Cannabis: Kommt jetzt die Legalisierung? Was haltet ihr davon, wird es endlich Zeit dafür oder ist es doch zu gefährlich?

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bondul

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Sollte es zur Ampelkoalition kommen, könnte es eine Vereinbarung im Koalitionsvertrag geben, den Erwerb, Besitz und Konsum von Cannabis straffrei zu stellen. Was meint ihr, sollte die Bürgerschaft endlich selbst entscheiden dürfen, ob sie Cannabis konsumieren möchte oder nicht - oder soll weiterhin der Staat bestimmen, dass Alkohol das alleinige legale Rauschmittel bleibt?
 

HermineL

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Es sollte hierbei weniger der Focus auf den Konsum von Cannabis nur zum Vergnügen abzielen, sondern vielmehr auf die Vorteile, die eine Legalisierung für Schmerzpatienten in der Schmerztherapie bedeuten würde. Die aktuelle Praxis an so ein Rezept zukommen ist ein schlechter Scherz. Man kann als Schmerzpatient die stärksten Opioide wie Oxycodon oder Fentanyl bekommen, aber an Cannabis zu kommen ist ein Spießrutenlauf, der selten von Erfolg gekrönt ist, weil es meist abgelehnt wird.
In diesem Zusammenhang wäre ich in jedem Fall für eine Legalisierung.
 

abcabc

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Ich bin zwar kein Konsument von Cannabis, bin aber ganz klar für eine vollständige Legalisierung ab 18.

Es ist ein Skandal, wie Cannabis mit absurden Pseudoargumenten verunglimpft wird. Es gibt nur ein Problem: Der gepanschte Kram. Gibt wohl in den letzten Jahren immer seltener "reines" Cannabis beim Dealer um die Ecke....
 

lino

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Vielleicht gibts zwischen Kiffern und Anhängern von Verschwörungstheorien einen Zusammenhang:
Haschisch und Marihuana seien nicht so harmlos wie oftmals dargestellt. Langjähriger Konsum berge die Gefahr schwerwiegender psychischer Erkrankungen. Cannabis könne wie Kokain bei völlig unauffälligen Menschen mit einer bestimmten genetischen Disposition Schizophrenie und Wahnvorstellungen auslösen. "Leider scheint diese Erkenntnis in der Öffentlichkeit kaum verbreitet zu sein", erklärte die Richterin.
Würde den Verdacht bestätigen, den ich seit einiger Zeit habe.
 

Susi_1899

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Als wäre Alkohol keine Einstiegsdroge, aber Alk ist ja gesellschaftsfähig 🙄 Ich bin auch für eine Legalisierung, aus vielen Gründen. Würde mir aber eine Art staatlich geprüfte Ladenkette für den fachmänni/frauischen Verkauf wünschen, "Kiffer-Aldi" quasi;)
 

xj3Qr1nL7ys

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Bin für die Legalisierung für Alle ab 18 Jahre, meinetwegen auch ab 21 Jahre.
 

Curt The Cat

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Der gepanschte Kram.
Das wäre hinfällig … der komplette Handel steht unter staatlicher Kontrolle, der garantiert die Qualität, kassiert Steuern dafür und man kann den Kram kaufen, ohne kriminalisiert zu werden.

Die Kippe „Halbe Lunge“ und der Schabbau „Entzündete Leber“, den man legal im Laden kaufen kann, hat ja auch immer die gleiche gute oder schlechte Qualität …


:icon_wink:
 

bondul

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Der Logik des Markt folgend, zeigt eine "Ladenkette" bereits Ambitionen:


Das Bundesverfassungsgericht wird sich nach 1994 und 2002 noch einmal mit der Thematik beschäftigen müssen - unabhängig von eventuellen Vereinbarungen einer möglichen Ampelkoalition:

Die Hürden für ein Kassenrezept würden wohl auch sinken - im Leistungskatalog steht medizinisches Cannabis ja bereits seit 2017. Patienten, die dennoch auf den Schwarzmarkt zurückgreifen (müssen), würden durch eine generelle Legalisierung profitieren. Auch bei möglicher weiterer Verweigerung eines Rezepts...

Edit:
Die WHO hat Cannabis von der Liste der gefährlichsten Drogen gestrichen:
.. Bei vielen Erkrankungen aber hat sich Cannabis als hilfreich in der medizinischen Anwendung erwiesen - insbesondere bei chronischen Schmerzpatienten oder in der Palliativmedizin. Das Spektrum ist Studien zufolge weit gefächert: Indikationen sind Multiple Sklerose, Depression, Spastiken, Lähmungserscheinungen, Erkrankungen des Nervensystems, Migräne, Epilepsie, HIV und Aids oder Übelkeit und Erbrechen etwa bei Chemotherapien gegen Krebs. Als hilfreich gilt Cannabis auch bei ADHS und Tourette-Syndrom. ..
 
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Ruhrpottmensch

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"Lustig", dass so etwas bei "Elos" wirklich Thema ist... 🙊🙈😅

Ich seh das Thema "Legalisierung von Cannabis" arg gespalten.
Auf der einen Seite schlägt mein "liberales" Herz, welches -ähnlich wie viele hier- diese "Doppelmoral" zwischen Alkohol/(und noch) Tabak sieht und absolut nicht versteht, warum da dann eine "weiche Droge" oftmals so "verteufelt" wird, auf der anderen Seite sehe ich das von der "Logik" her und kann nur sagen: In Holland hat das auch nicht wirklich funktioniert! ;)

Aber mal von vorn:

Es sollte hierbei weniger der Focus auf den Konsum von Cannabis nur zum Vergnügen abzielen, sondern vielmehr auf die Vorteile, die eine Legalisierung für Schmerzpatienten in der Schmerztherapie bedeuten würde. Die aktuelle Praxis an so ein Rezept zukommen ist ein schlechter Scherz. Man kann als Schmerzpatient die stärksten Opioide wie Oxycodon oder Fentanyl bekommen, aber an Cannabis zu kommen ist ein Spießrutenlauf, der selten von Erfolg gekrönt ist, weil es meist abgelehnt wird.
In diesem Zusammenhang wäre ich in jedem Fall für eine Legalisierung.
Würde aber am grundlegenden Ablauf nicht viel für Anwender von medizinischen Cannabis ändern!
Man müsste das jetzige "System" wesentlich "unbürokratischer" (wie z.B. in HH) gestalten, dann bräuchte es für die medizinische Anwendung keine "Legalisierung"....
Es gibt nur ein Problem: Der gepanschte Kram. Gibt wohl in den letzten Jahren immer seltener "reines" Cannabis beim Dealer um die Ecke....
Das ist -sorry- Quatsch! Bei synthetischen Cannabinoiden mag das ja der Fall sein, aber nicht vom hier gemeinten "Gras", "Hasch" o. "Cannabis". ;)
Ganz im Gegenteil. Das Cannabis wird immer "besser"...
Der durchschnittliche Tetrahydrocannabinol (THC)-Gehalt29 von Haschisch stieg in den vergangenen Jahren stetig an und hat sich von 16,7 % im Jahr 2018 auf 22,6 % im Jahr 2019 noch einmal deutlich gesteigert. Im 10-Jahres-Vergleich hat sich der THC-Gehalt verdreifacht (2009: 7,4 %).
Quelle: Bundeslagebild BKA 2019 - https://www.bka.de/SharedDocs/Downl...Bundeslagebild.pdf?__blob=publicationFile&v=3
(Im aktuellen BLB von 2020 stehts komischerweise nicht mehr drin)

Würde mir aber eine Art staatlich geprüfte Ladenkette für den fachmänni/frauischen Verkauf wünschen, "Kiffer-Aldi" quasi;)
Das wäre hinfällig … der komplette Handel steht unter staatlicher Kontrolle, der garantiert die Qualität, kassiert Steuern dafür und man kann den Kram kaufen, ohne kriminalisiert zu werden.
Und genau das ist der Punkt! Amerika macht es uns gerade vor. Dort hat sich innerhalb kürzester Zeit, eine Milliardenschwere (!) Industrie rund ums Cannabis gebildet (und sogar etabliert!), nicht umsonst sind da reihenweise New Yorker Hedgefonds mit auf den Zug gesprungen. Da ist richtig fett Kohle drin! Mag vielleicht auch ein bisschen an den "amerikanischen Vibes" bzgl. "Gras" und der ebenfalls ziemlich dreckigen Doppelmoral da drüben liegen, aber ganz sicher daran, dass schon allein die Politik die "Dollarzeichen" in den Augen hatte, noch bevor ein "Investor" irgendwo einsteigen konnte...

Und das wir hier in Deutschland (Europa?!) ganz sicherlich nicht passieren, so lange die Politik noch immer die hier schon angeführten hanebüchenen Argumente gegen Cannabis aufführt und nicht mal im Ansatz die "wirtschaftlichen" Vorteile einer (geregelten) Legalisierung sieht.. Man muss nur mal in den "Jahresbericht der Drogenbeauftragte 2020"* gucken... 🙄

Daran ändert auch eine "halbwegs" liberale Regierung nichts. Sind schöne Themen um das Volk ein bisschen bei Laune zu halten, an sich wird das aber wieder verpuffen und auch in den nächsten Jahren wird weiterhin vor dem "bösen" Cannabis als "Einstieg in die Drogenhölle" gewarnt (Das wir in Wirklichkeit ein dickes Problem mit diesem ganzen synthetischen & chemischen Drogendreckszeug haben... Nun ja... "Geschenkt" 🤦‍♂️).

Ich seh da also nur eine "einzige" wirkliche Lösung: Knallhart das "Geschäft" an die Wirtschaft übergeben und wenigstens als Staat von den Steuern profitieren. Eine "softe" Legalisierung (Wie z.B. in den Niederlanden -> Verkauf in "Coffeeshops" zwar erlaubt, aber weder (gewerblicher) Kauf noch Anbau erlaubt (wenn auch "toleriert") -> Was passiert also (bis auf wenige Ausnahmen): Enormes Wachstum der oK (organisierten Kriminalität) mit dem gesamten Rattenschwanz der da dran hängt. Und die "Staatskasse" hat auch noch nicht mal wirklich etwas davon!) wird nicht funktionieren und ähnliche Blüten dann auch hier in Deutschland treiben. Da bin ich ganz bei @bondul! Soll Bezos nicht nur in den Himmel fliegen, sondern auch in den deutschen Kiffertraum... ;)

Ich würde sofort einen Franchise-Laden aufmachen! 😅

* - Jahresbericht der Drogenbeauftragten 2020:
 
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Gnolf

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In Holland hat das auch nicht wirklich funktioniert!
Die Holländische Regierung hat kein Problem mit dem Konsum der eigenen Bevölkerung sondern mit den Touristen die nur zu diesem Zweck über die Grenze kommen.

Im Grunde haben Studien gezeigt, dass, wenn die Menschen die freie Wahl haben, es viel weniger zu schädigendem Konsum kommt, als wenn etwas verboten ist.

PS: Meine Meinung ist: Es sollte möglich sein, bis zu vier Pflanzen selbst anbauen zu dürfen. Das würde dem Ganzen organisiertem Verbrechen entgegenwirken, das sehen auch etliche Polizisten und Beamte beim Kriminalamt so.
 
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Ruhrpottmensch

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Die Holländische Regierung hat kein Problem mit dem Konsum der eigenen Bevölkerung sondern mit den Touristen die nur zu diesem Zweck über die Grenze kommen.
Das mag sein... Ändert aber nichts daran, dass es eben nur eine "Legalisierung-Light" ist. Die Betreiber der Coffeeshops müssen "das Zeug" noch immer im "Graubereich" kaufen und fördern damit eine "riesige" oK. Kann ja wohl nicht ganz Sinn der Sache sein oder?! 🤷‍♂️
Im Grunde haben Studien gezeigt, dass, wenn die Menschen die freie Wahl haben, es viel weniger zu schädigendem Konsum kommt, als wenn etwas verboten ist.
Das streite ich auch nicht ab... Wobei man bei Cannabis nicht wirklich von "schädlichen Konsum" sprechen kann. Das Argument mit möglichen "Psychosen" u.ä. knackigen Schlagworten muss man sich etwas genauer betrachten. Das sind "Einzelfälle" die mitunter nicht selten gewisse "Vorerkrankungen" aufweisen. Natürlich macht auch immer die "Dosis das Gift". Ich kann mich auch mit 30 Litern Kaffee am Tag ins "Jenseits" befördern... 🤷‍♂️

(Oder ich kipp mir jeden Tag eben einen Flachmann Schnaps in die Birne. das ist ja noch immer "erlaubt"!)
 

Gnolf

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@Ruhrpottmensch

Es gibt diese Studie auch mit Schokolade, wenn Kinder den freien Zugang zu Schokolade haben oder dieser durch die Eltern reglementiert oder sogar unterbunden wird.

Kinder, die freien Zugang hatten, haben in der Regel weniger Schokolade konsumiert als Kinder, denen es untersagt war und auf einmal die Schokolade zur Verfügung stand.


Darauf war es gemünzt, was ich geschrieben hatte, das sollte nicht implizieren, dass Hanf schlecht sei.

PS: "Psychosen" u.ä. knackigen Schlagworten muss man sich etwas genauer betrachten. Das sind "Einzelfälle" die mitunter nicht selten gewisse "Vorerkrankungen" aufweisen. Natürlich macht auch immer die "Dosis das Gift"

Das schrieb schon Hildegard von Bingen, das der Hanf nur das an die Oberfläche holt, was schon vorher da war. Er macht es quasi erst ersichtlich.
 
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HermineL

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"Lustig", dass so etwas bei "Elos" wirklich Thema ist...
Es kommt halt darauf an ob zum Genuss oder medizinische begründet.

Würde aber am grundlegenden Ablauf nicht viel für Anwender von medizinischen Cannabis ändern!
Das sehe ich ganz anders. An solch ein Rezept zu kommen ist derzeit nahezu unmöglich, weil die Verordnung vonseiten der Krankenkassen immer wieder abgelehnt wird. Da gerät sogar ein Prof. der seit 30 Jahren eine Schmerzklinik leitet in Verzweiflung, wenn der Sachbearbeiter ein von ihm begründete Verordnung als nicht fachlich ausreichend begründet ablehnt.
Mit einer Legalisierung dürfte sich auch dort einiges ändern und die Verordnungen wahrscheinlich über BTM-Rezepte laufen. Selbst, wenn man es dann noch Schwierigkeiten geben sollte, bei der Verordnung kann man es sich dann legal selber besorgen.

Ich persönlich würde dann jedenfalls von den um Längen stärkeren Opioiden Oxycodon/Fentanyl, die ich ohne Probleme bekomme, auf Cannabis versuchsweise wechseln. Dies ist auch im Sinne meines behandelnden Arztes, aber Cannabis wurde mir bisher verwehrt.

Und genau das ist der Punkt! Amerika macht es uns gerade vor.
Das nicht ohne Grund, haben doch die USA die weltweit höchste Todesrate bei den Opioiden. Allen voran bei Oxycodon das dort seit Jahren sogar aggressiv beworben wird.
 

Verfahrenheit

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. Die aktuelle Praxis an so ein Rezept zukommen ist ein schlechter Scherz. Man kann als Schmerzpatient die stärksten Opioide wie Oxycodon oder Fentanyl bekommen, aber an Cannabis zu kommen ist ein Spießrutenlauf, der selten von Erfolg gekrönt ist, weil es meist abgelehnt wird.
In diesem Zusammenhang wäre ich in jedem Fall für eine Legalisierung.
ja gut, das ist aber was anderes als eine komplette freigabe zum bloßen freizeitkonsum.
Solange es nicht von der Kasse übernommen wird, dann bringt es einem Teil sowieso nichts, auch wenn im Laden erhältlich, weil man es sich dann ggf. doch nicht leisten könnte(?) wenn es weiterhin nicht von der Krankenkasse übernommen wird.
Sowas gibt es ja, dass Dinge erlaubt sind und in irgendeinem medizinischen Kontext von Nutzen sein können, aber die Finanzierung in jedem Fall Privatvergnügen bleibt.
 

HermineL

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Matt45

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"Lustig", dass so etwas bei "Elos" wirklich Thema ist... 🙊🙈😅

So ähnlich wollte ich ebenfalls beginnen! Ist das wirklich so ein großes Thema bzw. wichtig?

Für uns sind die Energiepreise oder Soziales oder.......deutlich wichtiger!

Wer Cannabis aus medizinischen Gründen braucht ist ok, aber alles andere interessiert mich gar nicht.

Jemand der Cannabis rauchen will holt sich den Stoff sowieso, entweder illegal oder vielleicht dann zukünftig legal.
 

HermineL

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Solange es nicht von der Kasse übernommen wird, dann bringt es einem Teil sowieso nichts, auch wenn im Laden erhältlich, weil man es sich dann ggf. doch nicht leisten könnte(?) wenn es weiterhin nicht von der Krankenkasse übernommen wird.
Es wird ja von den Kassen übernommen, zumindest offiziell. Aber die müssen die Begründungen der Verordnungen überprüfen und dort wird es meist mit fadenscheinigen Begründungen abgelehnt. Gleiches beim Widerspruch und dann bleibt einem auch da nur die Klage. Bis man dann an das Cannabis kommt können Jahre vergehen.

Was glaubst Du wohl, wie sich jeder Konsument an diesem Verbot halten wird?
Bestreite ich doch nicht aber ist das beim Alkohol anders?
Verbieten wir deswegen den Verkauf und Gebrauch von Alkohol?
 

Verfahrenheit

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Es wird ja von den Kassen übernommen, zumindest offiziell. Aber die müssen die Begründungen der Verordnungen überprüfen und dort wird es meist mit fadenscheinigen Begründungen abgelehnt. Gleiches beim Widerspruch und dann bleibt einem auch da nur die Klage. Bis man dann an das Cannabis kommt können Jahre vergehen.
ist mir durchaus bekannt, aber hier müsste eben ein leichterer zugang geschaffen werden, wie für normale medikamente.
 

HermineL

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ist mir durchaus bekannt, aber hier müsste eben ein leichterer zugang geschaffen werden, wie für normale medikamente.
Genau und dieser leichtere Zugang dürfte dann mit der Legalisierung auch kommen. Zumindest aber kann man sich dann legal Cannabis verschaffen wenn die Kasse Probleme macht. Das geht derzeit nur illegal.
 

Sowhat

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Ich bin auch für Legalisierung, zumindest im medizinischen Rahmen. Hier in meinem Stadtteil riecht es sowieso fast aus jedem Haus mal nach "kiffen". Ich kenne den Geruch, obwohl ich noch nie geraucht habe auch keine Zigaretten. Neuerdings rieche ich es sogar manchmal wenn ich auf den Balkon gehe. Da kifft irgendwer über mir oder im Nebenhaus.
Hier wohnen wie schon erwähnt die EMR-Rentner und Altersrentner mit kleiner Rente, Elos und Zugewanderte, weil die Mieten noch erschwnglich sind. Da muss man sich wohl ab und zu "wegballern". Ich nicht, wie schon gesagt. Andererseits ist Alkohol wohl auch nicht besser und deswegen sollte es im medizinischen Bereich legal werden. Natürlich wäre es fatal wenn die Leute mit riesigen Pupillen am Steuer ihres Autos säßen, aber das kann man wohl genauso feststellen wie Alkohl am Steuer, als Polizist.
 
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