Darf ALG1 gekürzt werden, weil die Krankenkasse einen durch den Medizinischen Dienst der Krankenkasse gesund geschrieben hat?

Mediana67

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Hi,darf ich etwas fragen? Darf alg1 gekürzt werden wenn man es beantragt weil die Krankenkasse einen durch den mdk gesund geschrieben hat? Ich habe widerspruch eingelegt und beantrage jetzt alg1. Der Bogen ist wirklich verwirrend...auch bei mir läuft Rentenantrag
 

Mediana67

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Nein. Aufgrund unterlagen
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Die vom Arbeitsamt hat gesagt soll überall eintragen das ich arbeiten kann,sonst bekäme ich kein Geld.
 

Kerstin_K

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Leg unbedingt Widerspruch bei der Kk ein. Eine Einstellung des Krankengeldes ohne persoenliche Begutachtung ist rechtswidrig. Dein Arzt sollte einrn medizinischen Widerspruch schreiben.
 

Curt The Cat

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Da es wenig zielführend und zudem recht unhöflich ist, das Thema eines anderen Nutzers mit der eigenen Problematik zu kapern, habe ich mir erlaubt, mit Deinem Beitrag ein eigenes Thema zu eröffnen ...


:icon_wink:
 

Susanne42

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Ja das ist erlaubt.
Wenn du vorher voll dem Arbeitsleben zur Verfügung gestanden hast und 1000 Euro ALG 1 bekommen hast und dann zb nur noch 50% erwerbsfähig bist, dann bekommst du nur noch 500€ Alg1.
War aktuell bei meiner Bekannten auch
 

Kerstin_K

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Nict alles, was so gemacht wird von der AfA it auch erlaubt. Ganz davon ab, dass hier von verminderer Erwerbsfähigkeit nicht die Rede ist. Dann gäbe es nämlich wohl teilweise Erwerbsminderungsrente.
 

saurbier

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Wenn du dich jetzt bei der AfA Arbeitslos meldest, z.B. weil dein KG ausgelaufen ist bzw. du nicht mehr Krank bist aber keine Arbeitsstelle mehr hast, dann darf das ALG-I sich lediglich auf das zuvor verdiente Einkommen (Berechnungsgrundlage) beziehen (Regelfall).

Als sogenannter Nahtlosigkeitfall (§ 145 SGB III) also nach Aussteuerrung aus dem KG gibt es keinen Grund das ALG-I zu kürzen/reduzieren, auch da ist das ALG-I zu 100% zu leisten.

Für eine Kürzung gibt es keinen Grund.

Selbst wenn du zuvor eine Arbeit hattest und Teil-EMR parallel bezogen hättest, dann ist das ALG-I immer nach dem bisherigen Verdienst (Einkommen) zu berechnen und die Teil-EMR würde von der DRV weiter gezahlt wie bisher. Teil-EMR bedeutet im Endeffekt nur einen Einkommensausgleich für die vorliegende 50%ige Leistungsminderung deinerseits. Für die jedoch noch zu Verfügung stehende Leistungsfähig (restliche 50%) darfst du einer Erwerbsfähigkeit nachgehen für die du dann wiederum aufgrund der gesetzlichen Beitragszahlungen zum ALG-I einen entsprechenden Leistungsanspruch auf reguläres ALG-I (z.B. im Falle von Arbeitslosigkeit) erwerben würdest (sowohl in finanzieller hinsicht (höhe des ALG-I) als auch zeitlicher Anspruchsberechtigung (12Mon.,15Mon., 18Mon. oder gar 24Mon.)).

Allerdings gäbe es eine Möglichkeit das ALG-I auf 30 Wochenstunden zu reduzieren und zwar dann wenn jemand volles ALG-I erhält für z.B. 40 Wochenstunden und die DRV während des laufenden ALG-I Bezuges nun plötzlich einem EMR Antrag im Rahmen einer Teil-EMR bewilligt. Wenn der Betroffene dann weiterhin ALG-I in Anspruch nimmt (z.B. weil er keinen Arbeitsplatz mehr inne hat) und die Arbeitsvermittlung einvernehmlich diesbezüglich weiter eine Arbeitsstelle sucht, dann darf die AfA das ALG-I auf 30 Wochenstunden reduzieren weil als Teil-EMR steht er der Arbeitsvermittlung nicht mehr für die ehemaligen 40 Wochenstunden zur Verfügung und zudem nicht zu vergessen die DRV zahlt parallel auch die Teil-EMR. Das aber dürfte eher selten vorkommen.
 
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