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Callcenter-Angebot der Arge ablehnen??

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heuschrecke

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#1
Ein Bekannter hat von der Arge ein Arbeitsangebot mit Sanktionsandrohung unterbreitet bekommen: Callcenter Outbound.

Kann er dieses Angebot ablehnen ohne Sanktionen zu riskieren, weil er es mit seinem Gewissen nicht vereinbaren kann Leute zu belügen und zu beschwatzen?
Habe in Foren leider gelesen, dass schon Leute wegen sowas sanktioniert wurden...
Gibt es schon Urteile o.ä.?
Konnte über die Suche nichts finden, obwohl die Frage ja von allgemeinem Interesse sein dürfte.

Danke schonmal für alle themenbezogenen Antworten.
 

ladydi12

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#2
Hallo heuschrecke,

soll der Bekannte den Leuten am Telefon etwas verkaufen, etwa NKL- oder SKL-Lose beispielsweise oder Verträge auf irgendwas? Ich frage das deshalb, weil Outbound auch heißen kann, die Leute zu verschiedenen Themen telefonisch zu befragen, Stichwort: Marktforschung.
Soll er dort auf Provisionsbasis bzw. Fixum und Provision oder Stundenlohnbasis arbeiten?
Wenn du mal den namen (ggf.per PN, damit die Forenbetreiber dieses Forums keinen Ärger bekommen) nennen willst, kann ich ggf dir speziell zu dem Callcenter etwas sagen.

meint ladydi12
 

Borgi

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#3
Dein Bekannter soll den Job ruhig annehmen.
So lange dein Bekannter potentielle Kunden nicht verärgert, ist das eine gute Grundlage. Auch stottern ist eher hinderlich als Mitarbeiter eines Callcenters. Damit kann man Politiker werden, aber niemals Mitarbeiter eines Unternehmens bei dem Hauptsächlich die gute Aussprache zählt.
Ach ja, sollte der Lohn unterhalb von Hartz IV liegen, könnte geprüft werden, ob der Job zumutbar ist.
 

Ela

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#4
Lispeln soll auch tötlich sein in so einen Job :icon_evil: geht schon mal garnet, genauso wie lautes und schnelles Atmen... Allergiebedingt oda so
 

Borgi

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#5
Ich habe mal am Telefon niesen müssen. Erst war meine Stimme ganz leise. Dann musste ich laut niesen. Danach wollte die nette Dame keine Fragen mehr beantwortet haben:confused:
 
E

ExitUser

Gast
#6
Ein Bekannter hat von der Arge ein Arbeitsangebot mit Sanktionsandrohung unterbreitet bekommen: Callcenter Outbound.

Kann er dieses Angebot ablehnen ohne Sanktionen zu riskieren, weil er es mit seinem Gewissen nicht vereinbaren kann Leute zu belügen und zu beschwatzen?
Habe in Foren leider gelesen, dass schon Leute wegen sowas sanktioniert wurden...
Gibt es schon Urteile o.ä.?
Konnte über die Suche nichts finden, obwohl die Frage ja von allgemeinem Interesse sein dürfte.

Danke schonmal für alle themenbezogenen Antworten.
Die Frage ist: Ist der Job sittenwidrig? Das sind die einzigen Jobs, die abgelehnt werden dürfen.

Aber Borgi hat auch eine gute Lösung. Ist nur etwas umständlicher, denn dann muss sie den Job ja erst antreten.
 

Haubold

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#7
Ein Bekannter hat von der Arge ein Arbeitsangebot mit Sanktionsandrohung unterbreitet bekommen: Callcenter Outbound.

kann er dieses Angebot ablehnen ohne Sanktionen zu riskieren, weil er es mit seinem Ge Kwissen nicht vereinbaren kann Leute zu belügen und zu beschwatzen?
Habe in Foren leider gelesen, dass schon Leute wegen sowas sanktioniert wurden...
Gibt es schon Urteile o.ä.?
Konnte über die Suche nichts finden, obwohl die Frage ja von allgemeinem Interesse sein dürfte.

Danke schonmal für alle themenbezogenen Antworten.
Hier ein Urteil: http://www.sozialgerichtsbarkeit.de...l=esgb&id=71393&s0=&s1=&s2=&words=&sensitive=
Sanktionen (Nichtannahme einer Arbeit, hier: Callcentertätigkeit):

Zitat:Eine nur empfundene Unzumutbarkeit führt nicht zur Unzumutbarkeit i.S.d. Gesetzes. Telefonmarketing ist keineswegs per se sitten- bzw. rechtswidrig, sondern wird es erst dann, wenn - im Verhältnis zu privaten Verbrauchern - keine Einwilligung mit einer telefonischen Kontaktaufnahme besteht (z.B. Urteile des 0LG Düsseldorf vom 16.12.2003 - I-20 U 91/03, des LG Hamburg vom 23.11.2004 - 312 0 975/04 -) bzw. - bei der Telefonwerbung gegenüber Gewerbetreibenden und Freiberuflern - dann, wenn diese mit der telefonischen Kontaktaufnahme weder einverstanden sind noch ihr Einverständnis vermutet werden kann (BGH, Urteil vom 24.01.1991 - 1 ZR 133/89 - = BGHZ 113, 282ff).

Ist nach diesem Urteil leider so.

Gruß Haubold
 

heuschrecke

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#8
Also es ist ein kleines örtliches "Telemarketing"-Callcenter. Genaueres ist ihm noch nicht bekannt.

Danke an alle und besonders an Haubold für das LSG-Urteil:
Das ist ja noch schlimmer als ich schon befürchtet hatte. So muss also der Arbeitnehmer dem Callcenter die Rechtswidrigkeiten gerichtlich nachweisen. Na viel Spass. Wer sich auskennt weiss, dass die Callcenter-Chefs die Angestellten meist etwas unterschreibenlassen, dass sie "eigenverantwortlich die Worte wählen". Und woher das Callcenter seine Tel-Nummern bezieht wird der Chef mit Sicherheit schön geheim halten. Wird also eher nichts mit dem Nachweis der Rechtswidrigkeit.

Siehe auch den Selbstversuch zum Thema von Günter Wallraff:
http://www.zeit.de/2007/22/Guenter-Wallraff
interessant dazu sind auch die Erfahrungen diverser Leser:
http://kommentare.zeit.de/commentsection/url/2007/22/Guenter-Wallraff

Fazit: Man kann also nur jedem empfehlen, nicht per se einen sanktionsbewerten Outbound-Callcenter-Betrüger-Job abzulehnen, wenn man nicht kurz darauf an der Tischkante knabbern will... Zumindestens so lange bis die Rechtssprechung wieder im Namen des Volkes stattfindet, was aber wohl noch etwas dauern könnte.
 

ladydi12

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#9
Hallo heuschrecke,

sobald von deinem Bekannten etwas genaueres bezüglich des Callcenterjobs hast, laß es mich wissen. Kann dir dann ggf. genaueres sagen.

Liebe Grüße
ladydi12
 
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#10
Warum so schwer

Die Übernahme zusätzlicher Risiken oder Veranwortung ist keine Nebenpflicht eines abhängig Beschäftigten. Die gehören erst bei Leitenden Angestellten zum Geschäft.
Einfach Hingehen, mit den Leuten sprechen. Wenn die merken, dass man sich mit den dortigen Gepflogenheiten etwas auskennt, wollen die einen gewöhnlich nicht mehr.
 

Nimrodel

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#11
Ein Bekannter hat von der Arge ein Arbeitsangebot mit Sanktionsandrohung unterbreitet bekommen: Callcenter Outbound.
Dafür könnte man sich langsam mal ein anderes Wort in der Verwaltung ausdenken.
Ein ANGEBOT kann ich annehmen oder ablehnen wir mir beliebt. Passen mir die Bedingungen des Angebots, nehme ich an, passen sie mir nicht, lehne ich dankend ab. Wenn ich ablehne, habe ich keine rechtlichen Folgen zu befürchten, weil es ja ein Angebot ist.
Ein Angebot mit Sanktionsandrohung ist nichts anderes als Erpressung. Könnte man da nicht gegen angehen?

Gruß
Nimrodel
 
E

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#12
Dafür könnte man sich langsam mal ein anderes Wort in der Verwaltung ausdenken.

Da hast du wirklich recht :)


Ein ANGEBOT kann ich annehmen oder ablehnen wir mir beliebt. Passen mir die Bedingungen des Angebots, nehme ich an, passen sie mir nicht, lehne ich dankend ab. Wenn ich ablehne, habe ich keine rechtlichen Folgen zu befürchten, weil es ja ein Angebot ist.

So sehe ich das auch.


Ein Angebot mit Sanktionsandrohung ist nichts anderes als Erpressung.

Ich weiß nicht... rechtlich sicher nicht.

Könnte man da nicht gegen angehen?

Würde ich auf jeden Fall versuchen.


Gruß
Nimrodel
Ist wie mit Eingliederungsvereinbarung = Vertrag
oder Kunde, der eigentlich König sein müßte usw

In meiner "Eingliederungsvereinbarung" steht drüber Eingliederungsvertrag...etwas andere würde ich nie akzeptieren... und das weiß meine FM.

Wie gesagt, ist meine Selbstverfaßte... die von ihr nie unterschrieben wurde :)

Damit bin ich erstmal zufrieden...

und wenn doch mal ein "Angebot" kommen sollte, werde ich ähnlich reagieren.

So nach dem Motto: ist das ein Angebot,habe ich es geprüft und lehne ich es aus verschiedenen Gründen ab.

Ist es aber sanktionsbedroht,das "Angebot", muß es erstmal richtig bezeichnet sein - und es wird immer einen Grund geben, es abzulehnen, wenn ich es unzumutbar finde
:)
 
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#13
Bezügl Vermittlungsvorschlag Outbound Callcenter seitens der Arge kann ich aus eigener Erfahrung folgendes erzählen.

Ich habe mich schriftlich bei einem priv. Arbeitsvermittler beworben und die Aussage war „es handelt sich um eine Arbeit bei der T-Com Kunden angerufen werden um Ihnen die neusten Tarife vorzustellen. Ok, das wäre ja eventuell noch etwas gewesen womit ich hätte umgehen können also sagte ich dem priv. Arbeitsvermittler dass ich Ihm meine Bewerbungsunterlagen zusende. Nach 4 Monaten erhielt ich dann einen Anruf direkt von der Firma mit einem Termin zu einem Vorstellungsgespräch. Ich also hingefahren, für meine Begriffe entsprechend des Anlasses gekleidet und ich traf dort auf eine „Firma“ in der mich als erstes beim Betreten des „Büros“ ein Hund ansprang. Die erste Frage der Chefin war „Ich hoffe sie mögen Hunde?“ denn dieser leckte gerade mein Handgelenk ab. Die Chefin hielt noch eine brennende Zigarette in der Hand und stellte als zweite Frage „Ich hoffe Sie rauchen?“. Der Eindruck des Büro´s war schlicht und ergreifend dreckig, Es stand ein Tisch herum auf dem sich halbgefüllte Kaffeetassen befanden und überfüllt Aschenbecher. Nach ein paar weiteren belanglosen Fragen wie die Fahrt gewesen sei und so, übergab sie mich einer Mitarbeiterin neben der ich mich setzten konnte um so zu hören wie die Gespräche laufen um eben einen Eindruck zu gewinnen. Der erste Eindruck von dem Büro in dem 5 Mitarbeiter arbeiteten war erschreckend. Es standen überall Kisten herum über die man steigen musste. In den Kisten befanden sie Zettel mit Adressen und Tel.Nummer der Anzurufenden. Der Raum war ca. 15 qm gross und hatte nichts von einem Büro sondern eher etwas von einer Wohnung in der mal eben ein Call Center „eingerichtet wurde“ . Es hingen die Steckdosen aus den Wänden und die Schreibtische und der Rest des Raumes waren einfach nur unordentlich um nicht zu sagen dreckig. Ich habe dann den Gesprächen gelauscht und stellte als erstes fest dass es sich eben nicht um das Anrufen von T-Com Kunden handelt sondern um das Verkaufen von Lottoabo´s. Also schon der erste Schock. Dann das Arbeitsklima untereinander, dort herrschte ein Ton und eine Art miteinander umzugehen der nicht meinem normalen Verständnis von miteinander entsprach. Nach 40 min Zuhören holte mich die Chefin zu einem Gespräch. In meinen Augen sehr seltsames Vorstellungsgespräch da es total unpersönlich war, keine Fragen zu meinem Werdegang, warum Bewerbung auf den Posten etc. Derartiges kam nichts. Sie fragte mich nur wie ich die Gespräche empfand und ich sagte Ihr klar und deutlich dass ich enttäuscht darüber bin das es eben keine Arbeit ist wie beschrieben/erklärt (Anruf von T-Com Kunden) und sagte auch ziemlich deutlich wie ich bei derartigen Anrufen privat reagiere (nämlich dass ich selten bei unterdrückter Rufnummer herangehe und falls ich mal rangehe bei Callcentern sofort auflege) und dass ich denke das ich diese Arbeit nicht tun kann da ich permanent einen Klos im Bauch bzw. Hals haben werde da es mir missfällt Menschen etwas aufzuschwatzen. Sie meinte dann dass sie demnächst aber einen Auftrag mit der T-Com bekommen könnte und ob ich mir das vorstellen kann. Das bejahte ich und wir verblieben so dass sie sich bei mir meldet wenn Sie diesen Auftrag hat.

Aber alles in allem ein sehr erschreckendes Vorstellungsgespräch!!!!!!!

Und, obwohl ich denke dass ich entsprechend des Anlasses gekleidet war empfand ich mich neben der Chefin als total overdressed
 

heuschrecke

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#14
Danke nochmal an alle. Hat sich wohl erledigt:
Er hat wohl da ein paar Fragen gestellt, nach Bildschirmarbeitspausen (d.h.: 5-10 Min. augenstressfreie Arbeit je Stunde), in den letzten 2 Monaten verkauften Produkten, Raucherraum, Pausenraum... Derartiges Interesse fand die Chefin dann wohl garnicht witzig.
(Das Callcenter war wohl von der Seriösität der Anrufe, der Einrichtung und der Sauberkeit des Arbeitsplatzes her allerunterste(!) Schublade. Es ist mir ein Rätsel wie die Arge ernsthaft sowas sanktionsbewehrt "vermitteln" kann ohne da mal vorher nach dem Rechten zu sehen. :icon_eek: )

PS: Hab grad noch einen Artikel über ein Urteil aus dem Bereich Cold-Calls gefunden (Werbeanrufe bei Unternehmen in der Regel unzulässig): http://www.heise.de/newsticker/meldung/96346
 

Mister_X

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#15
99,999999% der sogenannten Outbond-Callcenter sind illegal. Sobald man Leute anruft und versucht denen etwas zu verkaufen verstößt das z.B. gegen das Wettbewerbsrecht. Und auch der Arbeitnehmer macht sich dann mit strafbar, da er die tat ausführt. Das ist Fakt. Also einfach anfangen in der Firma und sobald du jemanden anrufen sollst und was verkaufen sollst ohne das Einverständnis des angeblichen Kunden, diese Arbeit verweigern. Dann schmeissen die dich ganz schnell von allein raus. Aber die Firma gleich noch an wegen Verstoß gegen das Wettbewerbsrecht anzeigen. Das Jobcenter auch gleich darüber aufklären und untersagen nochmal solche illegalen Stellen zu senden.
 

mcbarnie

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#16
Es ist mir ein Rätsel wie die Arge ernsthaft sowas sanktionsbewehrt "vermitteln" kann ohne da mal vorher nach dem Rechten zu sehen. :icon_eek: )
Das kann daran liegen, daß sie sich JobAngebote aus Jobbörsen im Internet herausfischen und da wird kein Unternehmen überprüft.
 

peter_S

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#17
ne ne ne,

warum ablehnen ? Das bedeutet doch nur rumgeärger mit der ARGE.

Einfach hingehen, sich vorstellen, sich von seiner besten Seite zeigen, nicht vegressen die gute alte Bibel (alternativ Koran, Talmud, etc. je nach Glaubensrichtung) in der Hand zu haben und beiläufig zu erwähnen das man ein sehr gläubiger Mensch ist und niemals jemanden anlügen könnte und schwupps ist man für das Call-Center völlig ungeeignet.

Es kann auch nicht schaden sich vorübergehend einen Dialekt zuzulegen, bayrisch, schwäbisch oder sächsisch ist bei den Call-Centern seeeehr beliebt.
 

Sally38

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#18
Es kann auch nicht schaden sich vorübergehend einen Dialekt zuzulegen, bayrisch, schwäbisch oder sächsisch ist bei den Call-Centern seeeehr beliebt.
da muss man aber vorher bei der arge auch schon mit seinem dialekt gesprochen haben,sonst fällts auf.
ich bin z.b berlinerin(wohne aber in niedersachsen) und falle oft in die berlinerische kaudawelsch zurück und trotzdem gab mir die arge ein angebot fürs callcenter mit.
da ich aber ein gesundheitliches problem habe,schreibe ich dieses auch in mein bewerbungsschreiben mit rein und schon will man mich nicht mehr.
bin deshalb jetzt trauirg?nöö,denn ich kann eh unmöglich stundenlang am telefon hocken und mir den mund fuzzelig sabbeln.
 

Arania

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#19
Jetzt mal ganz im Ernst: Ist das wirklich ein Hinderungsgrund bei einem Callcenter mit Dialekt zu sprechen? Also ich hatte schon alles an Dialekten wenn ich mit Call-Centern zu tun hatte, von bayerisch bis berlinerisch, über osteuropäische bis arabische:rolleyes:
 

Dopamin

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#20
Jetzt mal ganz im Ernst: Ist das wirklich ein Hinderungsgrund bei einem Callcenter mit Dialekt zu sprechen? Also ich hatte schon alles an Dialekten wenn ich mit Call-Centern zu tun hatte, von bayerisch bis berlinerisch, über osteuropäische bis arabische:rolleyes:
Nööö,

manchmal ist DAS sogar von Vorteil - seh ich bei genug Kollegen...

Dopamin
 
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#21
Jetzt mal ganz im Ernst: Ist das wirklich ein Hinderungsgrund bei einem Callcenter mit Dialekt zu sprechen? Also ich hatte schon alles an Dialekten wenn ich mit Call-Centern zu tun hatte, von bayerisch bis berlinerisch, über osteuropäische bis arabische:rolleyes:
bei meinem einstellungsgespräch wurde sehr genau darauf geachtet dass kein dialekt und wenn nur einig davon vorhanden ist

bei outbound-callcentern ist es in der regel egal ob man dialekt spricht

hingegen bei inbound-callcentern wird im bereich kundenservice bei vielen callcentern sehr viel wert auf dialektfreie aussprache gelegt
 
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