CDU - Getrennter Unterricht fördert auch Jungen

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Anlässlich des Vorschlages, Mädchen und Jungen in der Schule getrennt zu unterrichten, erklären der familienpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Johannes Singhammer MdB und die zuständige Berichterstatterin, Michaela Noll MdB:


Wir unterstützen den Vorschlag von Bundesbildungsministerin Annette Schavan, Jungen und Mädchen in bestimmten Fächern in bestimmten Altersstufen getrennt zu unterrichten. Ein richtiger Ansatz um auch den Schulerfolg von Jungen gezielter zu fördern.

Geschlechtsspezifische Bildungsunterschiede zeigen sich nach wie vor. Ihr Schwerpunkt hat sich in den letzten Jahrzehnten jedoch deutlich verschoben. Forschungsergebnisse zeigen, dass es heute zunehmend die Jungen sind, die im Bildungswettstreit verlieren. Als eine Ursache wird der zunehmende Mangel an männlichen Lehrkräften an Grundschulen genannt. Doch nicht nur männliche Lehrkräfte an Grundschulen, sondern bereits Erzieher in Kindergärten sind für eine gesunde Entwicklung der Jungen von Bedeutung.
Getrennter Unterricht fördert auch Jungen - CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag: Presse - Pressemitteilungen

:icon_kinn: Auf der einen Seite den "getrennten Unterricht" wieder einzuführen, auf der anderen Seite einer anderen Partei vorzuwerfen, das sie "Rückwärts gerichtet" ist, kann einem schon zu denken geben.............
 

ladydi12

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Hi @all,

es wird dann noch so kommen, daß die Frauen wieder neben etwas Lesen, Schreiben und Rechnen dann nur wieder Kochen, Nähen und Waschen lernen, weil es ja dann "wissenschaftlich erwiesen" ist, daß sie für naturwissenschaftliche und technische Fächer nicht geeignet sind. Bei den Jungs werden neben Lesen, Schreiben und höherer Mathematik (man erkenne den Unterschied!!)auch alle naturwissenschaftlichen und technischen Fächer unterrichtet, weil sie "erwiesenermaßen wissenschaftlich" dafür prädestiniert sind, später mal die Familie zu ernähren. Die Frauen dürfen sich wieder an ein Leben als Heimchen am Herd gewöhnen und wehe, sie verdienen ihr eigenes Geld denn dann werden sie als Huren, Schlampen etc. bezeichnet.:icon_dampf::icon_motz::icon_dampf:
Schwul und lesbischsein hat sich somit auch erledigt, da der Mann normalerweise "das Geld nach Hause "bringt und die Frau den Haushalt zu versorgen hat.
Somit sind all die Kämpfe, wo es um die Gleichberechtigung von Mann und Frau ging, und die unsere Omas mit mehreren Weckern davor gekämpft haben, umsonst gewesen. Die Verbesserungen, wie z.B. eigenes Konto für die Frauen (das war bis in die 60er jahre nicht so, der Mann konnte über das Geld der Frau verfügen und der Frau sogar den Arbeitsplatz kündigen!!) werden dann mit Sicherheit ebenfalls wieder gekippt.

Ich hoffe sehr, daß ihr merkt, wohin die Reise geht.

meint ladydi12
 
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Das ist aber nur ein Teil dieser "christlichen" Politik, nimmt man andere Meldungen noch dazu, darf man gespannt sein, wie die rückwärts....äh....zukunftsorientierte Politik von Denen weiter geht.

Leibeigenschaft? Monarchie? "heilige Kreuzzüge"?
 
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Dieser Vorschlag ist ein absoluter Blödsinn. Eine gewisse Schulkleidung ist viel sinnvoller.
 

Hexe45

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genau @ Lady :icon_party: erst werden Jungen und Mädchen wieder getrennt.

<<<dann kann auch endlich der Stundenplan den Mädchen angepaßt werden.

Die Fächer wären Stricken, Putzen, Kochen ,Einkaufen, und Hudigung des Mannes.

Und natrürlich als Highligt spezifische Religion für Frauen--das Weib schweige inder Gemeinde, usw.

Hinzu kommen nützliche Ag´s- zB. wie diene ich dem Manne.

Und natürlich auch Gesellschaftskritisches:

Der Mann ist grundsätzlich friedlich. Ein Mann würde einer Frau nie Gewalt antun.
Und wenn, dann liegt es einzig und allein an der Frau.
Wenn Frau sich richtig benimmt, dann schlägt der Mann auch keine Frau.

Außerdem lernt Frau endlich, daß der Mann mehr wert ist als die Frau.

Und Frau erfährt, daß die schönsten und geistreichsten Gespräche unter Frauen sich darum drehen, wie man die Wäsche am besten Aprilfrisch kriegt.

Und das die Emanzipation der gößte Gesellschaftliche Murks war.

Eine Frau gehört eben nicht in die Führungsetage, sondern an den Herd( Bauknecht weiß was Frauen wünschen).

Auch gibt es nützliche Stylingstips, wie mache ich mich am besten zum Sexobjekt des Mannes, äh ich meinte wie mache ich mich am besten schön für den Mann.

So und jetzt hört Hexe lieber auf, sonst krieg ich noch Streß mit den Männern hier.

Die werden das natrülich alles abstreiten :)))

LG
Hexe
 

ladydi12

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Hallo Hexe,

:icon_klatsch::icon_klatsch::icon_klatsch: Du triffst den Nagel auf den Kopf.:icon_daumen:

meint ladydi12

genau @ Lady erst werden Jungen und Mädchen wieder getrennt.

<<<dann kann auch endlich der Stundenplan den Mädchen angepaßt werden.

Die Fächer wären Stricken, Putzen, Kochen ,Einkaufen, und Hudigung des Mannes.

Und natrürlich als Highligt spezifische Religion für Frauen--das Weib schweige inder Gemeinde, usw.

Hinzu kommen nützliche Ag´s- zB. wie diene ich dem Manne.

Und natürlich auch Gesellschaftskritisches:

Der Mann ist grundsätzlich friedlich. Ein Mann würde einer Frau nie Gewalt antun.
Und wenn, dann liegt es einzig und allein an der Frau.
Wenn Frau sich richtig benimmt, dann schlägt der Mann auch keine Frau.

Außerdem lernt Frau endlich, daß der Mann mehr wert ist als die Frau.

Und Frau erfährt, daß die schönsten und geistreichsten Gespräche unter Frauen sich darum drehen, wie man die Wäsche am besten Aprilfrisch kriegt.

Und das die Emanzipation der gößte Gesellschaftliche Murks war.

Eine Frau gehört eben nicht in die Führungsetage, sondern an den Herd( Bauknecht weiß was Frauen wünschen).

Auch gibt es nützliche Stylingstips, wie mache ich mich am besten zum Sexobjekt des Mannes, äh ich meinte wie mache ich mich am besten schön für den Mann.

So und jetzt hört Hexe lieber auf, sonst krieg ich noch Streß mit den Männern hier.

Die werden das natrülich alles abstreiten :)))

LG
Hexe
 

Donauwelle

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Von ca. 50 Schülern meiner vorherigen Klasse an einer reinen Mädchenschule nahmen 2 später als Leistungskurs die Fächerkombination Mathematik-Physik... - erschwerend kam hier noch dazu, dass sie für Physik in eine andere Schule mussten.

Ich war zu diesem Zeitpunkt in einer gemischten Schule. In den 2 Physikleistungskursen war von insgesamt 150 Schülern nur ein Mädchen... - ich.

Ich empfinde das daher nicht nur dummes Gerede, sondern denke, dass es für viele auch sehr positiv sein könnte.

Hätte ich eine Tochter, wäre diese auf einer reinen Mädchenschule.
 
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Von ca. 50 Schülern meiner vorherigen Klasse an einer reinen Mädchenschule nahmen 2 später als Leistungskurs die Fächerkombination Mathematik-Physik... - erschwerend kam hier noch dazu, dass sie für Physik in eine andere Schule mussten.

Ich war zu diesem Zeitpunkt in einer gemischten Schule. In den 2 Physikleistungskursen war von insgesamt 150 Schülern nur ein Mädchen... - ich.

Ich empfinde das daher nicht nur dummes Gerede, sondern denke, dass es für viele auch sehr positiv sein könnte.

Hätte ich eine Tochter, wäre diese auf einer reinen Mädchenschule.

das wäre aber eine freiwillige Entscheidung, was die als Gesetz durchsetzen wollen (zumindest versuchen) wäre dann Zwang.

Das Selbstbestimmungsrecht würde dadurch dann auch weiter ausgehebelt.
 

Donauwelle

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Nun ja, gibt es nicht so vieles, was vorgeschrieben ist...

An den Schulen, auf denen ich war, war Handarbeiten Pflicht. Ich habe es gehasst und bin heute trotzdem froh darum, es gehabt zu haben. (geht mir auch bei Latein so).

Ich muss als Mädchen sicherlich auch keinen Sportunterricht zusammen mit Jungs haben. Es geht hier doch nicht darum, den Mädchen den Spass mit den Jungs zu nehmen, sondern eine Förderung derselben, ohne dass diese eine bestimmte Rolle einnehmen.

Ich bin mir sicher, dass der Unterricht in gewissen Altersstufen besser abläuft, wenn die Hormone nicht so im Schwung sind... Im Fall der Naturwissenschaften, insbesondere in Physik, ist es so, dass Mädchen dort einen schlechteren Start erwischen. Ist doch eher selten, dass diese zum Geburtstag einen Elektrokasten zum Basteln bekommen oder der Vater mit ihnen handwerkelt und dabei schon Naturgesetze zum Gespräch kommen. Im Unterricht von Jungs getrennt zu sein, würde mir ggf. als Jugendliche nicht gefallen, ich glaube aber, dass wenige Mädcheneltern da etwas dagegen hätten, das zumindest phasenweise getrennter Unterricht geboten wird. Mitbestimmung gibt es auch in anderen Bereichen der Schulen für Eltern recht wenig...

Für Jungs - ich war eigentlich als Jungenmutter immer recht froh, wenn in der Klasse meines Sohnes möglichst viele Mädchen waren. Insbesondere in den tieferen Schulklassen beruhigt das den Unterricht doch sehr.
 
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Nun ja, gibt es nicht so vieles, was vorgeschrieben ist...

An den Schulen, auf denen ich war, war Handarbeiten Pflicht. Ich habe es gehasst und bin heute trotzdem froh darum, es gehabt zu haben. (geht mir auch bei Latein so).

Ich muss als Mädchen sicherlich auch keinen Sportunterricht zusammen mit Jungs haben. Es geht hier doch nicht darum, den Mädchen den Spass mit den Jungs zu nehmen, sondern eine Förderung derselben, ohne dass diese eine bestimmte Rolle einnehmen.

Ich bin mir sicher, dass der Unterricht in gewissen Altersstufen besser abläuft, wenn die Hormone nicht so im Schwung sind... Im Fall der Naturwissenschaften, insbesondere in Physik, ist es so, dass Mädchen dort einen schlechteren Start erwischen. Ist doch eher selten, dass diese zum Geburtstag einen Elektrokasten zum Basteln bekommen oder der Vater mit ihnen handwerkelt und dabei schon Naturgesetze zum Gespräch kommen. Im Unterricht von Jungs getrennt zu sein, würde mir ggf. als Jugendliche nicht gefallen, ich glaube aber, dass wenige Mädcheneltern da etwas dagegen hätten, das zumindest phasenweise getrennter Unterricht geboten wird. Mitbestimmung gibt es auch in anderen Bereichen der Schulen für Eltern recht wenig...

Für Jungs - ich war eigentlich als Jungenmutter immer recht froh, wenn in der Klasse meines Sohnes möglichst viele Mädchen waren. Insbesondere in den tieferen Schulklassen beruhigt das den Unterricht doch sehr.

Hast schon irgendwie Recht, bei uns war der Sportunterricht auch getrennt (wegen Duschen usw.).

Aber hier soll "mit logischen Worten" doch nur das Selbstbestimmungsrecht ausgehebelt werden. Nicht jede Mutter oder jeder Vater ist gleich, nicht jedes Elternteil hat die gleichen Erfahrungen.

Trotzdem wäre es besser, wenn die Eltern, mit oder ohne Kinden selbst entscheiden dürfen, was für sie besser ist oder nicht.

Wer will, kann seine/ihre Kinder in eine reine geschlechtspezifische Schule schicken, wer es nicht will, dann auf eine gemeinsame Schule, aber per Gesetz sich schon so in die Selbstbestimmung einzumischen finde ich eben falsch.
 

Arania

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Von ca. 50 Schülern meiner vorherigen Klasse an einer reinen Mädchenschule nahmen 2 später als Leistungskurs die Fächerkombination Mathematik-Physik... - erschwerend kam hier noch dazu, dass sie für Physik in eine andere Schule mussten.

Ich war zu diesem Zeitpunkt in einer gemischten Schule. In den 2 Physikleistungskursen war von insgesamt 150 Schülern nur ein Mädchen... - ich.

Ich empfinde das daher nicht nur dummes Gerede, sondern denke, dass es für viele auch sehr positiv sein könnte.

Hätte ich eine Tochter, wäre diese auf einer reinen Mädchenschule.

Ich finde auch da gibt es sehr sinnvolle Begründungen dafür:icon_daumen:
 

Eierbecher

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Bei uns gab es damals noch nicht mal Duschen.

War auch egal in den 70er - 80ern.

Alle Unterrichte waren gemischt, es gab auch keine Probleme.

Heute werden doch die getrennten Unterrichte nur von stark- übertrieben gläubigen Menschen gefordert.

Dem sollte doch bitte Einhalt geboten werden.

Eigentlich sollten doch alle Menschen gleich sein, oder???
 
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Mal davon abgesehen, das selbst die Überschrift schon diskriminierend ist. :icon_wink:


@Eierbecher

Ich war auch in den 70 - 80er Jahren in der Schule und wir hatten sogar heißes Wasser zum duschen. :icon_wink:
 

Eierbecher

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Du Glücklicher:icon_daumen:

Wir mußten zu Hause duschen.

Die Schule wurde aber kurze Zeit später umgesiedelt.
Was uns allerdings nix nutzte:cool:
 

nixmehrzuverlieren

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Also entschuldigung, ich musste eben einfach nur noch lachen.

Vor kurzem wurde die in einer Talkrunde von einem Philosophen so in Grund und Boden argumentiert mit ihren altbackenen Ideen.

Ich musste also lachen, weil ich erkenne, dass der Frau einfach nichts mehr einfällt, was ihren Posten und die teueren Resien auf Staatskosten mit Bundeswehrmaschinen zu irgendwelchen Privatinterviews im Ausland rechtfertigt.

Was tut die denn so, als ob sie noch irgendwas anderes könnte, als einfach nur privilegiert und teuer zu sein?

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private Meinung
 

Kaleika

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Interessant, wie vielfältig die Meinungen hier auseinandergehen oder sich auch zusammenfinden.

Meiner Meinung nach bedeutet ein getrenntes Unterrichten von Jungen und Mädchen in bestimmten Fächern und in einer bestimmten Altersstufe keinen Rückschritt, sondern einen Fortschritt!

Vor vielen Jahren fiel es auf, dass gerade Frauen in den Naturwissenschaften viel seltener Erfolge aufzuweisen hatten (und haben) als Männer.
Doch die Frauen, die es zu Nobelpreisen in den Naturwissenschaften gebracht haben, die besuchten fast ausschließlich reine Mädchenschulen.
Das gab natürlich zu denken - besonders in einer Zeit, wo es galt, die Geschlechtsunterschiede nicht zu betonen.

Diese Überlegungen bezogen sich auf die Naturwissenschaften und den Sportunterricht.
In diesen Fächern hänselten die Jungen oft die Mädchen, weil Erstere vermeintlich mehr und besser Bescheid wussten als die Mädchen.
Oft war es ja auch so, weil die Jungen mit Chemie-Baukästen zu Weihnachten überrascht wurden, die Mädchen leider anderes geschenkt bekamen.

Auch die Lehrer, die sich selbstkritisch reflektierten, bemerkten, wie sie mit dem Vorurteil arbeiten, dass Naturwissenschaften eher etwas für Jungen sind und die Jungen und Mädchen nicht gleich, wertneutral aufriefen, bewerteten.

Im Sportunterricht war es in der frühen Pubertät für die Mädchen oft nicht leicht, weil sie sich gewöhnlich früher körperlich verändern und deswegen oft gehänselt wurden. (Die Brüste wackeln beim rennen...)

Damals sollte für Gleichberechtigung unter den Geschlechtern gesorgt werden, weil es den Mädchen schlecht ging.

Bis heute ist es damit nicht gerade weit gekommen.
Viele junge Frauen halten sich für gleichberechtigt - bis sie denn schwanger werden, später wieder zurück in den Job wollen. Sie erleben, dass Männer bevorzugt werden, weil diese sich selten um die Kinder kümmern müssen, also im Sinne von zu Hause bleiben.

Obwohl Mädchen die besseren Abschlüsse an den Schulen und Unis machen erreichen sie nur verschwindend geringe hoch dotierte Posten in der Führungsetage! Das spricht ja wohl Bände an Diskriminierung!!

Daran muss sich ebenso schnellstes etwas verändern, wie an der jetzt bemämgelten Tatsache, dass heutzutage an den Schulen die Jungen die Verlierer sind.

Ich persönlich glaube, dass Jungen die Geschlechtertrennung in Fächern wie Naturwissenschaften und Sport nicht so sehr brauchen wie die Mädchen.

Also ich meine damit aber, dass beide Geschlechter Mathe, Bio, Chemie und Physik haben, SPort, bloß nach Geschlechtern getrennt unterrichtet werden müssen.

Ich glabe, dass Jungen der frühe Umgang mit männlichen Erziehern und Grundschullehrern ungemein fehlt.
Sie wollen nicht so werden, sich so verhalten, wie die vielen Mütter, Erzieherinnen, Lehrerinnen - logisch, sie sollen ja auch Männer werden und keine Frauen.

Es fehlen zuhauf positive männliche Vorbilder, damit Jungen begreifen können, was Männlichkeit ausmacht und sich ihr Verhalten nicht nur auf Verweigerung der vermeintlich weiblichen Rolle (funktionieren, mitmachen) reduzieren darf!

Da ich selber mit einem Sohn und einer Tochter als Alleinerziehende alles als Frau und Mutter managen musste - der Vater meist die Rolle des haploiden Chromosomensatzspenders ausübte, fehlte meinen Kindern die männliche Bezugsperson.
Privat konnte dies etwas durch den männlichen Mitbewohner der Hausgemeinschaft und durch Opas und Onkels gemildert werden. Bloß har diese Möglichkeit nicht jede Alleinerziehende!
Aber in der Grundschule und im Kindergarten sind männliche Lehrer und Erzieher leider nur sehr rar gesät!

Um Grundschulen und Erzieherjobs für Männer auch interessant zu machen, müsste endlich von der grottenschlechten Bezahlung abgesehen werden, der "typische Frauenberufe" bis heute ausgesetzt sind!!!

Kaleika
 

Kaleika

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Ich möchte nicht falsch verstanden werden: ich denke, dass Jungen und Mädchen grundsätzlich zusammen aufwachsen, unterrichtet werde sollen, weil sie sich gegenseitig ganz viel zu geben haben!

Doch gibt es bestimmte Fächer, wie die Naturwissenschaften oder Sport, wo die Mädchen durch die Jungen gestört, behindert, gehänselt werden.

Die 9. und die 10. Klasse erlebte ich in Bonn-Beuel an einer Realschule in einer reinen Mädchenklasse, was mir nicht gefallen hat.
Ich erlebte, dass die Mädchen Handarbeit, die Jungen Werken hatten, dass die Jungen nach Hause gehen durften, während sich die Mädchen noch mit drei Stunden Hauswirtschaft abquälen mussten.

Aber eine Wiederholung dieses Missstandes ist mit dem CDU-Vorschlag doch auch gar nicht gemeint!

Kaleika
 
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Ist doch eher selten, dass diese zum Geburtstag einen Elektrokasten zum Basteln bekommen oder der Vater mit ihnen handwerkelt und dabei schon Naturgesetze zum Gespräch kommen.
Und genau das ist Sache der Eltern. Die Kinder nicht unbedingt spezifisch nur nach dem Geschlecht zu erziehen.
Das beginnt schon im Babyalter, nicht erst in der Schule.
 

Hexe45

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Ok ich habe ja nur Argumente gebracht, warum die Trennung in Mädchen und Jungen " für die Mädchen so große Vorteile hat".

Natürlich haben auch die Jungen ihre Vorteile.
Auch diese können optimal fürs Leben vorbereitet werden.

Und da ist die gute alte Volksschule der 60iger wieder erste Wahl.

So kann man den Jungen wieder optimal Disziplin beibringen.

Und da würden Mädchen stören.

Wenn sich ein Junge erdreistet den Stoff kritisch zu hinterfragen, dann kriegt er vom Lehrer tüchtig eine gesemmelt.

Immerhin ist ein Lehrer eine Respektperson, die oberste Instanz für Kinder, und der widerspricht man ja nicht.

Und Mädchen müssen ja nicht unbedingt sehen wenn, der Lehrer den Rohrstock schwingt.

Außerdem reicht die Trennung Jungen und Mädchen nicht aus, es muß auch nach Ständen unterrichtet werden.

Die Elite ist ja gut erzogen, die brauchen keine Prügel sondern 1a Unterricht.

Die Kinder der Besserverdienenden, brauchen natürlich auch optimalen Unterricht, aber da muß man schon schauen, wenn der eine oder andere Schüler zu kritisch hinterfragt.

Während Schüler aus Einkommensschwachen Schichten und aus HartzIv Familien natürlich ganz anderen Unterricht brauchen.

Die brauchen weniger Naturwissenschaft. Mathe, Geschichte und so´n Zuegs.

Die brauchen Respekt, Obrigkeitsglauben und Religion.
Und das geht bei Jungen heute nicht mehr ohne Rohrstock.

Sie brauchen Werte eingeprügelt äh vermittelt.
ZUm Beispiel das sie von klein auf lernen, daß die höchste Gerichtsbarkeit und Institution für Menschen aus dieser Schicht die Arge ist.

Lesen und schreiben muß auch sein, denn wie sollen sie sonst mit 9 Jahren ihre erste EGV unterschreiben.

Auch brauchen sie keinen Ganztagsunterricht sondern Blockunterricht.

So daß diese während der Erntezeiten zur Verfügung stehen.
Sie lernen dann spielerisch ab der 2 Klasse, worauf es später beim 0€ Job ankommt.

So helfen die Kinder schon früh mit die Kosten des SGBV zu senken.
So fühlen sich diese Jungs nicht wertlos, sondern wissen daß sie wertlos sind.

Und werden später selber bessere Eltern, die wissen wo ihr Platz ist und daß sie auch wissen, daß sie ohne die Neoliberalen gar nicht existieren könnten.

So daß dann einst bei der Einschulung die Eltern schon von sich aus sagen, wenn mein Junge nicht spurt semmeln sie ihm ruhig eine.

Ok nun genug der Ironie.

Wir sollten mit trennen nicht zu vorschnell sein, da kommt nix gutes für sozial schwächere bei raus.

Statt trennen halte ich Zusammenführen für wichtiger.
Ich wäre für die Ganztagsschule und eine Trennung sollte auch erst ab der 8 Klasse stattfinden.

Da kann man sich dann entscheiden welchen Weg man gehen will.

Und in diese Schule für alle sollten auch alle sein, egal ob reiche oder arme Kinder, Mädchen oder Jungen.
Nur so kann gerechte Bildung stattfinden.
Wenn arm und reich gemeinsam in die gleiche Schule geht, sind auch die Schulen gleicher ausgestattet.

Was getrennte Schulen bringen sieht man doch.
Ich kann schon von weitem sagen, was für eine Schule das ist und welche Schichten in diese Schule gehen.

Denn das Prob ist ja wohl nicht daß Jungen und Mädchen gemeinsam unterrichtet werden, da haben wir ganz andere Probs.
LG
Hexe
 

isabel

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Hallo, Hexe45,

:icon_daumen::icon_klatsch::icon_daumen:

Super!
ich schreibe mein Text seit Stunden, aber jetzt stelle ich ihn auch ein.

LG
Isabell
 

isabel

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Hallo, Kaleika,

ich hoffe, ich habe Dich falsch verstanden.

Eins ist notwendig: mehr männliche Lehrkräfte.

(Ganz nebenbei: befristet? dazu sind die Lehrerinnen eher bereit.)

Alles anderes ist eine Rolle rückwärts!

Meine Mutter hat Mädchenschule-Gymnasium (Klosterschule) besucht. (Gab’s sogar in Polen).
Danach hat sie Landwirtschaft studiert und ihre erste Arbeit war Insemination von Kühen.
Danach war sie Leiterin von einem Labor, wo sie vor allem die Qualität von Ejakulaten von Bullen unter Mikroskop prüfen musste, mitsamt vorher der Probe zu entnehmen.
Für mich war es faszinierend, die Spermien zu beobachten.
Eigentlich, hatte sie immer mehr verdient, als mein Vater (mgr. Ing. Forster), obwohl wir drei Kinder waren. Ich habe zwei jüngere Brüder. (Also, meine Mutter: 3 Schwangerschaften und 3 Geburten).

Ich kann mir gar nicht vorstellen, (außer Sport), nach Geschlecht getrennte Fächer, Unterrichtstunden, oder sonst was akzeptieren zu können oder zu müssen.

Das hätte meine Mutter, nach ihren Erfahrungen, auch nicht zugelassen.
Naturwissenschaften gehören zu allgemeiner Bildung.
Ich sehe kein Grund, weswegen Mädchen und Jungs getrennt den gleichen Stoff lernen sollen.

Tut mir leid, aber ich bin dafür, dass die Kinder nicht nach Geschlecht sortiert werden.
Sport sollte, zumindest teilweise, auch gemeinsam betrieben werden (bei uns: Schwimmen, Wandern, Tischtennis, Skilaufen, Judo, sogar Leichtathletik, aber mit anderer Bewertung.)
Später bei Segeln und Reitsport waren wir auch nicht getrennt.

Die Eigenschaften der Geschlechter sollen sich ergänzen und nicht ausgrenzen.

Noch mal das Zitat:

23.10.20

Michaela Noll, Johannes Singhammer



Getrennter Unterricht fördert auch Jungen


Mangel an männlichen Lehrkräften an Grundschulen



Anlässlich des Vorschlages, Mädchen und Jungen in der Schule getrennt zu unterrichten, erklären der familienpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Johannes Singhammer MdB und die zuständige Berichterstatterin, Michaela Noll MdB:



Wir unterstützen den Vorschlag von Bundesbildungsministerin Annette Schavan, Jungen und Mädchen in bestimmten Fächern in bestimmten Altersstufen getrennt zu unterrichten. Ein richtiger Ansatz um auch den Schulerfolg von Jungen gezielter zu fördern.

Geschlechtsspezifische Bildungsunterschiede zeigen sich nach wie vor. Ihr Schwerpunkt hat sich in den letzten Jahrzehnten jedoch deutlich verschoben. Forschungsergebnisse zeigen, dass es heute zunehmend die Jungen sind, die im Bildungswettstreit verlieren. Als eine Ursache wird der zunehmende Mangel an männlichen Lehrkräften an Grundschulen genannt. Doch nicht nur männliche Lehrkräfte an Grundschulen, sondern bereits Erzieher in Kindergärten sind für eine gesunde Entwicklung der Jungen von Bedeutung.

Kinder brauchen in der Schule nicht nur Wissens- sondern auch Wertevermittlung. Familie, Kindertageseinrichtungen und Schule sind für die Kinder die entscheidenden Orte, wo Werte wie Gerechtigkeit, Hilfsbereitschaft, Verantwortung, Vertrauen, Zuverlässigkeit und Nächstenliebe begründet, gefördert, gefordert und weitergegeben werden müssen.



Was kann man mit diesem Hintergrund unter Werten verstehen?
Mittelalter?
Was sind die Werte, wenn die Jungs schon im Kindergartenalter bessere Chance bekommen sollen, als Mädchen?

Zitat von Hexe45:

Hinzu kommen nützliche Ag´s- zB. wie diene ich dem Manne.

Und natürlich auch Gesellschaftskritisches:

Der Mann ist grundsätzlich friedlich. Ein Mann würde einer Frau nie Gewalt antun.
Und wenn, dann liegt es einzig und allein an der Frau.
Wenn Frau sich richtig benimmt, dann schlägt der Mann auch keine Frau.

Außerdem lernt Frau endlich, daß der Mann mehr wert ist als die Frau.
Sollen die Werte so aussehen? Wie oben?

Friedlichkeit des Mannes – dazu kann ich schon aus meiner Tätigkeit (Ein-Euro-Job, mir wäre es lieber ehrenamtlich) sagen. (2006)

Die erste Stufe für finanzielle Abhängigkeit, sogar mit viel besseren Ausbildung, ist schon geschafft: Eheänl.Gem. Bei heutiger, Frauen – abwertender Politik, ist doch klar, dass in meisten Fällen (mind. 90%) die Frau abhängig ist. Dass sich dabei Aggressionen bilden, ist doch kein Wunder. Dass meistens die Frau und Kinder Opfer werden – ist auch kein Wunder.

Es ist für mich allerdings ein Wunder, wieso die Frauenhäuser immer weniger Geld bekommen?


„Ein richtiger Ansatz um auch den Schulerfolg von Jungen gezielter zu fördern. „

Schön.
Und was ist ein richtiger Ansatz, um Mädchen/Frauen, die einen beachtlichen Schulerfolg schon erreicht hatten, im Berufsleben gezielt zu fördern?

Bekanntlich ist: um gleiche Position zu erreichen, muss eine Frau doppelt so gut sein, wie ein Mann, um gleichen Lohn zu bekommen – dreifach.

Hmmm….. Ist A. Schavann eine Frau?

LG
Isabell
 

nixmehrzuverlieren

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Interessant, wie vielfältig die Meinungen hier auseinandergehen oder sich auch zusammenfinden.

Meiner Meinung nach bedeutet ein getrenntes Unterrichten von Jungen und Mädchen in bestimmten Fächern und in einer bestimmten Altersstufe keinen Rückschritt, sondern einen Fortschritt!
[...]
Kaleika

@Kaleika, das mag stimmen.

Geschlechtsspezifische Trennung diente dem Staat aber auch immer als [letztes] Mittel, um die Dominanz aufrechtzuerhalten.

Deshalb denke ich, dass man diesem Vorschlag aus dem Hause Schavan, GANZ BESONDERS HELLHÖRIG und KRITISCH gegenüberstehen sollte!

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private Meinung
 

Hexe45

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@Kaleika, das mag stimmen.

Geschlechtsspezifische Trennung diente dem Staat aber auch immer als [letztes] Mittel, um die Dominanz aufrechtzuerhalten.

Deshalb denke ich, dass man diesem Vorschlag aus dem Hause Schavan, GANZ BESONDERS HELLHÖRIG und KRITISCH gegenüberstehen sollte!

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private Meinung

Eben, ich weiß schon warum ich meine Komments so drastisch beschrieben habe.
Wir leben in einer Gesellschaft wo Frauen und Männer nebeneinander arbeiten.

Es hilft nix dann Mädchen und Jungs bis zum Beruf zu trennen.

Trennen macht keine bessere Bildung.

Die Pisa Gewinner, sind nicht so erfolgreich weil sie trennen, sondern weil die Kinder viel länger zusammenbleiben.

Das ist das einzige Mittel gegen Kasten zu schaffen und wo wirklich jeder annähernd gleiche Bildungschancen haben.

Und ausgerechnet Schavan will Werte vermitteln, grad die, wo es mit der Moral und mit Werten im argen liegt.

LG
Hexe
 

Jesaja

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Historisch und ethnologisch gesehen, ist Geschlechtertrennung immer in aggressiven, kriegstreibenden Gesellschaften beobachtbar, in den wenigen (wirklich) friedlichen Stämmen auf dieser Welt, die so Wörter wie "Mord" oder "Vergewaltigung" nicht mal in ihrem Sprachgebrauch haben, wurde interessanterweise erforscht, dass es dort kaum geschlechtsspezifische Ideale gibt, das heisst Verhaltensideale für Männer und Frauen sind fast identisch. Ich beziehe mich hier auf Veröffentlichungen von z.B. Ashley Montagu und Sam Keen.
Geschlechtertrennung führt meiner Meinung nach nur dazu, dass Menschen unfähig werden sich mit dem anderen Geschlecht auf gleicher Ebene auszutauschen, unfähig dazu, flexibel durch ständige Kommunikation und stetiges Aufeinanderzugehen an Sensibilität dem anderen gegenüber zu wachsen (Gegenbild dazu : fixe Rollenbilder, in die sich jeder einfügen muss, die einem am Ende daran hindern, eben durch die Freiheit und auch durch offen gelebte Konflikte zu lernen und zu wachsen) zu erkennen, dass es zwischen ihnen eigentlich so grosse Unterschiede gar nicht gibt, und dass menschliche Ideale für jeden gelten und nicht spezifisch für ein Geschlecht sind. Zum Beispiel finde ich, gehört zu jedem Menschen ein gewisses Maß an Rationalität, Empfindsamkeit, Scharfsinn und Mitgefühl. Diese Tugenden gehören auch zusammen und können nicht wirklich voneinander getrennt werden, nach traditionellen Unsinnsvorstellungen wäre aber Rationalität angeblich männlich *lach* und Empfindsamkeit weiblich, als könnte man rational denken, wenn man innerlich plump ist.
 

Kaleika

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Hier wird aber überhaupt keine grundsätzliche Geschlechtertrennung angestrebt, sondern nur die in bestimmten Fächern und in einer bestimmten Altersklasse.
In meinen Augen macht das Sinn.
Es gibt hier durchaus eine Differenzierung, die nicht von allen wahrgenommen zu werden scheint!

Kaleika
 
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