CREDITREFORM Vollstreckungsbescheid Einspruch einlegen ?? (1 Betrachter)

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ExitUser

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CREDITREFORM Vollstreckungsbescheid Einspruch einlegen ?? Im Vollstreckungsbescheid vom 24.03.2017 steht unter I .Hauptforderung Fahren ohne Fahrausweis 81,00 € statt 60 € Erhöhstes BeförderungsEntgelt plus 21,00 € Bearbeitsgebühr = für 3 Briefe der Stadtwerke Hürth (3x7 Euro).

Unter II. Verfahrenskosten = (Streitwert 81,00 €) 1. Gerichtskosten 32,00 € ? 2. Auslagen des Antragsstellers 16,00 € und Vergütung Inkassodienstleistung 25,00 € = Summe 73 € ?

Unter III. Nebenforderungen : 1. Mahnkosten 25 € ? 2. Auskünfte 10 € ? 3. Inkasskokosten. 70,20 € ?

Unter IV. Zinsen = 1,64 €
Gesammtsumme = 260,84 € ist das überhaupt alles zulässig möchte Einspruch einlegen !?

Ich der Antragsgegner habe am 16.03.2017 = 20 € und am 23.03.2017 = 5 € an die Stadtwerke Hürth überwiesen aufgeführt im Vollstreckungsbescheid !!
 
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axellino

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Hallo,

CREDITREFORM Vollstreckungsbescheid Einspruch einlegen??
Im Vollstreckungsbescheid vom 25.02.2017........
Mit Einspruch hat sich erledigt, die Forderung ist in Stein gemeisselt, da die Einspruchsfrist von zwei Wochen deutlich abgelaufen ist § 339 ZPO
 
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ExitUser

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Hallo,



Mit Einspruch hat sich erledigt, die Forderung ist in Stein gemeisselt, da die Einspruchsfrist von zwei Wochen deutlich abgelaufen ist § 339 ZPO
!! Einspruchsfrist von zwei Wochen nicht abgelaufen ! sehe Vollstrecksbescheid vom 24.03.2017 ! und zugestellt am 29.03.2017 !

Wichtige Frage sind alle Vorderungen zulässig oder unzulässig ??
 

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axellino

Super-Moderation
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Mal vorweg, es ist absolut nicht zielführend sein Eingangsbeitrag zig mal zu ändern oder zu ergänzen.

Zum Thema,
warum hast Du nicht fristgerecht auf den MB reagiert, nun hat die Gegenseite ein Vollstreckungstitel gegen dich und dieser ist in der benannten Höhe gegen dich auch vorläufig vollstreckbar. § 700 ZPO

So denn Du Einspruch gegen den Vollstreckungsbescheid einlegen willst, ob in vollem Umfang oder auch nur in Teilen, solltest Du gleichzeitig beantragen, das die Zwangsvollstreckung einstweilen eingestellt wird. Mit einreichen eines fristgerechten Einspruchs, geht der zugrunde liegende Sachverhalt sofort in ein streitiges Gerichtsverfahren über.

Da Du nicht fristgerecht auf den MB reagiert hast, wo hätte bei Widerspruch deinerseits. die Gegenseite in einen möglichen darauffolgenden streitigen Verfahren, den Anspruch begründen und beweisen müssen, wirst Du nun, so denn das Streitgericht deinen Einspruch für zulässig erklärt, wird das Gericht dich auffordern, innerhalb einer Frist von zwei Wochen schriftlich deinen Anspruch in einer der Klageschrift entsprechenden Form zu begründen.
Das ist dann auch für mich persönlich ein Punkt, wo ich mich als nicht Jurist, dann auch raushalten werde.

Ich der Antragsgegner habe am 16.03.2017 = 20 € und am 23.03.2017 = 5 € an die Stadtwerke Hürth überwiesen aufgeführt im Vollstreckungsbescheid !!
Mit diesen Teilzahlungen wirst Du die Hauptforderung anerkannt haben.

Betreffend der Verfahrenskosten bezogen auf die Hauptforderung, sind diese aus meiner Sicht nicht zu monieren.

32 € sind die angefallenen Gerichtsgebühren für das Mahnverfahren (Anlage 1 GKG Teil 1)
25 € § 4 Absatz 4 Satz 2 RDGEG
Die Auslagen scheinen auch angemessen zu sein.

Betreffend der Nebenforderung, Mahnkosten sind meiner Meinung nach hunbug, die sind dem Gläubiger angemessener Höhe zu erstatten und sind in der Hauptforderung auch drin, Auskünfte, keine Ahnung was damit gemeint sein könnte. Zu den Inkassokosten, die sind ab Verzug grundsätzlich erstattungsfähig.
Ob nun hier das einschalten eines Inkassos notwendig war und auch was die geltend gemachte Höhe der aussergerichtlichen Inkassogebühren betrifft, wirst Du mit deinen Einspruch, wie geschrieben, widerlegen und begründen müssen. Dazu kenne ich Urteile, von nix bis zu einer 1,3 Gebühr, die Gerichte bezogen auf die offene Hauptforderung anerkannt haben.

Nach § 4 Abs. 5 RDGEG sind Inkassokosten von registrierten Inkassodienstleistern für außergerichtliche Inkassodienstleistungen, die eine nicht titulierte Forderung betreffen, nur bis zur Höhe der einem Rechtsanwalt nach den Vorschriften des RVG zustehenden Vergütung erstattungsfähig.

Rechtsanwaltsgebührentabelle und dazu noch die Auslagenpauschale und Mehrwertsteuer und somit sind die 70,20 € hier, vom Gesetz her in der Höhe, erstmal nicht überzogen.
Ob diese dann auch vom Gericht anerkannt würden, auch in dieser Höhe, steht natürlich auf einen anderen Blatt.
 
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