Darf das Amt Kontoauszüge aus einer ehemaligen Bedarfsgemeinschaft mit Mutter fordern, obwohl eine Person diese verlassen hat (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

G

Gelöschtes Mitglied 68542

Gast
Hey alle zusammen,

folgende Frage

Wenn man Einkommen nicht gemeldet hat weil man davon ausging das man nichts melden müsse da es ja um geliehenes oder geschenktes Geld geht in 2 stelligen Summen geht von Freunden und oder Familie

Und man dann z.b. Sachen aus 2019 und 2018 meldet und man seit 2018 eben allein Wohnt darf das für mich zuständige Jobcenter dann Kontoauszüge fordern von vor 2018 selbst wenn man aus der Bedarfsgemeinschaft z.b. mit seiner Mutter raus ist?
 

abcabc

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Da wäre es vermutlich besser keine schlafenden Hunde zu wecken.....
Wenn das wirklich nur 2stellige Summen sind, ist unwahrscheinlich, dass es jetzt noch auffällt.
Es dürfen eh nur die Kontoauszüge der letzten 3 (bzw. 6 Monate bei Aufstockern, etc.) vom JC angefordert werden - außer es gibt einen begründeten Verdacht...


Sind die Überweisungszwecke denn harmlos/nichtssagen oder steht da was von Unterstützung/Geschenk/...?
Bei nichtssagenden Angaben kann das Geld natürlich auch aus dem Verkauf gebrauchter Dinge, etc. pp. stammen. ;)
 

Helga40

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Wieso stellst du die Frage im Prinzip wieder neu? Hier ging es doch auch schon um Geldgeschenke:


Wenn da beim WBA Einkommen in den letzten Monaten aus den Kontoauszügen ersichtlich ist, kann es natürlich sein, dass das Jobcenter auch noch ältere Kontoauszüge verlangt. Denn dann liegt ein begründeter Verdacht vor, dass du Einkommen nicht gemeldet hast.
 
G

Gelöschtes Mitglied 68542

Gast
Wieso stellst du die Frage im Prinzip wieder neu? Hier ging es doch auch schon um Geldgeschenke:


Wenn da beim WBA Einkommen in den letzten Monaten aus den Kontoauszügen ersichtlich ist, kann es natürlich sein, dass das Jobcenter auch noch ältere Kontoauszüge verlangt. Denn dann liegt ein begründeter Verdacht vor, dass du Einkommen nicht gemeldet hast.


Konkret ist mein Problem...

Von 2011-2018/2 War ich mit meiner Mutter in einer Hartz 4 Bedarfsgemeinschaft und wie es aussieht hat sie anscheinend überhaupt nichts gemeldet, nun ist der Punkt das ich jetzt im Jahre 2016/12-2017/3 oder 4 bin mir etwas unsicher auf einer Plattform Karten gelegt hab und aber kein Gewerbe angemeldet habe da meine Mutter mir damals sagte man müsse nichts anmelden aufgrund der Freibeträge und der Kleinunternehmerregelung und deswegen weil ich es ja nur ausprobieren will...die Sache ist nur...konkret geht es dabei um die Umsatzsteuer also ob ich da welche zahlen muss, die Sache ist ich habe Angst das man mir Steuerhinterziehung unterstellt wenn ich das jetzt melde.

Ich habe meine Mutter bezüglich dessen deswegen gefragt da sie ja selbst mal Selbstständig war und es hätte wissen müssen, nun brauche ich ein Anwalt für Steuerstrafrecht der mir sagt ob ich dafür nun Steuern zahlen muss oder nicht..nun ist für mich das Problem

Wenn ich Steuern hätte zahlen müssen muss ich eine Selbstanzeige machen nehme ich an.


nun ist auch der Punkt das meine Mutter die Auffassung vertrat man müsse erst dann erwirtschaftetes Einkommen melden wenn die 100 Euro Freibetrag überzogen werden.

von 2015/9 bis 2016/12 war ich in einer Ausbildung bei der ich auch hier und dort Geld von meiner Oma und auch von meiner Mutter bekam..mal 50 Euro...manchmal auch 100 oder 150 Euro.

Auch davon wurde nichts gemeldet..weil meine Mutter die Auffassung vertrat das es ja nen Geldgeschenk ist...dazu kommt noch das sie auch der Meinung ist das Amt wird schon nach Kontoauszügen fragen da muss man von selbst nichts melden.

nun hat sie allerdings auch von 2016 Monat genau weiß ich nicht bis 2017/5 gearbeitet nun weiß ich aber nicht ob sie denn da Voll gearbeitet hat oder nur als Aufstocker..denn wenn sie als Aufstocker gearbeitet hat muss sie ja auch Einkommen melden oder?


Das einzige was ich 2019 gemeldet habe waren die Einnahmen einer Plattform bei der man fürs Rezessionen schreiben Geld bekommen hat insgesamt waren das 113 Euro und ohne 109 Euro allerdings stand bei den Gutschriftschreiben das man bestätigt hat Umsatzsteuerbefreit zu sein. deswegen hatte ich jetzt im Dezember dem Finanzamt geschrieben und gefragt ob denn dafür Steuern anfallen und die wollen halt jetzt eine Kopie der Gutschriftschreiben und eine Auflistung der Einnahmen. was ja bedeutet sie könnten wenn sie das Gefühl haben ich verschweige ihnen etwas aufs Konto schauen oder Kontoauszüge fordern oder?

Die erwirtschafteten Einnahmen von dem Zeitraum 2017-2019 hielten sich allerdings immer im Freibetrags-bereich.

von 2017-2019 geht es konkret um folgende Einnahmen.

2019

15.11 > 15,00 Euro von meiner Mutter (Dahrlen) noch nicht zurückgezahlt
07.10 > 32,95 Euro von meiner Mutter (Dahrlen) zu hälfte zurückgezahlt in Bar
06.06 > 30,00 Euro von meiner Mutter (Dahrlen) bereits zurückgezahlt in Bar

2018

15.11 > 15,00 Euro geliehen aber bereits zurückgezahlt 10 Euro vom Konto aus und 5 in Bar.
16.07 > 15,00 Euro Geburtstagsgeld von Kumpel.
14.09 > 50,00 Euro von meiner Mutter


2017


04.12 > 100,00 Euro von meiner Oma
19.07 > 5,00 Euro Umfrageportal
21.06 > 100,00 Euro von meiner Oma
07.06 > 10,20 Euro Gutschrift Umfrageportal
18,04 > 26,42 Euro Gutschrift Kartenlegerportal
15.03 > 0,56 Euro Gutschrift Kartenlegerportal
13.02 > 10,68 Euro Gutschrift Kartenlegerportal
03.01 > 28,30 Euro Gutschrift Kartenlegerportal
09.01 > 12,30 Euro Verkauftes Buch

Nun Frage ich mich handelt es sich um Sozialbetrug?

ich weiß echt nicht was ich tun soll.

Sollte ich darüber auch mit dem Anwalt für Steuerstrafrecht reden?

Ich selbst habe erst seit 2014 oder 2015 ein Konto.


Und zu Weihnachten habe ich 200 Euro in Bar von meiner Oma erhalten.
 
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