Das Auto von einem ALG-2 Bezieher läuft auf meinen Namen ("Besitzer"), die Versicherungen auf seinen. Bekommt er Probleme? (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

Rotten

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
15 November 2015
Beiträge
442
Bewertungen
144
Erst mal ein schönes Neujahr allen User/Innen hier im Forum!

Da ich ja gottseidank seit langerer Zeit aus dem Sozialbezug Hartz4 raus bin, versuche ich, nachdem mir geholfen wurde, jetzt Anderen Unterstützung zukommen zu lassen.

So habe ich ein Fahrzeug "gekauft"( natürlich wurde mir das Geld bar gegeben..) für einen älteren Mann im H4 Bezug, der sich Geld aus besseren Tagen für derartige Anschaffungen gematratzt hatte, um auch mal seine Söhne ganz woanders besuchen zu können. Die Vorgeschichte ist noch länger, gehört aber nicht hierher. Faktum: Ich bin der offizielle "Besitzer" des Autos, zahle offiziell auch die KFZ-Steuer (die aber von seinem Konto abgebucht wird) und die Autoverscherung läuft ganz allein auf ihn. Er wollte das so, damit ich nichtmit irgendwas belästigt werde seitens von Zahlungen.

Er meinte, es käme bei der Sucherei des Jobcenters allein auf den Fahrzeugbesitzer an (der ja sozusagen alleine "ich" bin), wenn das JC die Autoversicherung auf seinen Namen entdeckt, könnten die das zwar mit einer Anfrage beantworten, aber nichts tun, es sei ja nicht verboten, die KFZ vers. als "Dank" für ein geliehenes Fahrzeug zu zahlen und da er das Ding nicht besitzt, .. ist dem JC die hand gebunden, sie müssen es hinnehmen, auch wenn die anderes "denken".

Ok, hat da jemand Erfahrungen mit derartigen Sachverhalten? Ich befinde mich nämlich ein Drittel jeden jahres in kanada und kann dann auch nicht "einschreiten".
 

avrschmitz

Priv. Nutzer*in
Mitglied seit
25 Juli 2019
Beiträge
1.528
Bewertungen
3.742
Fahrzeugbesitzer an (der ja sozusagen alleine "ich" bin)
Du bist nicht der Besitzer sondern der Eigentümer. Besitzer ist derjenige, bei dem sich das Fahrzeug befindet.

Bezüglich irgendwelchem Vermögen bzw. Eigentumsverhältnissen kommt es darauf an, wer im Kaufvertrag steht. Da wäre Dein Bekannter raus.

Die Konstellation, wie ihr sie vorhabt, ist zwar machbar, aber wird sich wohl schlecht gegenüber dem Jobcenter erklären lassen, dass er für ein Fahrzeug, wo er nicht Eigentümer ist, die vollen Kosten (die Steuer dürfte nur ein Bruchteil sein) übernimmt. Da würde ich mich schon mal auf Nachfragen einstellen und mir eine plausible Erklärung überlegen. M. E. reicht es in Eurem Fall nicht aus, zu sagen, er darf das Fahrzeug gelegentlich nutzen und übernimmt dafür die Kosten. Das dürfte wenig glaubwürdig sein. Aber möglicherweise geben andere noch Ratschläge dazu.
 

Ramteid

Priv. Nutzer*in
Mitglied seit
10 Oktober 2011
Beiträge
1.016
Bewertungen
1.643
Genau diese Sachlage hatten wir kurz vor Weihnachten hier im Forum schon einmal, finde den Thread aber gerade nicht.
Dort hatte das JC auf Kontoauszügen der jungen Mutter das bezahlen von der Versicherung entdeckt, und stellte daraufhin schriftlich Fragen dazu.
 

TazD

Super-Moderation
Mitglied seit
12 März 2015
Beiträge
6.376
Bewertungen
15.187
Mir erschließt sich das Vorgehen in diesem Fall nicht. Der ältere Herr übernimmt ohnehin sämtliche Kosten und darf ja auch ein Kfz im Wert von bis zu 7.500,- € zusätzlich zu seinem Schonvermögen besitzen.
Wo liegt jetzt der Vorteil, wenn ein anderer der Eigentümer ist?
 

avrschmitz

Priv. Nutzer*in
Mitglied seit
25 Juli 2019
Beiträge
1.528
Bewertungen
3.742
Genau diese Sachlage hatten wir kurz vor Weihnachten hier im Forum schon einmal, finde den Thread aber gerade nicht.
Hier vielleicht?

Mir erschließt sich das Vorgehen in diesem Fall nicht. Der ältere Herr übernimmt ohnehin sämtliche Kosten und darf ja auch ein Kfz im Wert von bis zu 7.500,- € zusätzlich zu seinem Schonvermögen besitzen.
Genau dieselbe Frage habe ich mir nach meinem Beitrag auch gestellt. Die einzige Erklärung war für mich, dass das Geld im Erstantrag nicht angegeben wurde.
der sich Geld aus besseren Tagen für derartige Anschaffungen gematratzt hatte,
 

Antik 63

Elo-User*in
Mitglied seit
13 November 2017
Beiträge
498
Bewertungen
3.462
Genau diese Sachlage hatten wir kurz vor Weihnachten hier im Forum schon einmal, finde den Thread aber gerade nicht.
Dort hatte das JC auf Kontoauszügen der jungen Mutter das bezahlen von der Versicherung entdeckt, und stellte daraufhin schriftlich Fragen dazu.
Meinst du vielleicht diesen Thread ?

 

Woodruff

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
25 Juni 2006
Beiträge
2.551
Bewertungen
973
Du bist nicht der Besitzer sondern der Eigentümer. Besitzer ist derjenige, bei dem sich das Fahrzeug befindet.
Hätte noch eine Ergänzung zu den Begriffen "Eigentum" oder "Besitz".
Im normalen Sprachgebrauch wird da auch gerne mal was verwechselt!


Rechtliche Erklärung:

Was ist eigentlich der Unterschied zwischen Eigentum und Besitz?

Quelle: Kanzlei Ruisinger • Steiner • Remmele, Blücherstraße 4, 86165 Augsburg
 

Rotten

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
15 November 2015
Beiträge
442
Bewertungen
144
Mir erschließt sich das Vorgehen in diesem Fall nicht. Der ältere Herr übernimmt ohnehin sämtliche Kosten und darf ja auch ein Kfz im Wert von bis zu 7.500,- € zusätzlich zu seinem Schonvermögen besitzen.
Wo liegt jetzt der Vorteil, wenn ein anderer der Eigentümer ist?
Er hat das Geld, noch bevor er in ALG2 ging, vom Konto geruppt und "unter die Matratze gelegt". Das mit dem Auto wäre ja ansich kein Drama, "aber woher haben Sie plötzlich 3400Euro"?
Beitrag wurde automatisch zusammengeführt:

Meinst du vielleicht diesen Thread ?

Interessanter Thread. Ja, wir haben schon einen "Vertrag" aufgesetzt, dass "er" Versicherung und Steuer zahlt und "ich" die Fahrzeugreperaturen ..... und er dafür das Auto öfter sonst kostenfrei nutzen darf, weil wir uns das Auto "teilen". Das Auto läuft auf mich, ich bin alleiniger Eigentümer.
 
Zuletzt bearbeitet:

Helga40

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
30 Dezember 2010
Beiträge
8.507
Bewertungen
8.341
Letztendlich geht es doch um möglichen Betrug. Vermögen wurde verschwiegen und soll verschleiert werden. Was willst du jetzt hören? Ob das irgendwie und irgendwann mal aufliegt, kann dir niemand sagen.

Ob es angesichts der möglichen Vermögensfreibeträge überhaupt notwendig gewesen wäre, auch nicht.
 

karuso

Priv. Nutzer*in
Mitglied seit
15 Oktober 2015
Beiträge
944
Bewertungen
1.081
Die Konstellation, wie ihr sie vorhabt, ist zwar machbar, aber wird sich wohl schlecht gegenüber dem Jobcenter erklären lassen, dass er für ein Fahrzeug, wo er nicht Eigentümer ist, die vollen Kosten (die Steuer dürfte nur ein Bruchteil sein) übernimmt.
Da sehe ich keine Probleme auch ein H4 Emfänger kann sich ein Auto bis 7500 € kaufen.Er kann sich auch ein Auto leasen da muß er ja Steuern,Versicherungen und Reparaturen selbst bezahlen und das Auto gehört ihm nach der Leasingzeit auch nicht.Von wo er es leasen tut das ist egal.
 

avrschmitz

Priv. Nutzer*in
Mitglied seit
25 Juli 2019
Beiträge
1.528
Bewertungen
3.742
Da sehe ich keine Probleme auch ein H4 Emfänger kann sich ein Auto bis 7500 € kaufen.
Wenn Du das meinst, wird es schon seine Richtigkeit haben. Aber Du musst ja nicht für irgendwelche Folgen oder Kürzungen den Kopf hinhalten. Ich wäre auf jeden Fall vorsichtig bei dem Sachverhalt.
 

abcabc

Priv. Nutzer*in
Mitglied seit
30 Oktober 2019
Beiträge
1.259
Bewertungen
3.541
Ich befinde mich nämlich ein Drittel jeden jahres in kanada und kann dann auch nicht "einschreiten".
An deiner Stelle würde ich gegenüber dem JC KEINE Angaben machen. Falls schriftlich was vom JC kommt, mit dem Bekannten gründlich überlegen, wie ihr BEIDE möglichst harmlos rauskommt. Und dann genau nach Plan handeln. Auf keinen Fall unüberlegt irgendwas sagen oder schreiben.

Jetzt ist es, wie es ist. Das Geld wird bereits bei ihm abgebucht. Kann gut gehen, kann aber auch zu Problemen kommen - das wird die Zukunft zeigen....
 
Oben Unten