Copd - Nach Kur gesund oder doch eher nicht?

Status
Für weitere Antworten geschlossen.

Mini

Neu hier...
Thematiker*in
Mitglied seit
23 Januar 2008
Beiträge
7
Bewertungen
0
Hallo,
bin neu hier, habe sofort einige Fragen.
Es geht um meinem Mann, (49 J)

Seit 1 Jahr ist er an COPD III nach Gold erkrankt. Einige Male mußte er schon zum Notarzt gebracht werden, weil die Spray´s nicht halfen.
Die Blutwerte sind auch nicht so dolle.
Nun ist er sei 2 Wochen in Kur auf Norderney.
Hat dort sofort eine Woche Verlängerung bekommen. Heute hat er Bescheid bekommen in der Kur das er gesund entlassen wird, er ist ganz fertig. Gleichzeitig ein neues Medikament dazu und noch einen Vernebler wenn er entlassen wird.
Was nun?
LG Heike
 

Mini

Neu hier...
Thematiker*in
Mitglied seit
23 Januar 2008
Beiträge
7
Bewertungen
0
Wie sollen wir uns nun verhalten?
Sollen wir einen Anwalt einschalten?
Wei hier doch 3 Ärzte gesagt haben er solle zur Kur wegen der Rente.
Der Hausarzt
Der Lungenfacharzt und der Amtarzt
LG Heike
 
E

ExitUser

Gast
*kopfschüttel*
die spinnen ...

Mini ich denke du wendest dich damit am besten an einen Sozialverband in deiner Nähe vor Ort (VdK oder SoVD, googel mal im Net) da kriegen sie geholfen
:wink:
 
E

ExitUser

Gast
Ist wirklich das Beste, zum VdK zu gehen. Günstiger als ein Anwalt, es sei denn du bekommst PKH.
 
E

ExitUser

Gast
Hallo,
bin neu hier, habe sofort einige Fragen.
Es geht um meinem Mann, (49 J)

Seit 1 Jahr ist er an COPD III nach Gold erkrankt. Einige Male mußte er schon zum Notarzt gebracht werden, weil die Spray´s nicht halfen.
Die Blutwerte sind auch nicht so dolle.
Nun ist er sei 2 Wochen in Kur auf Norderney.
Hat dort sofort eine Woche Verlängerung bekommen. Heute hat er Bescheid bekommen in der Kur das er gesund entlassen wird, er ist ganz fertig. Gleichzeitig ein neues Medikament dazu und noch einen Vernebler wenn er entlassen wird.
Was nun?
LG Heike
Wenn diese Ärzte ihn als gesund entlassen, dann sollten hier Approbationen entzogen werden.

COPD & Lungenemphysem Infos für Betroffene und Angehörige
Austausch über unsere Mailingliste

[SIZE=+1]Frei durchatmen ist für viele Menschen leider nur ein Traum.[/SIZE]​
[SIZE=+1]L[/SIZE]ungenerkrankungen wie die COPD (chronisch obstruktive Bronchitis) und das Lungenemphysem , im Volksmund oft auch als Blählunge oder Raucherlunge bezeichnet, sind global auf dem Vormarsch. Allein in Deutschland sind derzeit rund 5 Millionen, in Österreich ca. 1 Million und in der Schweiz mehr als 350.000 Menschen an COPD erkrankt; und die Zahl der Erkrankten steigt beängstigend von Tag zu Tag weiter an. Man spricht bereits heute von einer der „am meisten unterschätzten Volkskrankheiten“.

[SIZE=+1]U[/SIZE]ngefähr 8000 der Betroffenen Emphysemerkrankten weisen einen angeborenen schweren Proteinaseninhibitormangel (Alpha 1 Antitrypsin) auf. Laut den Bekanntmachungen der WHO aus dem Jahr 2004, ist die COPD derzeit noch vierthäufigste Todesursache Weltweit. Für das Jahr 2020 wird erwartet, dass die Erkrankung die dritthäufigste medizinische Todesursache sein wird, gleich hinter Schlaganfall und Herzerkrankungen. Ursache dafür ist auch, dass immer geringere Einstiegsalter beim Nikotinmißbrauch.

[SIZE=+1]D[/SIZE]ie Hauptursache für die COPD und das Emphysem, beides irreversible Erkrankungen, ist und bleibt das Rauchen.
Grund genug zu versuchen, etwas zur Aufklärung beizutragen und insbesondere denen zu helfen, die bereits mit einem dieser Krankheitsbilder leben.
Quelle:Lungenemphysem - COPD - Chronisch Obstruktive Lungenerkrankungen und deren Therapiemöglichkeiten

irreversibel = latein. „nichtumkehrbar“

Es wäre möglich, gegen einen Entlassungsbericht der Ihren Mann als "gesund" ausweist, Protest beim jeweiligen Kostenträger einzulegen und diesen Bericht so offiziell anzugreifen. Auch mal auf die angegebene Homepage schauen, es gibt dort genug Infos darüber.
 
E

ExitUser

Gast
Wenn diese Ärzte ihn als gesund entlassen, dann sollten hier Approbationen entzogen werden.
ja das sehe ich allerdings auch so

einfach nur hanebüchen was sich da manche Ärzte v./RehaKliniken v./Rententrägern mittlerweile meinen erlauben zu können
 
E

ExitUser

Gast
einfach nur hanebüchen was sich da manche Ärzte v./RehaKliniken v./Rententrägern mittlerweile meinen erlauben zu können
Stimmt!

Als mein Mann (vor Jahren) aus der Kur als arbeitsfähig entlassen wurde, bin ich sofort mit ihm zu seinem Psychiater, habe ihn weiter krank schreiben lassen, denn er kam zwar erholt zurück, aber seine Problemen bestanden unverändert!

Krankgeschrieben ist er nun seit einigen Jahren... durchgehend... und der nächste längere Klinikaufenthalt steht an...(nachdem er gerade wieder 3 Monate in einer Klinik war)

Manche Ärzte sollten wirklich Berufsverbot erhalten...wegen Unfähigkeit...

Also: erst zum bisher behandelnden Arzt, und dann zum VDK.
 

ofra

Neu hier...
Mitglied seit
18 Juli 2006
Beiträge
1.922
Bewertungen
2
nach meiner REHA stand auch im entlassungsbericht: "es konnten wesentliche verbesserungen erzielt werden".
tatsächlich hatte ich aber unverändert starke schmerzen - übrigens bis heute.
die damalige ärztin hat mich nur 10 minuten gesehen und auch nicht näher untersucht. ihr reichte ein gespräch zur "diagnose".
offenbar ist das gängiger usus in solchen kliniken.
 

münchnerkindl

Neu hier...
Mitglied seit
5 November 2006
Beiträge
1.732
Bewertungen
108
Ja, die kriegen nämlich Probleme mit den Leistungsträgern wenn sie nicht eine gewisse Quote "Erfolgsergebnisse" haben.

Die Patienten dürfen das dann ausbaden..
 

Mini

Neu hier...
Thematiker*in
Mitglied seit
23 Januar 2008
Beiträge
7
Bewertungen
0
Hallo,
danke für die tollen Antworten.
Aber Leute was ist VDK?
Oder SoVD?

Die ganzen Abkürzungen---mein Gott da soll man schlau bleiben---werden.


Übrigens Neuigkeit:

Er hatte gestern einen neuen Termin für Montag in seinem Fach---kurz nach dem Gespräch lag der Zettel für eine neue Untersuchung dort.
Was das nun wieder zu bedeuten hat.
:icon_kratz:
LG Heike
 
E

ExitUser

Gast
Hallo,
danke für die tollen Antworten.
Aber Leute was ist VDK?
Oder SoVD?

Die ganzen Abkürzungen---mein Gott da soll man schlau bleiben---werden.


Übrigens Neuigkeit:

Er hatte gestern einen neuen Termin für Montag in seinem Fach---kurz nach dem Gespräch lag der Zettel für eine neue Untersuchung dort.
Was das nun wieder zu bedeuten hat.
:icon_kratz:
LG Heike
VDK = Sozialverband VdK Deutschland - Sozialverband VdK Deutschland

SoVD = SoVD - Sozialverband Deutschland e.V.
 

Caro12

Neu hier...
Mitglied seit
17 August 2007
Beiträge
8
Bewertungen
0
...während meiner letzten reha musste ich zu einem anderen facharzt überwiesen werden, mein beh. rehaarzt übergab mit meine komplette akte u. ich sollte mir im schwesternzimmer einen termin geben lassen für den FA.

:icon_evil:bin natürlich erstmal auf mein zimmer u. hab gelesen, was das zeug hält.

da habe ich doch einen satz meines rententr. gefunden:icon_eek:

"wir erwarten von ihnen, dass bei frau....zumindestens eine linderung eintritt":icon_neutral:

bei mir trat keine linderung ein :icon_sleep:

man muss sooo aufpassen, was man sagt u. wie man sich bewegt. die ärzte in den rehakliniken sind auch nur noch marionetten.

lg
 

Helga Ulla

Priv. Nutzer*in
Mitglied seit
21 Januar 2007
Beiträge
620
Bewertungen
8
Ich habe mir bei einem Krankenhausaufenthalt, nach einer Überweisung zu einem ortansässigen Facharzt, draußen einen Teil der Arztberichte kopiert.
damit konnte ich im nach hinein etliche Atteste der Ärzte mit Untersuchungsergebnissen belegen.
Denn der Entlassbericht der an den einweisenden Arzt geht stimmt oftmals nicht mit der Behandlung überein.
Bei Rehamassnahmen wird oft ein Behandlungsheft geführt, dort ist auch die Behandlungsart vermerkt und die Dauer, und was dem Patienten verordnet wird. Dies kopiert ist oftmals ein wahrer Segen für die weiteren Anträge und kann einem Rentenanwärter hilfreich sein, für ein evtl. ablehnendes Verfahren be der Rente.
 
R

Rounddancer

Gast
Irgendwo

Hier oder wo anders schrieb vor einiger Zeit jemand, er oder sie habe mit einem Kurklinik-Chefarzt o.ä. gesprochen,- und der habe ihm/ihr glaubhaft berichtet, daß es da die Vorschrift/Vorgabe/Regel gäbe, daß nur, wer als arbeitsunfähig in Kur geschickt würde, auch wieder (wenn nötig) als arbeitsunfähig aus der Kur entlassen werden dürfe. Wer arbeitsfähig in die Kur käme, müsse auch in jedem Fall am Ende der Kur wieder arbeitsfähig geschrieben werden, auch wenn sich sein Zustand in der Kur verschlechtert habe.
 

SchnuffyPurzel

Elo-User*in
Mitglied seit
20 Juni 2009
Beiträge
176
Bewertungen
23
Ich wurde Anfang des Jahres auch arbeitsfähig aus der Reha entlassen. Trotz Verschlechterung meines gesundheitlichen Zustandes. Ich bin gleich am nächsten Tag zu meinem Arzt und der hat mich wieder krankgeschrieben.
Ich musste dann zwar zum MdK von der Kasse aus aber der stellte auch fest, dass ich arbeitsunfähig bin.
Rehaärzte scheinen nicht wirklich fähig zu sein. Hab bei meinem Mann (er hat MS) änliches erlebt.
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Oben Unten