Chef der Kette dm sieht noch Platz für weitere Hunderte Filialen

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Dagegen72

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https://www.stern.de/panorama/chef-...latz-fuer-hunderte-neue-filialen-8411724.html
Karlsruhe - Obwohl Deutschlands größte Drogeriemarktkette dm mit der Expansion nicht so schnell vorankommt wie geplant, sieht deren Chef Erich Harsch noch viel Potenzial für Neueröffnungen. «Ein paar Hundert sind sicher noch drin», sagte Harsch der Zeitung «Heilbronner Stimme». Im vergangenen Geschäftsjahr war die Zahl der dm-Märkte bundesweit auf 1956 Märkte angestiegen. Jedoch war es der Firma zufolge zu einigen geplanten Neueröffnungen nicht gekommen, weil es an Ressourcen in der Baubranche fehlte oder zu lange Genehmigungsverfahren dies verhinderten.

ich finde, man könnte auch mal Rossmann oder ähnlichen Drogerien Platz machen.
 

Kerstin_K

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Also hier in Hannover gibt es rossmann an jeder Ecke.
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Gelöschtes Mitglied 58736

Gast
Also hier in Hannover gibt es rossmann an jeder Ecke.
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Der will halt vor seiner Haustür nix anderes sehen.

Bei uns haben wir beides. Tun sich nicht viel, Rossmann hat aber immer noch Rabattcoupons. Nutz ich dann immer.

ich finde, man könnte auch mal Rossmann oder Ähnliche Drogerien Platz machen.
Wie jetzt?
In einer planwirtschaftlichen Aktion, oder wie stellst Du Dir das vor?
 

Dagegen72

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@RobbiRob:
In einer planwirtschaftlichen Aktion, oder wie stellst Du Dir das vor?
dm Chef Götz Werner ist ja schon Millionär. Und seine Filialen scheinen gut zu laufen. Warum braucht es da noch mehr?

Schlecker wollte seinerzeit auch noch mehr Filialen, dann brach aber alles zusammen.
 
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Gelöschtes Mitglied 58736

Gast
Erstmal ist der Herr Milliardär und zweitens macht er es so wie die Gates und Buffets.

Mit Deinen völlig abstrusen Vorstellungen von wirtschaftlichen Mechanismen würde man schnell Schiffbruch erleiden.

In der DDR war bestimmt nicht alles schlecht, aber Planwirtschaft hat nicht funktioniert.
 

Dagegen72

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@RobbiRob: ja, das kann schon sein. Was ich kritisiere ist dann wohl der Raubkapitalismus. Friss oder stirb ist da doch die Devise auch für jeden UnternehmerIn.

In der Tat können wir dankbar sein, dass es dennoch soziale Absicherung für die Menschen hierzulande gibt wie Hartz IV oder Rentengrundsicherung. Und alle PolitikterInnen sollten darauf achten, dass das so erhalten bleibt und es nicht schlechter sondern allenfalls besser wird im Sozialen.
 

Maximus Decimus

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Grade dm ist für gute Arbeitsbedingungen bekannt. Da wurde frühzeitig auf einen kooperativen Führungsstil gesetzt bei guter Bezahlung und viel Weiterbildung. Warum soll dieses nicht in weiteren Filialen fortgesetzt werden?
Hauptsache der TE ist mal wieder dagegen(72).
Ich glaube nicht das dagegen72 überhaupt eine Ahnung hat, wie es in den dm Filialen aussieht. Die Mitarbeiter werden fair behandelt und der Chef hatte schon frühzeitig erkannt, das die Mitarbeiter das höchste Gut sind was er hat. Er hatte schon immer versucht sie frühzeitig zu fördern und hatte die entsprechenden Führungsinstrumente immer wieder angepasst.
Letztendlich herrschen da überwiegend in vielen Bereichen genau die Arbeitsbedingungen die die meisten Forenten hier gernne hätten und der TE ist nur mal wieder dabei alles zu kritisieren.
 

Maximus Decimus

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...was umso unverständlicher ist, da der dm-Chef ja ein glühender Verfechter des Bedingungslosen Grundeinkommens ist. Da müsste die TE doch sofort voller Begeisterung für den Bau weiterer Filialen sein.
Vielleicht stand genau diese Info noch nicht in der Negativpresse über die es sich lohnt zu berichten.
 

Maneki Neko

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@Dagegen72: das was Du Raubkapitalismus nennst ist freie Marktwirtschaft.
Es steht doch jedem frei, dort einzukaufen wo er möchte.
Und ich finde es nicht schlimm, daß mehr Filialen geplant sind. Wenn man in einen kleinen Ort lebt, muss man da nicht mehr in die nächstliegende Stadt fahren um da einzukaufen. Denke mal an die Leute, die nicht mobil sind.
by the way: Ich gehe gerne zu beiden Drogerieketten, was dm nicht hat (oder aus dem Sortiment genommen hat, was nicht selten passiert) kaufe ich mir bei Rossmann
 

Dagegen72

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@MaximusDezimus: ich weiß wie es in einer dm-filiale aussieht. Ich weiß auch, dass da auf menschenfreundliches Ambiente geachtet wird. Lupe am Einkaufswagen für schlecht Sehende, Platz und Bewegungsfreiheit usw. Ja, das ist auch zu begrüßen. nachteil ist aber glaube ich, dass nur jugendliche oder junge menschen eingestellt werden.


mich hat einfach gestört, dass der Markt mit hundert weiteren Filialen geflutet werden soll. Naja, vielleicht ist das weniger schlimm, als es mir spontan danach war.

meine gedanken sind: kann man die Wirtschaft nicht so ankurbeln, dass nicht Konsum im Mittelpunkt steht? ich meine das auch im Hinblick auf die Plastik- und Verpackunsmüll-Probleamtik.

man kann auch mal was neu denken, anstatt immer nur Vorgekautes nachplappern und gut finden!

@maneki neko: wir haben die soziale Marktwirtschaft. In der freien marktwirtschaft wie in USA gibt es keine Krankenversicherung für Arme. vielleicht auch keien sozialversicherung.
außer für Kranke obama-care. aber trump wollte die schon abschaffen, hat es gerichtlich aber nicht durchbeklommen, was gut ist aus meiner sicht.
 
S

SelfDelUser_63679

Gast
meine gedanken sind: kann man die Wirtschaft nicht so ankurbeln, dass nicht Konsum im Mittelpunkt steht? ich meine das auch im Hinblick auf die Plastik- und Verpackunsmüll-Probleamtik.

Ich soll mein Deo-Spray also in der Tüte nach Hause tragen oder was?

Man kann es mit der Müllvermeidung auch übertreiben. Freiwillig gehe ich nicht zurück in die Steinzeit.
 

erwerbsuchend

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nachteil ist aber glaube ich, dass nur jugendliche oder junge menschen eingestellt werden.

Das stimmt so nicht. Es gibt durchaus auch ältere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei dm. Vielleicht solltest du einfach mal in die Realität abseits des Rechners rausgehen :wink:

mich hat einfach gestört, dass der Markt mit hundert weiteren Filialen geflutet werden soll.

Das hört sich bei dir so an, als würden diese ganzen neuen Filialen alle auf einem einzigen Platz entstehen. Diese werden jedoch deutschlandweit eröffnet.

meine gedanken sind: kann man die Wirtschaft nicht so ankurbeln, dass nicht Konsum im Mittelpunkt steht?

Wie soll das funktionieren?

man kann auch mal was neu denken, anstatt immer nur Vorgekautes nachplappern und gut finden!

Dann fang mal an und teile deine neuen Ideen zu diesen Problemlagen mal mit. Du hast schließlich den Anstoß dafür gegeben. Daher solltest du nun auch dafür Ergebnisse liefern :wink:

wir haben die soziale Marktwirtschaft. In der freien marktwirtschaft wie in USA gibt es keine Krankenversicherung für Arme. vielleicht auch keien sozialversicherung.
außer für Kranke obama-care. aber trump wollte die schon abschaffen, hat es gerichtlich aber nicht durchbeklommen, was gut ist aus meiner sicht.

Was ist der Unterschied zwischen einer freien und einer sozialen Marktwirtschaft?

Was das Sozialsystem der USA betrifft, in dieses Themengebiet solltest du dich mal gründlich einlesen und dann erst etwas posten, bevor du nur die Hälfte oder weniger schreibst.
 

Kerstin_K

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Mehr Filialen heisst doch nicht zwingend, dass mehr gekauft wird. Die Kunden verteilen sich nur anders. Und wenn dann zum Beispiel Rossmann mehr Konkurrenz bekommt, könnten die Preise sinken.
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Maneki Neko

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Ich soll mein Deo-Spray also in der Tüte nach Hause tragen oder was?

Man kann es mit der Müllvermeidung auch übertreiben. Freiwillig gehe ich nicht zurück in die Steinzeit.

sehe ich genauso.

wegen Plastkstrohhälme wird sich aufgeregt, aber die Luft wird weiterhin verpestet und Glyphosat ist noch nicht vom Tisch.

Außerdem sind wir Deutsche Weltmeister im Mülltrennen. Letztendlich landet es trotzdem in einer Tonne, worauf wir keinen Einfluß haben genauso auf wie die Konzerne. Leider.

China kauft uns den Müll ab und kippt ihn in die Ozeane. Darauf haben wir leider auch keinen Einfluß.

den Konsumenten Schuld einzureden obwohl die Großkonzerne diese Sauerei veranstalten ist eine dämliche Doppelmoral

also stop bitching about it

ich kenne einige Mitarbeiterinnen bei dm und auch Rossmann die schon ein älteres Semester sind. Alter ist da egal. Also fällt Dagegens Argument auch flach wegen der Altersdiskriminierung.

Außerdem verwende ich meine Plastiktüten mehrmals und das schon Jahrelang, die sind nun mal stabiler als Papier und schützen vor Nässe und Schnee.
 

AnonNemo

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Und wenn dann zum Beispiel Rossmann mehr Konkurrenz bekommt, könnten die Preise sinken.
Deine Bemerkung erinnert mich zu sehr an die letzte Manteltarifverhandlung zwischen iGZ, BAP mit dem DGB, den Änderungen im AÜG (z. B. bzgl. Höchstüberlassungsdauer) und der SGB-Rechtsvereinfachung 2016.

Wenn ich mir ansehe, wie Metro bei real vorgehen wollte um wettbewerbsfähig zu bleiben habe ich sehr große Bedenken was sinkende Preise angeht.
Die ca. 33% Lohnabsenkung bei AN-Neuverträgen landen sicherlich nicht bei der Preis- sondern der Unternehmensgewinn-Kalkulation.

Inzwischen hat sich ergeben, dass real verkauft, und nicht wettbewerbsfähig gemacht, werden soll.
 

Kerstin_K

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Ich schrieb könnten. Weil nach den Gesetzen der Marktwirtschaft ist das nunmal so, wenn das Angebot steigt.

Das es noch andere Auswirkungen geben kann, zumal wir ja keine komplett freie Marktwirtschaft haben, bestreite ich nicht.
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Dagegen72

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@erwerbsuchend:
Zitat von Dagegen72 Beitrag anzeigen
meine gedanken sind: kann man die Wirtschaft nicht so ankurbeln, dass nicht Konsum im Mittelpunkt steht?
Wie soll das funktionieren?

indem sich auf Positives fokussiert wird! Das Bäume (CO2_Aufräumer) und Natur erhalten und unfallverhindernd gepflegt werden. Dafür braucht es auch Arbeitskräfte. Und es wird auch Einrichtungen geben, für die das gut ist und die dafür gerne zahlen könnten. ImmoblienmaklerInnen z.B. weil Wohnungen und Häuser vermieten mit Naturnähe was Positives ist. USW. ich glaube nicht, dass ich da jetzt alles vorkauen muss, oder?


und was das neue Denken betrifft und ich damit mal anfangen soll: damit bin ich schon die ganze Zeit damit beschäftigt, während du und einige wenige andere nichts anderes zu tun haben, als sich "dagegen" zu verhalten, weil alt-Vertrautes ja soo vertraut ist.
Merke: es ist nicht unbedingt etwas richtig, nur weil man es so gewohnt ist und es allein dadurch einen Vertrauensgefühl -Effekt mit sich bringt.

@Kerstin_K:
Mehr Filialen heisst doch nicht zwingend, dass mehr gekauft wird. Die Kunden verteilen sich nur anders. Und wenn dann zum Beispiel Rossmann mehr Konkurrenz bekommt, könnten die Preise sinken.
ja, das kann sein, aber das ist auch die Tragik des Kapitalismus, denn auch Rossmann wird seine Kosten haben. Wenn die Preise sinken, könnten auch wieder Arbeitskräfte entlassen werden.

Da gibt es auch geraden einen ganz harten Preiskampf zwischen Unilever-Produkten. Weil Unilever nicht einlenkt, verkauft Handeslhof jetzt Unilever-Produkte ab zu Niedrigpreisen.
Wer in diesen Tagen seinen Wocheneinkauf bei Kaufland erledigen will, der wird einige bekannte Produkte nicht mehr finden. Die Supermarktkette hat 480 Artikel des Unilever-Konzerns aus dem Sortiment genommen. Dazu gehören bekannte Marken wie Axe, Lipton, Langnese oder Knorr. Als Grund für diese drastische Maßnahme gibt Kaufland einen Streit über die Einkaufspreise an, wie das Fachmagazin Lebensmittel Zeitung berichtete.
https://www.sueddeutsche.de/wirtsch...-unilever-artikel-aus-dem-sortiment-1.4115891
Kurz zum Hintergrund: Kaufland und Unilever streiten sich um die Höhe der Einkaufspreise. Der Discounter wirft Unilever vor, kurzfristig die Preise drastisch erhöht zu haben. Der Politik des Konzerns wolle man sich nicht beugen.
https://www.infranken.de/regional/f...n-sortieren-480-produkte-aus;art58454,3666186

ähnlich ist es mit Gemüseanbauern aus dem europäischem und nicht - europäischem Ausland:
Neben der Mafia seien die Supermarktketten schuld, behaupten die Landwirte. Die großen Handelsfirmen würden die Preise für Obst und Gemüse immer weiter drücken.
Italien ist ein großer Player im internationalen Obst- und Gemüsegeschäft. Vor allem aus Kalabrien und von der Insel Sizilien kommen massenhaft Früchte in den deutschen Handel. Die Ware ist in allen großen Supermarktketten und Discountern zu finden – oft zu Spottpreisen.

Wer in die italienischen Anbaugebiete reist, stößt schnell auf die Menschen, die unser Obst und Gemüse anbauen und ernten. Meist Flüchtlinge und Migranten aus Afrika. Sie stehen an den Straßen, sogenannte Arbeiterstriche, und warten bis sie für die Arbeit auf den Feldern und in den Gewächshäusern eingesammelt werden.
https://www.daserste.de/information/wirtschaft-boerse/plusminus/sendung/erntehelfer-italien-100.html

natürlich bin ich als ALG II - Beziehende dankbar dafür, wenn ich mir noch Obst und Gemüse leisten kann. Es ist aber wohl vermutich so, dass Reiche sich auch lieber Billiges leisten, um noch mehr sparen und haben zu können, kann das sein?

@Maneki Neko: es ist aber auch so, dass der bzw. die VerbraucherIn durch sein bzw. ihr Verhalten die Macht hat, den Markt so zu lenken, was produzieret werden soll, allein aus diesem Grund gibt es bio bei Aldi, weil Discounter-NutzerInnen auch bio-Produkte zu bezahlbaren Preisen wollen.

Die Müll-Diskussion nervt in diesem Sinne, weil es ein jahrzehnte altes Thema ist, und nicht erst seit heute. Das nervt echt.
vor einigen Tagen gab es die our ocean Konferenz auf Bali. Und Bali hat den Müllnotstand bei sich ausgerufen. https://www.zeit.de/video/2018-01/5700193915001/indonesien-muellnotstand-auf-bali

und apropos Drogerie: Das Land Palau verbietet ab 2020 sonnencremes: https://www.welt.de/reise/Fern/arti...rbot-fuer-umweltschaedliche-Sonnencremes.html
Gehen Urlauber im Meer schwimmen, gelangen chemische Inhaltsstoffe ihrer Sonnenschutzmittel in den Ozean. Der Pazifikstaat Palau verbietet nun schädliche Sonnencremes. Wer sich nicht daran hält, muss mit einer empfindlichen Strafe rechnen.

und was Plastikeinweggeschirr betrifft: solange Menschen, also die, bei denen es so ist, nicht in der Lage sind, ihren Müll zu entsorgen, und alles liegen lassen, dann ist mit einem Verbot vielleicht doch schon viel erreicht.

@Papiertüten: https://www.penny.de/verantwortung/

ich hatte auch Sorgen wegen der Papiertüten. Penny hat nur noch Papiertüten. Sie sind aber tatsächlich sehr robust. Nervig ist lediglich, dass man sie nicht so zusammenknüllen und irgenwo in den schrank drücken kann wenn man ausgepackt hat . Und sie sollen ein eigenes Umweltbelastungsproblem mit sich bringen, hörte ich letztens im TV von einer Verbraucherschützerin.

@UnternehmerInnen-Verantwortung: klar sollen die massiv was tun. Aber wenn es keine Gesetze gibt, die ihnen das vorgibt, dann tun sie das billigst Machbare in der Regel. Manche versuchen vielleicht was, aber es müssen viele wenn nicht gar alle mitziehen. Die Politik muss die Gestze dafür machen. Und auch an den gesunden Menschenverstand der Produzenten appellieren. Deren Kinder sollen schließlich auch noch ne grüne Wiese kennenlernen oder ein Fluss mit klarem Wasser.

Die kleine Portionspackung Zentis-Marmelade könnte vielleicht auch in ein Glas gefüllt werden.

@Marktwirtschaft @erwerbsuchend: (ich bin so frei, Infos mir dafür anzulesen!!)
Soziale Marktwirtschaft bejaht das Recht auf Privateigentum, persönliche Verantwortung der Unternehmer und Risikobereitschaft als Grundvoraussetzungen freier Marktwirtschaft. Diese Grundvoraussetzungen werden aber gleichzeitig verknüpft mit einem System sozialen Schutzes. Dieser Schutz drückt sich aus in der institutionellen Sicherung des Wettbewerbs (Verhinderung des Machtmissbrauchs durch Kartelle und Monopole), Sicherung weitestgehender Vollbeschäftigung und Geldwertstabilität und soziale Einkommensumverteilungen.
Innerhalb des vom Staat gesetzten Rahmens soll aber grundsätzlich der Markt über Angebot und Nachfrage, wirtschaftliche Entwicklung und Veränderung entscheiden.
https://www.lernhelfer.de/schuelerl...freie-marktwirtschaft-soziale-marktwirtschaft

Freie Marktwirtschaft
Im Modell der Freien Marktwirtschaft wird allein durch den Markt bestimmt, was produziert und konsumiert wird, in welcher Menge und zu welchem Preis. Eine freie Marktwirtschaft besteht nach George Nikolaus Halm dann, wenn:[24]

die Produktionsfaktoren (Arbeit, Land, Kapital) in privater Hand liegen und die Produktion auf Initiative privater Unternehmen erfolgt (also Privateigentum an den Produktionsmitteln und freier Wettbewerb)
Einkommen nur durch Dienstleistungen und die Gewinne privater Unternehmen erwirtschaftet wird
keine Planwirtschaft besteht
keine staatliche Kontrolle oder Marktregulierung besteht
die Marktteilnehmer Wahlfreiheit hinsichtlich Konsum, Berufstätigkeit, Sparen und Investieren haben (also freie Preisbildung, Gewerbefreiheit und Konsumfreiheit)
die freie Preisbildung verschiedenster Unternehmen insbesondere im Immobilienbereich.
Eine völlig freie Marktwirtschaft ist allerdings nur eine Abstraktion. In der wirtschaftspolitischen Praxis liegt in allen Ländern mehr oder weniger eine staatliche Marktregulierung vor.[25]

Die von Adam Smith in seinem Buch Der Wohlstand der Nationen propagierten Ideen bedeuten nicht, dass dem Staat jegliche Existenzberechtigung entzogen wird. Ihm obliegen vielmehr weitere wichtige Funktionen. Dazu gehören die äußere Sicherheit zu garantieren, Schutz der Bürger vor Ungerechtigkeit und Unterdrückung durch seine Mitbürger sowie Bereitstellung öffentlicher Einrichtungen, für die sich kein privater Investor findet. Nach Auffassung einiger Autoren wurde die Lehre von Adam Smith „einseitig“ zur Vorstellung von einer freien Marktwirtschaft weiterentwickelt.[26][27] Auch in einer freien Marktwirtschaft werden dem Staat regulierende Funktionen zugeschrieben. Sind diese auf ein Minimum beschränkt, spricht man in Anlehnung an eine ironische Wendung des Arbeiterführers Ferdinand Lassalle auch von einem „Nachtwächterstaat“.[28]
...
Soziale Marktwirtschaft
...
Die Idee des von Alfred Müller-Armack und Ludwig Erhard entworfenen Leitbilds der Sozialen Marktwirtschaft ist, die Vorteile einer freien Marktwirtschaft, insbesondere die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit und die hohe Güterversorgung zu realisieren, gleichzeitig aber Nachteile wie zerstörerischer Wettbewerb, Ballung wirtschaftlicher Macht und unsoziale Auswirkungen von Marktprozessen zu vermeiden
https://de.wikipedia.org/wiki/Sozialversicherung_(Vereinigte_Staaten)

@Wirtschaftssystem USA:
mir ging es dabei um das Sozialversicherungswesen, das kann man hier nachlesen:
https://de.wikipedia.org/wiki/Sozialversicherung_(Vereinigte_Staaten)
Staalt. Krankenversicherung gibt es für Leute ab 65! Oder für sehr einkommensschwache Menschen.
erst seit 1997 gibt es eine Versicherung für Kinder und schwangere Frauen
und seit 2010 Obama Care
die strukturellen Änderungen durch den Patient Protection and Affordable Care Act (Obamacare) seit 2010, durch die eine Pflicht zur Krankenversicherung eingeführt wurde und zugleich die Versicherungen gezwungen wurden, standardisierte Leistungspakete anzubieten, deren Grundniveau ohne Prüfung auf Vorerkrankungen allen Versicherten zur Verfügung steht.

wiki Obama Care: https://de.wikipedia.org/wiki/Patient_Protection_and_Affordable_Care_Act

erwerbsuchend:
Was das Sozialsystem der USA betrifft, in dieses Themengebiet solltest du dich mal gründlich einlesen und dann erst etwas posten, bevor du nur die Hälfte oder weniger schreibst.

und du hast offensichtlich kein Interesse daran, dich wissentlich einzubringen, oder was? Ich bin hier nicht der Wissens- und Inforoboter. Weißt du was?
Ich ERLAUBE dir selbst zu denken. Ich ERLAUBE dir, dich selbst schlau zu machen, eigenständig zu denken und zu handeln. Ich erlaube es dir und allen anderen. :feiern:
 
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