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Darf das Arbeitsamt vom Arbeitgeber eine BEwertung der Leistungen anfordern?

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Xivender

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#1
Nabend Miteinander,

Die Frage steht ja schon im Titel, angenommen jemand fängt ein Praktikum oder einen Minijob an, und ist beim Arbeitsamt als "Problemfall" bekannt,
darf das Arbeitsamt eine Bewertung vom Arbeitgeber anfordern?

Hintergrund:
Ich arbeite seid kurzem auf Minijob Basis und der Chef hat mir erzählt, dass er noch jemand einstellt, darauf hin hat er viele Zettel vom AB AMt bekommen, die eigentlich für den Antragssteller , also den "Neuen" gedacht waren, es ging um "Mobilitätshilfen", darauf hat er beim Amt angerufen und gefragt was das soll, da hat der SB ihn gesagt, dass er eine BEwertung über den "Neuen" Mitarbeiter/Arbeitslosen schreiben soll.

Meine Frage ist ganz einfach, ob die vom Amt das so einfach anfordern dürfen soetwas...
 

LauraLotte

Elo-User/in

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#2
Nabend Miteinander,

Die Frage steht ja schon im Titel, angenommen jemand fängt ein Praktikum oder einen Minijob an, und ist beim Arbeitsamt als "Problemfall" bekannt,
darf das Arbeitsamt eine Bewertung vom Arbeitgeber anfordern?

Hintergrund:
Ich arbeite seid kurzem auf Minijob Basis und der Chef hat mir erzählt, dass er noch jemand einstellt, darauf hin hat er viele Zettel vom AB AMt bekommen, die eigentlich für den Antragssteller , also den "Neuen" gedacht waren, es ging um "Mobilitätshilfen", darauf hat er beim Amt angerufen und gefragt was das soll, da hat der SB ihn gesagt, dass er eine BEwertung über den "Neuen" Mitarbeiter/Arbeitslosen schreiben soll.

Meine Frage ist ganz einfach, ob die vom Amt das so einfach anfordern dürfen soetwas...
Hilft Dir zwar nicht direkt weiter, aber denoch für Viele wichtig zu wissen
Ich weiß nur, dass bei Maßnahmen z.B. Computerkurs, Bewerbungstraining, von den "sogenannten" Kursleitern. eine Beurteilung über jeden Einzelnen abgegeben wird.:icon_neutral: Diese Information habe ich von einem Kurzleiter direkt erfahren. Unter anderem musste er auch eintragen was hilfreich für jeden Einzelnen wäre um wieder in der Arbeitsmarkt integriert zu werden. Da durften wir dann angeben, welchen z.B Kurs wir noch besuchen wollten. Den Kurs hat aber keiner der Teilnehmer erhalten. :icon_evil:
 
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Gast
#3
Kommt vielleicht darauf an, wie lange dieses Praktikum ist, aber ein "Arbeitszeugnis" kann man verlangen. Das muss auch der ARGE reichen.
 

Mario Nette

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#4
Ich würde das verneinen. Die ARGE geht es nichts an, was zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber läuft - also ob man sich versteht oder ob man viele Pausen macht, ob man pünktlich oder vorlaut ist. Denn das ändert ja an dem Leistungsanspruch nichts. Ich kann mir aber vorstellen, warum eine ARGE sowas haben will. Nämlich um ggf. danach Sanktionen begründen zu können mit dem Argument, man habe XYZ durch sein Verhalten aufs Spiel gesetzt und gar bewirkt, dass ABC eingetreten ist.

Mario Nette
 

physicus

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#5
das sehe ich wie mario nette, ein arbeitszeugnis steht der arge nicht zu, wenn sie aber meinen das es ihnen zusteht, dann lass dir den gesetzestext schriftlich mitteilen, ansonsten würde ich dem nicht nachkommen.
 

Mario Nette

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#6
Vielleicht mal ganz interessant: § 98 SGB X.

Mario Nette
 
E

ExitUser

Gast
#7
Ich würde das verneinen. Die ARGE geht es nichts an, was zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber läuft - also ob man sich versteht oder ob man viele Pausen macht, ob man pünktlich oder vorlaut ist. Denn das ändert ja an dem Leistungsanspruch nichts. Ich kann mir aber vorstellen, warum eine ARGE sowas haben will. Nämlich um ggf. danach Sanktionen begründen zu können mit dem Argument, man habe XYZ durch sein Verhalten aufs Spiel gesetzt und gar bewirkt, dass ABC eingetreten ist.

Mario Nette
Man kanns auch übertreiben und demnächst kommt irgendjemand und schreibt, das man gleich bei Antragsabgabe auf mögliche Sanktions- oder "Weiterbildungsmöglichkeiten" überprüft wird, weil man vielleicht einen Rechtschreibfehler gemacht hat.

Nachfragen warum die das wollen und evtl. dann seinem "Verfolgungswahn" frönen.
 

physicus

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#8
dort lese ich aber nichts von arbeitszeugnissen oder dergleichen, noch nichtmal in diese richtung.
 
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