CDU Kreistagsfraktion möchte Hartz IV-Empfänger als Erntehelfer einsetzen (1 Betrachter)

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Holler2008

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Ich weiß nicht, war das nicht sowieso immer möglich?
Erntehelfer bekommt man hier immer in der Saison als VV, wenn man dazu körperlich in der Lage ist. Nur bisher war der importierte Erntehelfer oft eine unschlagbare Konkurrenz, weil die auch Löhne nehmen, jenseits von dem, was der Gesetzgeber als Untergrenze erlaubt.

Als Arbeitsgelegenheit sehe ich da keine Chance. Ist zwar keine Arbeit, die liegen bleiben kann, aber ich sehe hier keine Zusätzlichkeit.
 

ZynHH

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Mutter Beimer

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Wenn das so überlebenswichtig für die Bevölkerung ist, sollen sie halt 20€ die Stunde zahlen, dann muss man auch niemanden dazu zwingen....

Geht nicht, denn dann können sie nicht mehr ihre pompösen Anwesen unterhalten. Wenn ich mir so hier am Niederrhein die Anwesen der Spargelbauern so ansehe, dann ist das Jammern über fehlender Erntehelfer ein jammern auf ganz hohem Niveau.

Was mich aber am meisten nervt ist, dass gerade in den sozialen Netzwerken der Einsatz von Hartz IV Beziehern gefordert wird.
Und sieht man sich dann die Profile derer an, die es fordern, dann sind es in der Regel AfD-Fans.
Sollen sie doch das Rechte aPck mit der Peitsche auf die Felder treiben.
 

Admin2

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Wenn man dazu gezwungen wird, bleibt halt nichts heil...
Vollste Zustimmung!
Und wie scheinheilig man in dem Bericht letztlich Zwangsarbeit und Missbrauch Schutzbefohlener umschreibt ist bezeichnend für rückständiges Denken in diesen Kreisen.

Ich bin sicher dass man im Falle von "dem Notfall angemessenen und merklich nach oben angepassten" Hinzuverdienstregeln völlig ohne Zwang - sofern vorhanden - genügend freiwillige Helfer für diese Art vorübergehender Tätigkeit begeistern kann. Das wäre dann auch den "verfassungsmäßigen" Rechten und Pflichten angepasst denn "Unantastbar" gilt nicht nur für jene die mit Arbeitsplatzverlagerung drohen können...
 
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Leser

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Eine besondere Qualifikation ist als Erntehelfer nicht erforderlich, jedoch ist diese Arbeit nicht zu unterschätzen. Das kann für ungeübte sehr anstrengend sein.
 
G

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Gast
Das Problem gibt es schon immer:

"Nach einer Umfrage des Bauernverbandes erschienen von 3.200 Arbeitslosen, die zu einem Vorstellungsgespräch zwecks Saisonarbeit eingeladen worden waren, rund 2.000. Knapp unter 1.000 wurden als geeignet eingestellt. Davon traten 800 die Arbeit an. Von den 800 gaben 200 innerhalb einer Woche, ein weiteres Viertel innerhalb von zwei Wochen die Arbeit auf. Übrig blieben am Ende 292 für die Betriebe brauchbare Kräfte. "

Quelle: Rainer Roth: Nebensache Mensch
Rainer Roth: Nebensache Mensch: Arbeitslosigkeit in Deutschland (Frankfurt a.M. 2003)



bitte nicht aufregen! ;)
 

Kampfmops

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Würds sogar machen, wenns Gesundheitlich noch gehen würde (nach spätestens ner Stunde würde man mit zum Doc karren müssen). Da ist man wenigstens an der frischen Luft.

Stimme zu, das sie die Löhne anpassen müssen (Mindestlohn muss zumindest drin sein), dann werden genug Leute auftauchen. Gerade jetzt, wo einige ihre Arbeit verloren haben, suchen sie sicher was Neues (wenn auch nur vorrübergehend). Aber wenn der Lohn unterirdisch ist, suchen sie lieber woanders.
 
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