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Christoph Butterwegge - Deshalb werden die Ursachen von Armut in Deutsch

ThisIsTheEnd

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#1
Keine wirklich neuen Erkenntnisse, aber dennoch empfehlenswerter Artikel:
Armutsforscher Christoph Butterwegge

Deshalb werden die Ursachen von Armut in Deutschland verschwiegen

Armut ist gewollt und bewusst erzeugt, weil sie die „Aktivierung“, Motivierung und Disziplinierung der Bevölkerungsmehrheit gewährleistet. Die (Angst vor der) Armut sichert den Fortbestand der bestehenden Herrschaftsverhältnisse. Während der Reichtum als Belohnung für „Leistungsträger“ dient, gilt die Armut als gerechte Strafe für „Leistungsverweigerer“, „Faulenzer“ und „Sozialschmarotzer“.
Armutsforscher Butterwegge: Deshalb wird Armut nicht bekämpft
 

Kleeblatt

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#2
Zum soundsovielten Male wurde ein sattsam bekannter Fakt dargestellt.
Hhhmmm... Und jetzt ?

Habe ich Irgendetwas nicht mitbekommen oder wurde seit vielen Jahren dagegen Etwas unternommen ? Irgendetwas ? Mal so eine Kleinigkeit ?

Aaaahhhja !

In ein paar Monaten kommt der Nächste mit einer solchen Weisheit, dann wieder der Nächste .... als ob wir das nicht kennen würden.

Und die jeweiligen Konsequenzen ? Stimmt, weitere Verschärfungen für die Betroffenen, mehr Tafeln ...
 
E

ExitUser

Gast
#3
Zum soundsovielten Male wurde ein sattsam bekannter Fakt dargestellt.
Hhhmmm... Und jetzt ?

Habe ich Irgendetwas nicht mitbekommen oder wurde seit vielen Jahren dagegen Etwas unternommen ? Irgendetwas ? Mal so eine Kleinigkeit ?
Aaaahhhja !
In ein paar Monaten kommt der Nächste mit einer solchen Weisheit, dann wieder der Nächste .... als ob wir das nicht kennen würden.

Und die jeweiligen Konsequenzen ? Stimmt, weitere Verschärfungen für die Betroffenen, mehr Tafeln ...
Ja, wer soll denn an der Situation was ändern? Die, die es gar nicht betrifft?

Man stelle sich mal vor, es gäbe gar keinen, der das Problem an die Öffentlichkeit tragen würde, immer und immer wieder.
 

Hartzarus

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#4
Zum soundsovielten Male wurde ein sattsam bekannter Fakt dargestellt.
Hhhmmm... Und jetzt ?

Habe ich Irgendetwas nicht mitbekommen oder wurde seit vielen Jahren dagegen Etwas unternommen ? Irgendetwas ? Mal so eine Kleinigkeit ?

Aaaahhhja !

In ein paar Monaten kommt der Nächste mit einer solchen Weisheit, dann wieder der Nächste .... als ob wir das nicht kennen würden.

Und die jeweiligen Konsequenzen ? Stimmt, weitere Verschärfungen für die Betroffenen, mehr Tafeln ...
Logisch... Die Regierenden sind nicht arm und können, je nach Einfluss und Macht, ihre perversen Spielchen mit der Bevölkerung treiben. Wenn es dann eng wird überleben die am längsten, während der deutsche Durchschnittszombie wie ein Esel von diesen Experten mit der einen oder anderen Karotte in den Irrsinn geführt wird.

Butterwege sollte in diesem Zusammenhang ruhig auch die Gewaltenteilung und die Rolle der Sozialgerichtsinstanzen ansprechen.
Den Begriff Hochverrat gibt es wohl in der Gesetzgebung auch nicht mehr, so dass jeder mit den Nichtwohlhabenden ungestraft machen kann, was er will. Selbst das BVerfG scheint es in der himmelschreienden Ungerechtigkeit nicht zu geben. Nein, wenn man mal sieht, was dort verhandelt wird, könnte man meinen, mit dem Sozialstaat ist alles in Ordnung.
Vergleicht man die höchsten Richter mit Ärzten wäre es gerade so, als würden die Ärzte sich um die kleinen Wehwechen kümmern und dabei die millionenfache schwarze Pest total ignorieren. Dasselbe gilt für die 'freie' Presse.
 

zalino

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#6
Ja, wer soll denn an der Situation was ändern? Die, die es gar nicht betrifft?
Vielleicht darf ich mal kurz den Blick auf Frankreich werfen.
Die Ära "Chirac und Villepin".

Die wollten ein Gesetz durchbringen, das junge Erwachsene diskreminiert.
Die Brummi Fahrer haben die Autobahnen gesperrt, kein Flugverkehr, kein Bahnverkehr und fast alle Gewerkschaften waren sich einig.

Nach einer Woche zog Villepin den Gesetzesentwurf zurück.

Was hat das damals die Piloten interessiert? Die Brummifahrer? Die Lokomotivführer? Was hat es die Gewerkschaften interessiert?

Sowas nennt sich Solidarität, etwas, was hier so gut wie nie praktiziert wurde.

Ich schätze die Franzosen nach wie vor. Für ihre Kultur, für die Menschen- und Bürgerrechte, für ihre Lebensart.

Gruß,
Zalino
 
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