Corona - (Kein) zwingender Präsenzunterricht in Badenwürtemberg - Digitale Ausstattung...

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Der Flickenteppich ist grauenhaft, daher hier Infos aus BadenWürtemberg dazu.
Gleichzeitig möchte ich euch bitten relevante Infos aus euren Bundesländern als eigenständiges Thema einzustellen damit die Übersicht gewahrt bleibt.

Quelle der folgenden Zitate:

Zu Präsenzunterricht meinte:
Kann ich mein Kind vom Unterricht befreien lassen?

Eltern, die nicht wollen, dass ihr Kind am Präsenzunterricht teilnimmt, können dies der Schule weiter formlos anzeigen. Eltern können ihr Kind ebenfalls aufgrund einer relevanten Vorerkrankung unbürokratisch von der Teilnahme am Unterricht entschuldigen. Bei volljährigen Schülerinnen und Schülern erfolgt die Anzeige durch diese selbst. Ob der Schulbesuch im Einzelfall gesundheitlich verantwortbar ist, muss mit dem (Kinder-)Arzt geklärt werden. Dies gilt analog für schwangere Schülerinnen.
Eine Attestpflicht für Schüler besteht nicht. Wenn die Schülerinnen und Schüler nicht am Präsenzunterricht teilnehmen, müssen sie am Fernunterricht teilnehmen.
(Stand: 20. Oktober 2020)

Zu digitaler Ausstattung meinte:
Was machen Schüler, die über keine digitale Ausstattung verfügen?

Schülerinnen und Schüler, die über keine digitale Ausstattung oder Anbindung verfügen, sollen von der Schule die notwendige Ausstattung zur Verfügung gestellt bekommen bzw. erhalten an der Schule einen digitalen Zugang, um eigenständig lernen zu können. Diese Unterstützung erfolgt aus dem Sofortausstattungsprogramm im Rahmen des DigitalPakts Schule. Das Land hat den Anteil aus dem Bundesprogramm verdoppelt, so dass hierfür 130 Millionen Euro zur Verfügung stehen, für die die Kommunen und Schulen in freier Trägerschaft nun unbürokratisch ohne Antragsverfahren rund 300.000 Endgeräte beschaffen können.
Auch Lehrkräfte können mobile Endgeräte bei der Schule leihen, wenn sie nicht im Präsenzunterricht eingesetzt werden können und über kein anderweitiges mobiles Endgerät verfügen.
(Stand: 7. August 2020)

Diese Regelungen werden auch in der aktuellen Coronaverordnung des Landes Baden-Wuerttemberg nicht außer Kraft gesetzt.
 
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