China: Aufstand gegen APPLE / Foxconn (1 Betrachter)

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China: Aufstand gegen APPLE / Foxconn 24.09.2012

Aufstand der iSlaves. In China gehen die Mitarbeiter von Foxconn bei Protesten gewaltsam gegen das Unternehmen vor. Dort werden praktisch alle Apple-Produkte hergestellt, auch das neue iphone 5. Live Video aus Taiyuan, wo wĂŒtende Arbeiter Teile des Foxconn-Werkes offenbar zerstörten. Im Verlauf des Videos sind auch SchĂŒsse zu hören.


Aufstand bei der chinesischen Werkbank von Apple - Foxconn - in der Fabrik von Taiyuan. Augenzeugenberichten zufolge gingen 2000 Arbeiter auf die Straße und zerstörten teilweise das WerksgelĂ€nde. Die AufstĂ€nde gegen Foxconn / Apple haben offenbar nichts mit den Prostesten gegen Japan zu tun, sondern sind Ausdruck der Unzufriedenheit der MItarbieter.
Diese arbeiten in bis zu 50 Stunden / Woche fĂŒr umgerechnet 300 Euro. Apple hat zwar immer wieder betont, dass man die Arbeitsbedingungen bei Foxconn verbessern wolle - die Angestellten sehen dies aber offenbar anders. Ihre Wut entlud sich am Wochende voll durch Zerstörungen von Teilen des WerksgelĂ€ndes der Fabrik in Taiyuan. Im Juli gab es bereits Ausschreitungen im Foxconn-Werk in Chengdu.
Ob tatsÀchlich ernsthafte SchÀden angerichtet wurden, welche die Produktion des iphones 5 oder anderer Apple-Produkte gefÀhrden, konnte bisher nicht geklÀrt werden. Die Polizei ist offenbar nicht ernsthaft eingeschritten. Die Proteste dauern noch an.
Seit bei Foxconn 2009 und 2010 ĂŒber ein Dutzend Arbeiter Selbstmord beging und in Abschiedsbriefen ĂŒber schlechte Arbeitsbedingungen und finanzielle Hoffnungslosigkeit klagten, steht Apple bei Arbeiterrechtlern in der Kritik. Selbst westliche Beobachter werfen den Amerikanern vor, Fabrikarbeiter wie „iSlaves“ zu behandeln. Apple ist nicht das einzige Unternehmen, das in China unter fragwĂŒrdigen VerhĂ€ltnissen produzieren lĂ€sst. Konkurrent Samsung wurde wiederholt mit dem Vorwurf der Kinderarbeit konfrontiert.



(mmnews.de)
 
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19 September 2012
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China: Aufstand gegen APPLE / Foxconn 24.09.2012

Aufstand der iSlaves. In China gehen die Mitarbeiter von Foxconn bei Protesten gewaltsam gegen das Unternehmen vor. Dort werden praktisch alle Apple-Produkte hergestellt, auch das neue iphone 5. Live Video aus Taiyuan, wo wĂŒtende Arbeiter Teile des Foxconn-Werkes offenbar zerstörten. Im Verlauf des Videos sind auch SchĂŒsse zu hören.


Aufstand bei der chinesischen Werkbank von Apple - Foxconn - in der Fabrik von Taiyuan. Augenzeugenberichten zufolge gingen 2000 Arbeiter auf die Straße und zerstörten teilweise das WerksgelĂ€nde. Die AufstĂ€nde gegen Foxconn / Apple haben offenbar nichts mit den Prostesten gegen Japan zu tun, sondern sind Ausdruck der Unzufriedenheit der MItarbieter.
Diese arbeiten in bis zu 50 Stunden / Woche fĂŒr umgerechnet 300 Euro. Apple hat zwar immer wieder betont, dass man die Arbeitsbedingungen bei Foxconn verbessern wolle - die Angestellten sehen dies aber offenbar anders. Ihre Wut entlud sich am Wochende voll durch Zerstörungen von Teilen des WerksgelĂ€ndes der Fabrik in Taiyuan. Im Juli gab es bereits Ausschreitungen im Foxconn-Werk in Chengdu.
Ob tatsÀchlich ernsthafte SchÀden angerichtet wurden, welche die Produktion des iphones 5 oder anderer Apple-Produkte gefÀhrden, konnte bisher nicht geklÀrt werden. Die Polizei ist offenbar nicht ernsthaft eingeschritten. Die Proteste dauern noch an.
Seit bei Foxconn 2009 und 2010 ĂŒber ein Dutzend Arbeiter Selbstmord beging und in Abschiedsbriefen ĂŒber schlechte Arbeitsbedingungen und finanzielle Hoffnungslosigkeit klagten, steht Apple bei Arbeiterrechtlern in der Kritik. Selbst westliche Beobachter werfen den Amerikanern vor, Fabrikarbeiter wie „iSlaves“ zu behandeln. Apple ist nicht das einzige Unternehmen, das in China unter fragwĂŒrdigen VerhĂ€ltnissen produzieren lĂ€sst. Konkurrent Samsung wurde wiederholt mit dem Vorwurf der Kinderarbeit konfrontiert.



(mmnews.de)

Kann ich nur begrĂŒĂŸen, wenns da ENDLICH auch los geht!
 
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Im Grunde sind wir alle Sklaven... Sklaven der Finanzdiktatur...
Ein Bundesweiter Aufstand ist bei uns auch schon lĂ€ngst ĂŒberfĂ€llig.
Da sind wir uns in jedem Falle einig!

Scheinbar sind aber die 'Bedingungen' der noch "Arbeitsinhaber" nicht erbĂ€rmlich genug fĂŒr einen Aufstand des noch lohnabhĂ€ngigen 'Sklaven'.
Und nur von dort aus könnte ein Aufstand 'angezettelt' werden.

Wir Elos sind doch letzlich machtlos, da wir keinen Betrieb o.Ä. lahmlegen können.
Wir können zwar auf Demos rumlatschen - aber werden wir damit ernst genommen?
Die Politklique und Lobbyisten verlachen das doch nur!

So erlebe ich das jedenfalls.

Die Montagsdemos sind doch ein Beispiel dafĂŒr, wie wir - selbst von den noch LohnabhĂ€ngigen z.T. - ausgepfiffen und angepöbelt werden.

Armes, 'reiches' Deutschland!
 

Speedport

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Im Grunde sind wir alle Sklaven... Sklaven der Finanzdiktatur...
Ein Bundesweiter Aufstand ist bei uns auch schon lĂ€ngst ĂŒberfĂ€llig.
Warum nicht die Hauptursache fĂŒr unser "Skalvendasein" laut aussprechen?

Unsere eigene Begehrlichkeit, Raffgier, Geiz, GefĂŒhllosigkeit .............

die Reihe ließe sich fast beliebig fortsetzen.
 
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Da sind wir uns in jedem Falle einig!

Scheinbar sind aber die 'Bedingungen' der noch "Arbeitsinhaber" nicht erbĂ€rmlich genug fĂŒr einen Aufstand des noch lohnabhĂ€ngigen 'Sklaven'.
Und nur von dort aus könnte ein Aufstand 'angezettelt' werden.

Wir Elos sind doch letzlich machtlos, da wir keinen Betrieb o.Ä. lahmlegen können.
Wir können zwar auf Demos rumlatschen - aber werden wir damit ernst genommen?
Die Politklique und Lobbyisten verlachen das doch nur!

So erlebe ich das jedenfalls.

Die Montagsdemos sind doch ein Beispiel dafĂŒr, wie wir - selbst von den noch LohnabhĂ€ngigen z.T. - ausgepfiffen und angepöbelt werden.

Armes, 'reiches' Deutschland!
Da mögen Sie durchaus Recht haben. Bei mir vorm Haus (Stadtmitte) findet jeden Montag eine kleine Montagsdemo statt. Die kann man an einer Hand abzÀhlen. Juckt keine Sau.
Erst wenn die Mittelschicht richtig "bluten" wird - wird es Widerstand geben.
 

Hartzeola

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500 Euro Monatslohn fĂŒr Chinas iPhone-Bauer

Die Werkbank China steckt in der Krise: Die Löhne steigen, und das Heer der Arbeiter lĂ€sst sich nicht mehr alles bieten. Besonders der Massenproduzent Foxconn bekommt das zu spĂŒren. Von Johnny Erling


China gilt als Werkbank der Welt, und ein Konzern ganz besonders: Foxconn, der China-Ableger des taiwanesischen Unternehmens Hon Hai Precision Industry. Seit Langem schon steht der weltgrĂ¶ĂŸte Hersteller von Elektronikprodukten und Apple-Zulieferer wegen seiner Arbeitsbedingungen in den Schlagzeilen.

Und nicht nur die MassenschlĂ€gerei in einem Werk im nordchinesischen Taiyuan vergangenes Wochenende hat eine Debatte entfacht, wie es industriepolitisch in der Volksrepublik weitergeht – mittlerweile mehrt sich die grundsĂ€tzliche Kritik am GeschĂ€ftsmodell Foxconn.
Elektronikhersteller: 500 Euro Monatslohn fĂŒr Chinas iPhone-Bauer - Nachrichten Wirtschaft - DIE WELT
 
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Sollte wissen das Apple nur eine Marketing+Enwicklungsfirma ist:
Produziert werden die so abgefeierten Produkte in den chinesischen Sklavenfabriken...

Viele amerikanische Firmen entwickeln nur noch den USA - produziert wird dann in China...bislang ist China noch immer die verlÀngerte Werkbank - eigene Hochtechnologie kann das Land noch nicht entwickeln. Soweit der Hype um die 'Weltmacht' China...
 

Hartzeola

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Gauck fordert indirekt zu Protest gegen Apple auf

BundesprĂ€sident Gauck hat das Konsumverhalten der Deutschen scharf kritisiert. Statt sich fĂŒr die neusten Handys anzustellen, sollte man besser gegen unmenschliche Arbeitsbedingungen protestieren.

BundesprĂ€sident Joachim Gauck hat harsche Kritik an Apple und seinen Kunden geĂŒbt, ohne den Namen des US-Konzerns allerdings direkt zu erwĂ€hnen. "Man kann morgens um fĂŒnf Uhr fĂŒr das neueste GerĂ€t auf dem Markt anstehen. Man kann aber auch einen ganzen Tag lang vor dem Laden protestieren – gegen unmenschliche ArbeitsvertrĂ€ge dort, wo diese Produkte hergestellt werden", sagte er auf dem FĂŒhrungstreffen der "SĂŒddeutschen Zeitung” (Video).

Gemeint ist damit ganz offensichtlich US-Konzern Apple, bei dem sich bei Produktstarts wie etwa neuen iPad- oder iPhone-Modellen regelmĂ€ĂŸig lange Schlangen vor den GeschĂ€ften bilden.

Apple lÀsst seine GerÀte unter anderem vom chinesischen Auftragshersteller Foxconn fertigen. Der steht seit Monaten wegen schlechter Arbeitsbedingungen in der Kritik, wegen der es zu einer ganzen Reihe von Selbstmorden und zuletzt einer MassenschlÀgerei gekommen war.
Konsum-Kritik: Gauck fordert indirekt zu Protest gegen Apple auf - Nachrichten Wirtschaft - Webwelt & Technik - DIE WELT
 
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