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darf der Fallmanager so etwas sagen?

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Maldoror

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#1
Stellt euch mal vor, ihr sprecht euren Fallmanager auf den verhungerten ALG2-Bezieher aus Speyer an, der Mitte April dieses Jahres wegen Kürzung seiner Bezüge verhungert ist.
Stellt euch vor, der FM ist schon etwas gereizt, und sagt unmittelbar darauf, der Betroffene, also Verhungerte sei ja selbst daran Schuld, dass ihm die Bezüge gekürzt wurden, er hätte ja einfach zu den Einladungen gehen können.

Der FM wollte euch nämlich in eine Vollzeitmaßnahme stecken, um euch aus dem Leistungsbezug zu drängen, wo noch nicht mal eine Stelle vorhanden ist, ihr bringt oder brachtet mehrere schlüssige Argumente dagegen.

Aus meiner Sicht ist das zumindest inhuman, doch ließe sich, etwa durch Hinzuziehen von dessen Vorgesetzem, etwas gegen einen solchen Büttel unternehmen?

Bestimmt erinnert sich hier noch jemand an den Vater von 5 Kindern aus Berlin, dessen Abschiedsbrief hier? abgedruckt war?

Ich finde, jemand, der extra besondere Fälle zugeteilt bekommt, sollte sowas nicht sagen, denn das deckt sich nicht mit der hier angesagten, besonderen Sensibilität.

Was also tun?

Maldoror
 

Arania

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#2
Hast Du Zeugen dafür das er das gesagt hat? Falls nein wirst Du wohl kaum etwas machen können, und falls ja, sicher ist diese Aussage nicht besonders schön, aber leider hat er damit noch nicht gegen ein Gesetz verstossen
 
E

ExitUser

Gast
#3
Stellt euch mal vor, ihr sprecht euren Fallmanager auf den verhungerten ALG2-Bezieher aus Speyer an, der Mitte April dieses Jahres wegen Kürzung seiner Bezüge verhungert ist.
Stellt euch vor, der FM ist schon etwas gereizt, und sagt unmittelbar darauf, der Betroffene, also Verhungerte sei ja selbst daran Schuld, dass ihm die Bezüge gekürzt wurden, er hätte ja einfach zu den Einladungen gehen können.

Der FM wollte euch nämlich in eine Vollzeitmaßnahme stecken, um euch aus dem Leistungsbezug zu drängen, wo noch nicht mal eine Stelle vorhanden ist, ihr bringt oder brachtet mehrere schlüssige Argumente dagegen.

Aus meiner Sicht ist das zumindest inhuman, doch ließe sich, etwa durch Hinzuziehen von dessen Vorgesetzem, etwas gegen einen solchen Büttel unternehmen?

Bestimmt erinnert sich hier noch jemand an den Vater von 5 Kindern aus Berlin, dessen Abschiedsbrief hier? abgedruckt war?

Ich finde, jemand, der extra besondere Fälle zugeteilt bekommt, sollte sowas nicht sagen, denn das deckt sich nicht mit der hier angesagten, besonderen Sensibilität.

Was also tun?

Maldoror
Also ich muss sagen, ich finde es ungeschickt einen FM wegen dem Fall in Speyer anzusprechen. Als FM würde ich es sogar als eine Provokation empfinden und ebenfalls etwas schlecht reagieren, denn in dem erwähnten Fall war ich ja nicht persönlich als FM betroffen.

Auch wenn an einem Konflikt immer mindestens 2 Leute beteiligt sind, gibt es immer einen Verursacher, auch wenn der nur etwas Harmloses gesagt hat. In diesem Fall würde ich mal darauf tippen, dass du sogar bewusst provoziert hast.

Ohne Zeugen wird der FM behaupten, dass das so nicht war. Das ist Aussage gegen Aussage. Und dann kommt noch die quasi Tatsache, dass er provoziert wurde. Das ist eher schlecht für dich.
 

Robinson

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#4
Es heißt "wegen des Falles" (Genitiv).

Warum muss man mit dem FM einen völlig anderen Fall diskutieren, mit dem der ALG-Empfänger und auch der FM nichts zu tun hat?
 

Syndrom

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#5
Vergleiche

Versuche doch mal Folgendes:

Du erklärst einem Händler, dass Du einen Fall kennst, bei dem ein Kunde von einem anderen Händler übers Ohr gehauen wurde.

Oder du fragst den Metzger an der Ecke, ob er auch Gammelfleisch verkauft, wie woanders geschehen.

Ich denke, die Reaktionen werden Dir klar machen, was Du eventuell falsch gemacht haben könntest...
 
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