Chaos, ich bin total verwirrt, VDK, Klage, normaler Anwalt

Vyny

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Okay ich bin gerade soweit dass ich nicht nur eine normale Betreuung brauche sondern gerade ernsthaft darüber nachdenke mir einen gesetzlichen Betreuer zu holen, der sich mit dem ganzen Scheiß der mir definitiv über den Kopf wächst rumschlagen darf.

Ich hatte in einem anderen Thread schon über den Widerspruchsbescheid der DRV berichtet und das ich dagegen klagen möchte weil das einfach nur erfunden ist... Ich habe am Dienstag den Termin bei der Anwältin und habe den Prozesskostenhilfeantrag bekommen. Ich bin nun stutzig geworden weil dort die Frage nach einem Sozialverband steht. und habe hier in einem anderen Thread nun auch was dazu gelesen.

Ich bin nun verzweifelt weil ich nicht weiß was ich machen soll.
Ich bin letztes Jahr im Dezember beim VDK beigetreten weil ich Beratung brauchte wegen Kleidungsbedarf, da hieß es wenn sie das schreiben und es nicht klappt ich 40€ zahlen muss. Das Geld hab ich nicht, daher hat mir der Anwalt den § zugeschickt und ich habe selbst den Wiederspruch gemacht.
SO dieses Jahr musste ich gegen DRV und LRA vorgehen und bin dann nicht zum VDK weil ich wusste die wollen dann Geld von mir was ich nicht habe.
Also bin ich mit Beratungsschein zum Anwalt- was jeweils nur maximal 15€ sind.
Der erste Wiederspruch ist ja schon negativ zurückgekommen da hätte ich jetzt anstatt 15 schon 40€ zahlen müssen.
Jetzt gehts an die Klage und ich muss dass über den VDK machen? Die nehmen sich doch gerade mal 15min Zeit, in 15min ist nicht annährend alles gesagt was zu dem Fall gebraucht wird. Zumal mich die Anwältin ja die ganze zeit betreut hat und jetzt vorne bis hinten Bescheid weiß.
Dacht ich mir ok kündige ich. Ja aber man muss wohl 1 Jahr drin bleiben und hat dann nochmal 3 Monate Kündigungsfrist!?

ich könnte gerade schreien und heulen gleichzeitig. Eine blöde Freundin von meiner Mutter meinte zu ihr ich soll zum VDK gehen blabla und jetzt hab ich den scheiß Salat. Ich kann keine 60€ dafür zahlen dass ich Klage und ich weiß auch nicht wie das mit dem Schwerbehindertenausweiswiderspruch ausgeht und da muss ich wahrscheinlich auch klagen.
und jetzt hock ich mit dem scheiß VDK da, den ich mir nicht leisten kann.
ich habe mit allen Abzügen maximal 50€ im Monat zur Verfügung als Taschengeld- und diesen Monat gehen schon die 15€ für Anwalt davon ab, da hab ich das Geld nicht für so einen verdammten Verein.:icon_motz::icon_cry:
 

Doppeloma

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Hallo Viny,

nun mal langsam, du musst gar nichts über den VDK machen schon gar nicht wenn du bereits auf Beratungshilfe eine Anwältin am Start hast ...

Bei diesem Antrag muss man doch aber auch angeben, ob man von einem Sozialverein /Gewerkschaft vertreten werden könnte ???

Man kann aber entweder die Frage mit "NEIN" beantworten (das Gericht weiß ja nicht in welchen Vereinen du so Mitglied bist) oder begründen warum man das nicht möchte wenn man "Ja" ankreuzen würde.

Ich war damals wegen meiner EM-Rente auch extra in den VDK eingetreten und habe mir später lieber einen Anwalt gesucht, weil die alles andere als hilfreich waren.

Jetzt gehts an die Klage und ich muss dass über den VDK machen? Die nehmen sich doch gerade mal 15min Zeit, in 15min ist nicht annährend alles gesagt was zu dem Fall gebraucht wird. Zumal mich die Anwältin ja die ganze zeit betreut hat und jetzt vorne bis hinten Bescheid weiß.
Dann ist es doch in Ordnung wenn sie dich weiter in deinen Angelegenheiten vertreten will und wird, dann lass den VDK außen vor und halte dich an die Anwältin.
Bei Gericht brauchst du PKH damit sie ihr Geld bekommt, den VDK brauchst du dafür nicht und den würde ich (an deiner Stelle) auch gar nicht mehr auf dem Antrag dafür angeben.

Dacht ich mir ok kündige ich. Ja aber man muss wohl 1 Jahr drin bleiben und hat dann nochmal 3 Monate Kündigungsfrist!?
Vielleicht solltest du Verträge die du unterschreibst auch mal richtig durchlesen vorher, das aktuelle Mitgliedsjahr dürfte ja bezahlt sein (normaler Mitgliedsbeitrag wurde bei mir im Januar für das komplette laufende Jahr abgebucht) ... ???

3 Monate vor Ablauf des Beitragsjahres kann man IMMER die Mitgliedschaft kündigen, das bedeutet bis spätestens Ende September 2014 MUSS die Kündigung beim VDK schriftlich vorliegen (per Einschreiben schicken !!!), dann ist deine Mitgliedschaft zum 01.01.2015 beendet !!!

Da brauchst du auch keinen Beitrag mehr bezahlen und im VDK bist du auch nicht mehr, damit ist auch deine Angabe im PKH-Antrag völlig korrekt ... die vertreten dich ja auch nicht weiter wenn du ausgetreten bist ...

ich könnte gerade schreien und heulen gleichzeitig. Eine blöde Freundin von meiner Mutter meinte zu ihr ich soll zum VDK gehen blabla und jetzt hab ich den scheiß Salat. Ich kann keine 60€ dafür zahlen dass ich Klage und ich weiß auch nicht wie das mit dem Schwerbehindertenausweiswiderspruch ausgeht und da muss ich wahrscheinlich auch klagen.
und jetzt hock ich mit dem scheiß VDK da, den ich mir nicht leisten kann.
Dann mach was ich oben geschrieben habe und du bist den Verein los, das steht aber auch in allen Vertragsunterlagen klar drin, dass man für diese Extra-Aufgaben (Widerspruch / Klage) extra bezahlen muss bei denen ... so "sozial" wie die immer alle tun sind die leider auch nicht und wenn es kompliziert wird (wie bei mir damals) dann ziehen sie den "Schwanz ein" ...

Mein Anwalt hat mir jedenfalls fast 3 Jahre beigestanden, bis ich dann die EM-Rente bekommen hatte ... der VDK wollte nicht mal Widerspruch einlegen ... :icon_neutral:

ich habe mit allen Abzügen maximal 50€ im Monat zur Verfügung als Taschengeld- und diesen Monat gehen schon die 15€ für Anwalt davon ab, da hab ich das Geld nicht für so einen verdammten Verein.:icon_motz::icon_cry:
Dann wärst du da besser gar nicht erst eingetreten, nun versäume die Kündigungsfrist nicht, sonst bist du ein weiteres Jahr Mitglied und dann wollen die natürlich auch den Folgebeitrag (für 2015) noch haben.

Zu deiner anderen Frage kann man wenig sagen, wenn man die Einkommensverhältnisse deiner Mutter nicht kennt ...

In dem Bescheid stehen ja die Summen drin und wenn sie darunter liegen würde brauchst sie sowieso nicht für dich zahlen, außerdem ist nicht klar ob für dich noch Kindergeld gezahlt wird.

Im SGB XII /Kapitel 3 werden nun mal die nächsten Familien-Angehörigen in Anspruch genommen, ehe der Staat bereit ist zu zahlen, weil es da nichts geben wird.

MfG Doppeloma
 
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