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darf ich sagen, dass ich den 1€ - Job nicht gerne mache?

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meles

Elo-User/in

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#1
Hallo Mitleidensgenossen!

Darf / muss mich nächste Woche zu einem 1€ Job vorstellen.
Habe noch keine Ahnung was ich dort machen soll.
Wenns nur abstempeln von Papier oder laubrechen im Laubwald ist, dann fühle ich mich wohl ziemlich als Sklave ausgenutzt.
Mit Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt hätte das nichts zu tun, weil ich viel mehr Ahnung von Arbeit habe, als so mancher der in einer Amtsstube sitzt.

Kann ich dem Vorstellungsgesprächspartner relativ offen sagen, dass ich den 1€ Job nur gerne mache, wenn es mir beruflich auch was bringt, oder muss ich schon bei einer eigentlichen demokratischen Selbstverständlichkeit, befürchten, dass ich Sanktionen erhalte?

Wie siehts den eigentlich mit nem Praktikum aus, indem ich ca. 100€ im Monat verdienen würde?
Meine "neue" "Fallmanagerin" meinte nur, sie würde das blockieren, da ich in diesem Fall nicht mehr für den Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen würde. - Ich würde keine Alg 2 mehr erhalten. :kinn:
Sowas ist doch Mist, oder?
Aus meiner Sicht wäre dies so ziemlich das einzigste, was mir Berufserfahrung bringen würde, welches mir leider im Augenblick ordentlich fehlt.

Bedanke mich schon im Voraus für euere Meinungen / Unterstützungen.

cu...
Meles
 

narssner

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#2
EEJ mehr Fragen als Antworten

alles, was so ausgelegt werden kann, daß jemand eine Arbeit "vereitelt" hat, sollte tunlichst vermieden werden. Wobei das Wort vereitelt auch in Gesetzen vorkommt.
Erlaubt ist aber, Forderung nach Arbeitskleidung, fragen, ob Fahrtkosten nicht vielleicht übernommen werden könnten, Forderung einer Diensthaftplicht, Klärung, ob die gesetzliche Unfallversicherung auch wirklich greift.
Und ein Gesprächswunsch mit einem Betriebsrat oder Personalrat ist auch zulässig.
Und wenn sich dann nach dem Gespräch und dem Heranziehungsbescheid der Behörde ergibt, daß der EEJ nicht in Ordnung ist, einen schriftlichen Widerspruch zumindest mal in Erwägung ziehen.
Einen freundlichen Gruß
narssner
 

gelibeh

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#4
<zu dem Praktikum kann ich nichts sagen.
Meine "neue" "Fallmanagerin" meinte nur, sie würde das blockieren, da ich in diesem Fall nicht mehr für den Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen würde. - Ich würde keine Alg 2 mehr erhalten.
Das ist Blödsinn. Es gibt auch Menschen mit einem Vollzeitjob, aber so wenig Gehalt, die auch ALGII bekommen.
 

kohlhaas

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#5
Also mir ist von einem SB schon mal gesagt worden, ich könne doch ein (nicht vergütetes) Praktikum machen - also arbeiten ohne Geld dafür zu bekommen (dann natürlich dort wo's auch Spaß macht und/oder sinnvoll ist für mich. Gegen die Ersattung der Fahrtkosten hätte wohl die AA nichts, vermute ich mal. Man muß das Praktikum aber vor Beginn anmelden bei der AA.
 
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ExitUser

Gast
#6
ALG 2 richtet sich mehr nur rein nach der Verfügbarkeit auf dem Arbeitsmarkt, wie es bei ALG 1 und der ehemaluigen Arbeitslosenhilfe war, sondern nach der Bedürftigkeit. Es ist eine "Grundsicherung".
 
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