Darf man einen Vermittlungsvorschlag mit Rechtsfolgebelehrung ablehnen aufgrund einer Vorstrafe?

Besucher und registrierte Nutzer in diesem Thema...

Ask1234

Neu hier...
Startbeitrag
Mitglied seit
7 Oktober 2020
Beiträge
1
Bewertungen
0
Hallo an das Forum!

Kurz zu mir: ich war lange Jahre im öffentlichen Dienst tätig. Das Arbeitsverhältnis wurde dann per Auflösungsvertrag aufgelöst, da ich damals dummerweise gestohlen hatte. Bin durch diese Sache zwischenzeitlich auch vorbestraft.

War danach lange krank und hatte mich nach Genesung im Frühjahr arbeitssuchend gemeldet (ALG I). Im Erstgespräch wurde ich auch gefragt, warum ich meinen Job verloren hatte, habe da auch dann erwähnt, dass ich gestohlen hatte.
Seither suche ich selbst nach Stellen außerhalb des öffentlichen Dienstes, werde aber auch wegen meiner langen Erkrankung oft abgelehnt, hinzu kam noch Corona.
Da ich eine abgeschlossene Aus und Weiterbildung im öffentlichen Dienst habe, werde ich so auch bei der Arbeitsagentur geführt. So erhalte ich auch fast nur VVs für den öffentlichen Dienst. Da diese bisher ohne Rechtsfolgebelehrung waren, habe ich mich darauf auch nicht beworben und mit selbst meine Stellen gesucht.

Nun kam heute ein VV für den öffentlichen Dienst diesmal aber mit Rechtsfolgebelehrung. Ich habe keine EGV, nur weiß ich nicht, was ich machen soll.
Soll ich meinem Arbeitsvermittler mitteilen, dass ich aufgrund der Vorstrafe im öffentlichen Dienst keine Chance mehr habe und dass ich daher den VV für mich als unzumutbar ansehe?
Oder soll ich mich trotzdem bewerben und dies dann aber in der Bewerbung angeben?
Der VV wurde auch von einem anderen, mir unbekannten, Sachbearbeiter erstellt.

Bitte keine Vorwürfe, der Diebstahl liegt bereits mehr als zwei Jahre zurück, man lernt immer dazu, habe genug daran zu knabbern...
 

Tripod

Elo-User*in
Mitglied seit
3 November 2014
Beiträge
442
Bewertungen
389
Hallo an das Forum!

Kurz zu mir: ich war lange Jahre im öffentlichen Dienst tätig. Das Arbeitsverhältnis wurde dann per Auflösungsvertrag aufgelöst, da ich damals dummerweise gestohlen hatte. Bin durch diese Sache zwischenzeitlich auch vorbestraft.

War danach lange krank und hatte mich nach Genesung im Frühjahr arbeitssuchend gemeldet (ALG I). Im Erstgespräch wurde ich auch gefragt, warum ich meinen Job verloren hatte, habe da auch dann erwähnt, dass ich gestohlen hatte.
Seither suche ich selbst nach Stellen außerhalb des öffentlichen Dienstes, werde aber auch wegen meiner langen Erkrankung oft abgelehnt, hinzu kam noch Corona.
Da ich eine abgeschlossene Aus und Weiterbildung im öffentlichen Dienst habe, werde ich so auch bei der Arbeitsagentur geführt. So erhalte ich auch fast nur VVs für den öffentlichen Dienst. Da diese bisher ohne Rechtsfolgebelehrung waren, habe ich mich darauf auch nicht beworben und mit selbst meine Stellen gesucht.

Nun kam heute ein VV für den öffentlichen Dienst diesmal aber mit Rechtsfolgebelehrung. Ich habe keine EGV, nur weiß ich nicht, was ich machen soll.
Soll ich meinem Arbeitsvermittler mitteilen, dass ich aufgrund der Vorstrafe im öffentlichen Dienst keine Chance mehr habe und dass ich daher den VV für mich als unzumutbar ansehe?
Oder soll ich mich trotzdem bewerben und dies dann aber in der Bewerbung angeben?
Der VV wurde auch von einem anderen, mir unbekannten, Sachbearbeiter erstellt.

Bitte keine Vorwürfe, der Diebstahl liegt bereits mehr als zwei Jahre zurück, man lernt immer dazu, habe genug daran zu knabbern...
Sorry, aber manchmal sind die Fragen hier nicht einfach.
Wenn es dir nichts ausmacht, schreib doch eine Bewerbung, kann Dir doch egal sein, wenn Du schon mal im öffentlichen Dienst warst, wirst Du doch wissen wie. Würde es dich stören, wenn sie dich dann nehmen, kannst Du das immer noch abbiegen ?
Wenn's Dich nervt, die Bewerbung zu schreiben, dann weiß ich auch nicht, dann frag halt beim JC ob Du wirklich musst.
 
E

ExUser 1309

Gast
Hallo an das Forum!

Kurz zu mir: ich war lange Jahre im öffentlichen Dienst tätig. Das Arbeitsverhältnis wurde dann per Auflösungsvertrag aufgelöst, da ich damals dummerweise gestohlen hatte. Bin durch diese Sache zwischenzeitlich auch vorbestraft.

War danach lange krank und hatte mich nach Genesung im Frühjahr arbeitssuchend gemeldet (ALG I). Im Erstgespräch wurde ich auch gefragt, warum ich meinen Job verloren hatte, habe da auch dann erwähnt, dass ich gestohlen hatte.

Nun kam heute ein VV für den öffentlichen Dienst diesmal aber mit Rechtsfolgebelehrung. Ich habe keine EGV, nur weiß ich nicht, was ich machen soll.
Soll ich meinem Arbeitsvermittler mitteilen, dass ich aufgrund der Vorstrafe im öffentlichen Dienst keine Chance mehr habe und dass ich daher den VV für mich als unzumutbar ansehe?
Oder soll ich mich trotzdem bewerben und dies dann aber in der Bewerbung angeben?
Der VV wurde auch von einem anderen, mir unbekannten, Sachbearbeiter erstellt.

Bitte keine Vorwürfe, der Diebstahl liegt bereits mehr als zwei Jahre zurück, man lernt immer dazu, habe genug daran zu knabbern...
Kein Grund, sich nicht zu bewerben. Ist halt eine Bewerbung mehr auf der JC-Positiv Liste, ob erfolgreich oder nicht.
Vielleicht, gibt man auch noch mal eine Chance. Und wenn nicht, kann dir niemand einen Vorwurf machen und du hast halt einen JC Plus-Punkt in der JC-Liste...
 

Paula Panter

Elo-User*in
Mitglied seit
29 Juli 2019
Beiträge
316
Bewertungen
414
Ich würde ganz normal die Bewerbung schreiben, evtl. das beim Vorstellungsgespräch sagen, aber meistens wird man eh gefragt, ob es Vorstrafen im Führungszeugnis gibt.

Und kopf hoch...ewig bleiben die Eintragungen da nicht drin ;) Ich spreche da aus Erfahrung ;)
 

Birt1959

Priv. Nutzer*in
Mitglied seit
18 Juli 2013
Beiträge
1.418
Bewertungen
4.618
Ich würde ganz normal die Bewerbung schreiben, evtl. das beim Vorstellungsgespräch sagen, aber meistens wird man eh gefragt, ob es Vorstrafen im Führungszeugnis gibt.

Und kopf hoch...ewig bleiben die Eintragungen da nicht drin ;) Ich spreche da aus Erfahrung ;)
So ähnlich habe ich es bisher auch erlebt, entweder kam die Frage bei einer entsprechenden Position gleich im Vorstellungsgespräch oder aber im Falle der Einstellung in Form des Personalfragebogens.

Du könntest dich eventuell erkundigen, ob die Eintragung noch im erweiterten Führungszeugnis steht. Wenn nicht, würde ich das als "vergangen und abgehakt" speichern und mich auf Jobs im ÖD, die für mich interessant sind, bewerben. Zu verlieren hast du ja nichts und je länger die Zeit außerhalb des ÖD ist, desto schwieriger ist es ohnehin, dort wieder unterzukommen.
 

HermineL

Super-Moderation
Mitglied seit
4 September 2017
Beiträge
6.804
Bewertungen
20.277

Moderation Themenüberschrift:

Hallo ,

Ich möchte dir Forenregel 11 in Erinnerung bringen, immer eine aussagekräftige Überschrift für neue Themen zu erstellen.
Ein ganzer Satz oder eine vollständige Frage, die sich auch auf den Inhalt deines Erstpostings, bzw. dein Anliegen bezieht, soviel Zeit sollte sein.
Ergänzend verlinke ich auf Forenregel #11 und den Hinweis der Administration dazu...

Um dein Thema wieder allgemein für weitere Antworten zu öffnen, kannst du rechts oben, über deinem Beitrag, in dem 3 Punkte Menü "Deine Themenüberschrift bearbeiten" wählen und selbige aussagekräftiger gestalten.
Danach informiere bitte hier im verlinkten Forum einen Moderator
dass das Thema wieder geöffnet werden kann.

Wir bitten zukünftig um Beachtung und wünschen dir weiterhin einen angenehmen und hilfreichen Aufenthalt im Forum.



Stell dir einfach folgende Situation vor und frage dich selbst, ob du so auch mit deinen Mitmenschen kommunizierst:

GanzGeheim: "Hey du, ich brauch mal Hilfe."
Helfer: "Was gibt's denn?"
GanzGeheim: "VV mit Rechtsfolgebelehrung ablehnen aufgrund Vorstrafe"
Helfer: "????..... Und wie ist jetzt deine Frage?...."
 
Oben Unten