darf jobcenter im änderungsbescheid leistungen mit alten darlehen aufrechnen?

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ralf b

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Hallo zusammen,
beziehe aufstockend alg2 (bin erwerbstätig),heute kam ein Änderungsbescheid mit dem richtig angerechneten Einkommen.Nur verstehe ich davon gar nichts, auch ob ich nun Geld bekomme oder nicht.....

es steht da unter anderen Zitat:
Grundlage für die Abänderung
Entscheidung zur aufhebung beruht auf §48 Absatz1 Satz2 Nummer 1 - SGB X in Verbindung mit §40 Absatz2 nummer 3 SGB II.
Zeitraum:
-vom 01.08.14 bis 31.08.2014
- vom 01.09.14 bis 31.01.2015
erfolgt zu ihren Gunsten.
Die Nachzahlung für den Monat August wird in Höhe von 58eur einbehalten.Für den Monat Juli 2014 ergeht ein entsprechender Änderungsbescheid,aus dem sich ergibt dass für den Monat juli 2014 EUR 58 weniger als bewilligt zustehen.
Das ist der Fall,da sie im mMonat Juli mehr Einkommen erzielt haben als ursprünglich angesetzt gewesen ist.(mir wurden 590eur angerechnet und ich bekam 566eur netto lohn überwiesen.!)
Ferner haben sie Schulden bei der Bundesagentur für Arbeit in Höhe 382EUR.Dabei handelt es sich um ein Darlehen welches Ihnen im Oktober 2013 in Höhe 382EUR gewährt worden ist.Dieses ist noch nicht zurückbezahlt.Bescheid vom (01.10.2013)(anmerkung es war das Jobcenter nicht die BfA!)

Hiermit erkläre ich Ihnen gegenüber die Aufrechnung mit den von mir an sie ausgezahlte Leistungen
Ab Oktober 2014werden pro Monat des für sie maßgebenden Regelbedarfes an die BfA überwiesen in ihren Fall 39,10EUR.Die Entscheidung über die Aufrechnung beruht auf 42aAbs.2 SGB II.

Das ist der wörtliche Text,es steht nicht drin ob es überwiesen wird,darum die Verunsicherung,es geht um ca. 350eur und ich bin dringend auf das Geld angewiesen um damit zur Arbeit zu kommen, da mein Lohn immer gegen 20.eines Monats bezahlt wird.

Zur erklärung des Darlehen,ich bekam seinerzeit alg1 und aufstockend alg2,es wurde mir vom Jobcenter als Zuflussprinzip das alg1 welches erst ende des Monats kommt,am Anfang des Monats angerechnet.Daher die Beantragung des Darlehens. Man sagte mir das dieses mit 10% verrechnet werden würde,dem stimmte ich zu,nur gab es seitens des Jobcenter nie eine Verrechnung,was ich auch nicht verstehe was hat das BfA mit dieser Forderung zu tun?Auch kann man mir es zur last legen, wenn das Jobcenter nie diese 10% eingefordert hatte, ich bekam durchgehend min 250eur alg II aufstockend.

Gibt es für so einen Text eine rechtliche Grundlage?Kann der Sachbearbeiter persönlich ohne Angabe von § jemanden etwas erklären?Lohnt es sich direkt Montag zum Sozialgericht zu gehen um ein EA zu beantragen,da ich dringend auf das Geld angewiesen bin um zur Arbeit zu gelangen, die 50km entfernt ist und ich pendle jeden tag mit dem auto dahin.

danke im voraus für euren rat
 
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