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Das Glühwein-Business boomt

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Mario Nette

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09.12.2009
Milliardengeschäft Weihnachtsmarkt
Das Glühwein-Business boomt

Von Laura Himmelreich

2500 Weihnachtsmärkte sind in Deutschland aufgebaut, jeder ist eine Wirtschaftswelt für sich: Mitarbeiter schuften für Dumpinglöhne, Branchenriesen scheffeln Millionen. Über das Geschäft wachen mächtige Verbände und Politiker.

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Logo, das Ding heißt ja auch Weihnachtsmarkt - also seligmachende Konsumschei.e.

Mario Nette
 
E

ExitUser

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Hier in Raesfeld haben sie sich gegenüber dem Fussvolk dazu noch abgeschottet. Der Weihnachtsmarkt wurde hermetisch abgesichert und an den beiden Einlässen kassierte man Eintritt. So bleibt man unter sich und muss sich nicht mit unteren Einkommensgruppen herumschlagen, die nur ihre Kinder zum Staunen dort herumführen. Leuchtende Kinderaugen ja - Aber bitte nur von denen, die es sich leisten können.

Natürlich haben wir hier am Ort für etwas Wirbel gesorgt, aber letztendlich sind es die Pottis (Ruhrgebietler) die hier rüber kommen und die Kehren nach 30-60 KM nicht um.
 

druide65

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Billiger überteuerter Fusel,Hygiene gleich Null,Gammelfleisch Bratwurst,Endlose Weihnachtsliederschleifen.
Die Budenbesitzer bleiben unter sich.Wer nicht den Finger im Popo vom Kaufmännischen Verein hat,kann gleich nach Hause gehen.So sieht es bei mir in der Stadt aus.

Deswegen....

Weihnachtsmarkt abschaffen.Jetzt.:icon_twisted:
 
E

ExitUser

Gast
Billiger überteuerter Fusel,Hygiene gleich Null,Gammelfleisch Bratwurst,Endlose Weihnachtsliederschleifen.
Die Budenbesitzer bleiben unter sich.Wer nicht den Finger im Popo vom Kaufmännischen Verein hat,kann gleich nach Hause gehen.So sieht es bei mir in der Stadt aus.

Deswegen....

Weihnachtsmarkt abschaffen.Jetzt.:icon_twisted:

Stimmt!
Hier heißt er "Ortsmarketing" aber der Popo ist der Gleiche! :icon_twisted:
 

left

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Milliardengeschäft Weihnachtsmarkt

Das Glühwein-Business boomt

Von Laura Himmelreich


2500 Weihnachtsmärkte sind in Deutschland aufgebaut, jeder ist eine Wirtschaftswelt für sich: Mitarbeiter schuften für Dumpinglöhne, Branchenriesen scheffeln Millionen. Über das Geschäft wachen mächtige Verbände und Politiker.
Elf Stunden am Tag steckt Gerd Tönneschs Hand in einem Waschbär. Dafür bekommt er 1,30 Euro die Stunde. Gerd Tönnesch arbeitet auf einem Weihnachtsmarkt. Er lässt den Waschbären auf seinem Arm krabbeln, den Bären nach der Hand eines elf Monate alten Babys schnappen. Das Baby lacht, Tönnesch lacht, die Uroma lacht - und kauft die Handpuppe für 25 Euro. Wenn Gerd Tönnesch einen ganzen Tag Handpuppen verkauft, verdient er nicht einmal so viel, dass er sich selbst eines der Stofftiere leisten könnte: "Ich muss arbeiten, bis ich tot bin."
Er fängt morgens um zehn an und schließt den Stand um neun Uhr abends, sieben Tage die Woche. Er müsse arbeiten, weil er nur 570 Euro Rente pro Monat bekomme, sagt er. Das reiche nicht für ihn und seine Frau. Seine Frau besucht ihn fast täglich am Stand und arbeitet mit - umsonst. Ausbeutung? Tönnesch winkt ab. "Wenn die Kinder lachen, das ist phantastisch", sagt er. "Wir lieben diese Arbeit." Weil er seinen Job nicht verlieren will, will er nicht, dass hier sein richtiger Name steht.
Für Querleser.
Die Minijobs und die Ausbeutung. Und der Ausgebeutete freut sich, weil er seine Arbeit liebt. :icon_sad:
 

Mario Nette

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Das mit den Kindern ... erinnert an die Toys Company.

Mario Nette
 

sogehtsnich

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Es gibt immer 2 Seiten, die einen, die es bestimmen und die anderen, die es tun!
Und die, die bestimmen sind nur ein paar Hanseln und die Masse lässt sich von denen kommandieren!
 

Kleeblatt

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Bis vor ca. 5-6 Jahren gingen wir noch mit Freunden ect. zusammen auf 2-3 Berliner Weihnachtsmärkte.
Insgesamt ging es uns immer um ruhige Stimmung, wenig Gedränge, schönes Kunsthandwerk (gerne gekauft), möglichst nicht stinkende und /oder qualmende Futterbuden mit gutem Angebot ect.

Diese Ansprüche werden immer weniger gedeckt.
Ob man nun Eintrittspreise zahlt (wie bescheuert und unsozial ausgerechnet für einen WEIHNACHTSmarkt!) oder ob er frei zugänglich ist, - überwiegend Gedränge und Geschubse Schulter an Schulter (prima wenn fremdes Esse deshalb auf den eigenen Klamotten landet und jeder Markbesuch am nächsten Tag mit einem Gang in eine Reinigung endet), aufdringliche grellbunte Lichter das einem regelrecht übel wird, sehr wenig gutes Handwerk - aber dann zu inzwischen Preisen das man meint der Anbieter wickele das hinterher noch in reines Goldpapier ein. ect.pp.

Normale Sachen wie Essen und Getränke haben dort inzwischen Preise erreicht, - also ein Arbeitsloser kann sich natürlich entscheiden ob er einen Glühwein trinkt oder den Tag über etwas zu Essen hat, denn Beides geht nicht.
Mir (u.a.) platzt dabei einfach der Kragen.

Grundsätzlich wird damit wirklich alles getan die Märkte in meinem Bekanntenkreis tunlichst vollständig zu meiden. Wir treffen uns eben an den Wochenende privat und machen es uns gemütlich. Da kommt wenigstens Besinnlichkeit und Freude auf.

Uns findet man deshalb seit Jahren nicht mehr auf diesen Märkten. Ich bedauere das zwar sehr, aber ich habe dort keine Freude mehr.

Weihnachten ist nun endgültig totkommerzialisiert worden. :icon_dampf:
 

sogehtsnich

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Weihnachten und Weihnachtsmärkte sind mit der Einführung von Hartz IV zu Fremdwörtern geworden!

Auch wenn manche Presse das Gegenteil behauptet und rumgeunkt wird, Arbeitslose saufen sich den ganzen Tag mit Glühwein voll!
Das zeugt doch wieder davon, dass solche "Reporter" keine Ahnung haben oder Schwachsinn erzählen!
 

Mario Nette

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Auf dem Weihnachtsmarkt in der Spandauer Altstadt (manche munkeln, Spandau gehöre zu Berlin :biggrin:) gab es immer gebrannte Mandeln - große Tüte zu einem relativ moderaten Preis (im Vergleich zu anderen Ständen), verschiedene Sorten und absolut frisch zubereitet. Ach könnt' ich doch ... Ehrlich, ich bin einige Male nur deswegen dahin gefahren. Aber da war ich ja auch noch in einer anderen Situation ...

Mario Nette
 

klaus1233

Neu hier...
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Wenn der Heiland in die Krippe springt,
Glühweingeld im Kasten klingt
 

Kleeblatt

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Auf dem Weihnachtsmarkt in der Spandauer Altstadt (manche munkeln, Spandau gehöre zu Berlin :biggrin:) gab es immer gebrannte Mandeln - große Tüte zu einem relativ moderaten Preis (im Vergleich zu anderen Ständen), verschiedene Sorten und absolut frisch zubereitet. Ach könnt' ich doch ... Ehrlich, ich bin einige Male nur deswegen dahin gefahren. Aber da war ich ja auch noch in einer anderen Situation ...

Mario Nette
Spandauer war lange Zeit mit einer der besten Märkte.
Als es jedoch soweit ging das ich infolge des extrem dichten Gedränges ständig Panikattacken hatte, war der für mich auch tabu.

Man kann ja auch nicht ständig nur versuchen an den Rändern hinter den Buden langzulaufen. Wobei es hinter der Kirche noch halbwegs ging.

Nun geht es mir nicht so extrem an`s Geld wie den Arbeitslosen, aber irgendwann sehe auch ich nicht mehr ein für jede Kleinigkeit massives Geld hinzulegen.

Der in Dahlem Dorf war bis dahin auch recht nett, vor allem nicht so gedrängt und ausreichend Sitzplätze, so daß man nicht im Stehen oder Gehen essen mußte. Das angebotene Kunsthandwerk war durchaus gut und bis vor einiger Zeit im Preis /Leistungsverhältnis durchaus angemessen. (Aber hier ebenfalls immer mit Eintritt.)

Aber wie gesagt, - Es war einmal ....
Dann eben nicht mehr. Ich werde mein Geld auch anderweitig gut los.
 

Atlantis

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das elend ist ja das die weihnachstmärkte gennauso wie die altstadtfeste
zu sauf und fressmärkte verkommen.
die saufbuden und fressstände nehmen überhand.

gott schütze mich vor sturm und wind und weinachtsmarktbeschicker die sauf und fressbudenbauern sind.

es lebe das kunsthandwerk.
 

Kleeblatt

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das elend ist ja das die weihnachstmärkte gennauso wie die altstadtfeste
zu sauf und fressmärkte verkommen.
die saufbuden und fressstände nehmen überhand.

gott schütze mich vor sturm und wind und weinachtsmarktbeschicker die sauf und fressbudenbauern sind.

es lebe das kunsthandwerk.
:icon_klatsch:

Du hast ja sooooo recht.

Aber ob Stadtfeste, Osterfeste, Weihnachtsmärkte, Straßenfeste oder was auch immer ... ewig und immer nur Sauf- und Freßbuden. :icon_kotz:
Kommt es ganz schlimm dann tauchen noch irgendwelche merkwürdigen "Musikanten" auf und der deutsche Normalo kann besoffen schunkeln. Das Ganze dann so laut das man es noch kilometerweit hören kann und am Ort des Geschehens die Ohren wegfliegen. Zusätzliches Gegröhle erhöht das Gefühl in einer fremden Welt gelandet zu sein.
Abseits wird dann gekotzt ect.

Kultur und Besinnlichkeit sind bereits untergegangen. Wer das wünscht bleibt besser zuhause und macht es sich dort gemütlich.

Den Verantwortlichen sind diese Zustände anscheinend hochwillkommen. Vielleicht weil sie selbst auf diese Art "feiern" und es nicht anders kennen.
Abartig !
 

Atlantis

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:icon_klatsch:

Du hast ja sooooo recht.

Aber ob Stadtfeste, Osterfeste, Weihnachtsmärkte, Straßenfeste oder was auch immer ... ewig und immer nur Sauf- und Freßbuden. :icon_kotz:
Kommt es ganz schlimm dann tauchen noch irgendwelche merkwürdigen "Musikanten" auf und der deutsche Normalo kann besoffen schunkeln. Das Ganze dann so laut das man es noch kilometerweit hören kann und am Ort des Geschehens die Ohren wegfliegen. Zusätzliches Gegröhle erhöht das Gefühl in einer fremden Welt gelandet zu sein.
Abseits wird dann gekotzt ect.

Kultur und Besinnlichkeit sind bereits untergegangen. Wer das wünscht bleibt besser zuhause und macht es sich dort gemütlich.

Den Verantwortlichen sind diese Zustände anscheinend hochwillkommen. Vielleicht weil sie selbst auf diese Art "feiern" und es nicht anders kennen.
Abartig !

also ich werde mit meinem enkel bestimmt nicht ein weihnachstmarktbesuch machen wo sich die leute mit glühwein besaufen.
da besuche ich mit dem kleinen ein weihnachlichen kunsthandwerksmarkt
mit selbstgemachten sachen.
dort gibt es auch weihnachtsstimmung aber eben ohne die suffkies von der glühweinmeile.
 

MrsNorris

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Ich geh mit Söhnchen eigentlich gar nicht auf den Weihnachtsmarkt. Nur dieses Jahr ausnahmsweise, aber in einer benachbarten Stadt und das auch nur, weil wir mit einer Dampflok hinfahren (vorgezogenes Weihnachtsgeschenk).
Wehnachtsmärkte sind doch nur ein Zeichen für Komerz.
 

Bambi_69

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Stände (hauptsächlich Süßwaren-, Essen- und Getränkestände) von Weihnachtsmärkten werden oft von Schaustellern betrieben. Das ist sozusagen ein Zubrot zu ihrem sonstigen Verdienst den sie übers Jahr mit Fahrgeschäften oder Warenauspielungen erwirtschaften. Auch findet man viele Verkäufer, die man ansonsten von Krämermärkten kennt. Im Grunde genommen, sitzen eigentlich immer die "selben Nasen" vor einem. Egal ob man sich auf einer Kirmes, einer Messe (Küchenmaschinen und "Gadgets") oder einem Weihnachtsmarkt befindet. Dementsprechend abwechslungsreich ist dann auch die Produktpalette *g*.

Ganz ehrlich? Auf einem konventionellen Weihnachtsmarkt entgeht einem nicht viel (außer Gedränge etc.). Ich habe schon lange keine Sehnsucht mehr nach diesem Stress. Die einzigen Märkte, die noch ein wenig interessant sein dürften, sind die, die mittelalterlich angehaucht sind (gibt ja ein paar davon) aber die sind zum Teil auch ganz schön überlaufen.

Wer es wirklich besinnlich haben möchte, der sollte es wie Kleeblatt machen oder auf ganz kleine Minimärkte gehen.

Liebe Grüße
Bambi_69
 
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