Darf das Jobcenter meine Daten an einen Arbeitgeber schicken?

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HartaberFair

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Hallo,
genauer gefragt, ich bekomme ein Vermittlungsvorschlag mich bei einer Firma zu bewerben, gleichzeitig schickt das Jobcenter der Firma ein Vordruck mit meinen Daten was ausgefüllt werden muss, ob und wie ich mich beworben habe, darf sie das?
Man gibt also persönliche Daten dem AG und der wiederum gibt meine Daten den Jobcenter schickt.
Wie ist das Rechtlich geregelt was der Datenschutz betrifft?
 

OldieButGoldie

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Ja, wenn es einen VV betrifft.

EDIT: Was AG dürfen und was nicht
 

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HartaberFair

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Nun sitzen wir zu dritt vor dieser Information und Rätzeln ob es nun erlaubt ist oder nicht und jeder ist anderer Meinung. Deswegen die Frage noch einmal,
ist es erlaubt, dass der Arbeitgeber Daten von mir weiter geben darf ob ich mich bei ihm beworben habe oder darf er das nicht? Ein Vermittlungsvorschlag ging vorher an mich und an den Arbeitgeber ein Vordruck, mit dem Hinweis es an das Jobcenter zurück zu senden.
 

Texter50

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Es gibt da ein besonderes Formular, dass der AG bekommt - wenn ich mich nicht irre.
Da steht - so hab ich das in Erinnerung - die Anschrift des ELOs drauf und worauf er sich beworben hat - klar, sonst wüßte der AG ja nicht, was er mittem Zettel soll.
Weiter kann der AG seinen Sums drauf schreiben - auch nicht, das bleibt ihm überlassen.
Viele AGs - so hörte ich - schicken diese Zettel gar nicht erst zurück, weil se halt keenen Bock drauf haben.
Is auch klar, weil die Superjobs 10 und mehr Kandidaten aufs Auge gerdückt werden sollen.
Will Dich wer inne Pfanne hauen, tippt er da nen blöden Kommentar drauf. :)

Nachtrag: Hab noch ein altes Formular gefunden...
 

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HartaberFair

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Es gibt da ein besonderes Formular, dass der AG bekommt - wenn ich mich nicht irre.
Da steht - so hab ich das in Erinnerung - die Anschrift des ELOs drauf und worauf er sich beworben hat - klar, sonst wüßte der AG ja nicht, was er mittem Zettel soll.
Weiter kann der AG seinen Sums drauf schreiben - auch nicht, das bleibt ihm überlassen.
Viele AGs - so hörte ich - schicken diese Zettel gar nicht erst zurück, weil se halt keenen Bock drauf haben.
Is auch klar, weil die Superjobs 10 und mehr Kandidaten aufs Auge gerdückt werden sollen.
Will Dich wer inne Pfanne hauen, tippt er da nen blöden Kommentar drauf. :)

Nachtrag: Hab noch ein altes Formular gefunden...
Dürfen Sie diesen Vordruck rechtlich gesehen zurückschicken? Hier geht es um Datenschutz.
 

Katzenstube

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Wenn bei uns eine Stellenausschreibung bei der Afa gemeldet worden war wurden wir informiert wer unter welcher Adresse für welche Tätigkeit denkbar wäre.

Die AfA teilte entsprechend mit dass Sie die entsprechende Person ebenfalls informiert habe sich bei unserem Unternehmen zu melden. Angehängt war ein weiteres Blatt welches wir nach Vorstellung oder eben nicht an die Afa verschicken sollten.

Selbstverständlich hatte so das Unternehmen die Personendaten und konnte Kontakt mit der Person aufnehmen selbst wenn diese kein Interesse an einer Tätigkeit in unserem Unternehmen hatte.
Ein leichtes wäre es gewesen bei jenen die sich nicht gemeldet haben beispielsweise nach einem Anschreiben von uns, diese bei der AFA auflaufen lassen.

Die schreiben der AFA landeten immer schön bei mir. Aufgrund der Mitwirkungspflicht des ELO bin ich mir sicher dass ein solcher Datenaustausch legitim ist, speziell bei "verordneten" mit Rechtsfolgebelehrung.

Gruss von Katzenstube
 

VomAmt

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Steht doch auf jedem VV drauf, dass die Arbeitgeber dem Amt ein Feedback geben dürfen :)

Die Antwort der Datenschutzbeauftragten aus dem zweiten Posting kling zum Teil eher nach einer Antwort der AfA
 

Onkel Tom

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Nun sitzen wir zu dritt vor dieser Information und Rätzeln ob es nun erlaubt ist oder nicht..

Nicht nur zu dritt.. Diese "Giftblätter" gab es auch schon vor H4 und steht dem heute noch
fast hilflos gegenüber.. Die Ansichten von datenschutz-info und dem Antwortbrief geht weit
auseinander. Das JC bezieht sich auf ihre "Dienstleistungen" wie z.B. der Arbeitgeberservice
mit ihrer Vermittlung an Arbeitgeber und verlangen als "Gegenleistung" Infos zum Bewerbungs
ergebnis.

Kurz und knackig.. Gegen diesen Infoaustausch hat man von vornherein schlechte Karten, weil
es meiner Vermutung nach vom JC als "aktive Leistung" betrachtet würde. Der 39ner macht
es möglich, den AG als Empfäger "aktiver Leistungen" hin zu stellen, da er sich ja VVs zukommen
lässt.. Ein Faß an juristerei, was wohl erst vor dem EGH landen muss, bevor sich was ändern
würde..

Betroffener kann sich jedoch gegen Falschangaben des AGs wehren, sobald sie dem Elo Schaden
zufügen.. Das kann in einen K(r)ampf ausarten, den man noch mal lieber nie wieder erleben
möchte. Das JC reagiert "prompt" und Du als ange:poop:ner Elo sollst das Gegenteil beweisen,
von dem was AG so angekreuzt hat.. Anhand der Aufmachung des Antwortformular wird es
auch leicht gemacht, dem Bewerber zu schaden ( Denke da gerade an § 10 SGB II )..

Dat hat schon seine Gründe, das es hier viel Thema gibt, wie man sich "richtig" bewerben sollte.
Gerade bei Zafs und Co. immer wieder gefragt.. :icon_twisted:
 

OldieButGoldie

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Achtung Verschwörungstheorieverdächtig!! (oder auch nicht?)
Tja, das blöde ist, dass es richtig deppert aussieht, wenn man mit einem Beistand zu einem Bewerbungsgespräch geht.
Notwendig ist es bei einigen Hartz-4-Hasser-Arbeitgebern Ausbeutern allemal.
Bei den ZAFn schon 10 Mal, denn die lieben es anscheinend ganz besonders, den Elos einen rein zu würgen. Manch einer (der ja oft noch buddy zum Arbeitsvermittler ist) schreckt nicht einmal vor Lügen zurück. Aussage gegen Aussage und dem pAp bringt es Pluspunkte, wenn er sanktionieren kann.
Ich weiß, ich bin böse :whistle:
 

Onkel Tom

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Hat doch nichts mit Verschwörungstheorie zu tun..
Im Vorstellungsgespräch bekommt man ja mit, mit wem man es zu tun hat und wenn
anbei es zur Erkenntnis kommt "blos nicht" hilft nur noch Kreativität, sich uninteresannt
zu machen..
 

ZynHH

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Tja, das blöde ist, dass es richtig deppert aussieht, wenn man mit einem Beistand zu einem Bewerbungsgespräch geht.
Für mich wäre das eine Negativbewerbung.
Man stellt sich selbst als völlig unselbständig dar und unterstellt dem Arbeitgeber totale Vertrauensunwürdigkeit.

Auf meinem Antwortzettel an das JC als Arbeitgeber würde stehen: War mit Mutti da....
 
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