seitdem bekomme ich die Hälfte der Miete vom JC nach SG-Klage) und bisher hat mein Nachkomme die ander Hälfte der Miete bezahlen müssen, weil er längst ausgelernt hat und ganz gut verdient. Das Kind ist jetzt 25 geworden und da darf das JC ihm nicht mehr verbieten auszuziehen.
 

Atze Knorke

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Hallo Steffano,

danke für die JC-KSA-Gesamt-Infos.
Ich habe leider keine Finanziellen Mittel um zu allen Gesellschaften hin zu fahren und auch kein Fahrrad.

Ich suche seit 1,5 Jahren eine Wohnung.. allerdings mit Hund und verschuldet + Eidesstattliche Versicherung nicht gerade einfach.

Tue bitte nicht den zweiten Schritt vor den ersten! :icon_evil:

Die Widersinnigkeit des Systems, dich aus dieser Wohnung zu drängen - mit allen Mitteln -:
aus Seite 2: als es Ihnen nicht möglich ist oder nicht zuzumuten ist, druch Aushandlung eines geringeren Mietzinses mit dem Vermieter, durch Untervermietung von Wohnraum oder auf andere Weise die Aufwendungen zu senken.
Du bist NICHT verpflichtet, deinen sozialen Status gegenüber Dritten preiszugeben.
Hierbei handelt es sich in der Unangemessenheit um 3,28 m² bzw. 49,09€ überschrittene KdU. :icon_stop:

Gebot der Stunde:

Gib' deinem zuständigen JC eine kleine schriftliche Situations-Aufklärung samt gesundheitlicher Gründe, weil die Unmöglichkeit des Umzuges nachweislich bezogen auf die Besonderheit(en) des Einzelfalles (tatsächliche KdU-Weiterzahlung)
einem ausgereizten preiswerten Wohnungsmarkt entgegen steht.

:icon_arrow:*** Wer eine KSA erhält, was in den meisten Fällen einer Umzugsaufforderung gleichkommt, sollte vom SB erschöpfende Antworten zu den mit einem möglichen Umzug für ihn entstehenden existenziellen Fragen fordern. Denn erst wenn diese Fragen beantwortet sind, wird klar werden, ob die Folgen der Umzugsforderung für die/den einzelnen Betroffenen überhaupt tragbar sind.

Sämtliche Fragen/Kosten zum Umzugszwang sind hier im Bezug von 3,28 m² vs. 49,09€ KdU-(geringfügige) Überschreitung abzuklären! ***

Wie lange besteht dein Mietvertrag? In Betracht kommt ebenfalls die Prüfung rechtlicher Gründe, eine Wohnung zu kündigen --> Kündigungsfrist (BGB/Mietrecht), ist das im Verhältnis zu setzen, denn dann ist es unmöglich, die Wohnung zu wechseln bzw. andere Möglichkeiten nicht bestehen (Untervermietung). :icon_neutral:

Letztendlich erschöpft sich alles im Ermessensspielraum/der Wirtschaftlichkeit/der Einzelfallprüfung im Hinblick auf die geringfügige Überschreitung, die über der maßgeblichen Mietobergrenze liegt und/oder die aus dem Umzug resultierenden Folgekosten in keinem vernünftigen Verhältnis zur möglichen Kosteneinsparung stehen. :icon_kinn: :icon_kratz:
 

Steffano

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Hallo Steffano,

danke für die JC-KSA-Gesamt-Infos.


Tue bitte nicht den zweiten Schritt vor den ersten! :icon_evil:

Die Widersinnigkeit des Systems, dich aus dieser Wohnung zu drängen - mit allen Mitteln -:

Du bist NICHT verpflichtet, deinen sozialen Status gegenüber Dritten preiszugeben.
Hierbei handelt es sich in der Unangemessenheit um 3,28 m² bzw. 49,09€ überschrittene KdU. :icon_stop:

Gebot der Stunde:

Gib' deinem zuständigen JC eine kleine schriftliche Situations-Aufklärung samt gesundheitlicher Gründe, weil die Unmöglichkeit des Umzuges nachweislich bezogen auf die Besonderheit(en) des Einzelfalles (tatsächliche KdU-Weiterzahlung)
einem ausgereizten preiswerten Wohnungsmarkt entgegen steht.

:icon_arrow:*** Wer eine KSA erhält, was in den meisten Fällen einer Umzugsaufforderung gleichkommt, sollte vom SB erschöpfende Antworten zu den mit einem möglichen Umzug für ihn entstehenden existenziellen Fragen fordern. Denn erst wenn diese Fragen beantwortet sind, wird klar werden, ob die Folgen der Umzugsforderung für die/den einzelnen Betroffenen überhaupt tragbar sind.

Sämtliche Fragen/Kosten zum Umzugszwang sind hier im Bezug von 3,28 m² vs. 49,09€ KdU-(geringfügige) Überschreitung abzuklären! ***

Wie lange besteht dein Mietvertrag? In Betracht kommt ebenfalls die Prüfung rechtlicher Gründe, eine Wohnung zu kündigen --> Kündigungsfrist (BGB/Mietrecht), ist das im Verhältnis zu setzen, denn dann ist es unmöglich, die Wohnung zu wechseln bzw. andere Möglichkeiten nicht bestehen (Untervermietung). :icon_neutral:

Letztendlich erschöpft sich alles im Ermessensspielraum/der Wirtschaftlichkeit/der Einzelfallprüfung im Hinblick auf die geringfügige Überschreitung, die über der maßgeblichen Mietobergrenze liegt und/oder die aus dem Umzug resultierenden Folgekosten in keinem vernünftigen Verhältnis zur möglichen Kosteneinsparung stehen. :icon_kinn: :icon_kratz:

Also ich würde schon ganz gerne in der Wohnung bleiben, so ist es nicht. Raus drängen lassen werde ich mich nicht einfach so. Ich würde es drauf ankommen lassen und wenn es garnicht anders geht die 49,09 € auch selber zahlen. Aber vorher natürlich alles mir Mögliche tun, damit das IAG weiterhin die volle Miete zahlt.

Ich wohne seit Mai 2016 in der Wohnung.

Bei einem Umzug würden ja eine Menge kosten entstehen, Kaution, Umzugswagen, die meisten Möbel würden einen Umzug nicht überstehen, dann würe noch Ersatzbeschaffung für neue Möbel anfallen, eventuell renovierungskosten, Bodenbeläge usw.

Ich bin gerade gesundheitlich ziemlich angeschlagen und muss wohl zum Arzt mir eine AU holen. Ich habe auch gerade kein klaren Kopf um ein Schreiben für mein SB zu verfassen. Weiß nicht wie ich das Sachlich mit den richtigen Argumenten formulieren soll.

Vielleicht kann mir einer bei dem Schreiben helfen!?
 

gizmo

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Ein geeigneter Wohnraum für dich sollte ebenerdig und oder mit Fahrstuhl sein. Es sollten auch keine Türschwellen vorhanden sein. Ebenso sollten die Türen befahrbar mit einen Rollator da von auszugehen ist das deine Behinderung ja wohl nicht besser wird.

Dann sollte dein soziales Umfeld erhalten bleiben, sprich ein Umzug in eine andere Wohngegend sollte nicht in Frage kommen.
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Dann war da doch noch was mit der Aktualität des Mietspiegels, die beziehen sich hier auf 01.07.2012, der sollte veraltet sein, so wie ich das hier verstehe ist ein schlüssiges Konzept vorhanden, jedoch mit veralteten Daten.

Da schreibt vielleicht noch ein anderer Elo mal was zu der Erfahrungen mit dem schusseligen Konzept hat.
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Denke schon, daß ein Schreiben mit Kostenübernahme des Umzuges und geeigneten Wohnraumes oder wenn der Wohnraum angemessen ist, Umbau der Türschwellen jetzt schon mal beantragt werden kann. Ebenso der Hinweis das der Mietspiegel veraltet ist mit einem Hinweis auf die PDF

https://www.iag-gelsenkirchen.de/common/library/dbt/sections/_uploaded/ARBEITSHINWEISE KDU (gültig ab 01.01.2019).pdf

Interessant wird es ab Seite 41, mehr nach Seite 43
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