"Darum droht Millionen Deutschen der Absturz ins Hartz-IV-Elend" (1 Betrachter)

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ExitUser

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Stefan Meier* hat Angst. "Ich habe da keine Illusionen. Ich werde im Alter von Hartz IV leben", sagt der 39-jährige Münchner.

Derzeit verdient der alleinerziehende Vater als Verwaltungs-Angestellter in Teilzeit zwar genug, um ohne staatliche Zuschüsse in der teuren bayerischen Landeshauptstadt über die Runden zu kommen.

Doch weil er nur Teilzeit arbeitet, und weil er mehrere Jahre arbeitslos war, wird der jährliche Blick auf seinen Rentenbescheid ein ums andere Mal zum Albtraum. Denn dann sieht der Papa einer kleinen Tochter schwarz auf weiß, dass er im Alter auf die staatliche Grundsicherung angewiesen sein wird.
Quelle:



"Hier tickt eine soziale Zeitbombe": Darum droht Millionen Deutschen der Absturz ins Hartz-IV-Elend
 
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ExitUser

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Ich bin nicht die Huffington Post. :icon_hihi:

Im Übrigen wird das leider stimmen.
 

XxMikexX

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Merkel Muss dringend handeln
Sehr witzig.

Wer einen ausgedehten Niedriglohnsektor will, dem ist auch klar das das Rentenniveau ins bodenlose sinkt.

Wenn die Deppen dann auch noch immer mehrheitlich Union und SPD wählen, ist doch alles in Butter.

Die Armutsrentner sind dann Kollateralschäden.
 
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ExitUser

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Und um Sensationslust handelt es sich hier leider nicht. Daß mehrere Millionen Rentner zu Hilfsempfängern werden, dürfte bereits jetzt felsenfest stehen.
 

Gommer

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Diese info zur Altararmut war schon in Gerhard Schröders Zeiten bekannt!

Nur es hat niemanden interessiert, und die SPD gleich recht nicht!

Eine Arbeit stelle wo man garantiert über €2100 euro per Monat bekommt und das noch über 40 Jahre sicher ist wird es in der Zukunft immer weniger geben.

Die Politiker die €10,000 im Monat mit ihren Pensionen kassieren, kümmert das normale Folk dann auch nicht mehr sie sind ja nicht davon betroffen...

Und wenn das Faule Deutsche folk nicht langsam aufwacht und denn überflüssigen reichen Politikern die Meinung in denn Wahlen mitteilt, dann wird das auch so bleiben!
 
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Frozen Smile

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Sehr witzig.

Wer einen ausgedehten Niedriglohnsektor will, dem ist auch klar das das Rentenniveau ins bodenlose sinkt.

Wenn die Deppen dann auch noch immer mehrheitlich Union und SPD wählen, ist doch alles in Butter.

Die Armutsrentner sind dann Kollateralschäden.
Es interessiert auch die Gewerkschaften nicht, sonst würden die sich nicht zu ''gemäßigten Lohnrunden'' bequasseln lassen und hätten nicht diese Drecks-ZAF-Tarife unterstützt. Wenn alle LAN nach Equal Payment entlohnt würden, wäre dieses Altersarmutsproblem ein gutes Stück kleiner. :icon_motz:
 

JulieOcean

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Wenn die breite Masse endlich mal kapieren würde, was auf sie zukommt.

Aber anstatt Niedriglohn zu verweigern , lassen sie sich noch willig ausbeuten. Motto: Hauptsache Arbeit. Anstatt dem JC die Stirn zu bieten, machen sie untertänigst jeden Maßnahmen-Shice mit.
Und statt über Armut und besonders Armut im Alter nachzudenken, schimpfen sie lieber über "faule"Arbeitslose, die sie für ihre Not selbst verantwortlich machen.
 

AsbachUralt

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Mit seinen 39 Jahren hat er noch ca.30 Jahre bis zur Rente. Abgesehen davon, dass sich bis dahin die Gesellschaft total verändern wird, käme bei sovielen zuküntigen Empfängern von Sozialleistungen bald der Punkt, an dem der Staat die Zahlungen nicht mehr leisten kann.
Wobei ich mir sicher bin, dass dieser Punkt nicht so weit in der Zukunft liegen wird. Wenn jetzt schon 40 % des Bundeshaushaltes für Sozales drauf gehen, kann man sich das an 5 Fingern abzählen, wie lange das noch gut geht.
Zusätzlich kommen ja auch noch eine Menge Flüchtlinge dazu, von denen sich nur wenige eine ausreichende Rente aufbauen können. Dazu noch der Familiennachzug.
Das bisherige Sozialsystemm ist bald am Ende, etwas besseres aber nicht in Sicht, denn das BGE bleibt ebenfalls Utopie, da es schlicht nicht bezahlbar sein wird. Denn zu allem Übel gehen mehr und mehr Arbeitsplätze durch die asiatische Konkurrenz verloren. Arbeitsplätze in der Dienstleistung sind dann aber ebenfall weg, da niemand sie mehr bezahlen kann.
Ich sehe eigentlich die Zukunft in Deutschland nur Tiefschwarz.
 
P

Pichilemu

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Wobei ich mir sicher bin, dass dieser Punkt nicht so weit in der Zukunft liegen wird. Wenn jetzt schon 40 % des Bundeshaushaltes für Sozales drauf gehen, kann man sich das an 5 Fingern abzählen, wie lange das noch gut geht.
Es gibt noch genug Einsparpotential bei den Sozialausgaben. Zum Beispiel eine echte solidarische Krankenversicherung und nicht das jetzige System wo sich gutverdienende Menschen einfach aus der Solidargemeinschaft verabschieden können und so quasi nur die gering- und mittelverdienenden das ganze System stützen müssen. Die einzigen, die davon profitieren, sind die Chefs der PKVs die so im wahrsten Sinne des Wortes im Geld schwimmen.

Außerdem könnte man das Elterngeld ersatzlos streichen. Auch das kommt aktuell ausschließlich gutverdienenden Menschen zugute, die das Geld sicher nicht nötig haben. Bei ALG-II-Empfängern wird das Elterngeld ja komplett angerechnet, die haben überhaupt nichts davon.

Denn zu allem Übel gehen mehr und mehr Arbeitsplätze durch die asiatische Konkurrenz verloren.
Weißt du was man da früher gemacht hat? Horrende Schutzzölle damit sich der Import aus Übersee nicht mehr lohnt und die Waren alle im eigenen Land produziert werden. Auch das sollte man sich überlegen, spätestens wenn die EU zerfällt (weit ist es ja nicht bis dahin).
 

Rotten

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H4 für immer mehr Leute.Drangsalierungen inbegriffen. Das "Jobwunder" machts möglich
 

Kampfmops

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Wenn das so weiter geht, bekommen alle H4, damit der Staat alle so rumschubsen kann, wie er mag :icon_evil:
 

ZynHH

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Wenn das so weiter geht, bekommen alle H4, damit der Staat alle so rumschubsen kann, wie er mag :icon_evil:
Das wäre ja okay, dann hätten alle gleich wenig......auch die Leute, die jetzt noch meinen, Altersarmut könne ihnen nicht passieren und hier auf die schwachen treten, wie der Troll bamboleo...:icon_mrgreen:

Natürlich müssten die alle enteignet werden....:wink:
 

Kampfmops

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Das wäre ja okay, dann hätten alle gleich wenig......auch die Leute, die jetzt noch meinen, Altersarmut könne ihnen nicht passieren und hier auf die schwachen treten, wie der Troll bamboleo...:icon_mrgreen:

Natürlich müssten die alle enteignet werden....:wink:
Klar, die Firmen gehören dann alle dem Staat und alle werden enteignet, denn für die Sklaven muss ja Futter gekauft werden, damit sie beim Arbeiten nicht dauernd umkippen und im Weg rum liegen :icon_mrgreen:

Dann wählen wir auch nicht mehr die Parteien für den Bundestag, sondern unsere Auspeitscher :icon_hihi:
 
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Gojia

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Gewagte These! Was hat sich denn in den vergangenen 30 Jahren wesentlich verändert? Ich seh' da nix!
:icon_surprised:

Dann solltest Du mal anfangen, dich über deine Umgebung zu informieren.

Ein paar 30 Jahre-Schritte:

1986: → https://www.tagesschau.de/jahresrueckblick/meldung376186.html

1956: → Titelbilder und Heftarchive 1956 - DER SPIEGEL

1926: → Stichtag - WDR

1916: → https://www.muenchen.de/rathaus/Stadtverwaltung/Direktorium/Stadtarchiv/Chronik/1916.html

30 Jahre ändern alles! Immer wieder...
 

AsbachUralt

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Gewagte These! Was hat sich denn in den vergangenen 30 Jahren wesentlich verändert? Ich seh' da nix!
Mach mal die Augen auf!

Wiedervereinigung, Löhne und Lohn Dumping, Arbeitsbedingungen, Leiharbeit, Flüchtlinge, Niedergang ganzer Industriebereiche durch Verlagerung ins Ausland (Solar, Elektronic, Fahrzeugbau), stetige Schwächung der Gewerkschaften, Hartz IV, weniger Krankenkassen Leistungen bei höheren Beiträgen, nicht bezahlbare Mieten usw. usw.
Noch eine gewagte These! Und im Ausland ist alles ganz anders, oder wie? Deutsche sind nicht zu unrecht als Pessimisten verschrien. Die anderen leben einfach. Der Deutsche denkt darüber nach und grämt sich.
Nicht überall ist das Gras hinter dem Zaun wirklich grüner, aber es gibt schon Länder wo Arbeits-und Lebensbedingungen besser sind, angefangen von Skaninavien über die Schweiz bis nach Australien oder Kanada.

Und Dein "Die anderen leben einfach" kannst Du doch selbst ausprobieren, geh doch als Erwerbsloser einfach nach Italien oder Portugal oder Slowenien oder......, dann kannnst Du auch "einfach" leben. Würde Dir aber garantiert nicht gefallen, wenn es nach einiger Zeit keinerlei Unterstützung durch den Staat mehr gibt, sondern nur noch durch die Familie oder man ist auf irgendwelche Dreckgelegenheitsarbeiten angewiesen um zu überleben.
 

Max555

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@ bamboleo
es War von krankenkassenleistungen, nicht Ihrer Anzahl die rede. Erst gründlich lesen, dann schreiben. Und die besseren energiestandards sind sicher nicht hauptursache der mietpreissteigerungen. Ach, eigentlich schreibst du nur unsinnig.
 

0zymandias

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Es wurde die These aufgestellt, es habe sich 30 Jahre lang nichts geändert.

Dem konnte im vollem Umfang abgeholfen werden.

Dieser Bescheid ergeht kostenfrei.
 

AsbachUralt

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Was soll denn die "Wiedervereinigung" in dieser Negativ-Liste?

Die Wiedervereinigung war richtig und wichtig, aber was hat sie den Menschen im Westen Positives gebracht?
Und im Osten sind die Folgen der Wiedervereinigung ja auch nicht nur im positiven Bereich angesiedelt.

Und über Arbeitsbedingungen früher/heute können wir gerne diskutieren. Früher wurde noch körperlich gearbeitet. Heute sitzt jeder an seiner Maschine und drückt Knöpfchen. Was ist daran schlecht?
Abgesehen davon, dass es immer noch genügend Menschen gibt, die nicht auf Deinen Knopf drücken, sondern weiterhin körperlich schwere Arbeiten ausführen (Hoch-und Tiefbau, Schlachthof, Handwerk, Medizin usw.), haben sich die Arbeitsbedingungen durch den Druck Seitens der Arbeitgeber in den letzte 30 Jahren sehr stark verschlechtert. Ich kenne die Arbeitswelt seit Anfang der 60ger bis 2003 aus eigener Erfahrung, Mobbing, Burn Out waren früher nicht im Gespräch. Es ging in den meisten Betrieben recht gemütlich zu, es gab z.B. auch Betriebsausflüge und Betriebsfeste. Wo gibt es das heute noch? Das hat aber zu einem besseren Miteinander beigetragen, während heute nur noch ein Kampf Jeder gegen Jeden in den Betrieben stattfindet.
Wie stark sich das verändert hat, kann man auch daran sehen, wie sehr psychische Erkrankungen zugenommen haben.
Übrigens, es gab auch schon in den 60gern Leiharbeit, vom Schlosser bis zum Techn.Zeichner kenne ich es aus eigener Erfahrung aus meinem damaligen Lehrbetrieb, aber das zu vernünftigen Löhnen und mit allen Privilegien im Betrieb, wie auch die festen Mitarbeiter. Die Leiharbeiter wurden nicht ausgegrenzt. Und sie machten es aus eigenem Antrieb, denn es gab Anfangs der 60ger kaum Arbeitslose.
Wir machten damals Witze, dass die 140-180 Tausend Arbeitslosen von 1962 bis 1967 nur dafür waren, dass die Arbeitsamt Mitarbeiter nicht selbst arbeitslos wurden.
 

Fabiola

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Und wenn das Faule Deutsche folk nicht langsam aufwacht und denn überflüssigen reichen Politikern die Meinung in denn Wahlen mitteilt, dann wird das auch so bleiben!
Was ich beobachte, wird den Politikern die Meinung in denn Wahlen seit einiger Zeit sehr wohl mittgeteilt.
Es wenden doch sukzessive schon reichlich viele Wähler den großen (Verräter-)Partein den Rücken zu, marschieren aber leider in die falsche (populistische) Richtung - Afd und Konsorten ..., wie das auch in anderen EU-Staaten zu beobachten ist.
Und die Linke kocht mittleweile auf so kleinem Flämmchen, dass ich mich manchmal schon frage: Gibbet die eigentlich noch?
 
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