Darlehen für Auto zwecks Rückführung

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Sheynara

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Hallo

Ich habe ein paar Problemchens.

Meine Tochter ist derzeit in einer Vollzeitpflegeeinrichtung untergebracht und nun habe ich eine Rückführung beantragt, schaut soweit auch sehr gut aus das sie genehmigt wird ( JA ist auch für eine Rückführung etc...)

Damals habe ich der Unterbringung zugestimmt da ich in einer wirklich schlimmen Ehe steckte und nicht anders für die Sicherheit von ihr sorgen konnte als sie durch das JA fremd unterzubringen.
Auf anraten meiner damaligen Anwältin verliess ich auch das Bundesland um mir wo anders ein neues, sicheres Leben aufzubauen und nun ist das auch alles geschehen. Nun habe ich vor längerem eine Rückführung beantragt, das JA hat nichts dagegen.

Es soll ein konkreter Plan erstellt werden wie die Rückführung verlaufen soll, also erst einmal Besuche einmal im Monat und nach einer Weile sollen sie stetig ausgeweitet werden bis meine Tochter komplett bei mir integriert ist und von der Einrichtung, wo sie derzeit ist ,"abgenabelt"

Die Dauer der Massnahme liegt schätzungsweise bei 12-18 Monate, je nachdem wie gut es klappt.

Nun mein Problem:

Ich wohne fast 300 km von meiner Tochter entfernt, habe zwar einen Führerschein aber kein eigenes Auto.Ich habe Angst das ich die Besuche deswegen nicht wahrnehmen kann. Zug ist zu teuer und ausserdem habe ich eine kleine Tochter und einen neuen Partner , der zwar Vollzeit in die Schule geht (Ausbildung+Fachabitur) aber für ihn bekommen wir weder Alg2 noch Bafög da wir in einer eigenen Wohnung jedoch IM Haus seiner Eltern wohnen. D.H. Arge zahlt nicht mal die volle Miete sondern nur 2/3, ebenso bekomme ich nicht die volle Regelleistung.

Davon die Spritkosten abzuzwacken tut schon sehr weh, jedoch wird mir demnächst nichtmehr das Auto vom Schwiegervater zur Verfügung stehen weil aufgrund der Arbeit nun beide Autos gebraucht werden.

Nun mein Anliegen:

Gibt es die Möglichkeit das ich von der Arge ein Darlehen bekomme um die Besuchskontakte zu sichern ? Denn ganz ehrlich: Mit dem Zug ist es absolut nicht machbar allein wegen dem organisatorischen Hintergrund (Fahrzeit hin und zurück, das dann auch mit 2 Kindern/Erwachsenen mehrmals im Monat), und die Fahrtkosten würden auch sehr viel mehr kosten wie ein Auto und Sprit.


Wäre toll wenn mir jemand in dieser Angelegenheit behilflich sein könnte.
Grüsse, Shey
 

gila

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Hallo - auf den ersten Blick denke ich, bei Euch sind weitere Dinge zu hinterfragen ... z.B. warum dein Freund keine Leistungen erhält - weder BaföG noch ALGII - wie alt ist er, wer zahlt für seinen Lebensunterhalt - warum bekommst DU kaum was - seit Ihr als "BG" verwurstet worden? Gibt es da Möglichkeiten, das zu ändern etc. etc.

Letztlich ist die Fahrerei zu deiner älteren Tochter "Kindesumgang".
Die Kosten für den Umgang könntest du sicher geltend machen - mindestens 14-tägig stünde einem zu. Das wäre sicher TEURER, als ein Darlehen für eine kleine Husche.

Es müsste sich jemand Eure KOMPLETTEN Verhältnisse anschauen, um hier gescheit zu raten. Gibt es eine Sozialberatung bei Euch oder würdest du etwas investieren bei einem Anwalt für Sozialrecht?

Beratungsschein gibt es evtl. hier nicht ... kannst du aber beim Amtsgericht erfragen. Die werden sicher sagen: SB beim JC fragen - der gibt Auskunft :icon_lol::icon_lol:

Aber: Selbst auf Beratungsschein bekommt ein Anwalt kaum 40 Euro. Ich habe es schon mehrfach so gemacht, dass ich einen RA angerufen habe, den Eindruck den er am Telefon gemacht hat wahr genommen, und wenn der gut was, Termin ausgemacht für weitere Beratung und geeinigt, erstmal für nen Fuffi in bar die wichtigsten Dinge zu klären.

Wäre ein Vorschlag, hier Licht ins Dunkle zu bringen...

Natürlich kannst du auch zum JC gehen ... aber die wollen nix raus rücken und beraten meistens NICHT so wie sie sollen ...
 

Sheynara

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Ich habe ja eine Anwältin wegen der Rückführung, die hat mir auch mitgeteilt das ich die Kosten für den normalen Umgang bekomme, laut SB vom JC kriege ich das aber nur wenn ich nachweisen kann das es regelmässig stattfindet. Würde dann via Anlage BEBE als immer wiederkehrernder Bedarf...blablabla, zählen.

Mein Partner und ich sind zusammen gemeldet, er macht eine schulische Ausbildung zum informationstechnischen Assistent und zusätzlich das Fachabitur.
Da steht ihm eigentlich Bafög zu, jedoch haben die Eltern etwas zuviel verdient,und da wir im Haus der Eltern wohnen, aber in einer eigenen Wohnung für die natürlich auch Kosten anfallen, zählt es als "wohnhaft im Elternhaus", womit sein Antrag abgelehnt wurde.

Die Arge bezahlt mir nicht mal den vollen Regelsatz und meinem Partner garnix. Begründung:

Bafög ist eine vorrangige Leistung, ihm steht Bafög zu, jedoch wurde es abgelehnt da seine Eltern 1. zuviel verdient haben, und 2. er im Elternhaus wohnt. Aber trotz das er nichts bekommt wird mir der Regelsatz für ein "Paar" zugesprochen.....riesige Sauerei meiner Meinung nach....

Wir kämpfen uns Monat für Monat zu dritt mit Geld für 2 durch.
 

gila

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Diese Baustelle solltet Ihr mal angehen - dazu würde ich die Anwältin um Rat fragen.
Sicher kannst du über den Umgangsbedarf was beantragen - und wenn ein Umgang nur "unregelmäßig" stattfinden KANN, muss man das trotzdem versuchen durchzusetzen - wäre ja sonst eine eklatante Benachteiligung.
 

Sinuhe

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Davon die Spritkosten abzuzwacken tut schon sehr weh,

Bei allem Verständnis für Deine Lage,aber wie stellst Du dir dann den Unterhalt eines PKW vor,also Benzin,Steuer,Versicherung,Reifen und Reperaturen,dazu auch noch die Tilgung des Darlehens?

Da denke ich auch,dass Du erstmal versuchen sollst,die Kosten für den Kindesumgang geltend zu machen.
Und das Dein Partner vom Alg II ausgeschlossen ist,das ist nunnmal zu Recht.Denn wenn er kein BAFÖG bekommt,dann wären seine Eltern ihm zum Unterhalt.Zur Not muß er das Einklagen.
 
E

ExitUser

Gast
Das mit dem Darlehn für den Wagen würde ich versuchen, aber ich glaube das der Antrag abgelehnt würde. Wenn ihr aber eh schon so wenig Geld habt, kannst du kaum die Unterhaltskosten, Benzinkosten und das Darlehn zahlen.

Versuch erst einmal euer Einkommen zu erhöhen. Wenn dein Freund vom Bafög ausgeschlossen ist, würde ich versuchen Wohngeld zu beantragen (für ihn).

Da du mit einem Partner zusammenlebst wird dir nicht der Regelsatz für Alleinerziehende ausgezahlt, das ist ganz klar.

Die Caritas bietet meist eine Sozialberatung an, schaut ob ihr da einen Termin bekommt um zu sehen ob und welche Gelder ihr noch beantragen könnt.

Wie alt ist dein Freund und bekommt er noch Kindergeld? Zahlen ihm seine Eltern Unterhalt?
 
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