Darf das joibcenter wirklich alle rechnungen von einer Ortsabwesenheit verlangen?

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Nofi

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Hallo. Darf das Jobcenter wirklich solche nachweiße verlangen? Ich bekomme von denen doch weder geld dafür, noch will ich das die irgendetwas bezahlen.
Ich fahre zu einen bekannten und wohin geht die doch garnichts an.. und selbst wenn.. das ist doch irrelevant.
 

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Das habe ich ja noch nie gesehen!!! Ich habe schon mehrfach OA beantragt und sowas wurde ich nie gefragt. Das geht das JC auch einen feuchten an, wie du wohin fährst. Das ist einfach nur Neugierde gepaart mit dem feuchten Traum, dass man dir irgendwelche Zuwendungen durch Dritte oder sonstiges Unterstellen kann. Der § 60 SGB I wird dazu gerne als Universalwaffe missbraucht. Dabei sind diese Angaben garnicht relevant für deine OA. Ich würde mich mal schleunigst mit dem KRM in Nürnberg kurzschließen und die mal fragen, ob so eine Forderung zulässig ist.

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Couchhartzer

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Der § 60 SGB I wird dazu gerne als Universalwaffe missbraucht. Dabei sind diese Angaben gar nicht relevant für deine OA.
Wenn die OA über das gesetzlich zulässige Maß hinausgehen sollte, dann schon.

Darüber kann ich aber aktuell vom TE noch keine Angabe finden, von welcher Dauer einer OA hier überhaupt die Rede ist.
 

Nofi

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vom 25.2 bis 08.03 wäre die ortsabwesenheit. (12 Tage)

Noch dazu muss ich sagen das ich ein 450€ job habe wo ich den urlaub genehmigt bekommen habe.
 

Couchhartzer

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vom 25.2 bis 08.03 wäre die ortsabwesenheit.
Dann stimme ich der Aussage
Dabei sind diese Angaben gar nicht relevant für deine OA.
zu und auch dem Rat eine Beschwerde (beim KRM in Nürnberg und auch beim Geschäftsführer des JC) deswegen einzureichen.

Stichworte für die Beschwerde wären:
1.) unzulässige Datenerhebung und:
2.) Verstoß gegen das Übermaßverbot bei mißbräuchlicher Anwendung der Amtsmacht
 

Nofi

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Hmm.. Da steht ich muss das bis 15.03.2019 einreichen. Das wäre ja schon nach meiner Ortsabwesenheit. Wäre dies also dan die erlaubnis dafür? :D
 

bLum

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...ich würde noch um ausführliche Stellungnahme bitten, warum das für deinen Leistungsbezug relevant sein soll.
...ob du da wohl Urlaubsgeld beantragen kannst? (Scherz!) :p
 

Badener

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Hallo,
hm ... ich kann mir nicht vorstellen das solche Fragen rechtens sind ....
Aber ... ich mache immer Urlaub ins Blaue (ohne Ziel), gehe mit dem Rucksack los und wandere durch die Gegend ;-) Essen habe ich im Rucksack ... ebenso wie meinen Schlafsack in dem ich schlafe :devilish:
LG
 

Couchhartzer

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Was könnte denn das JC damit bestenfalls anrichten?
  1. Zulassen dass deren Bedienstete ihr Verhaltensstörung eines ausgelebten und rechtswidrigen Kontrollzwang an Bürgern ausleben.
  2. Förderung von unerlaubter Willkür.
  3. Förderung von fehlendem Unrechtbewußtsein.
 

Regensburg

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vidar

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Ich nehme an, dass diese Aufforderung einem Verwaltungsakt gleichzusetzen ist? Wäre es dann nicht sinnvoll, zu den genannte schriftlichen Beschwerden zusätzlich innerhalb der Frist, auch noch einen Widerspruch bzgl. der nicht relevanten Nachweisforderung einzureichen?
 

Regensburg

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Ich denke nicht das dieses Schwachsinn eine RfB / RBB trägt und in LE Rechte eingegriffen wurde.
Ein SB hat halt ne Langweile gehabt und wollte sich austoben.

Eine DAB/FAB wäre aber angebracht und Datenschutz würde ich auch einschalten.
 

Regensburg

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Ich habe jetzt nicht nachgeforscht, aber ich finde Deine aussage Falsch.
Warum? Weil der TE vom JC abhängig ist und muss deshalb dem JC zu Verfügung stehen.
 

Mona Lisa

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Ich habe jetzt nicht nachgeforscht, aber ich finde Deine aussage Falsch.
Warum? Weil der TE vom JC abhängig ist und muss deshalb dem JC zu Verfügung stehen.

Als ich noch eine sozialversicherungspflichtige Tätigkeit hatte reichte die Information darüber, beim Mini-Job muss ich OAW beantragen.

Es hängt vielleicht vom jeweiligen JC ab.

LG

Mona Lisa
 

Schmerzgrenze

Super-Moderation
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Aber ... ich mache immer Urlaub ins Blaue (ohne Ziel), gehe mit dem Rucksack los und wandere durch die Gegend ;-)
Essen habe ich im Rucksack ... ebenso wie meinen Schlafsack in dem ich schlafe
je nachdem .. wenn man für viel Geld in Urlaub fliegt oder in teuren Hotels absteigt ...
usw. könnte unterstellt werden das man nicht Hilfebedürftig ist.
Was bezweckst Du mit diesen Beiträgen, welche für den TE gewiß keine Hilfestellung bieten?
Ich kann mich erinnern, daß Du mit ähnlichen Fragen zum Thema OAW in unserem Hilfeforum aufgeschlagen bist.
Seinerzeit » wurde Dir wirksam geholfen. Es wäre also nur fair, dieses Thema hier nicht mit ziellosen Anmerkungen zu schreddern. :icon_cool:
 

Pixelschieberin

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Was bezweckst Du mit diesen Beiträgen,
Ich lese sie dergestalt, daß wer viel fragt, viele Antworten bekommen kann.
Ich mache auch stets bereitwillig und überaus gerne was mir fremdbestimmt befohlen wird.
Genau so gerne komme ich vermeintlichen Verpflichtungen wortgetreu und auf derart dumme Art und Weise nach, mit der eine Gouvernante nichts anfangen kann.
Badeners Antworten zielen in die selbe Richtung.
Seine Beispiele bedienen die Neugier des Fragenden nur vordergründig, lassen sie im Kern jedoch voll ins Leere laufen.
Was aus diesen artigen Erwiderungen von neugierigen SBs herauszulesen wäre.

Wie in der Kaffee-Werbung:
Erst den Antagonisten kommen lassen, dann auflaufen lassen indem vermeldet wird
Isch 'abe gar gein Autooooo.

Vielmehr - bei Badeners Reiseplänen gäbe es gar keine Belege.
Feddisch.
Rapportanfrage nachgekommen.
Kein Beteiligter könnte sich des Eindrucks erwehren, daß die Story voll erlogen ist. :biggrin:
Nur - fehlte dem SB jedweder Beleg, um Rechtsfolgen ableiten zu können.

Btw, ich würde den Deibel tun, meine tatsächlichen Reisepläne zu offenbaren.
Stichwort: Privatsphäre.

Badeners Vorschlag wäre eine Variante für den eher konfliktscheuen "Kunden", der nicht das Herz hat, nach Rechtsgrundlagen zu fragen und seinen SB gehörig auf den Pott zu setzen.
Die Absurdität der SB-Anfrage käme mit der dummen Antwort auch ziemlich gut rüber.
Finde ich.

Der "Kunde" kann genauso gut Picknick auf dem Eis machen und von dort aus Löcher in die Luft starren .
Es zählt einzig, daß er sich zu weit vom Briefkasten entfernt aufhält, um zeitnah auf das super-douper Jobangebot reagieren zu können.
Wie ich es verstanden habe, ist doch genau DAS der springende Punkt der OA und muß deshalb genehmigungspflichtig angesagt werden.
 

Badener

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Was bezweckst Du mit diesen Beiträgen, welche für den TE gewiß keine Hilfestellung bieten?
Ich kann mich erinnern, daß Du mit ähnlichen Fragen zum Thema OAW in unserem Hilfeforum aufgeschlagen bist.
Seinerzeit » wurde Dir wirksam geholfen. Es wäre also nur fair, dieses Thema hier nicht mit ziellosen Anmerkungen zu schreddern. :icon_cool:

Hallo,
nun ... heute mit ein bisschen mehr "Erlebten" würde ich es ... siehe meinem Beitrag machen . bzw. ich frage erst gar keine OAW an ... habe jemand der den Briefkasten leert und mich gegebenfalls informiert. Ich wollte dem Fragesteller durchaus Ideen an die Hand geben, womit er (sofern er möchte) auch weiterarbeiten kann!

Danke Pixelschreiberin ...

LG
 

Schmerzgrenze

Super-Moderation
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nun ... heute mit ein bisschen mehr "Erlebten" würde ich es ... siehe meinem Beitrag machen . bzw.
ich frage erst gar keine OAW an ... habe jemand der den Briefkasten leert und mich gegebenfalls informiert.
:sorry: Dann habe ich Dich völlig mißverstanden :icon_redface: und entschuldige mich für den unbegründeten Vorwurf.
 

verona

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Du arbeitest? Du hast Urlaub? Dann musst Du überhaupt keine OAW beantragen, sondern das JC nur darüber informieren, dass Du während Deines Erholungsurlaubs OAW sein wirst. Punkt.

Bei einem Minijob ist die Genehmigung zur OAW notwendig. Bei sozialversicherungspflichen Tätigkeiten schaut das anders. Da man seinen Lebensunterhalt letztendlich selber bestreiten kann.
Wohin man fährt, welches Verkehrsmittel genommen wird, geht die vom JC einen Feuchten an.
Der KRM in Nürnberg ist m.W. nicht mehr für das JC zuständig. Auf jeden Fall meine Erfahrung.
 
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