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Das Familienbild der Union stinkt zum Himmel

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isabel

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16.02.2007 – Jörn Wunderlich
Das Familienbild der Union stinkt zum Himmel

„Zur anhaltenden Debatte um einen Ausbau der Kinderbetreuung erklärt der familienpolitische Sprecher der Fraktion DIE LINKE., Jörn Wunderlich:

Ich möchte Ministerin von der Leyen darin bestärken, sich weiter für den Ausbau der Kinderbetreuung einzusetzen. Das ihr Vorschlag derart umstritten ist, bringt die Bigotterie und Verlogenheit vieler angeblicher "Familienpolitiker" ans Licht. Wer sich hier als Anwalt der Familien oder gar der Frauen aufspielt, möchte in Wahrheit nur darüber hinwegtäuschen, dass er zu den ewig Gestrigen gehört. Um die Wünsche der Menschen geht es jedenfalls nicht.“

Weiter lesen:
http://www.linksfraktion.de/pressemitteilung.php?artikel=1220714083

Ich habe Frau von der Leyen immer sehr geschätzt. Warum bleibt sie bei der CDU ?
Noch ein Zitat:
„Der Vorschlag des Deutschen Familienverbandes, das Geld für den Ausbau der Kinderbetreuung im zweiten und dritten Lebensjahr des Kindes direkt an die Eltern auszuzahlen, bietet da keinen Ausweg. Wenn der Staat den Eltern das Geld in die Hand gibt ist ihnen auch nicht geholfen, wenn es keine Betreuungseinrichtungen gibt. Die Vorstellung, dass der Markt die Angebote dann in entsprechender Qualität hervorbringt, ist nicht nur lächerlich, sondern auch gefährlich, da dann die öffentliche Aufgabe der Kinderbetreuung und Bildung in die Hand des privaten Marktes gegeben wird.“
Zitatende.

Gruß
Isabell
 

annette

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Ich habe Frau von der Leyen immer sehr geschätzt. Warum bleibt sie bei der CDU ?
Ursula von der Leyen hebt sich zwar angenehm ab von den erzkonservativen Traditionalisten in ihrer Partei, aber sie ist keine Linke. Ihre Motivation sich für den Ausbau der Kinderbetreuung einzusetzen, hat vor allem ökonomische Gründe. Sie gehört einer jüngeren Generation von Frauen an, die sehr gut ausgebildet sind (u.a. Studium an der Elite-Uni Stanford) und deren Potential dementsprechend von der Wirtschaft nachgefragt wird. Diese Anforderung lässt sich bekanntlich nicht erfüllen, wenn entsprechende ganztägige Kinderbetreuungsmöglichkeiten fehlen oder diese Frauen bleiben kinderlos, was auch nicht im Sinne des Staates ist. So soll das von ihr eingeführte Elterngeld, das sich ja bekanntlich nach dem letzten Netto-Einkommen richtet, vor allem für Akademikerinnen einen Anreiz bieten, Kinder zu bekommen. Das funktioniert aber nur, wenn im Anschluss entsprechende Betreuungsmöglichkeiten vorhanden sind.

Im Gegenzug hat sich aber mit der Einführung des Elterngeldes die Lage von arbeitslosen Frauen oder Studentinnen, die jetzt Kinder bekommen verschlechtert. Sie bekommen jetzt nur noch 300,- € maximal für ein Jahr + eventuell noch zwei Vätermonate, während es vorher diesen Betrag für zwei Jahre gab oder für ein Jahr den doppelten Betrag. An das Wohl und die Chancengleichheit der Kinder ist hier also nicht gedacht worden, passt also wunderbar zum neuen Profil der Merkel-CDU. :wink:

Zu unterstützen ist aber trotzdem, dass überhaupt ein Schritt zu mehr ganztägiger Betreuung von ihr gemacht wird, allerdings sollte das nicht darauf hinauslaufen, dass wieder nur die Besserverdienenden davon profitieren und Alleinerziehende, die häufig nicht über ein solches Spitzeneinkommen verfügen, sich das wieder nicht leisten können. Eine Variante, die in diese Richtung geht, hat nämlich jetzt gerade die Jamaika-Koalition in der Stadt, in der ich wohne, ausgeheckt, so soll nämlich die Kinderbetreuung vormittags für alle kostenfrei werden, aber eine Nachmittagsbetreuung muss sozusagen kostenpflichtig dazu gebucht werden. Auch die Nachmittagsbetreuungen, die von einzelnen Schulen angeboten werden, sind in der Regel kostenpflichtig.
 

Kaleika

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Familienministerin Ursula von der Leyen ist super verwöhnt. Sie kann sich ihre siebenköpfige Kinderschar plus Politikarriere auch nur wegen mehrerer - für sie - bezahlbarer Kinderfrauen leisten.
Als Tochter vom ehemaligen niedersächsischen Minnisterpräsidenten Ernst Albrecht ist sie in dieses Millieu hineingewachsen.
Welche Normalofrau kann sich das schon leisten?
Kaleika
 

Arco

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:icon_laber: :icon_laber: :icon_laber:

:icon_arrow: tscha wenn mann/frau keine Vorurteile hätte - aber die passen ja so schön ins Klischeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeee
 

Arania

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Na,ja aber da muss ich Kaleika zustimmen, Frau von der Leyen hatte sicher mehr Unterstützung von ihrer Familie und damit erstens einen guten Start ins Berufsleben und auch nun mehr Unterstützung für ihre Kinder als die Normalfrau, das möchtest Du doch sicher nicht abstreiten, oder?:wink:
 

Arco

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... und woher wißt IHR das alles ? ? ?

Weiber gegen Weiber :icon_lol: :icon_lol: sind am schlimmsten ;)

Helau und Alaaaaaaaaaaaf:smile:
 

Arania

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Aus ihrer Biographie weiss man das, Arco, und ausserdem willst Du mir doch nicht wirklich erzählen das man als Tochter eines Ministerpräsidenten nicht mehr Bildungsschancen hat als als Tochter eines Hartz IV-Empfängers, oder?
 

Arco

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... und warum muß sich die "Supermutter" eigentlich nach EURER Meinung jeden Tag entschuldigen das sie nicht als Sozialhilfeempfängerin und/oder linke Socke zur Welt gekommen ist ? ? ?

MANCHE, aber auch nur MANCHE sollten wirklich mal überdenken was sie (klein geschrieben) so von sich geben und welchen Vorurteilen oder "Neidkomplexe" sie (wieder kleingeschríeben) immer und immer wieder kund tun müssen ......

Übrigens, das hat garnichts mit dieser "Supermutter" zu tun - das ist generell hier oft sooooooooo

Nur mal soooooooooooo ;)




Und dies ist nur meine persönliche Meinung und mein Vorurteil ! !
 

Arania

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Arco, bei allem Verständnis aber das hat jetzt weder etwas mit Neid noch mit linker Socke zu tun, sondern es ist einfach so das Frau von der Leyen eine bessere Ausgangsposition hatte und hat, als Frau Normalo,und das würde auch gelten wenn sie einen linken oder grünen Spitzenpolitiker als Vater gehabt hätte, Deine Verteidigung kann ich da echt nicht nachvollziehen, es geht doch nur darum was sie da für ein Familienbild vorlebt. Und die CDU wacht doch gerade erst auf und stellt fest das es jenseits von Ehe und ehelichen Kindern auch noch etwas anderes in Deutschland gibt, oder nicht?

Damit ist nicht gemeint das andere Parteien es besser machen
 

annette

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"Supermutter" hin oder her, letztendlich interessien mich die Ergebnisse ihrer Politik, ob die tatsächlich für die Mehrzahl der Frauen, bzw. Familien eine Verbesserung bringen oder ob davon nur wenige Gutverdienerinnen profitieren. Das ist eigentlich die Frage, um die es hier gehen sollte und nicht wieviele Kindermädchen Frau von der Leyen privat beschäftigt. :icon_stern:
 

Arco

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:icon_klarsch: :icon_daumen:

... genau - und ob dies dann positiv ist oder nicht kann dann lang und breit in sachlicher Form diskutiert werden :icon_exclaim:

Und dies gilt für JEDEN und nicht nur für die "Supermutter" ........
 

Rounddancer

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Tatsache ist doch, daß wir viele Probleme, von der Arbeitslosigkeit, dem Verkehrsstau in der Hauptverkehrszeit, bis hin zur Kinder- und Jugendkriminalität nicht oder nicht in dem Maße hätten, wenn dem traditionellen christlichen (aber auch in anderen Religionen üblichen) Bild von Mensch und Familie entsprechend die Frauen daheim bei Haus- und Familienpflege bleiben könnten, das Einkommen der Väter dazu ausreichte, die Familie zu ernähren und zu bekleiden, die Miete zu bezahlen.

Doch dieser Idealzustand ist längst von der Wirklichkeit eingeholt worden, was dadurch begann, daß mit den Anforderungen der Wirtschaft sich die Situation veränderte. Nun war es so, daß immer mehr Familien nur existieren konnten, wenn beide Mutter und Vater berufstätig wurden, zum Familieneinkommen beitrugen. Damals, als menschliche Arbeit noch billiger als Maschinenarbeit war, oder es die Maschinen so noch nicht gab. Dann aber gewöhnten sich die Frauen daran, selbst Einkommen haben zu können,- und - weil die Männer unzuverlässiger wurden, auch gewahr zu sein, Kinder und sich allein durchbringen zu müssen. Dann wurde Masc´hinenarbeit und die Transportkosten auf weiten Strecken billiger, Arbeitsplätze wurden abgeschafft, oder verlagert.
Das läßt sich nicht mehr zurückdrehen, daran muß sich die CDU gewöhnen, die Kirche auch. Doch das braucht Zeit, geht nicht so schnell.
Immerhin, es tut sich etwas. Noch vor einigen Jahren wäre es in der CDU unmöglich gewesen, irgendwas zu werden, als Frau, als Nicht-Katholisch, und dann auch noch als Ossi,- und/oder nicht verheiratet oder gar geschieden oder schwul/lesbisch.
Damals hätte unsere heutige Bundeskanzlerin unter dem Namen ihres Mannes antreten müssen, und so bestenfalls lokale Leiterin der CDU-Frauenvereinigung werden können,- aber eher wohl nicht. Ein Schwuler, wie Ole von Beust, hätte nie auch nur Ortsvereinsvorsitzender, geschweige denn Bürgermeister eines Stadtstaates werden können.
Und Frau von der Leyen wäre bei ihren sieben Kindern daheimgeblieben, hätte vielleicht im Kirchenchor mitsingen dürfen.

Will sagen: Es hat sich schon viel gewandelt in der CDU,- und daß von der Leyen die jüngste Mutterschaftsgeld-Reform mit der Begründung, daß ja bisher die Falschen (nämlich die Armen) die Kinder bekämen, initieren mußte, das war verständlich, denn so ist es in der Tat und doch eine Verbeugung an die Wahrer des Traditionellen.
Nur Frauen wie Frau Dr. von der Leyen können da Meilensteine setzen, eben weil sie nicht darauf angewiesen sind, bei der Obrigkeit zu buckeln.
Und Stück für Stück geht auch in der CDU das Lernen weiter, als langsame Anpassung.
 

isabel

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Ursula von der Leyen hebt sich zwar angenehm ab von den erzkonservativen Traditionalisten in ihrer Partei, aber sie ist keine Linke. Ihre Motivation sich für den Ausbau der Kinderbetreuung einzusetzen, hat vor allem ökonomische Gründe. Sie gehört einer jüngeren Generation von Frauen an, die sehr gut ausgebildet sind (u.a. Studium an der Elite-Uni Stanford) und deren Potential dementsprechend von der Wirtschaft nachgefragt wird. Diese Anforderung lässt sich bekanntlich nicht erfüllen, wenn entsprechende ganztägige Kinderbetreuungsmöglichkeiten fehlen oder diese Frauen bleiben kinderlos, was auch nicht im Sinne des Staates ist. So soll das von ihr eingeführte Elterngeld, das sich ja bekanntlich nach dem letzten Netto-Einkommen richtet, vor allem für Akademikerinnen einen Anreiz bieten, Kinder zu bekommen. Das funktioniert aber nur, wenn im Anschluss entsprechende Betreuungsmöglichkeiten vorhanden sind.

Im Gegenzug hat sich aber mit der Einführung des Elterngeldes die Lage von arbeitslosen Frauen oder Studentinnen, die jetzt Kinder bekommen verschlechtert. Sie bekommen jetzt nur noch 300,- € maximal für ein Jahr + eventuell noch zwei Vätermonate, während es vorher diesen Betrag für zwei Jahre gab oder für ein Jahr den doppelten Betrag. An das Wohl und die Chancengleichheit der Kinder ist hier also nicht gedacht worden, passt also wunderbar zum neuen Profil der Merkel-CDU. :wink:

Zu unterstützen ist aber trotzdem, dass überhaupt ein Schritt zu mehr ganztägiger Betreuung von ihr gemacht wird, allerdings sollte das nicht darauf hinauslaufen, dass wieder nur die Besserverdienenden davon profitieren und Alleinerziehende, die häufig nicht über ein solches Spitzeneinkommen verfügen, sich das wieder nicht leisten können. Eine Variante, die in diese Richtung geht, hat nämlich jetzt gerade die Jamaika-Koalition in der Stadt, in der ich wohne, ausgeheckt, so soll nämlich die Kinderbetreuung vormittags für alle kostenfrei werden, aber eine Nachmittagsbetreuung muss sozusagen kostenpflichtig dazu gebucht werden. Auch die Nachmittagsbetreuungen, die von einzelnen Schulen angeboten werden, sind in der Regel kostenpflichtig.
Hallo, annette,
in vielen Punkten hast Du recht. Es ist wirklich schade, dass arbeitslose Frauen und Studentinen darunter leiden müssen. Das war mit Sicherheit nicht gut gedacht. Man sollte nachdenken, das Gesetz um entsprechende Punkte zu erweitern. Das liegt leider nicht in unseren Händen. Schade.
Aber, Elterngeld-Gesetz ist schon eine Modernisierung in Gegensatz zu derzeitigen, starren, erzkonservativen und überholten Familienbilder, die leider von allen Gesellschaftsschichten akzeptiert sind.
Vor allem gefallen mir die Vätermonate. Es war für U.v.d.Leyen keine einfache Aufgabe, bei ihrer Partei das durch zu setzen. Sie hat es geschafft. Das nächste ist: ganztägige Kinderbetreuung, was eigentlich allen zu gute kommen soll. Die Jamaika-Koalition in Deiner Stadt ist nicht ausschlaggebend und ich hoffe, U.v.d.Leyen wird sich davon nicht beeindrucken lassen.
Ursula von der Layen ist natürlich keine Linke, schon wegen Familientradition. Sie hat aber selber, obwohl sie sieben Kinder zur Welt gebracht hat, sehr gute Ausbildung gemacht und hat richtige Schlüsse davon gezogen:
Das ist nur möglich, wenn entsprechende Kinderbetreuung vorhanden ist. Und sie kämpft dafür.
Sie sitzt in der CDU und ihre Einstellung geht vielen Genossen wahrlich gegen den Strich, sie lässt sich aber nicht unterdrücken. Und das ist sehr schätzenswert!
Gruß
Isabell
 

isabel

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Familienministerin Ursula von der Leyen ist super verwöhnt. Sie kann sich ihre siebenköpfige Kinderschar plus Politikarriere auch nur wegen mehrerer - für sie - bezahlbarer Kinderfrauen leisten.
Als Tochter vom ehemaligen niedersächsischen Minnisterpräsidenten Ernst Albrecht ist sie in dieses Millieu hineingewachsen.
Welche Normalofrau kann sich das schon leisten?
Kaleika
Hallo, Kaleika,
irgenwie bist Du ungerecht. Viele Politiker haben Kinder, die mit Sicherheit auch sehr verwöhnt sind. Hört man was von denen?
Ursula von der Leyen hat sieben Kinder zu Welt gebracht; alleine das ist eine schätzenswürdige Leistung. Dazu hat sie sehr gute Ausbildung gemacht (kommt, trotzt bekannter Eltern nicht vom Himmel). Finanziell ist sie mit sicherheit gut abgesichert. Warum kämpft sie gegen eigene Partei? Um mehr Ruhm zu haben? Das braucht sie nicht. Sie ist eine Idealistin. Sie hat auch erkannt, was sie in ihrer Position machen kann, nämlich um Emanzipation zu kämpfen. Dazu gehören Vätermonate und Kinderbetreuung für alle. Das sind zumindest erste Schritte in richtige Richtung.
Wenn ich schon alle andere CDU Mitglieder nicht ausstehen kann, sie ist eine Ausname.
Gruß
Isabell
 
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Stimmt...

@Rounddancer, sieht man von den punktuellen und jetzigen negativen Schlagzeilen mal ab, dann hast du vollkommen recht.
So etwas sollte auch nicht übersehen werden, das auch die CDU, die ewig Gestrigen, die Konservativen überhaupt, von Entwicklungen nicht verschont bleiben. Von daher kann ich Deiner Beschreibung schon gut positives abgewinnen.

MfG,
nakamura
 

Dopamin

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Tatsache ist doch, daß wir viele Probleme, von der Arbeitslosigkeit, dem Verkehrsstau in der Hauptverkehrszeit, bis hin zur Kinder- und Jugendkriminalität nicht oder nicht in dem Maße hätten, wenn dem traditionellen christlichen (aber auch in anderen Religionen üblichen) Bild von Mensch und Familie entsprechend die Frauen daheim bei Haus- und Familienpflege bleiben könnten, das Einkommen der Väter dazu ausreichte, die Familie zu ernähren und zu bekleiden, die Miete zu bezahlen.

Doch dieser Idealzustand ist längst von der Wirklichkeit eingeholt worden, was dadurch begann, daß mit den Anforderungen der Wirtschaft sich die Situation veränderte. Nun war es so, daß immer mehr Familien nur existieren konnten, wenn beide Mutter und Vater berufstätig wurden, zum Familieneinkommen beitrugen. Damals, als menschliche Arbeit noch billiger als Maschinenarbeit war, oder es die Maschinen so noch nicht gab. Dann aber gewöhnten sich die Frauen daran, selbst Einkommen haben zu können,- und - weil die Männer unzuverlässiger wurden, auch gewahr zu sein, Kinder und sich allein durchbringen zu müssen. Dann wurde Masc´hinenarbeit und die Transportkosten auf weiten Strecken billiger, Arbeitsplätze wurden abgeschafft, oder verlagert.
Das läßt sich nicht mehr zurückdrehen, daran muß sich die CDU gewöhnen, die Kirche auch. Doch das braucht Zeit, geht nicht so schnell.
Immerhin, es tut sich etwas. Noch vor einigen Jahren wäre es in der CDU unmöglich gewesen, irgendwas zu werden, als Frau, als Nicht-Katholisch, und dann auch noch als Ossi,- und/oder nicht verheiratet oder gar geschieden oder schwul/lesbisch.
Damals hätte unsere heutige Bundeskanzlerin unter dem Namen ihres Mannes antreten müssen, und so bestenfalls lokale Leiterin der CDU-Frauenvereinigung werden können,- aber eher wohl nicht. Ein Schwuler, wie Ole von Beust, hätte nie auch nur Ortsvereinsvorsitzender, geschweige denn Bürgermeister eines Stadtstaates werden können.
Und Frau von der Leyen wäre bei ihren sieben Kindern daheimgeblieben, hätte vielleicht im Kirchenchor mitsingen dürfen.

Will sagen: Es hat sich schon viel gewandelt in der CDU,- und daß von der Leyen die jüngste Mutterschaftsgeld-Reform mit der Begründung, daß ja bisher die Falschen (nämlich die Armen) die Kinder bekämen, initieren mußte, das war verständlich, denn so ist es in der Tat und doch eine Verbeugung an die Wahrer des Traditionellen.
Nur Frauen wie Frau Dr. von der Leyen können da Meilensteine setzen, eben weil sie nicht darauf angewiesen sind, bei der Obrigkeit zu buckeln.
Und Stück für Stück geht auch in der CDU das Lernen weiter, als langsame Anpassung.
Guten Morgen Rounddancer,

danke für dieses Gefühl der Übelkeit am frühen Morgen...

WARUM bekommen die ARMEN die Kinder? Weil sie UNGEBILDET sind und keine andere Perspektive haben!? Okay, DAS habe ich nun ein wenig überzogen ausgedrückt, aber es ist ja leider so, auch global... VIELE Projekte in Schwellenländern und Entwicklungsländern, deren Ziel war FRAUEN auszubilden, hatten zur Folge, dass die Frauen FREIWILLIG Verhütungsmittel anwendeten, um nicht weitere Kinder zu gebären...

Nun erfahre ich aus aktuellem Anlass, dass für sozial schwache Frauen (außer in regionalen Ausnahmefällen) KEINE Mittel bereitstehen um ihnen die Kosten für Verhütung abzunehmen. Ist doch eine Milchmädchenrechnung derer die DIESE Politik beschlossen haben!!!

Also ob DAS so gewollt ist? Oder haben die "Volksvertreter" jeglicher Couleur in ihrem Elfenbeinturm den Bezug zum "wirklichen" Leben verloren? Diesen Eindruck habe ich mittlerweile... Sogar die Grünen entdecken das Wählerpotential der HartzIV-Empfänger... Fällt mir nix mehr zu ein...

Boah ich könnte nun noch ganz andere Dinge schreiben, weil mich SOWAS echt aufregt...

Dopamin
 

annette

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Warum kämpft sie gegen eigene Partei? Um mehr Ruhm zu haben? Das braucht sie nicht. Sie ist eine Idealistin.
Hallo Isabell, so hoch würde ich das nicht hängen, dass sie jetzt das Elterngeld incl. Vätermonate eingeführt hat und sich jetzt für mehr Ganztagsbetreuung einsetzt. Sie ist einfach eine Frau unserer Generation, die in der gesellschaftlichen Realität des Jahres 2007 angekommen ist, im Gegensatz zu einer großen Anzahl ihrer Parteigenossen. Und das sie Familienministerin wurde, hat sie wohl Angela Merkel zu verdanken, die zwar nicht offensiv feministisch auftritt, aber sich wohl auch dessen bewusst ist, dass sich auf diesem Gebiet etwas ändern muss. Davon abgesehen, finde ich Frau von der Leyens Politik gar nicht so revolutionär, denn Deutschland hinkt bekanntlich in der Frage den meisten anderen westeuropäischen Ländern meilenweit hinterher. Das sie jetzt deswegen einen so schweren Stand in ihrer Partei hat, zeigt nur welch eine konservative Familienideologie hier immer noch in den Köpfen vieler Männer herumspuckt. :biggrin:
 

Arania

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Und warum ist es bei Frau von der Leyen ein Verdienst 7 Kinder bekommen zu haben, und bei Frau x die auch 7 Kinder hat nicht? Die bekommt Hartz IV und gilt als asozial, Frau von der Leyen gilt als Supermutter und fortschrittlich
 

Dopamin

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Und warum ist es bei Frau von der Leyen ein Verdienst 7 Kinder bekommen zu haben, und bei Frau x die auch 7 Kinder hat nicht? Die bekommt Hartz IV und gilt als asozial, Frau von der Leyen gilt als Supermutter und fortschrittlich
Hallo Arania,

eine gute Frage....

Ich habe mich mit Frau von der Leyens Herkunft nicht beschäftigt, halte es auch für relativ vernachlässigenswert (NEIN ich weiß auch, dass gute Bildung in der Regel nur in finanziell abgesichterten Verhältnissen stattfindet). Fakt ist, beide Elternteile DIESER Familie stehen in (wahrscheinlich) gutbezahlten Beschäftigungsverhältnissen und DESWEGEN ist die Lösung der Kinderbetreuung ganz anders möglich als bei Famile "Normalverbraucher"... Glück hat, wer Grosseltern zur Hand hat die unterstützend wirken (können). Wie es vor Jahrzehnten oft der Fall war...

Noch ein Fakt ist, die gesamte Gesellschaft ist, aus vielerlei Gründen, nicht mehr so wie vor 50 Jahren. Ich habe zweimal die Erfarung gemacht, dass ein Mann, wenn er "Familienveratwortung" trägt, diese Machtposition (ist ja schließlich SEIN Geld von dem man lebt) auch ausnutzt... Gut ich habe mir diese Männer ausgesucht und es sind nicht alle gleich...

Schon meine Mutter (Jahrgang 1934) hat uns Mädels gepredigt, uns bloss kein "Klotz ans Bein zu hängen" sondern lieber im Beruf zu bleiben. Damit meinte sie Mann und Kind. Hat sie uns falsch erzogen? Oder hatte sie Weitblick? Ich habe zwei Kinder in diese Welt gesetzt und stand erst mit einem fast 10 Jahre lang alleine da, dann mit zweien und bin letztendlich an dieser Belastung gescheitert... Unterstützung? Woher nehmen und nicht stehlen? Rund um die Uhr, sieben Tage die Woche allein für die Kinder da zu sein ist ARBEIT!!! Mein Respekt wer DAS hinbekommt ohne langfristig auf der Strecke zu bleiben...

Schön, dass die Konservativen endlich gemerkt haben, dass Frauen keine Kinder bekommen, wenn danach das Berufsleben passee ist (WOZU hat Frau denn eine Ausbildung?) Wäre schön wenn sie auch endlich merken würden, dass das konservative Familienbild schon lange ein schönes Ideal ist, in der Realität nur noch selten anzutreffen...

Dopamin
 

highlander!

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Ursula von der Leyen hebt sich zwar angenehm ab von den erzkonservativen Traditionalisten in ihrer Partei, aber sie ist keine Linke. Ihre Motivation sich für den Ausbau der Kinderbetreuung einzusetzen, hat vor allem ökonomische Gründe. Sie gehört einer jüngeren Generation von Frauen an, die sehr gut ausgebildet sind (u.a. Studium an der Elite-Uni Stanford) und deren Potential dementsprechend von der Wirtschaft nachgefragt wird.


von der Leyen hat nur ihre eigene elite klasse im kopf,
ich unterstelle ihr reine profilierungssucht und sonst nichts.

nur wer das nöchtige kleingeld hat, kann sich ein
kindermädchen, köchin, und nachhilfelehrer leisten. ein normal-
verdienender bürger der arbeiten geht, brauch das geld um seine
miete, strom , telepfon, heizkosten, vorsorge in form von rente,
auto, kinderkleidung und ernährung und schulbildung und viles
mehr zu bezahlen. ich gehe doch nicht arbeiten um auch noch
kinder-grippen kosten zu tragen, den sie werden nicht auf dauer
umsonst zu haben sein. auserdem glaube ich nicht, das kinder
auf dauer dies schadlos überstehen, für die gesellschaft.
familie ist familie, alles andere ist masserziehung a la supermakt
ob da auf dauer eine soziale struktur entsteht bezweifel ich
stark. unsere politiker leben uns ihre soziale struktur ja vor und
die ist gelinde gesagt sch....ß..


der highlander!
 

Heiko1961

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Und warum ist es bei Frau von der Leyen ein Verdienst 7 Kinder bekommen zu haben, und bei Frau x die auch 7 Kinder hat nicht? Die bekommt Hartz IV und gilt als asozial, Frau von der Leyen gilt als Supermutter und fortschrittlich
Jou, und bei Amtsantritt hat sie sich gleich noch einen zusätzlichen Staatssekretär geleistet. Naja, nicht nur sie.

Und wenn Arco sie nicht verteidigen würde, wäre er ein schlechter Parteikollege.:icon_hihi:
 

Dopamin

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Ursula von der Leyen hebt sich zwar angenehm ab von den erzkonservativen Traditionalisten in ihrer Partei, aber sie ist keine Linke. Ihre Motivation sich für den Ausbau der Kinderbetreuung einzusetzen, hat vor allem ökonomische Gründe. Sie gehört einer jüngeren Generation von Frauen an, die sehr gut ausgebildet sind (u.a. Studium an der Elite-Uni Stanford) und deren Potential dementsprechend von der Wirtschaft nachgefragt wird.


von der Leyen hat nur ihre eigene elite klasse im kopf,
ich unterstelle ihr reine profilierungssucht und sonst nichts.

nur wer das nöchtige kleingeld hat, kann sich ein
kindermädchen, köchin, und nachhilfelehrer leisten. ein normal-
verdienender bürger der arbeiten geht, brauch das geld um seine
miete, strom , telepfon, heizkosten, vorsorge in form von rente,
auto, kinderkleidung und ernährung und schulbildung und viles
mehr zu bezahlen. ich gehe doch nicht arbeiten um auch noch
kinder-grippen kosten zu tragen, den sie werden nicht auf dauer
umsonst zu haben sein. auserdem glaube ich nicht, das kinder
auf dauer dies schadlos überstehen, für die gesellschaft.
familie ist familie, alles andere ist masserziehung a la supermakt
ob da auf dauer eine soziale struktur entsteht bezweifel ich
stark. unsere politiker leben uns ihre soziale struktur ja vor und
die ist gelinde gesagt sch....ß..


der highlander!
Hallo Highlnder,

jetzt bin ich aber mal irritiert... Die Sache mit der "Supermarkterziehung"...

Wenn das früher auch so war müssten ja alle, die das System in der DDR noch kennegelernt haben voll panne sein, schließlich wurden in der DDR bereits 8 Wochen alte Säuglinge bereits in Krippen untergebracht (Bitte um Korrektur, falls ich mich da irre) DAMIT die Mütter auch weiterhin arbeiten gehen konnten. Ich habe das System nicht kennengelernt, bin zugegebenermassen im Westen groß geworden, irgendwelche Stimmen von "Betroffenen"?

Nenene also SO fällt mir das schwer zu glauben...

Dopamin
 

Heiko1961

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Hallo Highlnder,

jetzt bin ich aber mal irritiert... Die Sache mit der "Supermarkterziehung"...

Wenn das früher auch so war müssten ja alle, die das System in der DDR noch kennegelernt haben voll panne sein, schließlich wurden in der DDR bereits 8 Wochen alte Säuglinge bereits in Krippen untergebracht (Bitte um Korrektur, falls ich mich da irre) DAMIT die Mütter auch weiterhin arbeiten gehen konnten. Ich habe das System nicht kennengelernt, bin zugegebenermassen im Westen groß geworden, irgendwelche Stimmen von "Betroffenen"?

Nenene also SO fällt mir das schwer zu glauben...

Dopamin
Irrtum, dort gab es auch das Babyjahr. Danach sind sie wieder arbeiten gegangen. Der Arbeitsplatz ist ihnen ja geblieben.
 

Dopamin

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Irrtum, dort gab es auch das Babyjahr. Danach sind sie wieder arbeiten gegangen. Der Arbeitsplatz ist ihnen ja geblieben.
Hallo Heiko,

danke für die Info. Eine Bekannte von mir aus Brandenburg, ließ mal irgendwann den Satz fallen: "Nicht ALLES in der DDR war schlecht", eine Freundin von ihr hat schon herumgeunkt, dass sie bald wieder auf dem Weg gen Osten sei - nur wegen der Kinderbetreuung...

Dopamin sagt Gute Nacht an alle
 

Arwen

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nur wegen der Kinderbetreuung...
...wobei mich sehr interessiert, ob U. von der Leyen auch einmal darüber nachgedacht hat, an der Ausbildung der Erzieherinnen etwas zu ändern:
Die Ausbildung der Erzieher/innen in Europa: Erzieher/innen in der BRD sind in der vorschulischen Erziehung, der Heimerziehung sowie in der außerschulischen Kinder- und Jugendarbeit tätig. Sie arbeiten in Kindergärten und Kindertagesstätten. Dort sind sie für die Erziehung, Bildung und Betreuung von Kindern in Zusammenarbeit mit den Eltern verantwortlich. Sie betreuen die Kinder in Gruppen, fördern das soziale Verhalten und das einzelne Kind in seiner Entwicklung. Zu den sozialpädagogischen Aufgaben der Erzieher/innen kommen organisatorische und verwaltungstechnische Arbeiten. Des Weiteren umfasst die Tätigkeit Beratung, Unterstützung und Begleitung von Personensorgeberechtigten sowie die Kooperation mit allen den sozialpädagogischen Bereich tangierenden Institutionen.
Die Ausbildung dauert 3 Jahre und gliedert sich in eine 2jährige schulische Ausbildung und ein 1jähriges Berufspraktikum oder 4 bzw. 5 Jahre und schließt dann die vorherige fachpraktische Tätigkeit ein. Die Zugangsvoraussetzungen sind in den einzelnen Bundesländern unterschiedlich. Es werden der Realschul- oder ein vergleichbarer Abschluss sowie eine abgeschlossene Berufsausbildung oder ein 1- bis 2jähriges Praktikum oder eine 3jährige einschlägige Berufstätigkeit vorausgesetzt. In einigen Bundesländern besteht die Möglichkeit, in so genannten doppelqualifizierenden Bildungsgängen gleichzeitig die Fachhochschulreife oder die allgemeine Hochschulreife zu erlangen (vgl. Bundesanstalt für Arbeit, 2000, S. 377f.).

Auf dem formal höchsten Niveau wird in Frankreich ausgebildet (die 2jährige Ausbildung erfolgt erst nach erfolgreichem Abschluss eines 3jährigen Uni-Diploms.)
In Großbritannien wird beispielsweise eine Verkürzung der Ausbildung sowie Verlagerung der Verantwortung für die Ausbildung von den Universitäten in die Praxis diskutiert! Der Trend aber geht in Richtung Anhebung des formalen Bildungsniveaus und einer Verlängerung der Ausbildung.
In Finnland vollzieht sich die Ausbildung der Vorschulpädagog/innen auf universitärem Niveau. Seit 1995 hat die Arbeit und Qualität der Vorschulpädagog/innen einen ähnlichen Stellenwert wie die der Primarschullehrer.
Schweden hat, bezogen auf die Altersgruppe von 0-6 Jahren, das Konzept einer altersübergreifenden Orientierung in Ausbildung und Praxis konsequent umgesetzt. Die Fachkräfte absolvieren eine 3jährige Hochschulausbildung. Seit 1995 kann auch ein internationaler Studiengang für Frühpädagogik belegt werden, in dessen Rahmen ein Jahr im Ausland studiert werden kann.
In Deutschland und Österreich erhalten die Erzieher/innen eine Ausbildung auf dem formal niedrigsten Niveau, dies betrifft auch die Eingangsvoraussetzungen.
http://www.kindergartenpaedagogik.de/831.html

Die hervorgehobenen Staaten bieten nämlich eine gute bis sehr gute Betreuungssituation für berufstätige Mütter. Und irgendwie kommt mir auch gerade die Pisa-Studie in den Sinn und das Ansinnen, dass die Ausbildung der Kinder verbessert werden müsste/könnte, bloß wie und dass dies schon viel früher als zu Schuleintritt geschehen könnte, kommt wohl niemandem in Sinn. Um Missverständnissen vorzubeugen: Ich bin gegen Frühförderung, die mit Drill und Überforderung daherkommt

Gruß, Arwen
 

annette

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Die hervorgehobenen Staaten bieten nämlich eine gute bis sehr gute Betreuungssituation für berufstätige Mütter. Und irgendwie kommt mir auch gerade die Pisa-Studie in den Sinn und das Ansinnen, dass die Ausbildung der Kinder verbessert werden müsste/könnte, bloß wie und dass dies schon viel früher als zu Schuleintritt geschehen könnte, kommt wohl niemandem in Sinn.
Das ist schon immer wieder mal Thema, bloß fehlt hier wohl einfach der politische Wille entsprechend in die Ausbildung der ErzieherInnen zu investieren. Wie Frau von der Leyen dazu persönlich steht, weiß ich nicht, aber ich gehe davon aus, dass die Qualität einer Ganztagsbetreuung auf jeden Fall vergleichbar sein sollte mit der in den Musterländern. Drill und Überforderung ist jedenfalls auch nicht in meinem Sinne, aber sehr wohl eine Frühförderung, die einige Defizite, z.B. sprachliche, ausgleichen kann. :icon_stern:
 

Dopamin

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Arwen schrieb:
Die hervorgehobenen Staaten bieten nämlich eine gute bis sehr gute Betreuungssituation für berufstätige Mütter. Und irgendwie kommt mir auch gerade die Pisa-Studie in den Sinn und das Ansinnen, dass die Ausbildung der Kinder verbessert werden müsste/könnte, bloß wie und dass dies schon viel früher als zu Schuleintritt geschehen könnte, kommt wohl niemandem in Sinn.
Das ist schon immer wieder mal Thema, bloß fehlt hier wohl einfach der politische Wille entsprechend in die Ausbildung der ErzieherInnen zu investieren. Wie Frau von der Leyen dazu persönlich steht, weiß ich nicht, aber ich gehe davon aus, dass die Qualität einer Ganztagsbetreuung auf jeden Fall vergleichbar sein sollte mit der in den Musterländern. Drill und Überforderung ist jedenfalls auch nicht in meinem Sinne, aber sehr wohl eine Frühförderung, die einige Defizite, z.B. sprachliche, ausgleichen kann. :icon_stern:


Hallo Mädels,

ich möchte ja hier nicht die Spassbremse sein, aber seid mal realistisch...

Vernünftige Ausbildung im Schul- und Erziehungswesen halte ich auch für sehr wichtig, dass Kindergärten keine "Kinderverwahranstalten" werden, aber WIE denkt ihr wird die Umsetzung von sowas HIER erfolgen?

Ist nur eine Meinungsäußerung...

Dopamin
 

sindytomlea

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Meine Gedanken zu den Postings

@ Rounddancer

Tatsache ist doch, daß wir viele Probleme, von der Arbeitslosigkeit, dem Verkehrsstau in der Hauptverkehrszeit, bis hin zur Kinder- und Jugendkriminalität nicht oder nicht in dem Maße hätten, wenn dem traditionellen christlichen (aber auch in anderen Religionen üblichen) Bild von Mensch und Familie entsprechend die Frauen daheim bei Haus- und Familienpflege bleiben könnten, das Einkommen der Väter dazu ausreichte, die Familie zu ernähren und zu bekleiden, die Miete zu bezahlen.

Nimm mir meine Worte jetzt nicht übel - aber wenn ich das schon lese ... traditionelles Bild von Familie Frau hintern Herd - kommt mir mein Kindtaufeessen wieder hoch. Mit welchem Recht muss Frau an den Herd. Unter bestimmte Vorraussetzungen soll doch der Mann den Herd hüten. Der Mann kann auch pflegen usw. Ich seh es da eher anders - jeder egal ob Mädel oder Jung jeder sollte die gleichen Chancen haben und somit wären in meinen Augen viele Probleme gelöst. Der Knackpuinkt ist doch - Frau will auch lernen - aber merkt schnell wenn der Verdienst beim Job net reichen würde für eine Kinderfrau und kein Kitaplatz da ist - das sie zuhause bleiben muss. Wäre mit einem Aussetzen - für 1-3 Jahre dann der Arbeitsplatz da, ein Kitaplatz würde vielen Frauen die Entscheidung anders aussehen. HInzukommen bei Mann und Frau die Preise für die Kinder ...

Ich habe 3 Kinder - meine beiden Großen sind in die Kita gegangen - und mein alter Arbeitgeber hat nie Rücksicht auf die Kinder der Frauen genommen! Also musste man ganz schön Wirbeln und ich hatte gott sei dank immer meine Eltern umher für den Notfall. Wenn solche kleinen Sachen - nicht jeder kann auf die Eltern zurückgreifen - geregelt wären wäre es einfacher....

Es ist eine Systemfrage und die allgemein Einstellung zu Kindern.

@ Arania

Und warum ist es bei Frau von der Leyen ein Verdienst 7 Kinder bekommen zu haben, und bei Frau x die auch 7 Kinder hat nicht? Die bekommt Hartz IV und gilt als asozial, Frau von der Leyen gilt als Supermutter und fortschrittlich


jepp so ist es ... ich treib es mal spitzer ... schon bei einem Kind - erst die Frage bist in Arbeit und dann je nach dem bekommst die Anwort ... hast wohl als Arbeitsunlust ein Kind bekommen ....



@ Dopamin

"Nicht ALLES in der DDR war schlecht", eine Freundin von ihr hat schon herumgeunkt, dass sie bald wieder auf dem Weg gen Osten sei - nur wegen der Kinderbetreuung...


Logisch ... das Problem hast da nicht in dem Maße weil die alten Häuser z. T. erhalten geblieben sind. Und wenn beide Seiten Eltern + Kita zusammenarbeiten und dabei liegt das Gewicht auf den Eltern dann kann es sehr gut laufen....

Vernünftige Ausbildung im Schul- und Erziehungswesen halte ich auch für sehr wichtig, dass Kindergärten keine "Kinderverwahranstalten" werden, aber WIE denkt ihr wird die Umsetzung von sowas HIER erfolgen?

überdenken in den Ausbildungsplänen ...


sindytomlea
 

Dopamin

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@ Dopamin

"Nicht ALLES in der DDR war schlecht", eine Freundin von ihr hat schon herumgeunkt, dass sie bald wieder auf dem Weg gen Osten sei - nur wegen der Kinderbetreuung...


Logisch ... das Problem hast da nicht in dem Maße weil die alten Häuser z. T. erhalten geblieben sind. Und wenn beide Seiten Eltern + Kita zusammenarbeiten und dabei liegt das Gewicht auf den Eltern dann kann es sehr gut laufen....

Vernünftige Ausbildung im Schul- und Erziehungswesen halte ich auch für sehr wichtig, dass Kindergärten keine "Kinderverwahranstalten" werden, aber WIE denkt ihr wird die Umsetzung von sowas HIER erfolgen?

überdenken in den Ausbildungsplänen ...


sindytomlea
Hallo Sindy,

SO sollten es vernunftbegabte Menschen regeln, aber es sind POLITIKER beteiligt und DESWEGEN habe ich Zweifel, dass das SO vernüftig umgesetzt wird, wie es für alle Beteiligten am Besten wäre...

Dopamin
 

highlander!

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ZITAT:
Und warum ist es bei Frau von der Leyen ein Verdienst 7 Kinder bekommen zu haben,




richtigstellung:

soweit meine information geht, hat von der v. Leyen keine 7 kinder
geboren, sie zählt sieben kinder zu ihren haushalt, ein kleiner aber
feiner unterschied. jetzt ist auch zu verstehen, warum v.d. Leyen
für die absetzbarkeit ihrer kosten so streitet.

der highlander!
 

Arco

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soweit meine information geht, hat von der v. Leyen keine 7 kinder
geboren, sie zählt sieben kinder zu ihren haushalt, ein kleiner aber
feiner unterschied. jetzt ist auch zu verstehen, warum v.d. Leyen
für die absetzbarkeit ihrer kosten so streitet.
..... :biggrin: wohl alles geschenkt oder gefunden :icon_party:

übrigens die Familie hat auch noch Haustiere im Haushalt :icon_rolleyes:
 

commie

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Ja, so `ne hässliche Töle...


soweit meine information geht, hat von der v. Leyen keine 7 kinder
geboren, sie zählt sieben kinder zu ihren haushalt, ein kleiner aber
feiner unterschied.

Inwiefer soll das einen Unterschied darstellen?


Und warum ist es bei Frau von der Leyen ein Verdienst 7 Kinder bekommen zu haben, und bei Frau x die auch 7 Kinder hat nicht? Die bekommt Hartz IV und gilt als asozial, Frau von der Leyen gilt als Supermutter und fortschrittlich

Das ist einfach zu erklären:

Sie hat "Karriere" gemacht und muß sich ihre Kinder daher nicht "vom Staat" aushalten. Reiche Menschen dürften eben das, was Proletarier nicht dürfen.
Gerade Frau Leyen ist doch die Verkörperung der urdeutschen Gebärmaschine... wo damals Kinder für den "Führer" geboren wurden, werden sie heute "für Deutschland" geboren. Es hat sich erschreckend wenig geändert.
 

commie

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... und warum muß sich die "Supermutter" eigentlich nach EURER Meinung jeden Tag entschuldigen das sie nicht als Sozialhilfeempfängerin und/oder linke Socke zur Welt gekommen ist ? ? ?

Niemand hat behauptet, daß sich diese Karrieristen entschuldigen MUß. Aber aufzuhören, asoziale Gesetze gegen die von dir genannten Personengruppen zu erlassen, wäre schon mal ein feiner Zug von deiner "Supermutter"!


Im Übrigen mal wieder eine komplette Themaverfehlung; die Frage Aranias war:


Aus ihrer Biographie weiss man das, Arco, und ausserdem willst Du mir doch nicht wirklich erzählen das man als Tochter eines Ministerpräsidenten nicht mehr Bildungsschancen hat als als Tochter eines Hartz IV-Empfängers, oder?

Beantworte die Frage oder geh` mir nicht auf die Nerven mit deinem reaktionären Scheißgefasel.


Aber daß du mal von Arania VON LINKS kritisiert wirst... daß ich das noch erleben darf! Hallelujah!
 

Arco

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.... also wenn ICH diese beiden Artikel von Commie mit der Ausdrucksweise so geschrieben hätte

;) dann würde bei MIR aber ganz kräftig mit ROT editiert :icon_twisted: :icon_twisted:
 

highlander!

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Hallo Highlnder,

jetzt bin ich aber mal irritiert... Die Sache mit der "Supermarkterziehung"...

Wenn das früher auch so war müssten ja alle, die das System in der DDR noch kennegelernt haben voll panne sein, schließlich wurden in der DDR bereits 8 Wochen alte Säuglinge bereits in Krippen untergebracht (Bitte um Korrektur, falls ich mich da irre) DAMIT die Mütter auch weiterhin arbeiten gehen konnten. Ich habe das System nicht kennengelernt, bin zugegebenermassen im Westen groß geworden, irgendwelche Stimmen von "Betroffenen"?

Nenene also SO fällt mir das schwer zu glauben...

Dopamin

das ehemalige system in der DDR, kann ich in gewisser
weise nicht beurteilen, auch wenn ich mir darüber gedanken
gemacht habe über sinn oder unsinn.

aber ich will das mal anders an hand von unseren entwicklung
sehen.
es gab ungefähr in den 70 jahren die ersten hausfrauen, die gezielt
einen stunden job nachgingen, mit der begründung sich zusätzlich
ein taschengeld zu verdienen. im grunde nichts dazu einzuwenden.

aber es hatte schwerwiegende folgen für die gesammte wirtschaftliche
entwicklungen.
immer mehr drängten hausfrauen in den arbeitsmarkt und zwar zu
lasten der fachkräften. die handels unternehmen waren die ersten,
die feststellten, das eine ungelernte verkäuferin auch billiger und zeitlich
besser zu handhaben war.
daraus entwickelte sich das, was wir heute haben, selten noch fach-
personal. jeder klagt darüber, aber warum das so ist, darüber macht
sich keiner gedanken.
fatal ist an der ganzen geschichte, heute kommt keine hausfrau mehr
darum herum, das sie zum familieneinkommen beiträgt um den haushalt
zu finanzieren.
was früher mal selbstverwirklichung hies, heiß heute zwang zur selbst-
verwirklichung.
um einen irrtum auszuschlissen, ich bin nicht dagegen, das eine frau
einen beruf erlernt und ausübt, aber ich bin gegen das, was typen
wie die v. d. Lyen suggerieren wollen. nämlich, das die frau frei entscheiden
kann, was sie wirklich will. die meißten frauen können nicht so mir nicht,
dir nichts , so leben wie v. d. leyen, mit dienstwagen, kindermädchen und
viel geld und so weiter. meine frau hat noch nicht mal das ganze babyjahr
geniessen können, weil wir ziele hatten die geld kosteten ( hausbau) .

auch unterstelle ich volksvertreter wie v. d. Lyen, das sie ganz andere
politische ziele mit ihrer forderung verfolgen als sie zu erkennen geben.

das heißt zum beispiel, später wenn das rentenalter kommt, wird es
billiger für den staat, wenn er die rente nicht weiter an die frau zahlen
muß, wenn der partner zum beispiel früher stirb und sie mit der
selbst-erworbene rente auskommen muß. bedenkt man, das frauen, auch
in gleichen berufe weniger verdienen, versteht man ganz schnell worauf
das rausläuft. viele ehemalige ostdeutsche rentnerinnen klagen ja über
zu wenig rente, obwohl sie ja alle " angeblich "lange jahre gearbeitet
haben. "das angeblich beruht auf nicht bewissen" in manchen fällen.
also nicht gleich in der luft gehen, weil ich diese äusserung mache, weil
viele keinen nachweis haben über diese rentenzeit.


der highlander!
 

Dopamin

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das ehemalige system in der DDR, kann ich in gewisser
weise nicht beurteilen, auch wenn ich mir darüber gedanken
gemacht habe über sinn oder unsinn.

aber ich will das mal anders an hand von unseren entwicklung
sehen.
es gab ungefähr in den 70 jahren die ersten hausfrauen, die gezielt
einen stunden job nachgingen, mit der begründung sich zusätzlich
ein taschengeld zu verdienen. im grunde nichts dazu einzuwenden.

aber es hatte schwerwiegende folgen für die gesammte wirtschaftliche
entwicklungen.
immer mehr drängten hausfrauen in den arbeitsmarkt und zwar zu
lasten der fachkräften. die handels unternehmen waren die ersten,
die feststellten, das eine ungelernte verkäuferin auch billiger und zeitlich
besser zu handhaben war.
daraus entwickelte sich das, was wir heute haben, selten noch fach-
personal. jeder klagt darüber, aber warum das so ist, darüber macht
sich keiner gedanken.
fatal ist an der ganzen geschichte, heute kommt keine hausfrau mehr
darum herum, das sie zum familieneinkommen beiträgt um den haushalt
zu finanzieren.
was früher mal selbstverwirklichung hies, heiß heute zwang zur selbst-
verwirklichung.
um einen irrtum auszuschlissen, ich bin nicht dagegen, das eine frau
einen beruf erlernt und ausübt, aber ich bin gegen das, was typen
wie die v. d. Lyen suggerieren wollen. nämlich, das die frau frei entscheiden
kann, was sie wirklich will. die meißten frauen können nicht so mir nicht,
dir nichts , so leben wie v. d. leyen, mit dienstwagen, kindermädchen und
viel geld und so weiter. meine frau hat noch nicht mal das ganze babyjahr
geniessen können, weil wir ziele hatten die geld kosteten ( hausbau) .

auch unterstelle ich volksvertreter wie v. d. Lyen, das sie ganz andere
politische ziele mit ihrer forderung verfolgen als sie zu erkennen geben.

das heißt zum beispiel, später wenn das rentenalter kommt, wird es
billiger für den staat, wenn er die rente nicht weiter an die frau zahlen
muß, wenn der partner zum beispiel früher stirb und sie mit der
selbst-erworbene rente auskommen muß. bedenkt man, das frauen, auch
in gleichen berufe weniger verdienen, versteht man ganz schnell worauf
das rausläuft. viele ehemalige ostdeutsche rentnerinnen klagen ja über
zu wenig rente, obwohl sie ja alle " angeblich "lange jahre gearbeitet
haben. "das angeblich beruht auf nicht bewissen" in manchen fällen.
also nicht gleich in der luft gehen, weil ich diese äusserung mache, weil
viele keinen nachweis haben über diese rentenzeit.


der highlander!
Hallo Highlander,

um ehrlich zu sein, solltest Du Dich nicht wundern, wenn Du mit Deinen Beiträgen gerade von der weiblichen Leserschaft "Stoff" bekommst.

Ich habe den Eindruck Du hast die Ursache für viele gesellschaftliche Probleme (wenn nicht gar für ALLE) darin gefunden, dass Frauen arbeiten. Ist Dir schonmal aufgefallen, dass (statistisch) ca. 51% der Weltbevölkerung dem weiblichen Geschlecht angehören (DIESES Phänomen betrifft auch Deutschland). SO viel zum Thema "Ehe und Familie". Mit ein paar Mathematikkenntnissen wird Dir auffallen, dass es allein statistisch UNMÖGLICH ist, ALLE Frauen "unter die Haube zu bekommen"... Was machen die übrigen Frauen? Von anderen Familienmitgliedern abhängig sein? Weil arbeiten, den Eindruck habe ich, dürfen Frauen Deiner Meinung nach ja nicht.

Dass (ich denke mal nicht nur hier in D) Frauen im gleichen Job schlechter bezahlt werden als Männer ist eine himmelschreiende Ungerechtigkeit, von der ich nicht weiß WER das lösen kann und wird...

Dopamin
 
E

ExitUser

Gast
Jetzt aber:

Männer!
Von den Vätern war im Streit um die Kinderkrippen bisher nicht die Rede – da liegt das Problem.
http://www.zeit.de/2007/10/01-Kinderkrippe

Weißhaarige Greise mit Kruzifix auf der Brust
oder auch "zölibatäre Junggesellen in Frauenkleidern" :icon_lol:

Gerade die "Christen" waren und sind die größten Heuchler. Wollen sich in Sachen einmischen, von denen sie keine oder nur wenig Ahnung haben. (wie eigentlich andere Treter auch)
 

Arania

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zumindest die Berufschristen!;)
 

Rounddancer

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Hoppla: Längst nicht alle Christen sind katholisch, noch viel weniger leben zöllibatär.
Und von den Katholischen gehen noch die Anhänger und Amtsträger der Altkatholischen Kirche weg,- die haben ganz offen Familien und Kinder; nicht zu vergessen die katholischen Pfarrer, die mit ihren Haushälterinnen häligen Kinder haben.

Und die Väter? Was passiert, wenn man eine von beiden Eltern alternativ zu nehmende, und unter sich aufteilbare Elternzeit einführte, das war doch z.B. in Schweden abzuschauen. Dort, wo es das längst gab, da kümmern sich die Mütter in ihrem Teil der Elternzeit um die Kinder,- die Väter hingegen gingen da segeln...

Vielleicht sollten wir einfach auch jetzt wieder gucken, wie die skandinavischen Völker das Problem lösen/gelöst haben,- sind sie doch uns da ein ganzes Stück voraus.

Wobei uns die Natur halt wirklich in einem festlegt: Nur Frauen können Kinder gebären und stillen. Und das eben auch nur eine gewisse Zeit lang.
Da es aber weit weniger bezahlte Arbeitsplätze als erwerbswillige Menschen gibt, und solange wir Dasein noch immer an das Vorhandensein von bezahlter Erwerbsarbeit klammern, stecken wir weiterhin im Dilemma,- sind versucht, weiterzuwurschteln, und als Volk unterm Strich auszusterben.
 
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