Call Center Hölle, stecke in der Patsche! (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

Taipanshu

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Habe ein großes Problem und stecke ziemlich in der Patsche, dazu eilt es noch und ich ich muss bis morgen früh ne halbwegs brauchbare Lösung haben. An diesem Problem bin ich übrigens selber Schuld aber ich erkläre mal alles ganz genau:

Aus lauter Verzweiflung und weil ich Hartz 4 zu tiefst verabscheue habe ich ein Einfühlungsverhältnis in einem Call Center selbst herbei geführt. Leider bin ich gesundheitlich sehr wenig belastbar, war aber zu scharf auf das wenige Geld und stecke jetzt in einer Maßnahme (mit Rechtsfolgenbelehrung ) in diesem Laden fest. Ich bin gerade einmal 3 Tage dort und habe den totalen Koller, ich habe heute an die 600 Mal ein und den selben Satz aufgesagt und noch dazu enorme Rückenschmerzen bekommen. Kein Tag mehr, das ist mir jetzt klar geworden.

Das eigentliche Problem: Ich habe es irgendwie geschafft fast doppelt so viele Leads abzuschließen wie die anderen und habe heraus gehört, das die ganz begeistert von mir sind. Sage ich nur einen Ton darüber, das der Job nichts für mich ist, naja ... man kann sich den Rest ja denken. Somit kann ich beim Maßnahmeträger/Arbeitgeber nicht die Karten auf den Tisch legen. Sonst muß ich ja eine Sperre befürchten, dies ist bei mir der letzte Monat in ALG1, danach rutsche ich in Hartz4. Ist einer der Hauptgründe gewesen.

Jetzt gibt es aber auch noch eine rechtliche Diskrepanz: In der Rechtsfolgenbelehrung steht, das jedes Maßnahmewidrige Verhalten zur Sperrung führt. Der potenzielle Arbeitgeber sagt, dass das Verhältnis jederzeit nach mündlicher Absprache beendet werden kann. Trauen tu ich denen nicht so sehr, möchte aber gerne raus aus der Tätigkeit, im Outbound zu arbeiten ist der Horror und ich bin jetzt schon krank davon.

Mein Plan: Mich morgen krank schreiben lassen und dem Hausarzt alles ehrlich schildern, soweit so gut. Die haben mir im Vorstellungsgespräch bereits gesagt, das enormer Personalmangel besteht, die werden selbst nach einer Krankschreibung versuchen mich einzustellen. Gibt es irgend welche Tipps um elegant und ohne große Probleme daraus zu kommen? Möchte möglichst ohne viel Stress weg von dem Job, bin gesundheitlich nicht wirklich in der Lage zu dieser Tätigkeit. Habe schon an einen ärztlichen Attest gedacht, bin mir aber nicht sicher?

Habe die Formulare hier und könnte sie später scannen, steht aber nur das übliche drin und ich habe nicht vor was anzufechten. Das heißt für mich nur noch mehr Stress.

PS: Falls jemand mal einen ausführlichen Bericht haben möchte, jetzt kann ich ja davon erzählen und bin um einiges schlauer als vorher. Call Center, am besten nie wieder!
 

HartzVerdient

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Darf ich die Frage stellen, warum du bei einem Einfühlungsverhältnis arbeitest ? Ich würde mir an deiner Stelle mal ganz genau die Rechtssituation eines Einfühlungsverhältnisses ansehen.

Bei einem Einfühlungsverhältnis hälst du dich in der Arbeitsstätte des Arbeitgebers auf und läufst einfach nur mit. Sitzt irgendwo herum, schaust dich um, quatscht mit den Mitarbeitern, trinkst Kaffee, läufst wieder herum und gehst Abends wieder nach hause. Da schliesst man keine Leads mit irgendwelchen Kunden ab auch hat der Arbeitgeber absolut kein Weisungsrecht und kein Disziplinarrecht.

Was du da gemacht hast nennt man im Volksmund "Arbeiten". Das muss bezahlt werden!
 

Taipanshu

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Kann ich relativ einfach erklären: Am ersten Tag war ich bereits nach 10 Minuten zusehen völlig unterfordert und die haben mir ein eigenes Terminal angeboten, da habe ich lieber selbst angefangen zu telefonieren. Bin ja anfangs davon ausgegangen, das der Job was für mich ist und wollte punkten. Auch wenn es Outbound ist, da wird ein Festgehalt von 1500 Brutto gezahlt plus Einkaufsgutscheine, also durchaus annehmbar. Die rechtliche Lage kannte ich nicht, wusste nur das ein Praktikum bezahlt werden muss, zudem wollte ich dem Arbeitsamt ein Resultat präsentieren um nicht in eine noch blödere Sinnlosmaßnahme zu kommen.

Könnte natürlich auch irgend was anderes machen in der Zeit und die restlichen Tage hier und da verbringen, nur gehts mir nicht besonders und ich will lieber ganz raus. Krankschreibung wäre dann wohl der beste Weg oder?
 

Trixi2011

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Mein Plan: Mich morgen krank schreiben lassen und dem Hausarzt alles ehrlich schildern, soweit so gut. !
Wenn du so einen verständnisvollen Arzt hast, wie ich, kannst du wirklich Glück haben und er schreibt dich in Etappen solange krank, bis du aus der Maßnahme fliegst.

Ich war anno 2010 in einer ähnlichen Situation wie du. Auch bei mir ging es ums Call Center, wo ich im Rahmen einer Maßnahme die Chance erhalten sollte dort anschließend zu arbeiten. Dass ich schwerhörig bin, kümmerte niemanden beim Amt und auch nicht beim Call Center und als ich sagte, dass ich aus diesem Grund mich weigern würde den Arbeitsvertrag zu unterschreiben, wurde mir seitens des Amtes mit Sanktion gedroht.

Ich habe also unterschrieben.... Damals war mir noch nicht klar gewesen, dass meine Schwerhörigkeit als wichtiger Grund gegolten hätte, wenn es um die Ablehnung gegangen wäre.

Jedenfalls nach drei Tagen und mehreren Heulkrämpfen, bin ich zum Arzt gegangen und habe gesagt was Sache ist. Der hat kurz und knapp mich krank geschrieben und schon nach wenigen Tagen kam auch schon die Kündigung.
 

Taipanshu

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Sagen wir es mal so, mein Hausarzt hat vollstes Verständnis und schreibt mich solange krank wie er die Möglichkeit dazu hat. Die Maßnmahme geht nur noch drei Tage ab morgen, also nicht lange. Aber wer das mal gemacht hat weiß, Sekunden vergehen im Call Center wie Stunden, auch drei Tage sind mir schon zuviel und ich bin tatsächlich im *****, ist also keineswegs eine Ausflucht.

Werde es so machen und morgen mal berichten. Der Arbeitgeber ist nicht unbedingt unseriös, die Mitarbeiter alle nett und daran soll es nicht gelegen haben. Bin da einfach nicht belastbar genug, das ist alles. Zudem habe ich Osteochondrose und einen Wirbelsäulenschiefstand, bin seit Beginn durch das sitzen steif wie ein Brett und hab Magenprobleme. Kein Vergnügen das Telefonieren. Kann man aber nur nachvollziehen, wenn man selber mal in nem Call Center tätig war.
 

Trixi2011

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Call Center Arbeit ist Shaissarbeit!

Ich kenne niemanden, der sich das freiwillig antun würde.

Das was ich damals gemacht habe war Inbount, aber es war halt nicht damit getan, den Leuten Fragen zu beantworten und zu helfen, sondern ich musste noch versuchen Zusatzprodukte an den Mann / Frau zu bringen.

Bereits am zweiten Tag, nachdem ich am ersten Tag schlicht nicht auf die Reihe bekommen hatte, bekam ich Druck zu spüren. Öfters ist mal einer der Teamleiter bei mir stehen geblieben und hat mich beobachtet, was nur dafür sorgte, dass ich in Stress geriet und mich kaum noch auf das Gespräch konzentrieren konnte.

Am dritten Tag und letzten Tag dann wurde ich dann auch schon ins "Gebet" genommen! Mir wurde klar gemacht, auch wenn man im Grunde die gleiche Arbeit macht wie alle anderen Leute auch, dass man doch intern in Gruppen aufgeteilt ist und in einen Konkurenzkampf steht, wenn es um PROVISIONEN geht, die am Monatsende die Gruppe bekäme, die die meisten Zusatzverkäufe vorweisen könne und mein Arbeitsbeitrag würde nicht dazu beitragen, dass die Gruppe große Chancen hätte. 5-10 Zusatzverkäufe pro Tag würde man von mir erwarten, wenn ich das nicht bringen würde, dann müsste ich halt nochmal "gecoacht" werden.

GECOACHT.... von einer Kollegin, die ich danach fragte, was das bedeuten würde erfuhr ich, dass das echt übel werden kann. Mir würde unter permanenten Druck, so lange das Verkaufen der Produkte eingehämmert, bis ich praktisch im Schlaf darauf fokussiert wäre sie anzupreisen. Die eigentliche Dienstleistung, die Hilfe für den Kunden, würde dann nur noch zweitrangig für mich sein.

Ich sah mich bei diesen Worten nur noch in einen abgedunkelten Raum auf einen einsamen Stuhl sitzen und vor mir dann die Leute, die auf mich einreden, bis ich roboterhaft alles nachsprechen kann.

Das Letzte an was ich mich erinnern kann, ist wie ich mein Sachen genommen habe und fluchtartig das Haus verließ. Ich habe mich nicht abgemeldet, ich bin einfach gegangen. Mein Handy hat dann kurze Zeit später oft geklingelt, das waren die aus dem Call Center, die mich zurück zur Arbeit beordern wollten. Ich habe das Handy ausgeschaltet.
 

Taipanshu

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Habe mir jetzt eine Krankmeldung geholt, meinem Arzt die Situation erläutert und mich für den Rest des Einfühlungsverhältnisses krank schreiben lassen. Dazu habe ich noch eine wichtige Frage:

In der Zuweisung in die Maßnahme steht im Zeitraum vom 25. - 29. November, können die mich später wieder in gegenseitiger Absprache in die Maßnahme zurück setzen? Habe den Maßnahmeträger (Call Center) kurz über meinen plötzlichen Krankheitsfall aufgeklärt und bei der ARGE sofort die Service Hotline kontaktiert, Krankmeldung ist natürlich längst draußen. Mein Plan jetzt - Ich wollte mich ehrlich gesagt von selber nicht mehr bei diesem Call Center melden, sollte damit ja eigentlich auf der sicheren Seite sein.

Was mir die ganze Zeit im Kopf rumschwirrt: Gibt es eine Regelung, das ich verloren gegangene Tage der Maßnahme nachholen muss? Die Laufzeit ist ja bereits zu Ende und in der Rechtsfolgenbelehrung steht nur der typische Mist.

Was ist, wenn der Träger der Maßnahme jetzt auf mich zu kommt und ich abblocke? Klar, wenn die mir nen Arbeitsvertrag vor die Nase halten unterschreibe ich, kann ja keinen Job ablehnen. Würde es dann mit einem ärztlichen Attest versuchen und ein wenig Diplomatie.
 
W

Walter999

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Meine Meinung:
Aus der Maßnahme bist du erst mal raus. Wenn da was nachgeholt werden soll, so ist das JC dein Ansprechpartner, nicht die Klitsche von Call Center.
Und falls das "Call Center" dir einen AV vor die Nase hält, dann kannst du den immer von einem Rechtsanwalt, Gewerkschaft oder anderen prüfen lassen. Oft stehen da Dinge drin, die mit deutschem Arbeitsrecht nicht oder nur schwer vereinbar sind.
Sollte an dem AV nichts auszzusetzen sein, dann musst du, um einer Sanktion zu entgehen, diesen wahrscheinlich auch unterschreiben.
Wenn du aber am ersten Arbeitstag morgens um 7 erscheinst, arbeitest und dann so gegen 9 plötzlich Schmerzen bekommst (Bauchschmerzen, Rückenschmerzen, etc.) und deshalb zum Arzt musst....ja dann ist das schon blöd. Aber was kann man machen :popcorn:

P.S.: Auch meine Meinung: Mit Diplomatie kommst du bei Gangstern nicht weit....vollendete Tatsachen....das verstehen die allermeisten dann doch :popcorn:
 

Taipanshu

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Der Laden in dem ich das Praktikum (Einfühlungsverhältnis) hatte ist sone Sache, vom ersten Eindruck her ist der nicht mal unseriös. Sonst würde ich mit Diplomatie gar nicht anfangen, bin nur gesundheitlich nicht fürs Call Center geeignet. Davon abgesehen bin ich in letzter Zeit in Bezug auf Behörden so mißtrauisch, dass ich so oder so jeden Pups rechtlich überprüfen lasse. Meistens hier und dafür bin ich auch sehr dankbar, das Forum hat mir schon sehr weiter geholfen.

Die Konditionen bei einer Einstellung wären gewesen: 1500 Brutto im ersten Jahr und später 1600 Brutto, für Leads gibt es Einkaufsgutscheine. Für nen Arbeitslosen hört sich das erstmal verlockend an, schließlich besser als nichts. Die Arbeit ist aber der reinste Seelen-Tod, nach dem man hunderte von Malen einen Text aufgesagt hat und der Rücken schmerzt möchte man am liebsten Fenster springen. Werde dann erstmal abwarten und Tee trinken.
 

Neudenkender

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Erzähle doch mal ruhig mehr davon, was da wie so genau abläuft in diesen Buden. Damit jede(r) einschätzen kann, wie es intern in Telefonabzockklitschen abgeht.
 

gelibeh

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Das Beste ist, wenn der Arzt attestiert, das solche Arbeit für Dich grundsätzlich nicht zumutbar ist.

Wie schreiben die so schön in den Gutachten für das JC. "Nicht ständiges Sitzen, kein Zeitdruck, kein Leistungsdruck etc"
 

Surfing

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Mich würde interessieren wie es vom Einfühlungsverhältnis zu einer Maßnahme mit RFB kam? Hast du das der AA gemeldet und die haben das dann als Maßnahme mit RFB deklariert?

Ich habe vor Jahren mal 1 Tag in so einem Laden mir das angeschaut, aber ohne konkretes Stellenangebot der Arge. Ich hatte ein Vorstellungsgespräch bei einer Zeitfirma per VV der Arge und der Disponent hatte mich dahin vermittelt.

Nach dem 1 Tag bin ich da nicht mehr erschienen. Der Tag war sowas wie eine interne Schulung bei dem auch Unterlagen ausgehändigt wurden. Dieses "Call-Center" war ein firmen-eigenes. Aufgabe: Vertrieb von Hunde- und Katzenfutter.
 

gelibeh

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Melde Deinen Beitrag mal mit dem Warndreieck links unten.
 

Yukonia

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zum arzt gehen bringt bei mir nix, ik bin gesund. es gibt hier zwar ärzte, die einen nen gelben ausstellen würden, aber denen kann ik kaum was vorlügen. nen desinteresse fürs cc agent training ist ja, eigentlich, kein grund für eine krankheit.
Bitte jetzt nicht krumm nehmen: Wenn du so sprichts wie du schreibst, hast du den Job nicht lange. Bei Abwehr von CC-Jobs wird immer gern empfohlen, dass man "fürchterlichen" Dialekt spricht.:biggrin:

Noch bist du gesund, das kann sich aber ganz schnell ändern, wenn du die Arbeit mehrere Tage oder Wochen machst. Da können sich schon Erschöpfungszustände, Halsschmerzen, Heiserkeit u.ä. einschleichen.:wink:
 
E

ExitUser

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Bitte jetzt nicht krumm nehmen: Wenn du so sprichts wie du schreibst, hast du den Job nicht lange. Bei Abwehr von CC-Jobs wird immer gern empfohlen, dass man "fürchterlichen" Dialekt spricht.:biggrin:

Noch bist du gesund, das kann sich aber ganz schnell ändern, wenn du die Arbeit mehrere Tage oder Wochen machst. Da können sich schon Erschöpfungszustände, Halsschmerzen, Heiserkeit u.ä. einschleichen.:wink:

Ich hatte neulich einen CC der war kaum wahrnehmbar - so leise + sächsisch (Telekom) :biggrin:
 

Ein_Suchender

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espps: das dürfte der tipp sein, der schneller zum ziel führt, als man denkt ;) tatsächlich habe ich probleme mit meiner aussprache. das etwas zu verstärken, ist leicht für mich.

ik bin, durch ein unfall in der kindheit, kein "sprachkünstler". kann mich aber sehr gut verständigen. allerdings durchaus nicht immer deutlich genug... aber, genau das dürfte zum vorzeitigen ausstieg führen ;)
 
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ExitUser

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Was mir die ganze Zeit im Kopf rumschwirrt: Gibt es eine Regelung, das ich verloren gegangene Tage der Maßnahme nachholen muss? Die Laufzeit ist ja bereits zu Ende und in der Rechtsfolgenbelehrung steht nur der typische Mist.
Wenn dazu nichts in deiner Zuweisung steht, ist die Sache beendet.

Du musst grundsätlich nicht telefonieren oder Mails austauschen, weder mit dem JC, Trägern oder wem auch immer.

Bis auf's JC stehen die anderen Heinis meistens nicht auf postalische Kommunikation, zu teuer, aufwendig und bei eventuell dubiosem Inhalt beweissicher.

Vielleicht schreiben sie dir mal einen Brief, aber bestimmt nicht mit nachweissicherer Zustellung. Falls von dir nichts zurückkommt, werden die höchstwahrscheinlich dann das Interesse verlieren.

Wenn du also vielleicht Post vom Träger/Callcenter bekommst und nicht reagieren willst, lass es einfach.

Nur wenn dir dein Jobcenter schreibt, solltest du reagieren, um Ärger zu vermeiden.
 

Anja

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Das Callcenter schrecklich sein sollen, lese und höre ich immer wieder.
Ich bekam schon VV dahin und habe mal eine Zeitlang im Sekretariat gearbeitet mit dem Ziel (vom JC und dem Betrieb ausgehend) der Übernahme in ein Arbeitsverhältnis.
Mir reichte schon das ständige Telefonieren im Sekretariat. Ständiges Nerven mit irgendwas und dann riefen auch Leute an, die nur auf englisch sprechen konnten. Ich kann zwar englisch, aber wenn man jemanden beim Gespräch nicht sieht, fehlt ja auch die wichtige Mimik und Briten sind eben anders als wir.
Ich habe mich dann ganz blöd angestellt (eigentlich ohne Absicht, aber die Leute dort waren einfach nur ätzend) und zwar so blöd, dass von einer Übernahme nicht mehr die Rede war. Wenn ich da angefangen hätte, hätte ich in spätestens einem Jahr mit Sicherheit eine weitere Erkrankung bekommen.

Und wenn ich hier über ein Callcenter lese, dann denke ich automatisch an eine Drückerkolonne. Vom Niveau her tut sich da ja nicht viel.
 
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