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Darf das Jobcenter Bewerbungen kontrollieren ?

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redfly

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#1
Darf das Jobcenter eigentlich meine Bewerbungsaktivitäten, bei den Firmen wo ich mich beworben habe, kontrollieren ? Also dürfen die z.b. dort anrufen. Es könnte ja vorkommen, dass evtl. ein Jobangebot plazt.

mfg ft60user
 

ofra

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#2
schriftliche bewerbungen immer aufbewahren, auch wenn nix kontrolliert wird.
und zwar anschreiben+absage.
auch wenn man keine egv hat mit einer bestimmten anzahl von bewerbungen.
bei einer egv werden die wohl auch nachhaken, ob man sich beworben hat. und wenn man nix schriftliches vorlegen kann, weil man sich telefonisch beworben hat, wird das wohl kontrolliert werden.
 

Grobi

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#3
Ich habe meiner Arge schriftlich unter Strafandrohung untersagt, bei Arbeitgebern anzurufen um zu erfragen, ob wirklich eine Bewerbung von mir vorliegt.
Begründet habe ich dieses durch die Verschlechterung der chancen auf eine erfolgreiche Bewerbung, wenn bereits im Vorfeld jemand anfragt und meine glaubwürdigkeit somit zunichtemacht. Allein schon die Pressewirksamkeit einer solchen Klage auf Schadenersatz würde der Arge enorm schaden.

Bisher haben die sich scheinbar daran gehalten, mir ist nichts gegenteiliges bekannt.
 

redfly

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#4
Ich habe meiner Arge schriftlich unter Strafandrohung untersagt, bei Arbeitgebern anzurufen um zu erfragen, ob wirklich eine Bewerbung von mir vorliegt.
Begründet habe ich dieses durch die Verschlechterung der chancen auf eine erfolgreiche Bewerbung, wenn bereits im Vorfeld jemand anfragt und meine glaubwürdigkeit somit zunichtemacht. Allein schon die Pressewirksamkeit einer solchen Klage auf Schadenersatz würde der Arge enorm schaden.

Bisher haben die sich scheinbar daran gehalten, mir ist nichts gegenteiliges bekannt.
Steht das vielleicht irgendwo im Gesetz, oder darf die ARGE dort tatsächlich anrufen und kontrollieren bzw. muss ich unbedingt einen Ausschluss erklären.
 

Grobi

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#5
Mir ist kein Gesetz diesbezüglich bekannt. Die örtlichen Argen bzw. damals auch Sozialämter haben allerdings schon immer nachkontrolliert durch anrufe bei Arbeitgebern, daraus dürften die also ein Gewohnheitsrecht ableiten, das machen die gerne.

Daher gehe ich davon aus:
Wenn die Arge mich durch nachtelefonieren kontrolliert unterstellt Sie mir, das Ich die Arge belüge, wenn ich eine Bewerbung angebe (gleichbedeutend mit der Unterstellung eines Betruges), ausserdem ergibt sich eine Variante der Rufschädigung/übler Nachrede. Dies ist eine Straftat. Also würde die Arge sich strafbar machen, wenn Sie mich dergestalt kontrolliert. Ich weise nur im Vorfeld darauf hin, das ich so denke und jederzeit gewillt bin, adequat zu reagieren. Ausserdem würde ja ein Anruf mit dieser Wirkung gleichzeitig dafür sorgen, das mir die Stelle durch die Lappen geht. Dies ist ein messbarer Schaden den die Arge mir da zufügt, für den ich dann auch eine Entschädigung fordern würde.

Ich löse dieses Kontrollproblem halt auf diese Art, in der hoffnung, das ich niemals durchgreifen muss. Und wenn doch - Rechtsschutzversicherung sei dank, ich mache mir da keine grossen Sorgen. Aber ob es klappt, wenn es hart auf hart kommt - das weiss ich auch nicht mit sicherheit.
 

Kerstin_K

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#6
Ich würde vermuten, dass sie es aus Datenschutzgründen nicht dürfen.

Der Anrufer kann nicht zweifelsfrei feststellen, wer ihn da anruft und fragt. Könnte doch auch ein ehemaliger oder noch Arbeitgeber sein, der sich als ARGE-Mensch tarnt.

Auch der Grund für die Prüfung kan von dem Angerufenen nicht geprüft werden. Da kann doch jeder kommen und sagen, Herr X sagt, er hat sich bei Ihnen beworben, wir müssen das prüfen. Weiß der Arbeitgeber, was Herr X behauptet hat? Stellt Euch mal vor, jemand hat einen speziellen Skill und es komen nur wenige Arbeitgeber für ihn in Frage. Jetzt hat der Chef das Gefühl, das der Mitarbeiter zur Konkurrenz wechseln will und fragt einfach mal nach....

Ich habe im Job auch schonmit Bewerbungen zu tun gehabt und von mir gibt es solche Auskünfte nicht, schon ga nicht am Telefon. Was meint ihr, wozu es Sperrvermerke bei Chiffreanzeigen gibt?
 

Arania

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#7
nun ich weiss aus Erfahrung das es möglich ist, das Arbeitgeber da Auskunft geben, sie können den SB ja auch zurückrufen, dann wissen sie mit wem sie sprechen, ob es so richtig ist, mag dahingestellt sein, aber gängige Praxis ist es sicher in einigen ARGEN
 

Kerstin_K

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#8
Zurückrufen nutzt aber auch nur etwas, wenn man vorher überprüft, ob das die Nummer der ARGE ist.

Sorry, bei mir, keine Chance und wem das nicht passt, dem gebe ich gerne die Nummer unserer Rechstabteilung.
 
E

ExitUser

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#9
schriftliche bewerbungen immer aufbewahren, auch wenn nix kontrolliert wird.
und zwar anschreiben+absage.
Richtig.

Aus diesen und den vorher genannten Gründen bewerbe ich mich nur schriftlich (nicht E-Mail und nicht Fax). Das ganze immer schön aufheben und mtl. beim SB vorlegen. Dann ist man auf der sicheren Seite.
 

Arania

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#10
Zurückrufen nutzt aber auch nur etwas, wenn man vorher überprüft, ob das die Nummer der ARGE ist.

Sorry, bei mir, keine Chance und wem das nicht passt, dem gebe ich gerne die Nummer unserer Rechstabteilung.

Wäre schön wenn alle so rechtmässig handeln würden, aber wer weiss was alleine die Nachbarn ausplaudern wenn irgendein Vertreter sie ausquetscht, der weiss auch wie gerne Menschen überhaupt reden
 

ofra

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#11
ich bewahre auch immer die zeitungsanzeige oder die seite vom AA online auf, die ich mir ausdrucke, dann weiss ich hinterher nämlich auch noch, ob das eine stelle aus der zeitung war oder vom AA.
telefonische oder mailbewerbungen mache ich so gut wie nicht. schon gar nicht per fax. bei mails und faxen kann man ja nie genau nachweisen, ob sie angekommen sind. und auch als beweismittel taugen sie nicht.
es sei denn man ersucht um schriftliche eingangsbestätigung. aber die schickt auch nicht jeder. ist mir also zu unsicher.
falls ausdrücklich telefonische bewerbung gewünscht wird, mache ich mir eine genaue telefonnotiz:
1. datum, uhrzeit
2. name der firma, name des ansprechpartners
3. was wurde vereinbart? datum und uhrzeit des vorstellungsgesprächs
4. danach: mit wem das vorstellungsgespräch geführt wurde, und das ergebnis des gesprächs

von manchen firmen erhält man oft erst nach monaten eine absage oder gar keine reaktion. daher hebe ich mir auch immer die quittung des briefes auf. (auch wenn das jetzt kein beweismittel ist), zumindest kann man sagen, wann man den brief abgeschickt hat. falls nach 6 monaten keine antwort kommt, mache ich auf dem anschreiben den vermerk: "keine antwort erhalten" oder "bewerbungsmappe wurde nicht zurückgesandt"
ich hab meine bewerbungen alle schön chronologisch in einer mappe geordnet. zusätzlich hab ich mir am pc noch eine tabelle gemacht über alle bewerbungen der letzten jahre:
art der stelle / firma / datum der bewerbung / datum der absage / grund bzw. anmerkungen
so kann man auch sehr gut nachprüfen, bei welchen firmen man sich schon mehrmals beworben hat oder bei welchen firmen es probleme gab, wo es keinen sinn mehr machen würde sich nochmals zu bewerben.

das ist alles ein gewisser aufwand, aber man hat einen schönen überblick. und falls der SB mal nachfrägt, kann man ihm umfassend auskunft geben.
 

ofra

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#12
@ grobi: vergleiche das ähnliche thema von mir: "wichtige frage!"
 
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