Darf ich initiativ ehrenamtl. tätig werden?

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Wurstpilot

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ich weiß nicht, ob ich hier richtig bin, ggf. bitte verschieben.

ich bin schon seit ein paar wochen in losem kontakt mit der örtlichen tafel, würde dort gern mithelfen. mal als fahrer, wenn gerade kein praktikant zur verfügung steht, oder was halt anliegt. ich hatte urprünglich eine ehrenamtliche tätigkeit angedacht.

darf ich das seitens des jc überhaupt, oder habe ich sanktionen zu erwarten, wenn ich einfach so selbständig und ohne bezahlung losgehe?
wie hoch dürfte max. meine "vergütung" sein, ohne dass mir etwas abgezogen/angerechnet wird?

hat jemand erfahrungen bzgl. einer mitarbeit bei der tafel?
 
R

Rounddancer

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Nun, ja, es gibt ehrenamtliche Tätigkeiten mit Aufwandsentschädigung.
anrechnungsfrei sind die in der Regel bis zur Hälfte des monatlichen Regelsatzes, beim Regelsatz von 359 EUR also bis zu 179,50 EUR.

Melden mußte das natürlich, aber immer als das, was es ist, als ehrenamtliche Tätigkeit mit Aufwandsentschädigung.
 
E

ExitUser

Gast
ich weiß nicht, ob ich hier richtig bin, ggf. bitte verschieben.

ich bin schon seit ein paar wochen in losem kontakt mit der örtlichen tafel, würde dort gern mithelfen. mal als fahrer, wenn gerade kein praktikant zur verfügung steht, oder was halt anliegt. ich hatte urprünglich eine ehrenamtliche tätigkeit angedacht.

darf ich das seitens des jc überhaupt, oder habe ich sanktionen zu erwarten, wenn ich einfach so selbständig und ohne bezahlung losgehe?
wie hoch dürfte max. meine "vergütung" sein, ohne dass mir etwas abgezogen/angerechnet wird?

hat jemand erfahrungen bzgl. einer mitarbeit bei der tafel?
Ich glaube schon, dass du bei der Tafel ehrenamtlich arbeiten kannst. Das interessiert die ARGE nicht im geringsten, denn ohne Bezahlung kein Verdienst. Das brauchst du nicht einmal zu melden.

Übrigens stellt die Tafel auch Leute für einen Euro pro Stunde ein.
 

Wurstpilot

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anrechnungsfrei sind die in der Regel bis zur Hälfte des monatlichen Regelsatzes, beim Regelsatz von 359 EUR also bis zu 179,50 EUR.
o.k., verstehe. diese rechnung gilt dann aber nur für ehrenamtl. tätigkeiten mit aufwangsentschädigung? hatte nämlich mal einen 100-euro-job, von dem wurden mir immer 30,- abgezogen...

jedenfalls danke, denn kann ich ja beruhigt mal was gutes tun...
 

Wurstpilot

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mag zwar komisch klingen, aber ich will nicht für einen euro die stunde arbeiten, noch weniger will ich mit dem stigma des "ein-euro-hartzers" anfangen. ich will helfen und dafür auch mal ein "danke" hören, wie ein normaler mensch behandelt werden. und das geht m.e. nicht, wenn man sich als sklave vorstellt.
 
E

ExitUser

Gast
mag zwar komisch klingen, aber ich will nicht für einen euro die stunde arbeiten, noch weniger will ich mit dem stigma des "ein-euro-hartzers" anfangen. ich will helfen und dafür auch mal ein "danke" hören, wie ein normaler mensch behandelt werden. und das geht m.e. nicht, wenn man sich als sklave vorstellt.
:icon_daumen:




Rounddancer hat das Rechenbeispiel in seinem letzten Beitrag schon auf den Punkt gebracht.

Hier ein Link zur Thematik ehrenamtliche Tätigkeit und Aufwandsentschädigung:

Anrechnung auf das ALG II (21.02.08)
Wird die Übungsleiterpauschale und andere Aufwandsentschädigungen auf die neue Leistung Arbeitslosengeld II (ALG II) angerechnet ?.
Auf Grund der umfangreichen Änderungen des Arbeitslosengeld II/Sozialgeld-Verordnung vom 17.12.2007 (Inkrafttreten ab 1.01.2008) wurden die fachlichen Hinweise zu § 11 SGB II neu überarbeitet. Danach zählen zu den zweckbestimmten Einnahmen, die einem anderen Zweck als das Arbeitslosengeld II/Sozialgeld dienen u.a. die Einnahmen aus nebenberuflichen Tätigkeiten nach § 3 Nr. 26 ESTG (wie Übungsleiter, Ausbilder, Betreuer ) bzw. Einnahmen aus nebenberuflicher Tätigkeit im gemeinnützigen, mildtätigen oder kirchlichen Bereich bis zur Höhe des Freibetrages nach § 3 Nr. 26 a ESTG, sowie Aufwandsentschädigungen im Rahmen sonstiger ehrenamtlicher Tätigkeiten (z.B. freiwillige Feuerwehr) .

Sie sind somit grundsätzlich nicht als Einkommen zu berücksichtigen, sofern sie den Betrag von 50% des Regelsatzes monatlich nicht überschreiten. Nach letzter Auskunft des Jobcenters werden 172,50 € als Grenze genannt sowie unter 15 Stunden pro Woche. Diese Zahl basiert noch auf der alten Regelung. Inzwischen müßten 175,-€ anrechnungsfrei sein.
Quelle
 

ethos07

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hmm - wir mögen ja eigentlich Tafeln grad gar nicht und sie sind häufig auch gar nicht so gemeinnützig, wie sie sich auf den ersten Blick geben....

Daher, Wurstpilot, schau bitte gut hin, wie da Armut und neue Mildtätigkeit anstelle hinreichender sozialer Leistungen selbstverständlich gemacht wird. Statt die Regelsätze anständig zu erhöhen, so dass fast alle auf diese Bettelgänge verzichten könnten..

Zu welchem Träger gehört denn die Tafel, bei der du ehrenamtlich arbeiten möchtest?

... und bei den beiden Tafeln hier in der Gegend, die ich etwas kenne, arbeiten die meisten eigentlich nur dort, weil sie die besten Essenspakete abgekommen... und auch damit nochmals ihr karges ALG-II nachbessern können.

Hier mal ein paar kritische Betrachtungen: Warum die Hilfe der Tafeln falsch ist
 

Wurstpilot

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Zu welchem Träger gehört denn die Tafel, bei der du ehrenamtlich arbeiten möchtest?
keine ahnung, soweit bin ich noch nicht. ist halt ein e.v., und ich wollte da einfach nur hin, damit ich nicht den ganzen tag in der bude sitze, sondern wenigstens etwas halbwegs sinnvolles tue.

ich werde mir den laden diese woch mal ansehen, ich bin zu einem kennenlernen eingeladen. wie schön!
bin sehr gespannt, wie sie reagieren, wenn ich ihnen mitteile, dass ich selbst alg2 beziehe. ob die mich dann wohl gleich anders ansprechen? bislang war der ton sehr freundlich...
 

Til Gung

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Vor einigen Jahren hatte ich mich an einem Werbestand der Tafeln auch angestellt um meinen Namen in die Unterstützer und Helferliste einzutragen.

Etwas an dem arroganten Getue der dort so eloquenten Damen hat mich rechtzeitig abgestoßen.


Dann hab ich mal gegoogelt

Kritik [Bearbeiten]

Die Umsetzung der sozialen Idee durch einen streng organisierten Bundesverband ist umstritten. Zumal dem im Hintergrund agierenden Unternehmen McKinsey vorgeworfen wird, mit den Tafeln politisch tätig zu werden: Es soll ein schlanker Staat propagiert werden, der nicht für Sozialleistungen aufkommen muss. Hierzu soll eine auf Spenden basierte, privatwirtschaftliche soziale Unterstützung aufgebaut werden. Gegenüber dieser haben Bedürftige keine einklagbaren Rechte.[3] Falsch ist auch die Vorstellung, die in der Öffentlichkeit propagiert wurde, es existierten Orte, an denen ein Schein-Bedürftiger erscheinen und sich gratis Essen abholen könne, so dass Wohlhabende dies missbrauchen könnten. Tatsächlich geben die Tafeln Lebensmittel ausschließlich an Multiplikatoren, wie Restaurants und Selbsthilfegruppen weiter, die dann eine zwar kleine aber existierende Gebühr von mindestens 1,50 EUR erheben. Immerhin ein Betrag für den ein Student schon in der Mensa essen kann. Absolut kostenloses Essen gibt es dann nur in Kirchen oder anderweitig an missionarischen Zielen interessierten Organisationen, was vom Hilfesuchenden möglicherweise große Verstellung verlangt.
https://de.wikipedia.org/wiki/Tafel_(Organisation)

Ohne mich.

Dein Beitrag ist mir ohnehin suspekt, kommt mir vor wie Sozialmonitoring.
 

FAR2009

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Bei "Tafel" denke ich immer an Abspeisung, mit den ganzen damit verbundenen negativen Assoziationen.
 

Tinka

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Die Initiatoren der Tafeln, die teilnehmenden Firmen und die meisten "ehrenamtlichen Damen" stehen auf den Wählerlisten der CDU/SPD/FDP, d.h. sie füttern die Armen, sorgen aber durch ihre Wählerstimmen gleichzeitig dafür, dass in diesem Land ein bewußter Sozialabbau getrieben wird, der die Tafeln und die Fütterung der Armen überhaupt erst notwendig macht.

Diese Haltung ist für mich derartig zynisch und unmoralisch, dass ich für einen solch verlogenen Verein keineswegs (nicht einmal gratis) arbeiten könnte...

:icon_kotz:
 

ethos07

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keine ahnung, soweit bin ich noch nicht. ist halt ein e.v., und ich wollte da einfach nur hin, damit ich nicht den ganzen tag in der bude sitze, sondern wenigstens etwas halbwegs sinnvolles tue.

ich werde mir den laden diese woch mal ansehen, ich bin zu einem kennenlernen eingeladen. wie schön!
bin sehr gespannt, wie sie reagieren, wenn ich ihnen mitteile, dass ich selbst alg2 beziehe. ob die mich dann wohl gleich anders ansprechen? bislang war der ton sehr freundlich...
Hi Wurstpilot, kann dich gut verstehen und finde ich super, dass du nicht den ganzen Tag in der Bude bleiben willst :icon_daumen:.
Auch gibt es unterschiedliche Orga-Formen von diesen verflixten Tafeln. Und einzelne Erwerbslose & Prekäre sind ja wirklich auch dringend darauf angewiesen, dass es solche Not-Not-Angebot gibt. Wobei ich hier in Bln sehr viele Tafelgänger schon ehrer als indirekte 'Aufstocker' ihres mageren ALG-II einschätzen würde, um noch ein wenig Geld für dies oder das 'über' zu haben...

Aber: sozialpolitisch ist's halt schon grundverkehrt. Daher würde ich dir empfehlen: Ruhig gründlich angucken - (ich habe immer überall die Erfahrung gemacht, dass sofort wenn ich sage ich bin auch prekär und auf ALGII angewiesen, sich die Gesichter änderten - wie genau kann ich gar nicht exakt beschreiben ;-). )

- und dann nach etwas anderem schauen, nach einer wirklich selbstorganisierten ehrenamtlichen Tätigkeit Ausschau halten.

Oder wenn's das bei dir vor Ort wirklich noch nicht geben sollte: vielleicht selbst so etwas auf die Beine stellen? - es gibt ja wirklich vieles was man sinnvoll ausser Haus und mit anderen gemeinsam an Selbsthilfe oder Unterstützung für andere tun kann! :icon_klatsch:
 

Tinka

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Daher würde ich dir empfehlen: Ruhig gründlich angucken - (ich habe immer überall die Erfahrung gemacht, dass sofort wenn ich sage ich bin auch prekär und auf ALGII angewiesen, sich die Gesichter änderten - wie genau kann ich gar nicht exakt beschreiben ;-). )

Ich habe erst neulich wieder eine Frau kennengelernt, die hier 1x pro Woche ehrenamtlich bei der örtlichen Tafel arbeitet. Als ich ihr sagte, dass ich auch "Tafel-berechtigt" bin, sprich ALGII-Betroffene war ihr Gesichtsausdruck ebenfalls unbeschreiblich, irgendwas zwischen Abwehr, Verlegenheit, Betroffenheit, dann übertriebene Herzlichkeit...:icon_rolleyes:. Diese Leute wissen gar nicht, was sie sozialpolitisch anrichten mit ihren "Ehren"-ämtern.

Mir gefällts auch, wenn @Wurstpilot sich eine Beschäftigung sucht um Anderen zu helfen, aber wie @ethos07 schon sagt, bitte niemals in einem der großen Träger, der mit 1€-Jobbern, Tafeln, Sozialkaufhäusern, Tafelgärten usw., usw. sein Geld verdient und Menschen verschreddert.

Etwas vor Ort Selbstorganisiertes ist dagegen wirklich sinnvoll, vielleicht eine kl. Anzeige im Lokalanzeiger um z.B. alte Menschen zu besuchen?

Wir haben hier z.B. einen ALGII-Betroffenen, der ist ein guter Handwerker und bietet sich an für Reparaturdienste usw. nur für die Gegenleistung von Aldi-Kaffee. Der macht diese Dienste für andere Bedürftige wirklich gern, freut sich, etwas zu tun zu haben, zu pfriemeln & zu basteln und vor allen Dingen über den menschlichen Kontakt und die Begeisterung und Dankbarkeit seiner Kunden.

Alles Gute
 

Arania

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Die Initiatoren der Tafeln, die teilnehmenden Firmen und die meisten "ehrenamtlichen Damen" stehen auf den Wählerlisten der CDU/SPD/FDP, d.h. sie füttern die Armen, sorgen aber durch ihre Wählerstimmen gleichzeitig dafür, dass in diesem Land ein bewußter Sozialabbau getrieben wird, der die Tafeln und die Fütterung der Armen überhaupt erst notwendig macht.

Diese Haltung ist für mich derartig zynisch und unmoralisch, dass ich für einen solch verlogenen Verein keineswegs (nicht einmal gratis) arbeiten könnte...

:icon_kotz:
Nun bei uns werden die sogar von den Linken unterstützt
 

Silvia V

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Ich glaube schon, dass du bei der Tafel ehrenamtlich arbeiten kannst. Das interessiert die ARGE nicht im geringsten, denn ohne Bezahlung kein Verdienst. Das brauchst du nicht einmal zu melden.

Übrigens stellt die Tafel auch Leute für einen Euro pro Stunde ein.
Hier unterliegst Du einem Irrtum,auch eine ehrenamtliche Tätigkeit könnte die Arge interessieren.
Vor einiger Zeit wurde einem Betroffenen aus meinem Bekanntenkreis,der auch ehrenamtlich tätig war,Schwarzarbeit unterstellt,weil es nicht gemeldet wurde.
Der durfte erstmal den Sachverhalt aufklären,zumal da auch eine geringe Aufwandsentschädigung geflossen ist.
 

Wurstpilot

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na bitte, war heute bei der tafel. im großen und ganzen freundlich und verbindlich, nettes gespräch.

allerdings halten die nichts vom jc und den 1-euro-sklaven, weshalb sie auch keine annehmen. jeder mitarbeiter dort macht dies aus freien stücken.

sie wollen mich gern dabei haben, zahlen aber nicht mal meinen aufwand.

je nach einsatzzeit würde ich allein für sprit jeden monat mindestens 35 euro für die gurkerei zahlen.

kann ich den mehraufwand bei meinem jc geltend machen, obwohl es kein 1-euro-sklavenverhältnis ist?
 

ethos07

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diese tafel hier nicht. entweder kompletto ehrenamtlich, oder nix is mit helfen...
...aber Essenspakete als erste dürfen sich die ALG-II-Helfer mitnehmen?
Oder sind das dort alles betuchte Damen, die Helfer spielen?

... würde mich interssieren, wer dort der Träger dieser Tafel ist. Auch gern per PN.

Hier war ich mal bei einer die wird von der anglikanischen Kirche getragen, haben dann z.T. Lebensmittel aus polnischem Handel - schon interessant - angeboten.

Frag doch mal wie die von dir angeschaut sich ihre Lebensmittel organisiert. Das ist manchmal echt abendteuerlich.

Und machst du das jetzt oder doch besser nicht?
 

Kaulquappe

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diese tafel hier nicht. entweder kompletto ehrenamtlich, oder nix is mit helfen...
Hier ist nichts mit Aufwandentschädigung, alles, was ehrenamtlich ist, ist wirklich ohne Geld, man kriegt nicht einen Cent ... Sonst würde ich natürlich das machen statt eines EEJs.
 

Wurstpilot

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...aber Essenspakete als erste dürfen sich die ALG-II-Helfer mitnehmen?
Oder sind das dort alles betuchte Damen, die Helfer spielen?
ob die damen nun betucht sind, weiß ich nicht. nach aussage des 1. vorsitzenden des e.v., mit dem ich gut eine stunde ganz locker plauderte, ist die ausgabe selbst nicht das problem. da hat er eben kirchengemeinden als partner.
nach der möglichkeit, für uns etwas mitzunehmen, habe ich nicht gefragt.
denke aber, dass das wohl ginge, wenn man es denn wollte.

er hat mir komplett den ganzen laden gezeigt, alle vorräte, kühlraum. alles m.e. o.k..



... würde mich interssieren, wer dort der Träger dieser Tafel ist. Auch gern per PN.
nix träger. e.v., allein auf spendenbasis.


Frag doch mal wie die von dir angeschaut sich ihre Lebensmittel organisiert. Das ist manchmal echt abendteuerlich.
primär werden die lebensmittel von discountern geholt, die sich die kosten für die gesetzlich vorgeschriebene entsorgung sparen wollen. das ist ein fester stamm. dazu kommen "lockere" kontakte. also firmen, die immer mal wieder was haben, aber eben nicht regelmäßig. in hannover gibt es z.b. eine große keksfabrik ;-)


Und machst du das jetzt oder doch besser nicht?
tja. was meinst du: kriege ich vom jc wenigstens das geld für meine tatsächlich anfallenden kosten, also die fahrerei?
ich habe irgendwie ein schlechtes gewissen, wenn ich mir - als selbst genehmigte aufwandsentschädigung - die sahnestücke vor der verteilung raussuche.

mal drüber schlafen und kommende woche einen tag "hospitieren"...
 

ethos07

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was meinst du: kriege ich vom jc wenigstens das geld für meine tatsächlich anfallenden kosten, also die fahrerei?
Nö, warum sollten es denn? Mit nem Ehrenamt bist du eh eine verlorene Spielmarke für dein JC, da du so für die Fördergeschäftskreisläufe entfällst.
 
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