Darf Hinzuverdienst (max. 450,-€/monatlich) zur vollen EM-Rente = 3 Stunden/täglich überschreiten? (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

walk

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Hallo

Wie bekannt ist, gilt volle EM-Rente wenn man unter 3 Stunden/täglich arbeitsfähig ist.

Wenn eine volle EM-Rente anerkannt ist kann man bekanntlich 450,-€/monatlich ohne jede Abzüge dazu verdienen.

Muss dann der Nachweis so gestaltete sein, das täglich nicht mehr als 3 Stunden erscheinen?
Oder könnte man auch mal in einem Monat täglich z.B. 5 Stunden arbeiten?
Hauptsache man kommt eben nicht über 450,-€/monatlich …

Dankeschön
 
E

ExitUser

Gast
Wenn eine volle EM-Rente anerkannt ist kann man bekanntlich 450,-€/monatlich ohne jede Abzüge dazu verdienen.
Hallo. Du darfst jährlich 6300 € zuverdienen. Der monatliche Verdienst ist dabei seit Kurzem gar nicht mehr ausschlaggebend, wenn ich das richtig lese:

https://www.deutsche-rentenversicherung.de/cae/servlet/contentblob/232618/publicationFile/53414/erwerbsminderungsrentner_hinzuverdienen.pdf

Die rentenrechtlichen Voraussetzungen musst du allerdings streng einhalten, ergo max. drei Stunden tägliche Arbeitszeit.
 
E

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...also 2 Stunden und 59 Minuten,
aber bloß nicht 3 Stunden?
und 59 Sekunden :icon_mrgreen:

Diese Grenze ist allerdings auf regelmäßige Arbeitzeiten innerhalb einer 5-Tage-Woche bezogen. Einzelne Tage mit mehr Stunden können schon möglich sein. Wer beschäftigt denn jemanden unter drei Stunden?

Ich würde dennoch vorsichtig sein und im Zweifelsfall vorher fragen.

Schau mal hier:

https://www.ihre-vorsorge.de/forum.html?tx_mmforum_pi1[action]=list_post&tx_mmforum_pi1[tid]=1632
 
E

ExitUser

Gast
...also 2 Stunden und 59 Minuten,
aber bloß nicht 3 Stunden?

Du bist nicht umsonst zu 100% erwerbsgemindert. Wenn du regelmäßig mehr arbeiten kannst, läufst du Gefahr, dass man dich neu einstuft.

Ich z.B. kann gar nicht täglich 3 Std. aktiv tätig sein.
 
E

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Gast
...also 2 Stunden und 59 Minuten,
aber bloß nicht 3 Stunden?
Richtig! Du hast doch nicht umsonst deine Rente wegen voller Erwerbsminderung was bedeutet das du aus Sicht der DRV (und deiner Ärzte) keine 3 Stunden am Tag arbeiten kannst...

Allerdings kannst du die DRV gerne vom Gegenteil überzeugen welche sich bestimmt freuen wird das sich dein Gesundheitszustand so schnell gebessert hat und deine volle EM-Rente zur teilweisen EM-Rente herabstuft...:biggrin:


liesa
 
E

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Gast
AW: Darf Hinzuverdienst (max. 450,-€/monatlich) zur vollen EM-Rente = 3 Stunden/täglich überschreiten?

was bedeutet das du aus Sicht der DRV (und deiner Ärzte) keine 3 Stunden am Tag arbeiten kannst...
immer bezogen auf die üblichen Bedingungen des Arbeitsmarkts also die 5-Tage-Woche.

Vielleicht hätte noch jemand eine genauere Quelle, wie fachliche Hinweise etc..

Auf die Schnelle habe ich das gefunden, wonach eine Prüfung erst ab Überschreitung der Wochenarbeitszeit erfolgt:

Volle Erwerbsminderungsrente - Hinzuverdienst - Auslegung: unter 3 Stunden

Fragen kostet nix, auch bei der RV.
 

walk

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Erstmal Danke für Euer schnelle Feedback!

Klar hätte ich mich z.B. durch den DRV-Dschungel forsten können,
aber irgendwie machen mich diese ganzen Internet-Recherchen und Medien-Manipulationen z.Zt. immer „unsicherer“.
Ich habe wahrscheinlich auch derzeit zu viele Baustellen im Leben...wie das eben manchmal so ist...


@liesa #8: Klartext bzgl. „meiner“ EM:

Ich habe ein laufendes EM-Verfahren laufen (...nicht das Erste...).
Ich weiß nat. auch nicht was diesmal daraus wird...
Es dauert alles ewig...weil die Gerichte mit ALLEM überfordert sind...

Ich bin wie gelähmt.
Und so blöd wie es klingt, aber ich wäre freier und könnte sogar (gefühlt) was Nützliches tun, wenn ich endlich schriftlich hätte, das es nur noch unter 3 Stunden geht mit Arbeit.

Wobei wer nimmt heute Leute unter 3 Stunden/täglich?
...aber das wird schon wieder zu negativ...:icon_evil:

…vielleicht was in einer kirchlicher Einrichtung, Wohlfahrt, bzw. etwas ... um anderen zu helfen....

Ich würde mich dabei wohler fühlen, als früher in meinen ganzen aufgezwungenen Vollbeschäftigungs-Jahrzehnten mit schwerer Arbeit,
und natürlich auch wohler als heute!

Ja, klingt wohl alles nach Modell "bedingungsloses Grundeinkommen", aber ich habe nie etwas geschenkt bekommen...
 
Zuletzt bearbeitet:

Zwergin

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Diese Grenze ist allerdings auf regelmäßige Arbeitzeiten innerhalb einer 5-Tage-Woche bezogen. Einzelne Tage mit mehr Stunden können schon möglich sein. Wer beschäftigt denn jemanden unter drei Stunden?
Leider ist es unter den Voraussetzungen eher schwierig einen Arbeitgeber zu finden. Den meisten ist es ja lieber, wenn man dann nur an zwei oder drei Tagen arbeitet, dafür dann aber länger. Das wäre mir aufgrund der Erkrankung nicht mehr möglich. Aber mit viel Glück findet man vielleicht auch jemanden, der einen für 2,5 Std. am Tag einstellt. Man muss vermutlich etwas länger suchen....

Mir haben mehrere Mitarbeiter der DRV gesagt, wenn ich die volle EM-Rente weiter beziehen möchte, muss ich dringend unter 3 Stunden täglich bleiben. Ich habe dort mit einigen Leuten gesprochen, weil mich die Frage auch lange beschäftigt hat. Es ist wohl wirklich so, dass die dort anfangen könnten zu prüfen, wenn der AG angibt, dass man 3 Std. oder mehr arbeitet. Auch wenn man dafür z.B. nur an einem Tag in der Woche arbeitet.

Der AG muss auch ein Formular ausfüllen, wo er eintragen muss, an wieviel Tagen in der Woche man arbeitet und wie viele Stunden pro Tag!

Ich wäre da an deiner Stelle sehr vorsichtig, vor allem, da du ja anscheinend die Rente noch garnicht bewilligt bekommen hast? Da könnte es dir dann so ausgelegt werden, dass du ja garnicht voll erwerbsgemindert bist...
 
E

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Wobei wer nimmt heute Leute unter 3 Stunden/täglich?
...aber das wird schon wieder zu negativ...:icon_evil:
Also ich hab mal 2 1/2 Stunden am Tag etwa ein Jahr in einem Kindergarten mit geholfen. Essensausgabe, leichte Reparaturen von Spielzeug zusammen mit dem Hausmeister etc. und da gab es kein Problem mit der geringen Arbeitszeit. Hab immer so um 9 angefangen bis halb 12.

Keiner sagt ja das du nix machen sollst, nur eben möglichst im Rahmen der Hinweise die hier gegeben werden wo du ja deswegen nachgefragt hast.

liesa
 
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Mir haben mehrere Mitarbeiter der DRV gesagt, wenn ich die volle EM-Rente weiter beziehen möchte, muss ich dringend unter 3 Stunden täglich bleiben.
Ja erzählen können die viel.
Schriftlich hast du dazu natürlich nichts, oder? Es ist ja auch richtig, aber eben auf die Woche bezogen und nicht auf den einzelnen Tag.

Dafür wird es sicher interne Weisungen geben.

Die Stundendokumentation bei Minijobs ist heute ohnehin Pflicht, wegen des Mindestlohns. Laut der Anwältin interessiert sich die RV aber nur für die Wochenarbeitszeit.

@walk Warum nicht Ehrenamt, wenn du nur gerne etwas tun möchtest? Das ist mit den Anforderungen auf dem Arbeitsmarkt überhaupt nicht zu vergleichen.
 

Zwergin

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Ja erzählen können die viel.
Schriftlich hast du dazu natürlich nichts, oder? Es ist ja auch richtig, aber eben auf die Woche bezogen und nicht auf den einzelnen Tag.

Dafür wird es sicher interne Weisungen geben.
Nein, schriftlich habe ich es nicht. Aber wenn es mehrere Mitarbeiter unabhängig voneinander sagen, dann glaube ich das schon. Hast du es schriftlich von der DRV, dass die wirklich nach der Wochenarbeitszeit gehen? Wäre schon interessant, ob es da mittlerweile was handfestes zu gibt, immer gerne her damit! Ich habe damals sehr viel im Internet geforscht und halt auch mehrere Male mit der DRV telefoniert, weil ich immer wieder drauf gestoßen bin, dass die Wochenarbeitszeit unter 15 Std. sein muss und tägliche Arbeitszeit egal wäre... Aber dem scheint eben nicht so zu sein.

Es kann ja gerne mal jemand testen, was passiert, wenn man die drei Stunden überschreitet, bzw. 3 Std. arbeitet, ich würde es nicht tun.

Die Stundendokumentation bei Minijobs ist heute ohnehin Pflicht, wegen des Mindestlohns. Laut der Anwältin interessiert sich die RV aber nur für die Wochenarbeitszeit.
Und hat die Anwältin das schriftlich von der DRV? Ich verlasse mich eher auf Aussagen der DRV als von Anwälten, die sind eben auch nicht allwissend :icon_evil:

edit:
Laut der Anwältin interessiert sich die RV aber nur für die Wochenarbeitszeit.
Auf dem Formular, welches mein Arbeitgeber ausfüllen musste, wurde definitiv auch nach täglicher Arbeitszeit gefragt.
 
E

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Gast
Und hat die Anwältin das schriftlich von der DRV? Ich verlasse mich eher auf Aussagen der DRV als von Anwälten, die sind eben auch nicht allwissend :icon_evil:
Du hast aber keine verbindliche Aussage von der DRV.

Manche Leute sind vielleicht in der misslichen Situation, etwas dazuverdienen zu müssen und dann wird es schwierig, eine entsprechende Arbeit zu finden.
 

Zwergin

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Du hast aber keine verbindliche Aussage von der DRV.

Manche Leute sind vielleicht in der misslichen Situation, etwas dazuverdienen zu müssen und dann wird es schwierig, eine entsprechende Arbeit zu finden.
Hast du denn die verbindliche Aussage der DRV? Oder nur vom Anwalt?
Klar ist es schwierig einen solchen Arbeitsplatz zu finden. Aber wenn dann wegen einer Viertelstunde zuviel die volle Rente zur Teilrente wird, ist das auch ungünstig :doh:

Und ich denke, wenn die DRV sich nicht für die tägliche Arbeitszeit interessieren würde, dann würden sie auch nicht danach fragen :wink:

Ich hab es nur gut gemeint und dem TE geschrieben, welche Erfahrungen ich gemacht habe. Was er nun daraus macht, ob er eher den telefonischen Auskünften der DRV vertraut oder der mündlichen (?) Auskunft deines Anwaltes, das ist seine Entscheidung.

edit:
siehe auch https://www.elo-forum.org/schwerbehinderte-gesundheit-rente-pflege/159669-hinzuverdienst-rente-wegen-voller-erwerbsminderung.html
https://www.elo-forum.org/schwerbehinderte-gesundheit-rente-pflege/177270-dauerhafte-erwerbsminderungsrente-wirkt-minijob-nachteilig.html


nochmal edit:
Ich bin beim googeln nach dem entsprechendem Formular auf einen Beitrag gestoßen, wo geschrieben wurde, dass es kein einheitliches Formular gibt, das kann bei jedem Rentenversicherungsträger anders aussehen und wird auch individuell für den einzelnen Versicherten aus seiner Akte ausgedruckt. Vielleicht ist es dann ja wirklich so, dass einige Träger nur nach der wöchentlichen Zeit schauen, andere aber auch nach der täglichen Arbeitszeit.
 
Zuletzt bearbeitet:
E

ExitUser

Gast
Ist ja auch richtig, zur Vorsicht zu raten. Ich denke aber nicht, dass ein Anwalt so etwas - auch noch öffentlich einsehbar - sagen wird, ohne rechtlich abgesichert zu sein.

Die Anweisungen dazu können sich allerdings schnell ändern, wie das eben erst bei den Hinzuverdienstregelungen geschehen ist.

Ich würde auf eine schriftliche Auskunft der RV bestehen. In dem Forum der RV gibt es noch andere Beiträge zum Thema. Dort steht sinngemäß, dass erst bei einer Überschreitung der Wochenarbeitszeit nachgefragt wird. Ganz einig ist man sich dort aber auch nicht und ein Verweis auf rechtliche Quellen oder Urteile fehlt auch dort. Vielleicht gibt es die gar nicht und jeder macht was er will. Viele haben halt Angst, schlafende Hunde zu wecken und erneut begutachtet zu werden.

Die Frage wird sich zunehmend stellen, weil die Renten immer knapper werden und bisher auch keien Freibeträge bei der Sozialhilfe gewährt werden.
 

walk

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@walk Warum nicht Ehrenamt, wenn du nur gerne etwas tun möchtest? Das ist mit den Anforderungen auf dem Arbeitsmarkt überhaupt nicht zu vergleichen.
Manche Leute sind vielleicht in der misslichen Situation, etwas dazuverdienen zu müssen und dann wird es schwierig, eine entsprechende Arbeit zu finden.
Das ist Deine bzw. meine Antwort auf Deine Frage an mich...
 

cerebellum

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ich bekomme schon fast 10 jahre emr.
ich habe fast immer neben der vollem emr, auf minijob
basis gearbeitet.
allerdings habe ich nie! nur 3 std. am tag gearbeitet.

auch als die emr noch unbefristet war, habe ich immer mehr als 3 std/pro tag gearbeitet.
ich habe niemals probleme von seiten der drv bekommen.

ich würde es gar nicht schaffen 5 x in der woche, 3 std. zu arbeiten. das wäre mir viel zu anstrengend.
ich arbeite 2-4x im monat, so habe ich dann immer genug zeit
mich zu erholen.

die drv wurde im vorfeld immer darüber informiert,
und hat es abgesegnet. selbst bei einer nachprüpfung
gab es keinerlei probleme.

mittlerweile interssiert der verdienst mehr, als die arbeitszeit.
übrigens bin ich kein einzelfall.
in dem betrieb wo ich angestellt bin, arbeitet noch jemand wie ich, auch mit einer voller emr.
 

Zwergin

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Ich würde dann auch versuchen, es im Vorfeld mit der DRV abzuklären, wenn ein entsprechender Job vorhanden ist.
Ich denke mittlerweile, dass es oft eben eine Einzelfallentscheidung ist, interessant, dass es auch mit mehr als drei Stunden geht. Bei mir ist wie gesagt auf die tägliche Arbeitszeit geachtet worden.

Aber für den TE ist es im Moment vermutlich eher ungünstig, einen Minijob anzunehmen, bevor nicht über die EM-Rente entschieden wurde. Ich glaube, in dem Fall würde ich zunächst abwarten, denn wenn er jetzt anfragt, ob er mehr als 3 Std. täglich arbeiten darf neben der vollen EM-Rente, dann könnte das im laufenden Verfahren ungünstig ausgelegt werden.

ich würde es gar nicht schaffen 5 x in der woche, 3 std. zu arbeiten. das wäre mir viel zu anstrengend.
ich arbeite 2-4x im monat, so habe ich dann immer genug zeit
mich zu erholen.
So verschieden sind die Auswirkungen der Erkrankungen. Ich könnte z.B. nicht mehrere Stunden am Stück arbeiten, dafür besser drei- viermal die Woche nur 2 Std.
 

gelbeBlume

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Hallo.....

ich bekomme seit Mai 2016 volle EM-Rente. Seit Oktober 2016 arbeite ich 8 Stunden die Woche. 2 x 4 Stunden. Bei meiner Verlängerung war ich beim Gutachter dieses Jahr und dieser sagte nichts negatives über dieses Stundenanzahl. Auch bei der DRV hatte ich bisher keine Probleme. Und meine volle EM-Rente wurde auch nach dem Gutachtertermin unbefristet gewährt.
 
E

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Bei jedem Einzelfall bewertet die DRV aufgrund der Erkrankung eine Tätigkeit neben der EM-Rente anders. Das sollte man nicht vergessen! Bei dem einen gibt es keine Probleme, beim anderen kann das schon ganz anders aussehen.

Und: Selbst bei einer unbefristeten EM-Rente kommt ab und an ein Brief von der DRV wo u.a. nach eventuellen Tätigkeiten und in welchem Umfang gefragt wird.

Was bisher funktioniert ist keine Garantie das es so bleibt! Es gab durchaus schon Fälle wo die DRV dann sogar eine unbefristete Rente auf den Prüfstand gestellt hat aufgrund von Beschäftigungen...


liesa
 

gelbeBlume

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Ich weiß das Liesa....

wollte nur meine Erfahrung weitergeben!!!

Ist ja klar das es bei jedem anderst läuft!!!
 

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und 59 Sekunden :icon_mrgreen:

Diese Grenze ist allerdings auf regelmäßige Arbeitzeiten innerhalb einer 5-Tage-Woche bezogen. Einzelne Tage mit mehr Stunden können schon möglich sein. Wer beschäftigt denn jemanden unter drei Stunden?

Ich würde dennoch vorsichtig sein und im Zweifelsfall vorher fragen.

Schau mal hier:

https://www.ihre-vorsorge.de/forum.html?tx_mmforum_pi1[action]=list_post&tx_mmforum_pi1[tid]=1632
Nein. Es darf an KEINEM auch nur einzelnem Tag mehr als 2:59 gearbeitet werden, niemals.
 

saurbier

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Ich sage dazu nur, wer mehr als 2,5 Std./tägl. arbeiten geht, riskiert seine volle EMR.

Dabei spielt es für die Spitzfindigkeit bei der DRV auch keine Rolle ob man da von Wochenarbeitszeit oder täglicher Arbeitszeit spricht.

Der Gesetzgeber hat im § 43 SGB VI nicht eine wöchentliche Arbeitszeit heran gezogen, sondern die tägliche.

Dabei sollte man dann auch nicht außer Acht lassen, daß jemand der mit 2Std. 59Min. kommt, wohl nur mit einer Spitzfindigkeit arbeitet, was ihm kein Richter unterschreiben wird, da hier eine zu direkte Abgrenzung liegt.

Wer 2Std. 59min. arbeiten kann, der wird auch die 1min. noch schaffen, dürfte dann das gegen Argument sein.

Genau auf sowas sollte man achten.

2std. 30min. könnten sich aber in der Praxis schon viel eher als notwendige Arbeitszeit ergeben und 30min. mehr oder weniger körperliche Beanspruchung machen bei so manchen auch sehr viel aus.

Ich z.B. hab nach längerer Suche einen Nebenjob gefunden, der zwar an 6 Tagen läuft (5 Werktage und Sonntags), aber da nur 2 Std. tägl. am Abend umfaßt. Genau das kommt mir gesundheitlich entgegen, da ich morgens nach dem Aufstehen eh erst 2 Std. benötige bis die Medikamente Wirkung zeigen.

Damit liege ich je nach Monat und aktuellem Mindestlohn dann genau im Bereich von 450,-€, was sich inzwischen ja du die Änderung auf nunmehr 6.300,-€/jährl. geändert hat.

Sollte die nächste Mindestlohnrunde bei der CDU wieder ein paar Cent mehr bringen, wäre das natürlich noch schöner.

Im übrigen sollte man bei sowas auch immer bedenken, je nach Alter und Form der vollen EMR (z.B. Arbeitsmarktrente) zeigt man zwar seinen Willen zu arbeiten, aber eben auch das einem niemand ein wirkliches sozialversicherungspflichtiges Teilzeitangebot macht, was die Rechtfertigung für eine Arbeitsmarktrente nur untermauern würde.



Grüße saurbier
 
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