Caritas verurteilt Zwangsumzugspraxis

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edy

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Zwangsumzüge Hartz IV-Empfängern
Caritasverband wirft Kommunen Verdrängungspraxis vor

Berlin - Der Caritasverband hat den Städten und Gemeinden vorgeworfen, vermehrt Bezieher von Arbeitslosengeld II aus ihren Wohnungen zu drängen. Caritas-Generalsekretär Georg Cremer sagte der "Frankfurter Rundschau", "daß die Kommunen tatsächlich recht häufig Hilfeempfänger zum Umzug auffordern".

Die Caritas erlebe sogar, daß die Einführung des Hartz-IV-Gesetzes in einigen Kommunen mit einer Senkung der Mieterstattungen gegenüber den bis dahin geltenden Sätzen der Sozialhilfe für angemessenen Wohnraum verbunden wurde. "Dies ist keine Folge des Gesetzes, sondern von den Kommunen zu verantworten", sagte Cremer. Vielerorts seien Wohnungen zu den anerkannten Mietpreisen auf dem freien Markt nicht verfügbar.

Cremer bemängelte auch, daß gerade arbeitslose Jugendliche und "Hilfebedürftige mit multiplen Vermittlungshemmnissen" nicht ausreichend gefördert würden. Neben mangelndem "qualifiziertem Wissen über soziale Problemlagen" fehle es vor allem an Arbeitsplätzen für gering qualifizierte Menschen.

Die Caritas habe daher vorgeschlagen, die Lohnnebenkosten spezifisch für diese Personengruppe zu senken und nicht durchgängig für alle Beschäftigten. EPD
 
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