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CDU: Langzeitarbeitslose in der Kritik

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Woodruff

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#1
Die baden-württembergische CDU dringt auf eine stärkere Haushaltsdisziplin im Bund und Kürzungen bei Hartz IV. Viele Langzeitarbeitslose müssten sich mehr anstrengen und Einsparungen hinnehmen.

"Ab 2011 müssen pro Jahr zehn Milliarden Euro eingespart werden, um die Vorgaben der Schuldenbremse 2016 zu erfüllen“, sagte Thomas Strobl, Chef der baden-württembergischen Landesgruppe im Bundestag, im Gespräch mit der Nachrichtenagentur dpa. „Deshalb wird es nicht gehen, die großen Bereiche wie Hartz IV beim Sparen wegzulassen.“ So müssten Langzeitarbeitslose stärker gefordert werden. „Es kann nicht sein, dass auch nur eine Minderheit Hartz IV zum angestrebten Lebensinhalt über Generationen macht.“ [...]

Um die galoppierende Verschuldung in den Griff zu bekommen, kommt die schwarz-gelbe Bundesregierung aus Strobls Sicht an harten Einschnitten nicht vorbei. Neben Reformen bei Hartz IV müsse man etwa die Frage stellen, ob alle Arbeitsmarktprogramme zwingend notwendig seien. Außerdem müssten sich viele Langzeitarbeitslose mehr anstrengen, wieder einen Job zu bekommen. „Wir dürfen nicht nur das Fördern sehen, sondern auch das Fordern.“

Die Sozialleistung sei für Menschen, die unverschuldet in eine schwierige Situation geraten seien. Der CDU-Politiker erinnerte daran, dass Millionen von Arbeitnehmern mit ihren Steuern und Beiträgen Hartz IV finanzierten. „50 Milliarden Euro für Hartz IV fallen nicht vom Himmel und liegen nicht im Keller.“ [...]
CDU: Langzeitarbeitslose in der Kritik - Deutschland - FOCUS Online


Schuld sind also die Arbeitslosen, denn wer wirklich Arbeit sucht, der findet ja auch welche :icon_laber::icon_neutral:
 

Fortunatus

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#2
Klar, wir dürfen nicht nur das Fordern sehen, sondern auch das Fordern, denn nur Fordern fördert oder so.
Ist doch schön, dass sich so ein Politdödel hinstellt und wieder mal völlig ignoriert, dass fast nichts gefördert wird. Fördern ist größtenteils Blödsinn wie Selbstlernkurse und unzählige Bewerbungstrainings. Aber das ist wohl noch an Fördern zu viel. Dieses Fördern können sie ruhig streichen, da es eh nichts bringt. Es reicht langsam, wenn die Politiker erreichen wollen, dass sich die Arbeitslosen vor Verzweiflung von den Klippen stürzen, sollen sie doch am besten gleich Busreisen dorthin organisieren.
 

sogehtsnich

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#3
„50 Milliarden Euro für Hartz IV fallen nicht vom Himmel und liegen nicht im Keller.“ [...]
Klar aber für die Finanzspielchen der Banken und unseriösen & maroden Unternehmen wurden Milliarden auf dem Silbertablett präsentiert!
 

Forentroll

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#4
Fast jeden Tag meldet sich jetzt die CDU und die FDP zu Wort und bereitet den großen Schlag gegen die Hartz4 Empfänger vor.

Die Bevölkerung wird weich geschossen. Bis nach der Landtagswahl in Mai sind die dann soweit!

Wir kennen das ja von Adolf, dann heißt es nur noch von den Politikern:

Den berechtigten Forderungen der hart arbeitenden Bevölkerung muss unverzüglich Rechnung getragen werden und dem arbeitsscheuen Gesinde müssen unverzüglich die Hammelbeine langgezogen werden.

Es ist unerträglich, das sich ein kleiner, arbeitsscheuer asozialer Teil der Bevölkerung schmarotzend von den hart und ehrlich arbeitenden deutschen Arbeitern ernähren lässt!
Nur wer arbeitet, soll auch essen!
Wobei das "asozial" beliebig je nach Anforderungen auch durch Juden, Schwule, Ausländer, Kommunisten, Hartz4 Empfänger oder Behinderte ersetzt werden kann.
Je nach Zustimmung in der Bevölkerung! Die brauchen sich dann nicht einmal mehr selbst die Hände schmutzig machen! Das übernimmt der Pöbel auf der Strasse!

Auf die Idee, das keine Arbeitsplätze da sind und es in Zukunft noch weniger werden, kommen die erst gar nicht!
 

ThisIsTheEnd

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#5
Ich habe das mal aus meiner Sicht umgeschrieben:


Die nordrhein-westfälische Initiative GMV (Gesunder Menschenverstand) dringt auf eine stärkere Haushaltsdisziplin im Bund und Kürzungen bei den Ausgaben für Rüstung, marode Banken etc. Viele Banker müssten sich mehr anstrengen und Einsparungen hinnehmen.


"Ab 2011 müssen pro Jahr zehn Milliarden Euro eingespart werden, um die Vorgaben der Schuldenbremse 2016 zu erfüllen“, sagte ThisIsTheEnd, Chef der nordrhein-westfälischen Landesgruppe in Phantasien, im Gespräch mit der Nachrichtenagentur dpa. „Deshalb wird es nicht gehen, die großen Bereiche wie des Militäretats beim Sparen wegzulassen.“
So müssten Soldaten aus Krisengebieten abgezogen werden. „Es kann nicht sein, dass auch nur eine Minderheit Soldaten und das Töten von Menschen zum angestrebten Lebensinhalt über Generationen macht.“ [...]

Um die galoppierende Verschuldung in den Griff zu bekommen, kommt die schwarz-gelbe Bundesregierung aus ThisIsTheEnds Sicht an harten Einschnitten nicht vorbei. Neben Reformen beim Militäretat müsse man etwa die Frage stellen, ob alle Rüstungsprogramme zwingend notwendig seien.
Außerdem müssten sich viele Soldaten mehr anstrengen, wieder einen zivilen Job zu bekommen. „Wir können das Fördern gleich weglassen, denn wir Fordern einfach nur.“

Die Militärleistung sei für Menschen, die unverschuldet in eine „Ami befiehl wir Folgen“ Situation geraten seien. Der GMV-Politiker erinnerte daran, dass Millionen von Arbeitnehmern mit ihren Steuern und Beiträgen das Militär finanzierten. „30 Milliarden Euro für die Rüstung fallen nicht vom Himmel und liegen nicht im Keller.“ [...]
 
E

ExitUser

Gast
#6
Es reicht langsam, wenn die Politiker erreichen wollen, dass sich die Arbeitslosen vor Verzweiflung von den Klippen stürzen, sollen sie doch am besten gleich Busreisen dorthin organisieren.
Nur könnte es sein, dass die Verzweifelten nicht den Lemming geben möchten, sondern bei der nächstgelegenen Al Kaida-Geschäftsstelle ihres Vertrauens vorstellig werden und einen Sprengstoffgürtel vom Typ "ArgeBumm deluxe" erwerben. Der soll dem Vernehmen nach auch vorzüglich geeignet sein, den einen oder anderen "christlichen" Politiker seinem Gott kurzfristig näherzubringen. :icon_twisted:
 

Vincet

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#7
Es muss gespart werden. Das ist klar. Aber warum wurde dann der Hotelbranche die Mehrwertsteuer auf 7% verkürzt? Warum wurde dann auch noch das Kindergeld erhöht, das sowieso bei den Falschen ankommt?
Was ist im Übrigen mit den Menschen, die Millionenbeträge hinterziehen? Es wird ja auch nichts gegen Steueroasen getan.

Aber das alles zählt nicht. Um den Haushalt zu konsolidieren und all diese Steuergeschenke gegenzufinanzieren (und nicht zu vergessen die Bankgeschenke), muss Geld her. Und da trifft es sich ja gut, dass es eine Gruppe in der Bevölkerung gibt, die keine Lobby hat: die Hartzer.

Solchen Menschen, die solche Forderungen stellen, gehört der Mund mit Seife ausgewaschen. Ich finde solche Menschen einfach ekelhaft. Diese treten die Kleinen und kriechen den Großen in den *****. Solche Subjekte hasse ich wie die Pest.
 

Mario Nette

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#8
Warum wurde dann auch noch das Kindergeld erhöht, das sowieso bei den Falschen ankommt?
Erzähl das mal deinen Mitmenschen, die mit ihrem Lohn so gerade ganz knapp über der Leistungsbezugsgrenze sind.

Mario Nette
 

Merkur

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#9
Experten schlagen Alarm

Die Kosten für die Beamtenpensionen entwickeln sich nach Experteneinschätzung zu einer „tickenden Zeitbombe“. Bis 2050 drohen sie auf mindestens 100 Milliarden Euro im Jahr zu steigen.
weiter:
Beamtenpensionen: Experten schlagen Alarm - Deutschland - FOCUS Online
Die Pensionen fressen Deutschland arm und daher sollten Beamte mal was tun ,Arbeitsplätze zu schaffen. Denn ihre Pensionen hat das Volk was heute von H4 lebt erwirtschaftet.
 
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#10
Klar aber für die Finanzspielchen der Banken und unseriösen & maroden Unternehmen wurden Milliarden auf dem Silbertablett präsentiert!
Meinung mal platt.
Wer soll Deine Forderungen finanzieren?
Dein Vorschlag (und Deine finanzielle Beteiligung) ist befragt.
 
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