Darf ich beim Bezug von ALG II den Stromanbieter einfach wechseln, wenn ich eine Nachtspeicherheizung habe? (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

Knubbelkinn

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Hallo,

ich hoffe ich bin jetzt im richtigen Unterforum gelandet.

Ich habe einen Nachtspeicherofen und beziehe ALG II. Ich würde nun gerne den Stromanbieter wechseln. Ich besitze einen Zweitarifzähler, also wechselt sich der Anbieter für den Nachtstrom ja automatisch, wenn ich den Stromanbieter wechsle.

Die Frage ist: Darf ich das? Auch wenn der Strom bei dem neuen Anbieter teurer ist?
Die Grundgebühr ist beim gewünschten Anbieter etwas günstiger, genauso wie der Strompreis für HT, der Strompreis für NT (also genau das, was das Jobcenter zahlt) ist allerdings leider etwas teurer.

Habe aber auch keinen Anbieter gefunden, wo sowohl HT, als auch NT günstiger sind. Außer komplett unbekannte Anbieter, wo ich aber Sorgen habe, dass die nach ein paar Monaten pleite sind und man dann seinem Geld hinterherrennen muss.

Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen und danke im Voraus.

LG
 

ZynHH

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Ich wüsste nicht, warum nicht.

Ist die Differenz auffällig gross? Bleibst du trotzdem innerhalb der Grenzen für Heizkosten?

Nur interessehalber, würdest du auch wechseln, wenn du demnächst einen Job hättest und die Kosten selber tragen müsstest?
 

Knubbelkinn

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Es sind 2 Cent pro kW/h.

Grundgebühren sind im Jahr ca. 20 EUR weniger, also die fallen nicht wirklich ins Gewicht.

Wir zahlen zur Zeit mit 2 Personen knapp 50 EUR für Heizkosten und knapp 110 EUR für Strom.

Ich würde auf jeden Fall wechseln, wenn ich arbeiten ginge, beim neuen Anbieter würden wir zusammen 128 EUR (statt bisher 156 EUR) für Heizung und Strom bezahlen.
 

ZynHH

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Hört sich an, als ob ihr Warmwasser über einen elektrischen Durchlauferhitzer habt?
Habt ihr dafür den Strombedarf angemeldet?

Btw, wenns doch billiger wird, sollte das okay sein. Ihr schliesst die Verträge, nicht das jc.

Ihr müsst nur drauf achten, das eure kdu im limit bleiben.
 

Knubbelkinn

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Ja, wir haben einen Durchlauferhitzer und bekommen dafür den Mehrbedarf für dezentrale Warmwasseraufbereitung und für den Heizkonvektor im Bad bekommen wir auch einen Zuschuss.

Soweit ich weiß, gibt es hier bei uns in der Stadt (Essen) keine (offizielle) Obergrenze, jedenfalls steht nirgendwo eine. Es gibt eine Obergrenze für die Kaltmiete und ansonsten steht da nur, dass nur angemessene Kosten für Unterkunft und Heizung übernommen werden.
 

Knubbelkinn

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Dann danke ich dir für die schnelle Hilfe und wünsche dir noch einen schönen Sonntag. :)
 
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