Darf ich in neuer Stadt Antrag stellen, obwohl ich nur 2 Wochen gearbeitet habe?

Brambin

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Guten Tag,

bei mir sieht es etwas kompliziert aus:

Ich bin aus meiner Heimatstadt, in der ich arbeitslos gemeldet war (ALG2), mit eigenen Mitteln in eine andere Stadt umgezogen, habe dort einen Job gefunden, und mir eine Unterkunft (samt Wohnsitz-Anmeldung) besorgt.
Nun habe ich 2 Wochen lang relativ gut in meinem neuen Job gearbeitet, bis ich leider Probleme mit der Gesundheit bekam und vom Arzt eine AU Bescheinigung bekommen habe.
Nachdem sich mein Zustand nicht verbesserte, und ich mehr als eine Woche der Arbeitsstelle ferngeblieben bin (alles AU abgesichert), hat mich mein Arbeitgeber gekündigt.

Nun ist meine Frage: Darf ich unter diesen Umständen, dass ich in einer neuen Stadt gerade mal 2 Wochen in Vollzeit gearbeitet habe, einen Antrag auf ALG2 stellen?!?

Danke für Eure Antwort.
 
Vom Fragesteller als beste Lösung gewählt.
Meine ursprüngliche Frage wurde auch beantwortet, oder sagen wir besser meine Vermutung, die ich hatte, wurde gefestigt.

Jedoch warst du diejenige, die sagte: "Natürlich, das könntest du auch, wenn du gar nicht gearbeitet hättest. "
Das ist das ganze Problem / Damit hat es angefange.
Das glaube ich persönlich nicht.
Denn: Recht auf Freizügigkeit hat ja jeder, bloß ist die Frage: Wer finanziert es??
Soweit ich weiß, darf man nur dort seinen ALG2 Antrag stellen, wo man auch wohnt (eingeschrieben ist).
Daher hat mich deine...

Brambin

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Jepp, kann er auch. Das nennt sich "Recht auf Freizügigkeit".
Soetwas - umziehen und Geld woanders absahnen - nennt sich aber: Recht auf Subvention wo immer ich will.

Recht auf Freizügigkeit - klar, hast du. Du *darfst* ja überall hinziehen.

Wie du dich aber finanzierst, das ist dann dir überlassen.
Beitrag wurde automatisch zusammengeführt:

Deinen "Glauben" darfst du frei wählen, aber es ändert nichts daran, dass die obigen Aussagen korrekt sind.
Danke.

Ich fände es wirklich cool,, wenn du mir vielleicht ein Beispiel (Rechtsurteil etc) zeigen könntest, wo soetwas - spontaner Umzug bei ALG2, ohne Jobangebot, ohne Jobannahme - geklappt hat.

Oder: Wo steht, das man sowas darf : )
 

TazD

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Ich fände es wirklich cool, ohne Witz, wenn du mir vielleicht ein Beispiel (Rechtsurteil etc) zeigen könntest, wo soetwas - spontaner Umzug bei ALG2, ohne Jobangebot, ohne Jobannahme - geklappt hat.

Oder: Wo steht, das man sowas darf : )
Dass du hinziehen darfst, wo du möchtest, ist in Art 11 GG festgehalten.

Gegenfrage: Wo steht, dass ich es nicht darf?
 

abcabc

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Soetwas - umziehen und Geld woanders absahnen - nennt sich aber: Recht auf Subvention wo immer ich will.
Und wie willst du Geld absahnen? Du meldest dich doch sicher VOR dem Umzug beim alten JC ab (oder der Bewilligungszeitraum läft aus) und versuchst nicht doppelt zu kassieren.....
Ob du die 432€ in NRW oder Berlin bekommst, macht keinen Unterschied. Die KdU ist vielleicht höher - aber die geht eh zu 100% an den Vermieter.
 

Helga40

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Ich fände es wirklich cool,, wenn du mir vielleicht ein Beispiel (Rechtsurteil etc) zeigen könntest, wo soetwas - spontaner Umzug bei ALG2, ohne Jobangebot, ohne Jobannahme - geklappt hat.


Bitte:
Der Wechsel des Wohnorts ist durch das Grundrecht auf Freizügigkeit gedeckt (vgl. hierzu etwa: BSG, Urteil vom 1. Juni 2010 - B 4 AS 60/09 R -, BSGE 106, 147).

Ansonsten finde ich es immer wieder erstaunlich, dass hier nach Antworten gefragt wird und dann, wenn welche kommen, der Fragesteller plötzlich alles besser weiß.

Im Übrigen war die Frage "Kann ich einen Antrag stellen?" und nicht "Werden nach meinem Unzug die neuen Unterkunftskosten in voller Höhe übernommen?"!


Und einen Antrag kann jeder stellen. Angela Merkel, Donald Trump, Wladimir Putin, der Mann im Mond... JEDER!
 

Brambin

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Meine ursprüngliche Frage wurde auch beantwortet, oder sagen wir besser meine Vermutung, die ich hatte, wurde gefestigt.

Jedoch warst du diejenige, die sagte: "Natürlich, das könntest du auch, wenn du gar nicht gearbeitet hättest. "
Das ist das ganze Problem / Damit hat es angefange.
Das glaube ich persönlich nicht.
Denn: Recht auf Freizügigkeit hat ja jeder, bloß ist die Frage: Wer finanziert es??
Soweit ich weiß, darf man nur dort seinen ALG2 Antrag stellen, wo man auch wohnt (eingeschrieben ist).
Daher hat mich deine Antwort überrascht, dass du sagtest man könne einen Antrag stellen, auch ohne vorher in einer *neuen* Stadt gearbeitet zu haben.
Ohne dort gearbeitet zu haben, bekommt nur schwerlich irgendeine Wohnung (+ Anmeldung)!
Aber selbst wenn man dies als Arbeitsloser bekommt, sagen wir in einer Zweck-WG oder so, ist es doch immer noch sehr fraglich ob das Jobcenter, bei dem man den Antrag stellt, diesen auch gewährt.
Denn soweit ich weiß fragen die als erstes: Wo hast du gerade / vorher gearbeitet, und wer hat dich gekündigt. Oder hast du selber gekündigt.
Davon hängt ja alles ab, das ist doch unstrittig.
(Selber kündigen bedeutet, dass man für 3 Monate nur sehr wenig Geld bekommt...).
Und in dem Link des Gerichtsurteils, das du hier veröffentlich hast, heißt es in der Verteidigunsschrift glasklar:
"Als Gründe für den Umzug gaben sie wörtlich an: "Gesundheitliche Gründe (Attest kann nachgereicht werden); C. hat GdB 80 %, Merkzeichen B und G; N. hat Umgangsrecht mit zwei Kindern."
>> Das bedeutet, dass sie ja doch einen Guten Grund dafür angeben mussten, weshalb sie umgezogen sind.
Und das bedeutet, dass ich im Recht bin.
:: )
 
Vom Fragesteller als beste Lösung gewählt.

HermineL

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Das glaube ich persönlich nicht , obwohl ich kein Jurist bin etc.
Wenn du glauben willst dann gehe in die Kirche. Wir halten uns hier an die Fakten und die Rechtslage.

Denn: Recht auf Freizügigkeit hat ja jeder, bloß ist die Frage: Wer finanziert es??
Du kannst hinziehen wohin du willst solange du die damit verbundenen Kosten selber trägst. Willst du die Umzugskosten vom Amt haben dann sieht es schon anders aus.

Soweit ich weiß, darf man nur dort seinen ALG2 Antrag stellen, wo man auch wohnt (eingeschrieben ist).
Leistungen nach dem SGB II zielen auf den gewöhnlichen Aufenthaltsort ab. Rechtsgrundlage hierfür ist § 36 Abs.1 SGB II

Mehr gibt es hierzu nicht mehr zu sagen weil dir alles bereits mitgeteilt wurde. Wenn du dies nicht wahrhaben möchtest ist das deine Sache und es steht dir jederzeit frei deine Frage solange in anderen Plattformen zu stellen bis dir jemand das sagst was du hören möchtest. Hier wird das jedenfalls nicht der Fall sein weil die Rechtslage dazu eindeutig ist.
 

TazD

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Ohne dort gearbeitet zu haben, bekommt nur schwerlich irgendeine Wohnung (+ Anmeldung)!
Das war aber nicht deine Frage und auch nicht dein Thema.

Denn soweit ich weiß fragen die als erstes: Wo hast du gerade / vorher gearbeitet, und wer hat dich gekündigt. Oder hast du selber gekündigt.
Eine vorherige Arbeit oder auch die Dauer des Beschäftigungsverhältnisses hat nichts mit den Voraussetzungen zum Bezug von SGB II Leistungen zu tun.

Davon hängt ja alles ab, das ist doch unstrittig.
Nein, eben nicht.

Das bedeutet, dass sie ja doch einen Guten Grund dafür angeben mussten, weshalb sie umgezogen sind.
Nein, auch das musst du nicht, wenn nur den Regelsatz beanspruchst. Möchtest du auch KdU und Umzugskosten haben, sieht das wieder anders aus, aber auch das ging so aus deinem Eingangsbeitrag nicht hervor.

Und das bedeutet, dass ich im Recht bin.
Das kannst du gerne glauben, denn es scheint nur um deinen "Glauben" zu gehen. Die Rechtslage sieht allerdings anders aus.
 

Helga40

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Und das bedeutet, dass ich im Recht bin.

Du verstehst es nicht, oder? Du hast gefragt, ob du einen Antrag stellen kannst. Nicht mehr und nicht weniger.

Einen Antrag kann jeder stellen. Einfach jeder. Einen Antrag zu stellen, heißt jedoch noch lange nicht, dass er bewilligt wird. Bei Trump würde man ablehnen, da er keinen gewöhnlichen Aufenthalt in Deutschland hat. Bei Merkel, weil ihr Einkommen zu hoch ist.

Und die Entscheidung des LSG hast du nicht ansatzweise verstanden. Da es aber Perlen vor die Säue geschmissen wäre, dir das zu erklären, lass ich das sein.
 

Brambin

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franzi

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:LOL:

Wenn Bedürftigkeit vorliegt, muss man ja auch einen Antrag stellen.
Dass es mit der Arbeitsaufnahme in einem anderen Ort manchmal nicht reibungslos klappt oder man plötzlich erkrankt, das kann man ja vorher nicht wissen.
Ich hatte vor Jahren auch mal eine Jobzusage in einem weit entfernten Ort, 800 km (alles telefonisch abgeklärt). Als ich dann dort ankam (alte Wohnung schon aufgegeben), wurde nix aus dem Job.
Da musste ich mich auch erstmal beim Arbeitsamt melden. Damals gab es aber noch genug Stellenangebote und so hatte ich in kurzer Zeit eine neue Stelle. Heute würde ich so etwas nicht mehr wagen ...
Wenn aber die neue Wohnung deutlich teurer sein sollte als die alte, könnte das schwierig werden mit den KdU.
 

ZynHH

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Du kannst sogar als Obdachloser, ohne festen Wohnsitz, in einem Ort, wo du dich meistens aufhältst, ALG 2 beantragen.

Den Zwang vorher in dem Ort gearbeitet zu haben, gibt es nicht. Du kannst auch die letzten 20 Jahre im Ausland verbracht haben, wenn du wieder in Deutschland bist, hast du Anspruch auf ALG 2, wenn kein Anspruch auf andere Leistungen vorrangig ist.
 

HermineL

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Du kannst sogar als Obdachloser, ohne festen Wohnsitz, in einem Ort, wo du dich meistens aufhältst, ALG 2 beantragen.

Den Zwang vorher in dem Ort gearbeitet zu haben, gibt es nicht.
So ist es eben weil, wie schon zuvor erwähnt, das SGB auf den gewöhnlichen Aufenthaltsort abstellt und der ist nun einmal dort wo man sich überwiegend aufhält. Vollkommen unabhängig davon wo man sich zuvor aufgehalten hat.
 

Brambin

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Du kannst sogar als Obdachloser, ohne festen Wohnsitz, in einem Ort, wo du dich meistens aufhältst, ALG 2 beantragen.

Den Zwang vorher in dem Ort gearbeitet zu haben, gibt es nicht. Du kannst auch die letzten 20 Jahre im Ausland verbracht haben, wenn du wieder in Deutschland bist, hast du Anspruch auf ALG 2, wenn kein Anspruch auf andere Leistungen vorrangig ist.
Jep.

Aber sagen wir, du hast in einem anderen Ort ALG2 bekommen, und ziehst einfach plötzlich an einen anderen Ort...
Und nimmst dir dort sogar, ohne Erlaubnis des Jobcenters oder irgendeiner vorherigen Absprache, eine Wohnung.

Dann kann doch kein geistig gesunder Mensch wirklich davon ausgehen, dass man jetzt in dem neuen Ort einen neuen Antrag auf ALG2 stellen kann, und das noch mit Kostenübernahme für die Miete der neuen Wohnung.


Ich habe gemerkt dass in diesem Forum wirklich viele Hängematten Linke unterwegs sind, die sich alles mögliche an Argumenten aus den Fingern ziehen, um ihren Willen - auf Last der Schultern der Mehrheit - durchzusetzen.

kein Wunder dass man immer von so verrückten Geschichte in jobcenter Büros hört, wo die Mitarbeiter bedroht werden etc.

Oder total verrückte Gerichtsverfahren (wieder auf Kosten des Steuerzahlers) angestrebt werden....


Hast du keinen Job (also Jobantritt) in einer neuen Stadt, und schaffst es dir nicht dort eine Wohnung zu besorgen, hast du auch verdammt nochmal kein Recht, in dieser Stadt einen ALG2 Antrag zu stellen.

Dann solltest du das mit dem umziehen ganz schnell vergessen, und dankbar sein dass es der dt. Wirtschaft zum Glück noch gut genug geht, sodass du soetwas wie ALG2 überhaupt bekommst.
Beitrag wurde automatisch zusammengeführt:

Erläutere doch mal, inwiefern du mehr gefragt hast.
Dann ließ dir den gesamten Thread doch einmal durch...
 

ZynHH

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Hast du keinen Job (also Jobantritt) in einer neuen Stadt, und schaffst es dir nicht dort eine Wohnung zu besorgen, hast du auch verdammt nochmal kein Recht, in dieser Stadt einen ALG2 Antrag zu stellen.
Ich ziehe ja dorthin, weil es dort einfacher ist Arbeit und Wohnung zu bekommen.

Ansonsten solltest du einfach mal überlegen, wann du zu den Betroffenen gehörst. Ich hoffe es dauert noch, damit du deine Einstellung vorher noch überdenken kannst.

Ich verstehe überhaupt nicht, warum du so empört bist, du bist davon doch garnicht betroffen, du hast nicht weniger als vorher auch.
Es nimmt dir keiner etwas weg.

Und was das Recht angeht, das hat der Gesetzgeber so vorgesehen.
Jeder hat das Recht dort zu leben wo er möchte. Und solange er sich bemüht, eine Arbeitsstelle zu finden, hat er auch Anspruch auf ALG 2.

Woher kommt dein Neid auf die Schwachen? Brauchst du wirklich etwas, auf das du herunter schauen und drauf treten kannst?
 

Helga40

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Aber sagen wir, du hast in einem anderen Ort ALG2 bekommen, und ziehst einfach plötzlich an einen anderen Ort...
Und nimmst dir dort sogar, ohne Erlaubnis des Jobcenters oder irgendeiner vorherigen Absprache, eine Wohnung.

Dann kann doch kein geistig gesunder Mensch wirklich davon ausgehen, dass man jetzt in dem neuen Ort einen neuen Antrag auf ALG2 stellen kann, und das noch mit Kostenübernahme für die Miete der neuen Wohnung.

Irgendwie ist es schon witzig. So von nichts eine Ahnung, aber große Klappe.


Ein geistig gesunder Mensch kann sehr wohl davon ausgehen, denn das BSG hat bereits vor über 10 Jahren entschieden, dass § 22 Abs 1 Satz 2 SGB II nur bei Umzug im Vergleichsraum gilt:


Wobei ich davon ausgehe, dass du weder weißt, was § 22 Abs 1 Satz 2 SGB II regelt und was ein Vergleichsraum ist. Dein Stammtischgeschwurbel ist schlicht nicht diskussionswürdig.

Ungeachtet dessen, dass du plötzlich zu deiner Frage "Kann ich einen Antrag stellen?" sonstwas hinzudichtest. Zum Zeitpunkt meiner Antwort (Nummer 2!!!) gab es aber nichts Hinzugedichtetes. Nur "Antrag möglich?". Wobei da jeder geistig gesunde Mensch selber wissen müsste, dass man Anträge immer stellen kann. Weil einen Antrag zu stellen noch lange nicht bedeutet, dass er bewilligt wird.

Ansonsten finde ich es sehr witzig, als Hängematten-Linke bezeichnet zu werden und als eigentlich dahinzumeuchelnde JC-Mitarbeiterin dafür kämpfen zu müssen, dass eine für ALG2 Empfänger positive Regelung überhaupt geglaubt wird.
 
Zuletzt bearbeitet:

Kerstin_K

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Aber sagen wir, du hast in einem anderen Ort ALG2 bekommen, und ziehst einfach plötzlich an einen anderen Ort...
Und nimmst dir dort sogar, ohne Erlaubnis des Jobcenters oder irgendeiner vorherigen Absprache, eine Wohnung.

Dann kann doch kein geistig gesunder Mensch wirklich davon ausgehen, dass man jetzt in dem neuen Ort einen neuen Antrag auf ALG2 stellen kann, und das noch mit Kostenübernahme für die Miete der neuen Wohnung.

Hast du keinen Job (also Jobantritt) in einer neuen Stadt, und schaffst es dir nicht dort eine Wohnung zu besorgen, hast du auch verdammt nochmal kein Recht, in dieser Stadt einen ALG2 Antrag zu stellen.

Dann solltest du das mit dem umziehen ganz schnell vergessen, und dankbar sein dass es der dt. Wirtschaft zum Glück noch gut genug geht, sodass du soetwas wie ALG2 überhaupt bekommst.
Doch, man hat das Recht. Wäre uch schlimm, wenn es nicht so wäre.
Ich habe gemerkt dass in diesem Forum wirklich viele Hängematten Linke unterwegs sind, die sich alles mögliche an Argumenten aus den Fingern ziehen, um ihren Willen - auf Last der Schultern der Mehrheit - durchzusetzen.

kein Wunder dass man immer von so verrückten Geschichte in jobcenter Büros hört, wo die Mitarbeiter bedroht werden etc.

Oder total verrückte Gerichtsverfahren (wieder auf Kosten des Steuerzahlers) angestrebt werden....
Irgndwie bist du hier falsch.
 
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