Caritas attackiert die Nürnberger Tafel (1 Betrachter)

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Paolo_Pinkel

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NÜRNBERG - Etwa 6000 Kunden versorgt die Nürnberger Tafel. Siebenmal pro Woche geben rund 150 ehrenamtliche Mitarbeiter an sechs Stellen im Stadtgebiet Nahrungsspenden an Bedürftige aus. Jetzt wehrt sich die vor sieben Jahren gegründete Initiative gegen Bedenken, die im katholischen Wohlfahrtsverband Caritas laut geworden sind. Die Menschen würden von den Tafeln lediglich mit Lebensmitteln abgespeist, für ihre soziale Integration werde zu wenig getan.

...
Caritas attackiert die Nürnberger Tafel

Gruss

Paolo
 

Curt The Cat

Redaktion
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Aus einem Kommentar zu dem Beitrag...
Keinem Wohlfahrtsverband und keinem Amt ist es verboten, auf die Tafeln als einer Anlaufstelle für Arme zuzugehen und dort zusätzliche Dienste anzubieten. Die Ehrenamtlichen haben sicher nichts dagegen.


:icon_daumen:
 
E

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Es gebe einen Trend, dass die Tafeln zu einer festen Einrichtung werden. «Es dürfte sie eigentlich gar nicht geben. Der Staat muss dafür sorgen, dass die Menschen genug zum Essen haben.«
Interessante Äußerung eines CSU-Stadtverordneten.
 

Rote Socke

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Der Cariestas gehen wohl die EEJs und damit Einnamen verloren.
Statt mit einem EEJ 160€ dazu zu verdienen gehen manche lieber zur Tafel.
"Soziale Integration" in den Augen der Caritas = EEJ
 
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Der Cariestas gehen wohl die Ein-Euro-Jobs und damit Einnamen verloren.
Statt mit einem Ein-Euro-Job 160€ dazu zu verdienen gehen manche lieber zur Tafel.
"Soziale Integration" in den Augen der Caritas = Ein-Euro-Job
So sieht es aus.
Diese Halsabschneider von der Caritas wollen an der Wurzel des Übels rumdoktern, an der Armut, nach ihrer Meinung. Jaja, und mit 160€ mehr im Monat bin ich dann nicht mehr arm, oder wie.
 
E

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Weiss schon, dass du das anders gemeint hast. Das war auch eher in Richtung Caritas gefragt.

Jaja, so meschugge im Kopf, ich brauch ne Förderung:eek:.
 

Drueckebergerin

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Nein das meinte ich nicht.
Viele Elos sehen fälschlicher in Ein-Euro-Jobs, die sie sogar freiwillig:icon_neutral: machen eine Alternative.
Sie machen es nicht nur freiwillig....sie drängeln sich regelrecht danach ! :icon_neutral:
Leider nicht nur wegen der Kohle, sondern weil sie damit in ihren Augen eine Stufe höher stehen, als die die gar nichts machen :icon_motz:
 

klaus1233

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Wie witzig, unsere selbsternannten Betreuer rivalisieren untereinander, um die angemessene Betreuung.

Suppe mit Gebet oder Suppe ohne Gebet, das ist hier die Frage.

Das Gebet besteht in der geistigen Kolonialisierung der Gehirne der Bedürftigen, sich gefälligst in die neoliberale Gesellschaft zu integrieren und Bewerbungen zu schreiben oder ehrenamtlich bei der Caritas tätig zu werden, um sie besser zu kontrollieren und lenken zu können und zum Wohle des eigenen Arbeitsplatzes der hauptamtlichen Mitarbeiter im Hamsterrad drehen zu lassen.

Die Überflüssigen bleiben überflüssig, mit oder ohne Gebet, da hilft auch eine unbezahlte Alibitätigkeit nicht weiter. Die Wertschätzung in dieser Gesellschaft drückt sich nun mal in Geld aus.
 
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