Darf ein Arbeitsvermittler beim Betrieb nachfragen, warum der mich nicht eingestellt hat?

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Daisi66

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Hallo zusammen,

darf mein AV in einem Betrieb, in dem ich mich beworben und vorgestellt habe, nachfragen warum dieser mich nicht eingestellt hat?

Ich habe derzeit eine dreiste AVin der ich zutrauen würde, dass Sie in dem Betrieb in dem ich mich vorgestellt habe anruft, um zu erfahren wieso sie keinen Arbeitsvertrag mit mir gemacht haben.

Das heisst, er würde an Daten gelangen wie meine Lohnvorstellungen und evtl. Privates .....wie geplanter Umzug, Partner etc.
Darf ein AV das oder macht er sich damit strafbar?
Mich stört nämlich der neue Satz in allen VV mit RB der lautet:
dass der Arbeitgeber seinerseits befugt ist dem JC das Ergebnis des Bewerbungsverfahrens mitzuteilen.

...würde heissen dass nun jeder erfährt dass ich mit über 50 mit Meisterbrief und langjähriger Berufserfahrung nicht mehr gewillt bin nur für den Mindestlohn zu arbeiten.
 

darkenangel77

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Nein darf Sie nicht . Du musst dem AG ja nicht mal sagen dass du Leistungen beziehst. Dein AV würde an Dritte damit personenbezogene Daten rausgeben zu dem er keine rechtliche Grundlage hat.
 

gila

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dass der Arbeitgeber seinerseits befugt ist dem JC das Ergebnis des Bewerbungsverfahrens mitzuteilen.

Es heißt "das Ergebnis" - und dies sollte sein - maximal - ein JA oder NEIN - dass das Arbeitsverhältnis zustande gekommen ist.

Es "gäbe" wohl die Möglichkeit der Übermittlung "personenbezogener Daten" an einen pot. Arbeitgeber, auch ohne Zustimmung des Leistungsempfängers innerhalb der Vermittlungstätigkeit. z.b. §§ 23 und 25 BDSG.

ABER im § 1 BDSG steht auch drin:

§ 1 BDSG – Anwendungsbereich des Gesetzes | BDSG (neu) 2018

(2) 1Andere Rechtsvorschriften des Bundes über den Datenschutz gehen den Vorschriften dieses Gesetzes vor

Und m.E. heißt das, dass der Sozialdatenschutz nach dem SGB X hier vorgeht und diese Regelungen im SGB X betr. Übermittlung von Sozialdaten erlauben die Weitergabe von personenbezogenen Daten Leistungsempfängers ohne dessen Wissen und ohne dessen Zustimmung an einen potentiellen Arbeitgeber NICHT.

Umgekehrt ... pot. AG an JC - da gibt es meines Wissens NICHTS, was dem AG erlauben würde, hier mit dem JC Daten oder gar INHALTE eines Bewerbungsgespräches auszutauschen!

Der AG muss nur DANN Auskunft geben, wenn ein Arbeitsvertrag geschlossen wurde und irgendwelche Umstände nach den §§ 57 und 58 SGB II vorliegen - betrifft aber nicht ein Bewerbungsverfahren und die Vermittlung.

Nach § 67a Abs. 2 S. 2 Nr. 2 b aa SGB X DARF das JC einen pot. Arbeitgeber aufgrund eines VV anfragen,
aber der AG darf dem JC nur das mitteilen, was das JC sowieso vom Bewerber mitgeteilt bekommt, nämlich ob er sich beworben hat, ggf. vorgestellt und ob der AG ihn eingestellt hat oder nicht.
Wie ein Bewerber sich verhalten hat und welche Gründe es für eine Ablehnung gab, darf der AG dem JC nicht mitteilen. Hierzu gibt es keine Rechtsgrundlage - Gespräche in Firmen sind allgemein vertraulich.

Das heißt aber NICHT, dass sowas nicht auch VORKOMMT! Wenn du da einem Verstoß gewahr wirst (dann würde die SB dich ja anschreiben oder zur Rede stellen und daran merkst du es ;-)) - dann kannst du getrost die Keule rausholen und eine Beschwerde verfassen wegen Verletzung des Sozialgeheimnisses und Verstoß gegen den Datenschutz.

Datenschutz im Sozialrecht - Rechtslexikon
Sozialdaten - Rechtslexikon

Für die Arbeit eines Vermittlers ist es nicht erforderlich, den Inhalt eines Bewerbungsgespräches zu kennen -eine "Bewertung" von Bewerbungsgesprächen ist im SGB II nicht vorgesehen.
 
E

ExitUser 55598

Gast
Das heißt aber NICHT, dass sowas nicht auch VORKOMMT!
Ja, das ist mir vor Jahren mal passiert.

Ich bewarb mich schriftlich auf einen VV. Darauf kam die Antwort das ich mich bzgl. eines Vorstellungstermin bei denen melden soll, telefonisch.

Ich schrieb dann zurück, das ich gerne bereit bin, an dem Gespräch teilzunehmen. Sie sollen mir Terminvorschläge machen und auch angeben, ob sie die Fahrtkosten übernehmen.

Drauf kam keine Antwort.

Bei meinem nächsten Meldetermin zeigte mir der SB den Brief, den ich an den AG geschrieben habe und dass das so nicht geht und blabla...so würde ich niemals arbeiten finden. SB meinte auch, das AG grundsätzlich nicht die Fahrtkosten übernehmen. Ich soll immer direkt beim SB die Fahrtkosten für ein VG beantragen.

Meine Bewerbungsmappe bekam ich übrigens von diesen unseriösen Arbeitgeber nie zurück.

Damals habe ich mich leider nicht dagegen gewehrt. Heute würde ich es tun.
Also selbst Briefe den man an den AG geschrieben hat, können beim JC landen.
 
G

Gelöschtes Mitglied 49359

Gast
Ich habe derzeit eine dreiste AVin der ich zutrauen würde, dass Sie in dem Betrieb in dem ich mich vorgestellt habe anruft, um zu erfahren wieso sie keinen Arbeitsvertrag mit mir gemacht haben.
So ähnlich hat man mal versucht in einer EGV den Passus unterzubringen, das man meine Bewerbungen stichprobenhaft kontrollieren will (Kontakt potenzieller AG). Das war ein Versuch den Datenschutz zu umgehen. Generell bedarf es der Erlaubnis/Genehmigung durch den Elo, dies tun zu dürfen
Ich hab natürlich auf Entfernung des Passus gepocht (Datenschutzgesetz) Ergebnis: keine Entfernung aber auch keine geänderte EGV o. EGV/Verwaltungsakt.
nicht mehr gewillt bin nur für den Mindestlohn zu arbeiten.
Das hat wohl seine Richtigkeit ;) nur ist auch immer einwenig Fingerspitzengefühl notwendig.
Gehaltsverhandlungen halte ich stets so, das AG erstmal sich äussern soll und wenn er denn in die prekäre Schiene geht, weiss ich mich da rauszuwinden.
 

Elkor98

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Es hat einen Fall gegeben bei dem sich das JC an einen Vermieter gerichtet hat. Das wurde am BSG verhandelt.
Analog sollte sich das auch bei potentiellen Arbeitgebern anwenden lassen.


Die Grundsätze zur Wahrung des Sozialgeheimnisses nach § 35 SGB I gegenüber einem Vermieter durch die Jobcenter hat auch die Entscheidung des Bundessozialgerichts (BSG) vom 25. Januar 2012 (Az. B 14 AS 65/11 R 1 [5]) bestätigt. Wie das BSG darin feststellt, ist der Bezug von Arbeitslosengeld II ein Sozialdatum, dessen Offenbarung durch ein Jobcenter nur zulässig ist, wenn der Leistungsbezieher eingewilligt hat oder eine gesetzliche Offenbarungsbefugnis vorliegt.
 

franzi

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Und wie verhält es sich dann, wenn der SB den Bewerber zum Vorstellungsgespräch begleitet oder im Rahmen einer Jobbörse auch Arbeitgeber und SBs anwesend sind, während man das Gespräch mit dem Arbeitgeber führt? Und im Hintergrund sind auch noch zahlreiche Leute anwesend, die mithören können?
Wo bleibt da der Schutz des Sozialgeheimnisses?
 

Sprotte

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Und wie verhält es sich dann......

.....wie soll es sich verhalten.Entweder es wird dafür ein gesonderter Raum zur Verfügung gestellt,in dem ausschliesslich Firmenmitarbeiter,eventuell Betriebsrat,die mit der Einstellung beauftragt sind,anwesend sind oder das Gespräch findet nicht statt.
Auch ein SB hat daran nicht teil zu nehmen.........(so etwas unterschreibt man erst gar nicht).....mit welcher Berechtigung bitte.


Oder müsste ich das Publikum dulden?
....wozu.
Sollen die dann per Handzeichen abstimmen ob dieses oder jenes Gehalt gezahlt wird ? So richtig "demokratisch" ......:icon_pfeiff:....bei Stimmengleichheit gibts dann nix.

Wo bleibt da der Schutz des Sozialgeheimnisses?

....der ist genau da wo du in einforderst.Nicht bittest,sondern verlangst... :icon_hmm:
 
G

Gelöschtes Mitglied 49359

Gast

Zermürbt38

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Und wie verhält es sich dann, wenn der SB den Bewerber zum Vorstellungsgespräch begleitet
Ein Sachbearbeiter hat bei einem Vorstellungsgespräch nichts zu suchen. Der wird erst garnicht mitgenommen oder des Raumes verwiesen. Mein SB erfährt nie wenn ich ein Vorstellungsgespräch habe. Mir wurde schon mal zwei Ausbildungsstellen zunichte gemacht.
 

franzi

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Ich hatte sowas aber schon mal, im Rahmen einer Stellenbörse. Das war in einem großen Raum, wo mehrere SBs des Jobcenters, Arbeitgeber und auch Bewerber anwesend waren. Es gab keine Möglichkeit, das Gespräch unter vier Augen in einem Nebenzimmer abzuhalten.
Da konnten alle, auch Unbeteiligte, mithören.
Die Teilnahme an dieser Veranstaltung war verpflichtend.
An einzelnen Tischen saßen die Arbeitgeber, wo man dann als Bewerber hingehen konnte/musste, Bewerbungsmappen waren mitzubringen, und dann fanden nebeneinander die Gespräche statt.
Dabei wurde auch kontrolliert, wie man sich während des Gespräches verhält und hinterher wurde eventuelles Fehlverhalten vom SB gerügt.
 

Zermürbt38

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Ich hatte sowas aber schon mal, im Rahmen einer Stellenbörse. Das war in einem großen Raum, wo mehrere SBs des Jobcenters, Arbeitgeber und auch Bewerber anwesend waren. Es gab keine Möglichkeit, das Gespräch unter vier Augen in einem Nebenzimmer abzuhalten.
Da konnten alle, auch Unbeteiligte, mithören.
Die Teilnahme an dieser Veranstaltung war verpflichtend.
An einzelnen Tischen saßen die Arbeitgeber, wo man dann als Bewerber hingehen konnte/musste, Bewerbungsmappen waren mitzubringen, und dann fanden nebeneinander die Gespräche statt.
Dabei wurde auch kontrolliert, wie man sich während des Gespräches verhält und hinterher wurde eventuelles Fehlverhalten vom SB gerügt.
Zu dem Schwachsinn wäre ich erst garnicht hin. Stellenbörse ich suche nicht irgendein Job, sondern eine Ausbildung zur MFA als Beispiel! War auch die Ärztekammer oder Arztpraxen anwesend. Ich glaube eher nur Zeitarbeitsfuzzis.
 

Sprotte

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Die Teilnahme an dieser Veranstaltung war verpflichtend.

Ja....die Teilnahme......... ABER ganz sicher nicht ein öffentliches Gespräch in dem sensible Sozialdaten durch den Raum flattern.

Dabei wurde auch kontrolliert, wie man sich während des Gespräches verhält und hinterher wurde eventuelles Fehlverhalten vom SB gerügt.
Das ist eine Unverschämtheit.....und durch KEIN Gesetz gestützt,auch der berühmte Mitwirkungs§§ ist kein Freibrief für alles,es gibt darin keinen Absatz 4 ,der bestimmt
-Wer Sozialleistungen beantragt oder erhält, hat
-öffentliche Gespräche zu führen.
²Tante Santa,Onkel Claus,Klein Erna,Fritzchen,den Osterhasen und JC-SB/MA/FM bei dem Gespräch zu dulden.
³Alle persönlichen,gesundheitlichen,egal-was-noch-Sozialdaten an Litfaßsäulen und/oder gemieteten Plakatwänden in der Öffentlichkeit auszuhängen und Lebenslauf/Zeugnisse/Telefonnummer/Kontonummer/Passwörter/Spitznamen ect.pp in den Zeitungen zu veröffentlichen.-

......noch endet der 60iger Erstes Buch mit Absatz 3 .


Warum rügst du dieses "Fehlverhalten" des SBs und der Firmen nicht bei den entsprechenden Stellen ?
Sozialdatenschutz SGB X (Verwaltungshandeln für alle Bücher SGB) und DSGVO (Firmen),franzi..........:icon_pfeiff:
 
Zuletzt bearbeitet:
G

Gelöschtes Mitglied 63650

Gast
Also wenn ich das hier verfolge, dürfte es doch so gut wie keine "gerichtsfeste" Sanktion wegen vereitelter Jobaufnahme geben, wenn AG keine Möglichkeit haben, Informationen über das "Fehlverhalten" von Bewerbern weiterzugeben.
 

franzi

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Bei VVs mit RFB, wo man den Rückmeldebogen ausfüllen muss, um das Ergebnis der Bewerbung mitzuteilen, bekommt der Arbeitgeber ja auch so einen Fragebogen.
Viele Arbeitgeber füllen das gar nicht aus.

Ich hatte aber mal einen Fall, da hat sich der Arbeitgeber sehr ausführlich schriftlich auf dem Rückmeldebogen ans Jobcenter geäußert.
Ich muss dazusagen, dass ich mich dort lediglich postalisch beworben hatte, zu einem Vorstellungsgespräch kam es nicht. Der Arbeitgeber hat mich also gar nicht persönlich kennengelernt.

Der Arbeitgeber bemängelte auf dem Rückmeldebogen, dass der Inhalt meiner Bewerbungsmappe "unmöglich" gewesen sei und führte noch weitere Gründe an, die ihn an mir als Bewerber störten (dabei ging es nicht um meine Qualifikationen).
Aufgrund dieses Rückmeldebogens erhielt ich eine Anhörung von meinem SB. Er hielt mir das Blatt unter die Nase (welches komplett handschriftlich, teils kaum leserlich, vollgeschrieben war) und fragte mich, was ich dazu zu sagen habe.

Ich sagte dann, ich verstehe nicht, wie der Arbeitgeber auf solche Vorwürfe komme, da ich eine ganz normale Bewerbung verschickt hatte. Sauber, ordentlich, mit tabellarischem Lebenslauf und Zeugniskopien. - Diese war bisher auch nie beanstandet worden.
Ich weiß nicht, ob der Arbeitgeber solche Details über den Inhalt meiner Bewerbung hätte überhaupt nennen dürfen.
Sanktioniert wurde ich übrigens deswegen nicht.
 

Birt1959

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Was verstehst Du unter Fehlverhalten?

Wenn ich mich, auf Art. 2 GG berufend, dagegen verwehre, dass ein SB dem Bewerbungsgespräch zuguckt? Erstens vertritt der SB eine staatliche Behörde und unterliegt damit in seinen beruflichen Tätigkeiten dem GG und zweitens geht ihn das schlicht nichts an. Die Allgemeinheit ist zunächst von meiner Art der Bewerbung nicht betroffen.

Wenn AGs bemäkeln, dass sich jemand, der/die sich mit Jeans und Blazer/Jackett für einen Job als Büfohilfskraft vorstellt, schießen sie übers Ziel hinaus. Sauber und adrett, wie Oma sagen würde, reicht, dass muss kein Maßanzug/-kostüm sein. Ansonsten könnte man den AG auch wegen Diskriminierung belangen.

Auch darf ich meine Bewerbungsmappe, solange sie den üblichen Gepflogenheiten entspricht, gestalten wie ich will. Das wird nämlich auch von Art 2 GG gedeckt und geht somit den JC nichts an.
 

franzi

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Meine Kleidung wurde nie bemängelt. Aber meine Person gefiel des Öfteren nicht. Daher hatte ich zuletzt auch kein Bewerbungsfoto mehr im Anschreiben.
Ich erinnere mich an ein Vorstellungsgespräch, da blickte mir der Arbeitgeber ins Gesicht, als ob ich an Lepra erkrankt wäre, und meinte, ich müsse schon verstehen, dass es im Verkauf auch auf das Aussehen ankäme, schließlich stehe man im Kundenkontakt.
Da war das Gespräch schnell beendet ...
 

Helga40

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Ich finde es ja immer erstaunlich, wie aus einer einfachen Frage, ob beim potentiellen Arbeitgeber was erfragt werden darf, sich sonstwas entwickelt, was überhaupt nicht gefragt wurde, keine Rolle spielt und daher die Frage nicht beantwortet. Der TE scheint jedenfalls nicht wissen zu wollen, ob jemand vom Amt bei Vorstellungsgesprächen dabei sein darf oder ob er zu Jobspeeddatings muss...

Dass vielleicht mal jemand fragt, ob es hier um ein VV der Agentur mit RFB geht oder um eine Eigenbewerbung, kann ich nicht lesen.

Geht es um Grundsatzdiskussionen oder Hilfe?
 

franzi

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Meiner Meinung nach geht es hier um die Frage der Kommunikation zwischen Arbeitgeber und Jobcenter und vice versa. Was erlaubt ist, ist oft etwas anderes, als dann tatsächlich stattfindet. Das berührt auch die Frage des Informationsaustausches, der bei sowie nach Bewerbungen und Vorstellungsgesprächen erfolgt.
 
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Gelöschtes Mitglied 63650

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Helga40

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Naja, daraus geht nicht eindeutig hervor, dass es ihm nur um Rückmeldungen zu VVs geht.

Letztendlich ist die Frage doch ganz einfach zu beantworten: ja, ein AV darf fragen. Ob ein Arbeitgeber antworten oder in der gemachten Ausführlichkeit antworten darf / durfte, das wäre zu klären.
 

franzi

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Das nächste Problem wäre dann, weil beim Bewerbungsgespräch kein Zeuge dabei war. Da kann der Arbeitgeber alles mögliche erfinden und behaupten, den Bewerber als unfähig, unhöflich etc. darstellen, auch wenn es nicht so war.
Zum Glück hatte ich das bisher noch nie ...
 
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