DAS Anti-ZAF-Bewerbungsschreiben, ein Sammelthread für Vorlagen (3 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 2)

Danny94

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Ja Amt und ZAF sind halt dicke.

Und der Elo hat das Nachsehen. Eigentlich Traurig das wir in einer Zeit leben, in der man mit Unverständnis rechnen muss, wenn man nicht für nen Hungerlohn schuften will.

Das wäre ja alles nicht so schlimm. Nur wir leben in Deutschland. Wo man doch sonnst immer bei jedem Müll von Gleichberechtigung und Fairness redet.

Nur hier nicht...
 

grün_fink

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Das kommt mir auch oft so vor, als ob alle möglichen Ungerechtigkeiten beseitigt werden sollen, nur die soziale Spaltung weiter zementiert bleiben soll. In anderen Ländern geht es anders, da wo mehr sozialer Ausgleich angestrebt wird. Man liest, dass dort meist die ganze Bevölkerung zufriedener sein soll.

Viele Diskriminierungs- Dingens (mir fällt kein Wort dazu ein) werden ja von der EU verpflichtend... Also diese Tatbestände werden in der EU-Gesetzgebung zur Bestrafung gefordert, was dann in nationalem Gesetz umgesetzt werden muss, sonst drohen Strafen. Soziale Ungerechtigkeit gehört da nicht dazu, leider.
 

Danny94

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nur die soziale Spaltung weiter zementiert bleiben soll.
Das Problem ist doch das, das die die sich über Gleichberechtigung, und fairness beschweren wohl nicht gerade die Leute sind die sich in ZAF rumschlagen müssen.
Kann ich mir mal nicht vorstellen.
Wer so viel Zeit aufbringen kann, sich über alles mögliche So ausgiebig aufzuregen, kann auch überhaupt nicht über ZAF Arbeiten.
Denn, nach meiner Erfahrung ist man da mit anderem Stress gut genug beschäftigt. :LOL: :LOL: :LOL:

Die untersten der Gesellschaft, sind halt immer die, die man gerne vergisst.

Und das Argument, uns in Deutschland gehts gut hier braucht keiner Hungern. Im Ansatz Stimmt das auch.
Aber wir leben in einer Konsum Gesellschaft.


Hier, ist es doch sogar so, das dich das Ärmer sein, Psychisch so wie Körperlich Krank macht.
Da kannst zb. nicht Regelmäßig, ins Restaurant, du kannst nicht ins Kino, Kannst dir das neuste Handy, guten Tv, alles nicht einfach Leisten.
Viele würden jetzt sagen, braucht man nicht. Ja, aber es geht um das, das das haben als normal angesehen wird. Und wenn du es nicht haben kannst, fällst du aus der Norm.
Du bist halt doch Spürbar Getrennt, von der anderen Sozialschicht.


Wenn ich zusätzlich, zu der Tatsache, das ich weniger verdien als der Durchschnitt, auch noch Ständig Existenzängste habe, eben WEIL ich keinen sichern job habe,
Und zusätzlich OBEN DRAUF auch noch Arbeiten muss, wie ein Depp, und behandelt werde wie das aller letzte, kann man sich vorstellen, was das aus einem macht.
Das da ist auch noch Realität. Wird aber so verlangt.


Im jahr 2017 war das Durchschnittliche Butto gehalt in Deutschland bei 3.770 Euro Männer 4075 und Frauen 3880

Allein das durchschnittliche Männer Gehalt, war ca 200% über dem, was ich verdien... Ich habe dazu jetzt keinen Link. Darum verbessert mich wenn ich falsch liege, aber meine gehört zu haben, darauf passt, die Wirtschaft ihre Preise an.
 

grün_fink

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Die Wirtschaft passt sich sowohl mit Produktsortiment und Produktgestaltung als auch Preisen den Märkten an. In Deutschland ist es so, dass die meisten mehr Geld haben als ZAF- und Hilfsarbeiter. Jede Menge Dinge sind aber auch hier zu billig, weil Leute hier und anderswo ausgebeutet werden, und die Umwelt gleich mit.
In anderen ärmeren Ländern passen beispielsweise Großkonzerne ihre Waschmittel samt Verpackung den dortigen Umständen an (beispielsweise Verpackungsart und -größen). So erschließen sie sich frühzeitig Märkte.

Dass der hiesige ZAF-Hilfsarbeiter und auch der Regelbedarfsempfänger im Markt insgesamt betrachtet Exoten sind, dürfte klar sein.
 

spielkind

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@Antihartzer19
Welche beruflichen Qualifikationen sieht man denn bei einer anonymen Bewerbung nicht?
Oder wieviele Prozent deiner Bewerber sind denn fachlich so top, dass man sie alle einladen muss?
Verstehe die Aussage von Antihartzer ebenfalls nicht.
Anonym heißt ja nur, dass neben Foto und Telefonnummer auch noch der Name und Adresse fehlt. Lediglich eine anonyme E-Mail-Adresse ist für eine Rückmeldung angegeben.
Der Lebenslauf und eventuell Zeugnisse sind natürlich dabei, haben aber ggf. den Namen und andere Identifikationsmerkmale geschwärzt.

Damit könnte man dann nicht nur eine gewollte Absage provozieren, sondern auch gleich noch in Bezug auf Datenschutz (Datenvermeidung) alles richtig machen :)
 

DieterKuhn

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Das geht ganz einfach, indem sie Leute dazu bringen Verträge zu unterschreiben, in denen das steht.

Etwas anderes - was haltet ihr von folgender Einleitung:

"Sehr geehrte X,

von der Agentur für Arbeit habe ich erfahren, dass Sie zurzeit eine Stelle als Y in Z-Stadt zu besetzen haben, die meine Einschränkungen nur im Stehen zu Arbeiten und keine Arbeit mit Holz auszuführen berücksichtigt."

Also unter der Voraussetzung, wenn ich diese Einschränkungen wirklich habe und einfach blind annehme, dass der Sachbearbeiter vom Amt meine Einschränkungen berücksichtigt.
Ist das Vereitelung des Zustandekommens eines Arbeitsverhältnisses?

Sollte gehen.
Wobei ich es eher so formulieren würde:

"Sehr geehrte X,
von der Agentur für Arbeit/Jobcenter wurde ich mittels eines, auf meine spezielle Situation zugeschnittenen und ausgesuchten, Vermittlungsvorschlags, Nummer .., über die offene Stelle .. bei Ihnen informiert.
Insofern gehe ich davon aus dass meine umfangreichen Einschränkungen dass ich unter Anderem ....blablabla...nicht kann,
bei der mir vorgeschlagenen Stelle kein Hindernis darstellen werden (*optional:* und entsprechende Vorkehrungen speziell für Menschen mit meinen Behinderungen vorgenommen werden) .
ich bewerbe mich daher gerne um die Stelle bei Ihnen.

Ich freue mich auf ihre positive Antwort."

Oder so.

Aber grundsätzlich kannst du Alles sagen, was nachweisbar der Wahrheit entspricht und nicht zu unüblich ist.
"Man muss sich nicht besser hinstellen als man ist" meinte sinngemäß mal ein Gericht, also auf reale Behinderungen und so darf (bzw. muss man zum Teil gesetzlich auch) hinweisen.

Rest ist nur wie man es sprachlich verpackt sodass die genau wissen was los ist es aber (noch) nicht unfreundlich ist.

Normalerweise dürfte dir da keiner was können.
Den Arbeitgeber über deine Krankheiten zu informieren (falls für den Job relevant) ist unproblematisch.
Obs dem JC passt, ist das Eine. Aber rechtlich kann keiner was :)
 

Danny94

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Aber grundsätzlich kannst du Alles sagen, was nachweisbar der Wahrheit entspricht und nicht zu unüblich ist.
Das heißt ich kann sagen, das Ich Süchtig bin/war.

Ua Glücksspiel. Was zb. in meinen Augen bedeutet, das ich nirgends Arbeiten sollte, wo man mit Geld zu tun hat. Kasse zb.
 

DieterKuhn

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Das heißt ich kann sagen, das Ich Süchtig bin/war.

Ua Glücksspiel. Was zb. in meinen Augen bedeutet, das ich nirgends Arbeiten sollte, wo man mit Geld zu tun hat. Kasse zb.
Insofern es für den Job halt relevant ist.

Wenn du dich für eine Klinik bewirbst, wäre es relevant zu erwähnen dass du ein Drogenjunkie auf Entzug bist.
Als Müllmann hingegen wäre das nicht so wichtig und würde wohl als "Sachen die man normalerweise nicht erwähnst und die nur zur Abschreckung da stehen" zählen.


Kommt schlicht drauf an ob du ein logisches naheliegendes Argument hast, warum diese Einschränkung wichtig sein könnte/müsste für den Job.

natürlich muss auch jede deiner Krankheiten belegbar sein, gerade bei Spielsucht und so ist sowas etwas schwierig.
Höchstens du warst wirklich in einer Klinik oder so dafür
 

Karl Schmidt

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Ich würde ehemalige Süchte nach Möglichkeit nicht erwähnen. Das könnte dir bei Gelegenheit mal aufs Brot geschmiert werden.
 

karuso

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Ich würde ehemalige Süchte nach Möglichkeit nicht erwähnen. Das könnte dir bei Gelegenheit mal aufs Brot geschmiert werden.
Sollte es für den Job von Relevanz sein bist du unter Umständen sogar verpflichtet. Tust du es nicht und der Arbeitgeber bekommt davon Kenntniss kann er den Arbeitsvertrag wegen Teuchung anfechten und fristlos kündigen. Es ist immer der Einzelfall.
z.B. : Drogen und Berufskraftfahrer
 

Danny94

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@karuso
Eben, wenn jemand Spiel süchtig war kannst du ihn nicht an die Kasse stellen.
A) Wenn was fehlt, bist immer du der verdächtige
B) Wenn du es verheimlicht hast rückfällig wirst, dich an der Kasse bedienst und es rauskommt bist du der Depp.




Das könnte dir bei Gelegenheit mal aufs Brot geschmiert werden.
Wie muss ich mir das vorstellen ?
 
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