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Caritas entlässt Pflegerin wegen Teewurst

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tisinimo

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Die Caritas in Hannover hat eine schwerbehinderte Pflegehelferin entlassen, weil sie eine Portion Teewurst aus der Heimküche gegessen hat. Die Körperbehinderte werde gegen ihre fristlose Kündigung klagen, teilte das Arbeitsgericht Hannover am Donnerstag mit. Der Wohlfahrtsverband Caritas organisiert die soziale Arbeit der katholischen Kirche in Deutschland. Diesen Artikel weiter lesen
Na, das ist jawohl echt nicht mehr zum aushallten :icon_eek: Sag schon immer die Kirchen sind eine mit der größten Verbrecher.
 

soundbreaker

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Oh, mal wieder ein Fall, bei dem ein Vertrauensbruch von vielen Leuten am liebsten zu Gunsten von falschem Gerechtigkeitsempfinden unter den Teppich gekehrt werden würde.

Aber keine Angst, der öffentliche (Presse-)Druck wird schon dafür sorgen, dass die arme Arbeitnehmerin wegen ihres Diebstahls unbestraft davonkommt und sogar noch ihren Job behalten darf.
 
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Finde sowas auch total unangemessen. :confused:

Allerdings dürfte sich doch mittlerweile rumgesprochen haben, wie ein großer Teil der Arbeitgeber darauf reagiert. Trotzdem wird's immer wieder gemacht! :icon_neutral:
 
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wenn ich so in diesen Threads mitlese und die Auseinandersetzungen zwischen den "Gerechtigkeitsfanatikern" und den anderen mitbekomme, stellen sich mir mehrere Fragen:

Wieviele Teewürstchen, Frikadellen, Brötchen, Salamischeiben, Kaugummis und Papiertaschentücher (von anderen Dingen ganz zu schweigen) werden täglich "geklaut"?

Und wer von den ach so "gerechtigkeitsfanatischen" Befürwortern dieser Entlassungen ist bis heute möglicherweise ohne erwischt zu werden, davongekommen?

Ein geflügeltes Wort dazu: "Wer ohne Schuld ist, der werfe den ersten Stein!"
 

FAR2009

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Die Kirche(n) waren schon immer masslos,
wenn´s um die Sicherung und den Erhalt ihrer Pfründe und ihres Eigentums geht.
Nich umsonst sagt ein Sprichwort: Der Tod und die Kirche geben nichts zurück.
 
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wenn ich so in diesen Threads mitlese und die Auseinandersetzungen zwischen den "Gerechtigkeitsfanatikern" und den anderen mitbekomme, stellen sich mir mehrere Fragen:

Wieviele Teewürstchen, Frikadellen, Brötchen, Salamischeiben, Kaugummis und Papiertaschentücher (von anderen Dingen ganz zu schweigen) werden täglich "geklaut"?

Und wer von den ach so "gerechtigkeitsfanatischen" Befürwortern dieser Entlassungen ist bis heute möglicherweise ohne erwischt zu werden, davongekommen?

Ein geflügeltes Wort dazu: "Wer ohne Schuld ist, der werfe den ersten Stein!"
Wo kein Kläger, da kein Richter...

Sich mit 'nem Zipfel Teewurst erwischen lassen ist hier die eigentliche Misere. :eek:

Einigermaßen erstaunlich finde ich, daß Gerichte (die doch ach so überlastet sind), Zeit u. Muße finden, sich mit solchen Nichtigkeiten zu befassen. :icon_kinn:
 

haef

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Oh, mal wieder ein Fall, bei dem ein Vertrauensbruch von vielen Leuten am liebsten zu Gunsten von falschem Gerechtigkeitsempfinden unter den Teppich gekehrt werden würde.

nun darum geht es wohl weniger, sondern eher darum wie seit dem Zusammenbruch des Ostblocks immer deutlicher und unverhohlener Feudalrechte etabliert werden, nach dem motto "quod licet jovi, non licet bovi" (was dem Jupiter erlaubt ist, darf der Ochse noch lange nicht)
z.B.
"Bild": Abgeordnete orderten Nobelstifte für 68.000 Euro - Yahoo! Nachrichten Deutschland

oder auch die Stärkung der Vermieter= Eigentümerpositionen, s. Koalitionsvereinbarung z. Meldewesen oder auch Ekel "Bosbach"

Aber keine Angst, der öffentliche (Presse-)Druck wird schon dafür sorgen, dass die arme Arbeitnehmerin wegen ihres Diebstahls unbestraft davonkommt und sogar noch ihren Job behalten darf.

wenn überhaupt dann Diebstahl geringwertiger Sachen, früher Mundraub, so genau sollten wir bei einem eigenständigen Straftatsbestand schon sein.
fG
Horst
 

ela1953

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Jetzt werden die Leute entlassen, die die Teewurst oder Frikadelle für sich weg nehmen und verzehren.

Demnächst wird man entlassen, wenn man die Butter zu dick aufs Brot streicht oder einem Patienten zwei statt einer Frikadelle auf den Teller legt.

Oder der Koch wird entlassen, weil er die Frikadellen zu groß macht.

Und sicherlich muss man demnächst für das Wasser der Klospülung bezahlen. Selbstverständlich wird die Benutzung nur noch in Pausen möglich sein.


--------------------------

Bei meinem eintägigen Ein Euro Job in einem Kindergarten vom Roten Kreuz habe ich beobachtet, dass sich die Erzieherinnen an dem Essen der Kinder bedienten, in dem sie den Kindern weniger auf die Teller legten.

Auch der Pudding, der portionsweise in Bechern angeliefert wurde, wurde nicht den Kindern im Becher vorgesetzt.

Sie erhielten nur etwas in anderen Schälchen. Denn Nachtisch vertilgte das Personal auch.

Das fand ich damals schon nicht richtig. Ein Junge meinte nämlich, dass er ganz viel Hunger hätte und er sicher nicht satt werden würde.
 

Hotti

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Mir ist aufgefallen, dass es sich meist um altgediente Mitarbeiter handelt, die einen gewissen Staus haben, und wohl auch etwas mehr verdienen als neue Mitarbeiter. Die sollten am meiste aufpasssen, denn Werkstreue zählt heute nix mehr, im Gegenteil "weg mit ihm/ihr, neue sind williger und billiger."
 
E

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Mir ist aufgefallen, dass es sich meist um altgediente Mitarbeiter handelt, die einen gewissen Staus haben, und wohl auch etwas mehr verdienen als neue Mitarbeiter. Die sollten am meiste aufpasssen, denn Werkstreue zählt heute nix mehr, im Gegenteil "weg mit ihm/ihr, neue sind williger und billiger."
"Werkstreue" zählt schon lange nix mehr! Die alten Lebensläufe, mit 14 J. in einer Fa. die Lehre zu beginnen u. dann zwei oder drei Jahrzehnte dort zu bleiben... Im Falle, daß man das "Vergnügen" hat, sich noch mal neu bewerben zu müssen, heißt es heute: "wie, sie waren nur bei xy. Mehr Erfahrungen haben sie nicht? Sie sind ja gar nicht flexibel." :eek:
 

Bambi_69

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(...)Im Falle, daß man das "Vergnügen" hat, sich noch mal neu bewerben zu müssen, heißt es heute: "wie, sie waren nur bei xy. Mehr Erfahrungen haben sie nicht? Sie sind ja gar nicht flexibel." :eek:
Stimmt. Aber wenn man öfters mal gewechselt hat, dann heisst es wieder: "Oh was für ein unsteter Lebenslauf, warum haben Sie so gewechselt? Das machen Sie doch bei uns dann auch! Wir wollen aber jemanden, der länger bleibt..."
Wie man es macht, ist es nicht recht.

Liebe Grüße
Bambi_69
 

Falke

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Ja, ja die Pfaffen ..........
Wasser predigen und Wein ( aber nur den besten ) Trinken.

Eine ganz andere Frage :::
sonst regen die sich über alles auf, warum nicht mal über uns?
Ein Schelm, der böses dabei denkt ....

Gruss
Falke
 

Hetman

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"Werkstreue" zählt schon lange nix mehr! Die alten Lebensläufe, mit 14 J. in einer Fa. die Lehre zu beginnen u. dann zwei oder drei Jahrzehnte dort zu bleiben... Im Falle, daß man das "Vergnügen" hat, sich noch mal neu bewerben zu müssen, heißt es heute: "wie, sie waren nur bei xy. Mehr Erfahrungen haben sie nicht? Sie sind ja gar nicht flexibel." :eek:
und wenn man, wie ich, felxibel war und mehrere XY nachweisen kann, heißt es: "Na, sie waren ja nirgendwo sehr lange!"
die dame sprach von 12 firmen in 35 jahren...
 

Hetman

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das sind halt alles ausreden, die man leuten um die ohren ballert, die man schlicht nicht mehr braucht...
 

ela1953

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es läuft darauf hin, 40 Jahre Berufserfahrung, höchstens 20 Jahre alt, und Bezahlung auf Minijobbasis, 40 Std./Woche mit der Option auf Überstunden und rund um die Uhr flexibel, aber mindestens zwei, besser drei Fremdsprachen.
(da sah ich mal eine Anzeige, neben Englisch und Französich noch Chinesisch und Russisch)
Selbstverständlich weder Urlaubs- noch Weihnachtsgeld und den eigenen PKW für Dienstfahrten zur Verfügung stellen.
 

haef

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Macht dann pro Abgeordneten 598,26 Euro für Füller aus.
ja die guten Teilchen von Montblanc kosten schon was.
Hab übrigens auch noch 2, einer mit 14, einer mit 30. Zwar schon damals nicht spottbillig, aber hat sich gelohnt, arbeiten heute noch tadellos.

au backe, hoffentlich bin ich noch nicht identifiziert, jetzt habe ich Vermögen verraten. :icon_twisted:

fG
Horst
 

Arania

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soundbreaker

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Oh, wer hätte das gedacht, ist der Mediendruck doch mal wieder zu groß geworden? :(
 
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