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Das Grundeinkommen in der Praxis!

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#1
Grundeinkommen: Das Grundeinkommen im Praxistest | Arbeit. Unsere Religion.*- Frankfurter Rundschau

Elf Deutsche erproben das bedingungslose Grundeinkommen. Jeder von ihnen erhält ein Jahr lang monatlich 1000 Euro, aus Spenden finanziert.
Oder „Robin“. Der Junge ist acht. Seine Mutter, seit mehr als 20 Jahren Krankenschwester, hatte ihn angemeldet. Da sie in Teilzeit arbeitet, um mehr für ihre zwei Kinder da sein zu können, kamen die 1000 Euro extra für die Familie wie gerufen. Und Leseratte Robin freut sich, dass er jetzt „jeden Monat ein Buch“ kaufen kann. Seine Mutter fühlt sich entlastet, weil es nun einen Zuschuss zur Grundversorgung der vierköpfigen Familie gibt. „Wenn wir freier und lockerer sind, was passiert dann? Das will ich wissen“, sagt sie. Dafür ist das Experiment da
 
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#2
Aus dem FR-Text:

...wahrscheinlich bekommt man eine Antwort auf die Frage, ob das Hauptargument der Kritiker stimmt: Das voraussetzungslos aufs Konto fließende Geld ...sei eine „Stilllegungsprämie“ für Menschen, die als „nutzlos abgestempelt“ würden (so Ex-SPD-Generalsekretär Hubertus Heil). Sie ist bislang nicht wirklich beantwortet.

Naja , zumindest mit den ausgewählten beschriebenen Fällen wird man die Frage auch nicht beantworten. Oder gibts da auch Langzeitarbeitslose im Hartz IV-Bezug?. Dürfte vermutlich rechtlich ein Problem sein bzw. würde das Einkommen angerechnet.
 
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#3
Oder gibts da auch Langzeitarbeitslose im Hartz IV-Bezug?. Dürfte vermutlich rechtlich ein Problem sein bzw. würde das Einkommen angerechnet.
Und dann stellt sich die Frage: kommt Frau/Mann/Elo mit 1000 € aus.:wink:

Aber Jobs kann man damit schaffen,wie im Bericht zu lesen ist für 11 Versuchskaninchen und die sechs Mitarbeiter des Vereins genug Geld da.:biggrin:
 

DonaldDuck

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#4
Und dann stellt sich die Frage: kommt Frau/Mann/Elo mit 1000 € aus.:wink:

Aber Jobs kann man damit schaffen,wie im Bericht zu lesen ist für 11 Versuchskaninchen und die sechs Mitarbeiter des Vereins genug Geld da.:biggrin:
Die wichtige Frage gehört an die erste Stelle.
Wer soll das bezahlen?

2. Wer hat Anspruch auf das Grundeinkommen, und wer nicht?:icon_mrgreen::icon_mrgreen:
 
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#6
Und dann stellt sich die Frage: kommt Frau/Mann/Elo mit 1000 € aus.:wink:
Ist doch notgderungen jetzt schon millionenfach der Fall; und wenn der Empfänger (gehe von Single aus) der monatl. 1000 Euro-Spende die KK selbst bezahlen muss, ist er auf HIV Niveau.


Aber Jobs kann man damit schaffen,wie im Bericht zu lesen ist für 11 Versuchskaninchen und die sechs Mitarbeiter des Vereins genug Geld da.:biggrin:
Hm, ja ist im gewissen Sinne clever, sofern man voraussetzen darf: der Empfänger und Gründer der Aktion der Spenden bezahlt sich immer zuerst, noch vor den anderen. Davon gehe ich mal aus.
 

Dagegen72

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#8
und selbst wenn man auf HIV - Niveau sein sollte - dann hat man wenigstens seine RUHE vor den A..lö..ern.
 

DonaldDuck

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#9
Die wundersame Geldvermehrung a la Grundeinkommen OHNE GEGENLEISTUNG funktioniert nur im Märchen:icon_mrgreen:
 
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#10
Ist doch notgderungen jetzt schon millionenfach der Fall; und wenn der Empfänger (gehe von Single aus) der monatl. 1000 Euro-Spende die KK selbst bezahlen muss, ist er auf HIV Niveau.
Aber wer zahlt z.B. bei:Nebenkosten-Nachzahlungen, Stromschulden,Umzüge,Wohnungseinrichtungen,kaputten Haushaltsgeräten,leichtsinnig verursachten Schulden und was es noch so gibt?
Wieder der Staat?
 

Dagegen72

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#11
es ist jetzt auch schon ein paar Mal erklärt worden, dass das BGE (beding. Grundeinkommen) kein Ersatz für Arbeit sein soll - denn die Leute werden auch nach wie vor mehr Geld wollen und vielleicht sogar brauchen je nach Bedarf und Wünschen.

Mit dem BGE soll einzig und allein ein menschenwürdiges Dasein ohne Schikane ermöglicht werden.

mit BGE: entfällt einiges:

Sanktionen

Schikane

Willkür

warten auf Anträge, Zahlungen bleiben einfach aus, mit der JC-scheix-egal-Mentalität die in die Obdachlosigkeit treiben kann und will usw. usw. DAS fällt weg

man könnte ja mal diesen Thread hier ganz oder meine Überlegungen ab # 460 lesen hier in dem Thread

https://www.elo-forum.org/grundeinkommen/bedingungsloses-grundeinkommen-4396/index16.html

Was haben die die das BGE für unmöglich halten eigentlich gegen Freiheit??

Anträge auf Ortsabwesenheit (Verstoß gegen das Grundgesetz und der Freizügigkeit) sind das hinfällig (obsolet) USW.

Man könnte es wenigstens auf einen Versuch ankommen lassen

oder man könnte wenigstens mal alles lesen, sehen, hören (youtube) was Götz Werner dazu zu sagen hat, er ist ja der Erfinder vom BGE
 

arbeitslos in holland

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#12
oder man könnte wenigstens mal alles lesen, sehen, hören (youtube) was Götz Werner dazu zu sagen hat, er ist ja der Erfinder vom BGE
wundert es dich nicht, dass es ausgerechnet ein unternehmer ist, der das BGE fördert ?
der weiss genau, dass das BGE der schlüssel ist um sich vom sozialmorast zu trennen
 

Vincet

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#13
Die wundersame Geldvermehrung a la Grundeinkommen OHNE GEGENLEISTUNG funktioniert nur im Märchen:icon_mrgreen:
Selbst Neoliberale (siehe zahlreiche FDPler) sind für ein bedingungsloses Grundeinkommen. Die schlagen sogar 1500,- Euro monatlich vor. Jedoch haben die natürlich Hintergedanken, welche man in zahlreichen Artikeln lesen kann.
Und was heißt Gegenleistung? Wenn es keine Arbeit für alle gibt, sollte man diejenigen, die übrig bleiben, in Würde leben lassen. Und wenn Gegenleistung Arbeit heißt, dann soll Arbeit geschaffen werden, die auch ordentlich entlohnt wird.
 

DonaldDuck

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#15
Selbst Neoliberale (siehe zahlreiche FDPler) sind für ein bedingungsloses Grundeinkommen. Die schlagen sogar 1500,- Euro monatlich vor. Jedoch haben die natürlich Hintergedanken, welche man in zahlreichen Artikeln lesen kann.
Und was heißt Gegenleistung? Wenn es keine Arbeit für alle gibt, sollte man diejenigen, die übrig bleiben, in Würde leben lassen. Und wenn Gegenleistung Arbeit heißt, dann soll Arbeit geschaffen werden, die auch ordentlich entlohnt wird.
Wenn ich Frau und 3 Kinder hätte, würde ich hierbei 5000 EUR Grundeinkommen für nichts bekommen.Für was soll ich da noch arbeiten gehen? Die Frage werden sich viele stellen.Abgesehen davon das es diese Jobs mit diesen Einkommen nicht viel davon gibt.Verdient jemand ein wenig mehr als dieses Geld, würde er sofort kündigen und sich den Rest anweitig verdienen.
Aber jemand der weit aus mehr verdient, der würde ab dem Tag wo das beschlossen wird fluchtartig Deutschland verlassen.Denn er selbst hat ja von dem BGE ja gar nichts.
Und wer soll dann die Billiglohnjobs übernehmen?
 

DonaldDuck

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#18
Aber ein anderes Problem gibt es ja auch noch.Soll jeder der nach Deutschland von dem BGE etwas abbekommen, oder erichten wir um ganz Deutschland eine Mauer?:icon_mrgreen:

Wir haben ja jetzt schon Probleme mit den Hunderttausenden von Asylanten,Wirtschaftsflüchtlingen.
Wenn sich dann herum spricht das es in Deutschland pro Person 1000 EUR ohne Gegenleistung gibt, kann sich ja dann jeder vorstellen was hier los sein wird:icon_mrgreen:
 

Zeitkind

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#21
Und wie soll das nach deiner Meinung Gegenfinanziert werden?
Es sind ja nur 80 Milliarden jeden Monat:icon_mrgreen:
Also ca. ein Zehntel der gegenwärtigen Sozialausgaben. :icon_hihi:

Eine Finanzierung ist durchaus möglich und es gibt verschiedene Modelle.
Hier ein Beispiel.

Gegenfinanzierung eines BGE ist im Grunde eine Frage der (gerechten) Verteilung bestehender Güter und Werte.
Voraussetzung ist eine durchdachte Regulierung der Wirtschaft in ökonomischen sowie ökologischen Sinne.
Und zwar global, denn auf nationaler Ebene würde so etwas nicht funktionieren, da die Verflechtungen und Abhängigkeiten dem entgegenstehen,
sich die betreffende Nation also isolieren müsste. Alleine deshalb wird ein BGE so schnell nicht realisierbar sein.
Nicht aber aus Gründen der Finanzierung. Die Mittel sind vorhanden.
Und noch jemand stellt sich dem BGE weltweit entgegen. Der EGO des Menschen.
 

DonaldDuck

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#22
Also ca. ein Zehntel der gegenwärtigen Sozialausgaben. :icon_hihi:

Eine Finanzierung ist durchaus möglich und es gibt verschiedene Modelle.
Hier ein Beispiel.

Gegenfinanzierung eines BGE ist im Grunde eine Frage der (gerechten) Verteilung bestehender Güter und Werte.
Voraussetzung ist eine durchdachte Regulierung der Wirtschaft in ökonomischen sowie ökologischen Sinne.
Und zwar global, denn auf nationaler Ebene würde so etwas nicht funktionieren, da die Verflechtungen und Abhängigkeiten dem entgegenstehen,
sich die betreffende Nation also isolieren müsste. Alleine deshalb wird ein BGE so schnell nicht realisierbar sein.
Nicht aber aus Gründen der Finanzierung. Die Mittel sind vorhanden.
Und noch jemand stellt sich dem BGE weltweit entgegen. Der EGO des Menschen.
Der Ersteller der Gegenfinanzierung ein Prof. Stelzer sagt selber das NIEMANND genau wissen kann was passieren wird wenn ein BGE eingeführt wird.

Unser Altbundeskanzler Schmidt sagt mal, "Wer Visionen hat sollte zum Arzt gehen":icon_mrgreen:
 
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#24
1000 Euro und keine KV bringen nicht weiter. Und höhere Löhne sind dadurch auch nicht gesichert, im Gegenteil. Und viele,die derzeit für 1000 Euro arbeiten sagen sich dann, das sie das nicht mehr brauchen, deren SV-Beiträge und Steuern fehlen dann.
Ich würde es erst mal auch so machen. Ist doch logisch.
 

DonaldDuck

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#25
Also ca. ein Zehntel der gegenwärtigen Sozialausgaben. :icon_hihi:

Eine Finanzierung ist durchaus möglich und es gibt verschiedene Modelle.
Hier ein Beispiel.

Gegenfinanzierung eines BGE ist im Grunde eine Frage der (gerechten) Verteilung bestehender Güter und Werte.
Voraussetzung ist eine durchdachte Regulierung der Wirtschaft in ökonomischen sowie ökologischen Sinne.
Und zwar global, denn auf nationaler Ebene würde so etwas nicht funktionieren, da die Verflechtungen und Abhängigkeiten dem entgegenstehen,
sich die betreffende Nation also isolieren müsste. Alleine deshalb wird ein BGE so schnell nicht realisierbar sein.
Nicht aber aus Gründen der Finanzierung. Die Mittel sind vorhanden.
Und noch jemand stellt sich dem BGE weltweit entgegen. Der EGO des Menschen.
Hast du dir mal das Berechnungsprogramm mal angesehen? Es ist für die Tonne!!!
Die Vermögenssteuer wird das Kapital auffressen, bei den tollen Zinsen am markt.Nicht eingerechnet das ein Gross des Kapitals aus Deutschland verschwinden wird.:icon_mrgreen:
 

Dagegen72

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#26
@ Danton64:

1000 Euro und keine KV bringen nicht weiter. Und höhere Löhne sind dadurch auch nicht gesichert, im Gegenteil. Und viele,die derzeit für 1000 Euro arbeiten sagen sich dann, das sie das nicht mehr brauchen, deren SV-Beiträge und Steuern fehlen dann.
Ich würde es erst mal auch so machen. Ist doch logisch.
genau darum geht es doch - wenn die Leuten ihren Job mögen, dann machen sie ihn auch noch für 1000 Euro weiter :icon_rolleyes: - und die, die ihn nicht mögen, die kommen aus dem Drill raus einen unliebsamen Job machen zu müssen damit sie nicht in noch unwürdigere Zustände fallen. Und meiner Meinung nach entlasten sie dadurch Krankenkassen wegen gesundheitlichen Problemen, die entstehen könnten und bereits entstanden sind.

Und es bleibt ihnen FREI sich nach etwas anderem geeignetem zu suchen. Manche scheinen sich Freiheit einfach entweder nicht mehr vorstellen zu können oder sich zuzutrauen. Jeder hat doch Interesse, etwas Sinnvolles zu machen und mehr wie 1000 Euro will man auch in der Regel.



@ aiH: ja, es hat ein Unternehmer gesagt - Ralph Boes ist aber kein Unternehmer und er findet das BGE gut und ich unterstelle ihm nicht, dass er keine Ahnung hat bzw. nicht über einen gewissen Überblick verfügt, ob es umsetzbar ist oder nicht.

wundert es dich nicht, dass es ausgerechnet ein unternehmer ist, der das BGE fördert ?
der weiss genau, dass das BGE der schlüssel ist um sich vom sozialmorast zu trennen
Was meinst du denn mit Sozialmorast?

Der (sehr abscheuliche) Begriff Sozialmorast entsteht doch erst durch die aktuelle Regelung ALG II und der Sanktionspraxis und die Hetze, die gegen ALG II Emfpänger bzw. Erwerblose allgemein entsteht.

Und außerdem könnte man deine Aussage auch etwas widersprüchlich lesen. Der Sozialmorast macht doch erst billige und gratis - Arbeitskräfte (Praktika, Euro-Jobs, Eingliederungszuschüsse möglich) - genau das würde aber durch das BGE abgeschafft, ist also positiv.

Für gratis Arbeit würde man sich nicht mehr zwingen und hergeben lassen müssen, wobei man da in der jetzigen ALG II - Zwangspraxis auch Mittel hat, da entgegen zusteuern, aber mit großem bürokratischem und psychischem Aufwand und Widerstandsverhalten und Stress - auch DAS könnte man sich sparen.

Und sorry - ich bin lieber abgeschaffter Sozialmorast mit tausend Euro im Monat und KK - als Zwangserpresste für lau und entwürdigt, gedemütigt und quasi-entmündigt. -> aber auch mein ALG II - Geld wollen sie alle <-

Die Leute hetzen ALG II - Empfänger - aber das ALG II - Geld der Empfänger nehmen die A..lö.. trotzdem hechelnd gerne an :icon_motz: (in Läden, Schwimmbad, Ratenzahlungen...)

Andere können einen abglegen, was man im Zustand des abgelegt seins aber unternimmt bleibt doch jedem selbst überlassen. Und mit dem BGE zu hundert Prozent statt wie bei ALG II unter Zwangs- und Erpresserfuchtel eines in der Regel dum*en und willkürlich agierenden SBs (sonst hätte er den Job nicht inne).

Habe eben gehört, Sanktionen sind Ermessenssache . Meine Existenz soll auch nicht kulanzhalber unter der Fuchtel einer Person hängen, die mangels Überblick über die Arbeits-Verwaltungs-Praxis incl. Gehirnwäsche ihren Job inne hat und in der Regel halb so alt ist wie ich.

LG

edit: es sind jetzt zwei Experimente am laufen (der Link und in Finnland) - mal sehen, was für Ergebniss da herauskommen ;)
 

arbeitslos in holland

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#27
es ist ein unterschied,ob du waren und dienstleistungen ihv. x€ erhalten wirst, oder geldscheine im nominalwert von x€

der € hatte einen eintauschwert von 2DM

du würdest heute noch mehr waren und dienstleistungen erhalten für 2DM

darüberhinaus würdest du aber keine leistungen erhalten und sehen wo du bleibst.

das beispiel des BGE und des unbegrenzten kapitalismus ist in den slums der USA zu erleben.
 

Zeitkind

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#29
Den Unterschied zwischen Jahr und Monat kennst du schon , oder?:icon_surprised:
Sorry, ich meinte natürlich ein Zwölftel :icon_hihi:
Und selber denken kannst Du hoffentlich auch.oder habe ich "monatlich" geschrieben? :wink:

Mist ! Jetzt warst Du aber schneller Dagobert1 :icon_motz:
 

arbeitslos in holland

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#31
freiheit ? was hat denn freiheit mit dem geldwert zu tun ?

mit der finanzkrise sind wir am ende der freiheit angelangt. frei ist nur das kapital

den "systemchange" will auch götz werner nicht !
 
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#33
Aber wer zahlt z.B. bei:Nebenkosten-Nachzahlungen, Stromschulden,Umzüge,Wohnungseinrichtungen,kaputten Haushaltsgeräten,leichtsinnig verursachten Schulden und was es noch so gibt?
Wieder der Staat?
öhm ... nein.

Das ist die kehrseite der medaille.

es heißt doch bedingungslos oder? also auch bedingungslos in die andere richtung (staat).
muss man sich halt von den paar kröten was ab-sparen für solche fälle.

Im umkehrfaktor, steht auch niemand da und rechnet gleich alles ab wenn man einen zuverdienst hat bzw. angeht. (400€ job, teilzeit etc pp.):wink:
 

ThisIsTheEnd

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#34

DonaldDuck

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#35

ThisIsTheEnd

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#38
Dann kannst du mir ja sicher den Zusammenhang zwischen den Staatspleiten in Chile und Argentinien (die in dem Guardian-Artikel gar nicht vorkommen) und dem Grundeinkommen in Brasilien sowie dessen Staatspleiten erklären.
 

Don Vittorio

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#39
Dann kannst du mir ja sicher den Zusammenhang zwischen den Staatspleiten in Chile und Argentinien (die in dem Guardian-Artikel gar nicht vorkommen) und dem Grundeinkommen in Brasilien sowie dessen Staatspleiten erklären.
Brasilien zahlt bisher kein Grundeinkommen!

Garantiert wird eine staatliche Leistung für alle Bürger, die mindestens fünf Jahre im Land leben. Diese soll die Grundbedürfnisse von Ernährung, Erziehung und Gesundheit abdecken – unabhängig davon, ob der Empfänger arbeitet oder Vermögen hat. Eine Klausel im Gesetz (die „renda básica“ solle „schrittweise“ eingeführt werden) schiebt die Umsetzung jedoch auf die lange Bank. Bislang wurde nur die Bolsa Familia eingeführt, eine staatliche Leistung für die ärmsten Haushalte im Land. Diese ist allerdings an Bedingungen geknüpft und setzt Bedürftigkeitsprüfungen voraus. Zwar erreicht die Bolsa Familia mittlerweile rund ein Viertel aller Brasilianer, aber vielen weiteren Bedürftigen fehlt es an Informationen und Unterstützung durch lokale Verwaltungen. Seit 2008 zahlt die brasilianische Nichtregierungsorganisation ReCivitas in dem kleinen brasilianischen Dorf Quatinga Velho in der Nähe von São Paulo ein bedingungsloses Grundeinkommen ohne Ausnahme und ohne Bedingung monatlich an alle Empfänger aus, um dessen Wirksamkeit in der Praxis zu erproben. Die Finanzierung des Pilotprojekts beruht bisher hauptsächlich auf Spendeneinnahmen.
https://de.wikipedia.org/wiki/Bedingungsloses_Grundeinkommen#Brasilien

Also von einem wie eigentlich vorgesehenen BGE ist man noch weit entfernt.
 

ThisIsTheEnd

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#40
Man ist in BR auf dem Weg dahin. Es ist schon ein Grundeinkommen, allerdings (noch) kein bedingungsloses.

Brasilien war das erste Land weltweit, das 2004 ein Gesetz mit der Forderung nach einem BGE verabschiedete. Sofort wurde das mittlerweile berühmte Programm Bolsa Família eingeführt, als der „erste Schritt hin zu einer flächendeckenden Einführung dieses Mindesteinkommens für alle Bürger“. Bolsa Família erreicht gegenwärtig die 57 Millionen ärmsten Brasilianer. Das sind 28 Prozent der Gesamtbevölkerung.
 

Don Vittorio

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#41
Man ist in BR auf dem Weg dahin. Es ist schon ein Grundeinkommen, allerdings (noch) kein bedingungsloses.
Mal ehrlich,11 € im Monat ist selbst für brasilianische Verhältnisse nichts,wovon man überleben kann.Und eine KV usw.gibts dafür auch nicht.

Dagegen sind die im Gespräch befindlichen 1000 -1500 € für Deutschland schon ein gewaltiger Unterschied,wenn das Geld dafür irgendwoher kommen soll.

Von daher sind solche Beispiele für die Katz.Oder viel Lärm um Nichts.
 
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#42
wenn das Geld dafür irgendwoher kommen soll.
Ich weiß wir hatten die rechnung schon mal was das grundeinkommen kosten würde, ich werf's jetzt trotzdem mal in raum:wink: .

Naja, wer so halbwegs die letzte zeit aufgepasst hat ... rettungspaket hier, rettungspaket da, rettungspaket dort usw.
Die werfen ja mit den Mrd nur so um sich wenn es heißt "an andere länder verschenken", als würden die sie vorher schnell drucken, also warum dann nicht ein BGE finanzieren.
 
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#43
Weil ein BGE nicht an die eigenen Banken zurückfließt wie die Gelder aus dem Rettungspaket.
 
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#45
Naja, wer so halbwegs die letzte zeit aufgepasst hat ... rettungspaket hier, rettungspaket da, rettungspaket dort usw.
Die werfen ja mit den Mrd nur so um sich wenn es heißt "an andere länder verschenken", als würden die sie vorher schnell drucken, also warum dann nicht ein BGE finanzieren.

Und beim Rettungspaket zahlt Euroba.........!:wink:
 

Don Vittorio

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#46
also warum dann nicht ein BGE finanzieren.
Schau Dir einmal den Deutschen Bundeshaushaltsplan an,dann weisst Du wieso.

Der beträgt nämlich gerade 299,1 Milliarden €.
Was kostet ein BGE monatlich bei 1000 €,wobei das sowieso unrealistisch wäre,da nach Abzug von KV weniger bleiben würde als von Alg II.
Also müsste man mit 1500 € rechnen.
Das wären eben bei 80 Millionen Bürgern

1 440 000 000 000 € jährlich.

Und da fehlt dann noch,was sonst noch vom Staat bezahlt werden muss.
Also die 300 Milliarden aus dem Haushaltsplan.

Merkst Du etwas ?
 
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#47
Schau Dir einmal den Deutschen Bundeshaushaltsplan an,dann weisst Du wieso.

Der beträgt nämlich gerade 299,1 Milliarden €.
Was kostet ein BGE monatlich bei 1000 €,wobei das sowieso unrealistisch wäre,da nach Abzug von KV weniger bleiben würde als von ALG II.
Also müsste man mit 1500 € rechnen.
Das wären eben bei 80 Millionen Bürgern

1 440 000 000 000 € jährlich.

Und da fehlt dann noch,was sonst noch vom Staat bezahlt werden muss.
Also die 300 Milliarden aus dem Haushaltsplan.

Merkst Du etwas ?
:icon_kratz:hatte ich nicht geschrieben das das thema finanzierung schon durch ist?!

Ich wollte ledeglich eine gegendarstellung in sachen milliarden verschleudern veranschaulichen.
Es muss ja auch nicht gleich ein BGE sein, eine erhöhung der jetztigen sätze wäre aber mit den summen durchaus drin und das gezeter vor gerichten wäre um einiges weniger.
Aber naja ... wer denken kann ist klar im vorteil.

Nebenbei (OT):

Und beim Rettungspaket zahlt Euroba
Deutschland gehört nicht zu europa? Da habe ich wohl was verschlafen.
soweit ich informiert bin zahlt deutschland immer (wieder) den löwenanteil bei solchen paketen... .

Weil ein BGE nicht an die eigenen Banken zurückfließt wie die Gelder aus dem Rettungspaket.
Nun wer das noch glaubt.
die ratenlaufzeit(en) werden/wurden bis zum jahre *grübel* 2060 oder 2070 gesetzt (falls es da die EU überhaupt noch gibt).
bis dahin fließen noch rettungspaket nr4, 5, 6, 7 usw
Also kann da nix mehr zurück fließen bei einem land was faktisch pleite ist und nix ein nimmt.
mit dem jetzigen paket werden alte schulden beglichen und gleich neue gemacht = teufelskreis.
Aber das ist ein anderes thema, nun wieder back to topic
 

Don Vittorio

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#48
:icon_kratz:hatte ich nicht geschrieben das das thema finanzierung schon durch ist?!
Für mich keinesfalls,da noch niemand wirklich realistisch erklären konnte,wie diese Summen aufgebracht werden könnte.Durch Steuererhöhungen bestimmt nicht,wie also dann ?

Ich wollte ledeglich eine gegendarstellung in sachen milliarden verschleudern veranschaulichen.
Es muss ja auch nicht gleich ein BGE sein, eine erhöhung der jetztigen sätze wäre aber mit den summen durchaus drin und das gezeter vor gerichten wäre um einiges weniger.
Der Thread nennt sich :Grundeinkommen in der Praxis.
Aber eine nennenswerte Erhöhung der Sätze würde bedeuten,dass sich die Zahl der Anspruchs Berechtigten schlagartig erhöhen würde.
Viele Unternehmen würden ihre Arbeitsplätze noch mehr durch die Hintertür subventionieren lassen.
Und es würde bei den Wahlen viele Stimmen kosten.Vielleicht der wichtigsste Aspekt,der gegen eine nennenswerte Erhöhung der Regelleistung spricht,da dafür in der Bevölkerung wohl die Akzeptanz fehlt.

Aber naja ... wer denken kann ist klar im vorteil.
:biggrin:


Deutschland gehört nicht zu europa?
Und genau weil Deutschland Mitglied der EU ist,dazu das wirtschaftlich stärkste Land,muss Deutschland eben auch seinen Pflichten,die diese Mitgliedschaft mitbringt,nachkommen.
Abgesehen davon,hätte ich absolut den Grexit bevorzugt,dann bald kommt wieder der Ruf nach einem 4.Rettungspakte.
Fakt ist aber, die Regierung hat wenig Spielraum wenn sie nicht riskieren will,dass das gesamte Kunstgeflecht / Kartenhaus Europa zusammenbricht.Und diesen Zusammenbruch wollen de Politiker mit aller Macht verhindern,sie wäre ja historisch gesehen dann die absoluten Loser.
Also lautet die Devise : Augen zu und durch !
 

Zeitkind

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#49
Fakt ist aber, die Regierung hat wenig Spielraum wenn sie nicht riskieren will,dass das gesamte Kunstgeflecht / Kartenhaus Europa zusammenbricht.
Und diesen Zusammenbruch wollen de Politiker mit aller Macht verhindern,sie wäre ja historisch gesehen dann die absoluten Loser. Also lautet die Devise : Augen zu und durch !
:icon_daumen: Meine volle Zustimmung!
 
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#50
Für mich keinesfalls,da noch niemand wirklich realistisch erklären konnte,wie diese Summen aufgebracht werden könnte.Durch Steuererhöhungen bestimmt nicht,wie also dann ?
Ich hatte das "druch" darauf bezogen das es nun eben nicht finanzierbar ist, wie es eben auch schon oft zu lesen ist.

Und ehrlich gesagt wenn man sich die (be)rechnungen so anschaut ist es für jemanden der jetzt auf hartz4 (warten auf den tod) satz lebt oder dann grundeinkommen bekommt völlig egal.
nach abzug allem bleibt das gleiche über, oder sogar weniger - das einzig gute bei dem BGE ist das man sich was dazu verdienen kann ohne dass das amt einem in die tasche schaut.


Auf den rest gehe ich jetzt mal nicht weiter ein, da ich hier nicht zuu offtopic gehen will ;)
Aber ich stimme meinem vorposter ebenfalls zu
 

Dagegen72

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#53
ja, und hier in Brasilien setzt der kleine Ort nähe Sao Paolo auch das Bedingungslose Grundeinkommen praktisch um:

https://www.betterplace.org/de/proj...o-bedingungsloses-grundeinkommen-in-brasilien

In Quatinga Velho, einer ländlichen Gemeinschaft bei São Paulo, wird von der kleinen Nichtregierungsorganisation ReCivitas ein Bedingungsloses Grundeinkommen (BGE) direkt an die Bewohner ausgezahlt. Zugleich wird von der NGO eine freie Bibliothek und ein Verleih von Spielzeug betrieben, was den Kindern nicht nur ermöglicht, zu lesen und zu spielen sondern auch den Tausch der Sachen untereinander zur selbstverständlichen Regeln macht. Dies führt zu vielen neuen Kontakten, aber auch zur gegenseitigen Akzeptanz und zum solidarischen Grundgedanken.

Zurzeit beträgt das von der Nichtregierungsorganisation ReCivitas gezahlte BGE monatlich 30 Real (rund 10 Euro) – für ein Jahr reichen also pro Person 120 Euro. Jeder Bewohner des Ortes erhält das Grundeinkommen bedingungslos. Die Bilanz nach vier Jahren: Bis zu 127 Menschen nahmen gleichzeitig das Grundeinkommen in Anspruch. Sie steckten das Geld in die Verbesserung des eigenen Wohnraums, dann in Medizin für ihre Kinder. An dritter Stelle standen unterschiedliche, Einkommen schaffende Maßnahmen. Zu Beginn des Projektes war die Ernährung mangelhaft, die Kindersterblichkeit hoch und viele Kinder wiesen deutliche Spuren der Unterernährung auf. Dies hat sich im Laufe der letzten Jahre durch das Grundeinkommen drastisch geändert, auch weil es ohne bürokratische Auflagen direkt an die Menschen ausgezahlt wird, die es haben wollen.

Armut abschaffen

Das Grundeinkommen beseitigt nicht nur äußerst wirkungsvoll die elementare Armut und verbessert spürbar die Ernährungssituation sondern stiftet auch Gemeinschaft, regt zur Initiative an (viele Frauen kümmern sich nun viel intensiver um Garten und Kleintierhaltung) und stabilisiert den sozialen Zusammenhalt insgesamt. Vor allem die Verbesserung der Situation der Kinder steht im Fokus von ReCivitas.

Voneinander lernen

Das Praxisprojekt in Brasilien spornt uns an – und umgekehrt. Denn die Fragen ähneln sich überall: Wie arbeiten Menschen, die ohne Bedingung ein Einkommen beziehen? Entsteht durch das Grundeinkommen mehr Aktivität und neue Initiative? Wie entwickeln sich Gesellschaft, Kultur, und Wirtschaft mit dem BGE?

Grundeinkommen – eine globale Vision

Grundeinkommens-Pilotprojekte lassen sich dort, wo das staatliche Sozialsystem noch nicht ausgebaut ist, einfacher umsetzen. Darum beginnen wir bei unserem Förderprojekt in Brasilien. Dabei setzen wir auf Initiative von unten: Bürger bringen sich ein mit Ideen, Geld und Engagement. Die Vision Grundeinkommen wird dadurch global und verbindet über Grenzen hinweg. Armutsbeseitigung und Solidarität erhalten weltweit eine neue Perspektive.
 

Don Vittorio

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#54

Dagegen72

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#55
das besagt für mich:

Wenn viele kleine Leute an vielen kleinen Orten viele kleine Dinge tun, dann können sie das Gesicht der Welt verändern.
(Afrikanisches Sprichwort)
 

Gartenfreund

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#56
Das Grundeinkommen ist eine Basisabsicherung.

Wer z.B. ein Auto will, dem ist auch ein Job in Teilzeit (10 oder 20 Stunden) zuzumuten.

Wer gesundheitlich nicht in der Lage ist zu arbeiten und einen realen Mehrbedarf hat, z.B. spezielle Therapien, dem muss natürlich zusätzlich geholfen werden!
 
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