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Darf das Jobcenter mich zwingen in einer Behindertenwerkstatt zu Arbeiten?

Wiltshireboy68

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#1
das Jobcenter hat mich zum BPS geschickt um Feststelen zu lassen für welchen Job ich geeignet bin und für welchen Nicht? Nun ist das Gutachten da, und es besagt das ich für den Ersten Arbeitsmarkt nicht geeignet bin aus psychisch gründen auf den Zweiten Arbeitsmarkt unter zu bringen sei. Nun versucht das Jobcenter Massiv mich in einer Behindertenwerkstatt unter zu Bringen! ich möchte das aber nicht und nun versuchen sie mich unter druck zu setzen. ich weiß nicht mehr weiter.
 

Porks

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#2
hi
da kann man nur sagen du musst alles machen um deine Bedürftigkeit zu verringern. Ausnahmen sind nur Gesundheitlich oder halt Moralische/Relig usw.
Aber eine Behindertenwerkstatt bestimmt nicht .
Viele wären Froh zu arbeiten die nicht ganz fit egal warum sind .

Und wenn du darauf keine Lust hast und es kein Attest gibt oder so die diese Arbeit ausschließt dann Suche dir selbst eine Arbeit oder lebe mit den Konsequenzen und sage das mache ich nicht .
 
G

Gast1

Gast
#3
Wiltshireboy68, steht in dem Gutachten drin, dass Du wahrscheinlich länger als 6 Monate oder auf Dauer für unter 3 h täglich auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt erwerbsfähig bist?

Falls ja, solltest Du umgehend einen Antrag auf Erwerbsminderungsrente bei der Rente stellen (falls Du darauf rentenzeitentechnisch Anspruch hättest, hier gilt die Regel: Vor Eintritt in den Bezug von ALG II müssen in den davor letzten 5 Jahren mindestens 3 Jahre lang Rentenbeiträge gezahlt worden sein).

Falls Du diese Rentenzeitenanforderung nicht erfüllst, solltest Du einen Antrag auf Grundsicherung nach dem SGB XII ("Sozialhilfe") bei Deinem zuständigen Sozialamt stellen. Das Sozialamt prüft dann, ob Du tatsächlich unter 3 h täglich erwerbsfähig bist und involviert dann ggf. die Rentenversicherung, die Dich dann begutachtet.

Das Urteil der Rentenversicherung über den Umfang Deiner Erwerbsfähigkeit ist bindend für alle anderen Sozialbehörden.

Und nein, wenn man länger als ein halbes Jahr für unter 3 h erwerbsfähig eingestuft worden ist, ist das noch lange kein Grund, den Betroffenen in eine Behindertenwerkstatt zu stecken.
 

Wiltshireboy68

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#4
In dem Gutachten seht nichts davon das ich weniger als 8 Stunden arbeiten darf. Es ist nur die Rede von einer leichten Angststörung die mich vom ersten Arbeitsmarkt fern halten würde. Auch habe ich die letzten 2 Jahre bei KreaStart mindestens 6 Stunden pro Tag als Modelbauer Gearbeitet.

Also das klingt so als ob ich keine Lust auf Arbeit hätte aber das ist nicht der Fall. Die Letzten 2 Jahre habe ich als Modelbauer bei KreaStart gearbeitet, davor war ich als 1Euro 4 Jahre als Busbegleiter Tätig, davor habe ca8. Jahre bei Paulo Miniaturen als 1 Euro jober ca. 8 Stunden am Tag gearbeitet davor habe ich 6 Jahre meine Schwerkranke Mutter gepflegt.
 
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Snucke

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#5
hallo, ich kann mir gut vorstellen, wie dir zumute ist. Ich muss auch in einer Werkstatt arbeiten und bin nächstes jahr 12 Jahre dort. Am anfang hat es mir ja auch gefallen, aber seit 1 - 2 jahren macht es gar kein spaß mehr. Ich würde mir das an deiner Stelle gut überlegen, ob du da arbeiten willst.

LG
 

Snucke

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#6
Manche sagen zwar, man soll froh sein, dass man überhaupt eine Einrichtung hat, wo man arbeiten kann. Und ich will auch nicht alles schlecht reden. Für Menschen, die zu stark beeinträchtigt sind, um auf dem 1. Arbeitsmarkt zu arbeiten, ist es natürlich gut. Aber andere, die z. B. geistig gut drauf sind und wegen kleiner Schwächen schon in den Behinderten-Werkstätten arbeiten sollen, für die ist es anstrengend. Weil geistig beeinträchtigte sich nicht anders ausdrücken können - mal abgesehen von der Bezahlung
 
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