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Darf der Pflegedienst die Einstufung in die Pflegestufen vornehmen?

Oktopuss

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#1
Hallo,
darf die Mitarbeiterin jetzt seit Mitte letzten Jahres ihre Pflegesachkräfte (wie auch immer) nun bei mir vorbeischicken um die PS 0 einschätzen zu lassen. Mit dem Punkt das sie nicht nachzahlen muss habe ich mich ja schon irgendwie abgefunden. :)
Nur wenn jetzt auch noch ihre Mitarbeiter kommen kann es noch mal ne Ewigkeit dauern und ich fühle mich langsam ...... Hat sie etwa wieder vor das Pflegegeld dann zu kürzen?

Gruß
Oktopuss
 

Anna B.

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#2
AW: Pflegesachgebietsmitarbeiterin

mhmh...

es kommt doch jemand vom MDK um die Pflegestufe einzuschätzen...und niemand von der Pflegekasse selber...

was haben die denn mitgeteilt?
 

Oktopuss

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#3
AW: Pflegesachgebietsmitarbeiterin

Ich war heute morgen da und dann hat sie mir gesagt, da sie ja nicht mehr im Aussendienst tätig sei haben sie nun zwei Mitarbeiter für die Begutachtung eingestellt. Diese tun es seit mitte letzten Jahres. Es gibt ca 400 - 500 Pflegebedürftige bei Ihnen und ich könne noch mit Wartezeit rechnen. Was bitte läuft da. Ich habe ja beim letzten Mal auch nur 85,- € bekommen. Will sie wieder kürzen? Da scheinen ein paar Löcher zu viel im Sieb zu sein. :icon_hihi:
Müsste Sie denn wenn zuwenig gezahltes (von den 85 € nachzahlen, sie hat ja nur bis Dez. 2012 gezahlt) nachzahlen?

Gruß
Oktopuss
 

Anna B.

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#4
AW: Pflegesachgebietsmitarbeiterin

Hallo,

irgendwie versteh ich nur die Hälfte...

wieso warst du heute morgen beim MDK?...

das vereinbart doch die Pflegekasse...und der MDK teilt dir dann mit, wann der oder die Mitarbeiterin des MDK_Pflege bei dir die Begutachtung durchführt.

hast du einen schriftlichen Antrag gestellt?..wenn ja, wann und wie war die Reaktion der Pflegekasse darauf?

hier ist mal erläutert, was sich hinten den einzelnen Pflegestufen verbirgt:

Pflege ABC - Pflegestufe 0

wieso sind das bei dir 85 Euro?

es sind doch m.E. 120 Euro..

und schau hier:

Pflegegeld für Personen mit erheblich eingeschränkter Alltagskompetenz
Personen mit erheblich eingeschränkter Alltagskompetenz – das sind vor allem an Demenz erkrankte Menschen – erhalten in der sogenannten Pflegestufe 0 seit dem 1. Januar 2013 erstmals Pflegegeld oder Pflegesachleistungen. Das Pflegegeld beträgt hierbei 120 Euro im Monat.

nachzulesen hier:

Pflegegeld - Bundesgesundheitsministerium
 

Oktopuss

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#5
AW: Pflegesachgebietsmitarbeiterin

Ich war nicht beim MDK sondern bei der Grundsicherung

Gruß
Oktopuss
 

Anna B.

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#6
AW: Pflegesachgebietsmitarbeiterin

..und was hat die mit der Pflegestufe 0 zu tun?

die Grundsicherung zahlt doch die Pflegestufe nicht, dass macht doch die Pflegekasse bei der Krankenversicherung..

irgendwie versteh ich da was nicht..

schreib mal ein wenig mehr...
 

Curt The Cat

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#7
AW: Pflegesachgebietsmitarbeiterin

Moinsen Oktopuss,

auch Dir möchte ich die Forenregel #11 ...
11. Themen/Threads erstellen
Beim Erstellen neuer Themen/Threads ist darauf zu achten, eine aussagekräftige Überschrift zu wählen. Themen mit Überschriften wie z.B. Alle Reinschauen!!! oder Hilfeee!!! oder Pflegesachgebietsmitarbeiterin, sowie Topics mit irreführenden Angaben werden von den Moderatoren i.d.R ohne Ankündigung entfernt!
... in Erinnerung bringen!

Unser TechAdmin hat sich die Mühe gemacht und den Editor für die Überschrift auf 85 Zeichen erweitert. Da passt deutlich mehr als ein bis drei Worte rein ...

Ich wünsche Dir weiterhin einen angenehmen Aufenthalt hier im Forum.


:icon_wink:
 
E

ExitUser

Gast
#8
Bei PS 0 läuft das in der Regel so:

Wird die Betreuung über einen Pflegedienst wahrgenommen gibt es den Satz von 120€, in einigen Härtefällen bis zu 200€ bei gesondertem Bedarf. Das gilt jedoch nur wenn ein Pflegedienst mit qualifiziertem Betreuungsangebot eingeschaltet ist.

Wenn die Betreuungsleistung privat von jemand aus dem Umfeld des Pflegebedürftigen (Familie, Nachbar) wahrnimmt, gibt es lediglich die 85€.

Weiterhin kann der Pflegedienst eine Neueinstufung in eine höhere Pflegestufe anregen, in der Regel geht das alle 6 Monate, bei besonderem (anerkannten) Bedarf auch alle 3 Monate. Erst ab Beantragung zur Neubegutachtung der Pflegestufe wird der MDK tätig. Die Begutachtung hat also nichts mit dem Pflegedienst zu tun, ausser das der Pflegedienst eine Neubegutachtung vorschlägt.

Was das Ganze nun mit der SB des GruSi Amtes zu tun hat erschließt sich mir nicht ganz, ausser das einige Betreuungsleistungen wohl vom GruSi Amt selbst in Auftrag gegeben wurden und entsprechend mit der Pflegekasse abgerechnet werden.
 
E

ExitUser

Gast
#10
Mir selbst sind solche Konstellationen von GruSi und Pflege bisher nicht untergekommen, ausser wenn das Grusi Amt bei Heimbewohnern bzw. betreutem Wohnformen mit Pflegebedarf einspringt. Das funktioniert in der Regel über die Heimleitung/Trägerschaft. Ich nehme an Du lebst nicht in einer solchen Einrichtung?
 

Oktopuss

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#12
Hallo
Nein ich leb bei meinen Eltern im Haus deshalb auch die Nummer mit der Miete etc von letztens da sollte mein RA ja alles regeln nur hatte er es vergessen.
Die Stadt hat aber ihren Sitz direkt neben einer alteneinrichtung.
Vielleicht ist das der Grund?
Gruß Oktopuss
 

Oktopuss

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#13
Hallo
Nein ich leb bei meinen Eltern im Haus deshalb auch die Nummer mit der Miete etc von letztens da sollte mein RA ja alles regeln nur hatte er es vergessen.
Die Stadt hat aber ihren Sitz direkt neben einer alteneinrichtung.
Vielleicht ist das der Grund? Aber muss ich mir die Überprüfung durch die eigenen Pflegekräfte gefallen lassen?
Gruß Oktopuss
 
E

ExitUser

Gast
#14
Hallo Oktopuss,

ich denke Nein. Das müssen die Pflegekräfte mit Dir zuerst besprechen, ob ein Höherstufung angebracht wäre, oder ein gesonderter Bedarf.
 

Oktopuss

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#15
Aber ich habe doch auf den Wunsch der SB hin die Pflegebedürftigkeit vom MDK überprüfen lassen.
Das ist auch so ein Punkt wo ich mich ein bisschen....fühle.

Und ich habe die Befürchtung das die Prüfer von ihr parteiisch sind.
Gruß
Oktopuss
 
E

ExitUser

Gast
#16
Inzwischen ist es so, das sich der MDK "nur" 4 Wochen Zeit lassen darf für eine Begutachtung.

Du kannst auch gegen die neue Begutachtung Widerspruch einlegen, da gilt auch die Frist von 4 Wochen. Dann erfolgt meist eine Neubegutachtung durch den MDK.

Weiter würde ich Dir raten, das jemand vertrautes bei der Begutachtung dabei ist, der sich auch ein wenig mit der Pflege auskennt.

Ja in dem Punkt gebe ich Dir recht. Die meisten Prüfer sind parteiisch, es wird nach "Kassenlage" entschieden, bzw. Pflegedienste haben auch ihre "Prioritäten", wenn es um höhere Pflegestufen geht. In Deinem Falle scheint das Sozialamt auch gewisse Sparinteressen zu hegen, wenn da eine Zusammenarbeit erfolgt.

Was Du nun ganz konkret tun kannst, wäre einen Überprüfungsantrag für die betreffende Zeit stellen, wie von Seepferdchen beschrieben. gegen einen neuen Bescheid der Begutachtung Widerspruch einlegen, dazu lasse Dir bitte das Gutachten zusenden, das steht Dir zu.

Was Du auch machen kannst; hole Dir einen unabhängigen Pflegedienst zur Beratung in Deinem Falle dazu, bzw. den unabhängigen Pflegestützpunkt in Deiner Stadt. Bist Du im VDK oder beim SovD? Wenn ja gehe auch dorthin. Die sind im Falle von Pflegeleistungen besser als die meisten Sozial RA und aktueller was die Rechtslage angeht.

Mir selbst kommt diese merkwürdige Konstellation von Sozialamt und Pflegedienst suspekt vor, grad innerhalb der häuslichen Pflege.
 

Oktopuss

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#17
Ich habe das Gutachten ja schon länger zu hause. Wenn du einverstanden bist scanne ich es ein und schick es dir als pdf.
Ich bin Mitglied bei dem vdk und werde morgen einen Termin machen.
Die können mir dann hoffentlich helfen.
Gruß
Oktopuss
 
E

ExitUser

Gast
#18
Du kannst es gerne hier im Thread einscannen. Bitte anonymisiere es entsprechend. Alle Namen, Nummern etc.

Ja das mit dem VDK ist eine sehr gute Idee!
 

Oktopuss

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#19
Hallo
Ich schau mal ob ich es hinbekomme mit den Namen etc. Wenn ja dann pack ich es rein.
Danke schon mal.
Gruß
Oktopuss
 

saurbier

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#20
Hallöchen,

ich möchte hierzu mal folgendes äussern.

Der MDK übernimmt im Auftrag der Pflegekasse bisher immer noch die medizinische Begutachtung der Pflegestufe.

Da hat weder das Sozialamt noch ein Pflegeunternehmen bzw. Pfleger etwas zu entscheiden. Bestenfalls wird das Pflegepersonal bezgl. dem aktuellen Aufwand befragt, sofern dies nicht bereits in der Klade vermerkt ist.

Meine Mama liegt inzwischen mit Pflegestufe III-Demenz im Heim. Zuhause wurde sie ein halbes Jahr zuvor vom MDK (medizinischer Dienst der Krankenkassen) begutachtet und bekam sofort die Pflegestufe I, kennt man ja weil die alten ja alles so gut wie möglich vertuschen.

Als sie ein halbes Jahr später dann ins Heim (neuerlicher Schlaganfall) kam und dort einen wegen einem Schwächeanfall 10 Tage ins KH musste, erfolgte im Anschluss kurzfristig nochmals eine Begutachtung durch den MDK auf Veranlassung des Heimes, plötzlich war sie schwerst Pflegebedürftig (Stufe III) und bekam sogar den Zuschuss für Demenzkranke (200,-€).

Also lass dir nicht irgendwas erzählen, sondern geh zur zuständigen Pflegekasse. Wenn du meinst, dass hier mehr erforderlich ist, dann stell einen Antrag auf Begutachtung durch die Pflegekasse, die dann den MDK damit beauftragen wird.


Gruss saurbier
 

Oktopuss

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#21
Hallo
Der MDK hat ja schon ein Gutachten erstellt nur wird mir laut des Gutachtens keine PS zuerkannt (1,2,3) sondern nur PS 0.
und nun will die Sb der Grundsicherung mir Ihre Prüfer schicken. Ich habe mich beim VDK informiert und nachgefragt. Die sagten mir das sie das darf. Verstehen muss ich das auch nicht.
Gruß
Oktopuss
 
E

ExitUser

Gast
#22
Hallo
Der MDK hat ja schon ein Gutachten erstellt nur wird mir laut des Gutachtens keine PS zuerkannt (1,2,3) sondern nur PS 0.
und nun will die Sb der Grundsicherung mir Ihre Prüfer schicken. Ich habe mich beim VDK informiert und nachgefragt. Die sagten mir das sie das darf. Verstehen muss ich das auch nicht.
Gruß
Oktopuss

du kannst gegen das Gutachten des MDKs Widerspruch einlegen, wenn du der Meinung bist, du bist in der falschen Pflegestufe.
aber ob diese merkwürdige SB von der Grusi wem schicken kann um das zu prüfen, glaube ich eher nicht. und dann wärs immer noch deine Entscheidung, ob du gegen das Gutachten des MDKs Widerspruch einlegst.

in einen deiner Beiträge hast du geschrieben, dass du bei deinen Eltern wohnst, können sie dich nicht bei der Sache unterstützen? mein Sohn hat selbst eine Pflegestufe, da mach ich auch neben der Pflege den ganzen Schriftverkehr, Widersprüche etc mit der Pflegekasse und sonstigen Behörden.

vom VDK halte ich aus eigener Erfahrung nichts.
 
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