BVerwG: Zeckenbiss als Dienstunfall

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ExitUser

Gast
BVerwG 2 C 81.08 - Urteil vom 25. Februar 2010

Zeckenbiss als Dienstunfall

Ein Zeckenbiss und die darauf zurückzuführende Borrelioseinfektion können ausnahmsweise als Dienstunfall anerkannt werden. Voraussetzung ist, dass Tag und Ort des Zeckenbisses hinreichend genau festgestellt werden können. Außerdem muss der Beamte in Ausübung seines Dienstes infiziert worden sein. Dies hat das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig heute entschieden.

Die Klägerin, eine Lehrerin, begleitete Grundschüler anlässlich einer mehrtägigen Schulveranstaltung, die auf einem im Wald gelegenen Bauernhof stattfand. Auch während der Pausen, in denen sich die Kinder in der bewaldeten Umgebung des Bauernhofes aufhielten, hatte die Klägerin die Schüler zu beaufsichtigen und zu betreuen. Während einer solchen

...

Quellen: BVerwG, Pressemitteilung - Nr. 13/2010

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F

Falke

Gast
@ Willy

und was soll dies uns jetzt sagen?

Mal OT
Zecken gehen nicht an uns, aus dem Grunde, die würden an unserem dünnen ausgemerkeltem Blut keinen Spass haben ...
Also lest meine Zeilen mit Humor, nicht dass da der Zeckenthread draus wird


Gruss
Falke
 
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ExitUser

Gast
Z.B. der 1-Euro-Jobber, der Arbeitsdienstler, der mal wieder den Park aufräumen "muss", ist einer solchen Gefahr auch ausgesetzt.
 

scullers

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Z.B. der 1-Euro-Jobber, der Arbeitsdienstler, der mal wieder den Park aufräumen "muss", ist einer solchen Gefahr auch ausgesetzt.

Sollte sich impfen lassen - ich hätt da eher einen Horror vor den Spritzen !
 
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Gast
Wenn Du die Borreliose-Impfung für den Menschen entwickelst, ist das dann kein Thema mehr.
 

scullers

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Wenn Du die Borreliose-Impfung für den Menschen entwickelst, ist das dann kein Thema mehr.

Tja , gegen die Lyme-Borreliose gibt es in Europa leider keinen zugelassenen Impfschutz , da haste recht !

Dennoch - die wahrscheinlichkeit bei der Tätigkeit im Innerstädtischen Bereich in eine z.B. HIV infizierte Spritze zu greifen , ist wohl höher !
 

Kaleika

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Ich bekam letztes Jahr nach einem Zeckenbiss prophylaktisch ein Antibiotikum verschrieben, das extra dafür gedacht ist, um einer Borreliose vorzubeugen.
Beim Versuch, die Zecke zu entfernen habe ich sie leider getötet, wodurch die Zecke dann ja Angstzustände bekommen haben muss und ihren Darminhalt mit eventuellen Borrelien Bakterien in die Bissstelle erbrach.
Übrigens holte ich mir die Zecke im Bremer Bürgerpark, als ich dort auf dem Rasen saß und noch eine andere von meinem Unterarm entfernte.
 

scullers

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Tja , ich bin damals Zuhause mal beim Muschelsammeln auf den anscheinend ausgefahrenen Rückenstachel einen Petermännchens getreten - wochenlang stoned !
Froh bin ich bei all der Rohgemüse- und Obstfresserei in meiner Jugend , mir niemals nen´ Fuchsbandwurm eingefangen zu haben - wie die inneren Organe da nach nur ein , zwei Jahren aussehen...................
 
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ExitUser

Gast
Das ist ein interessanter Aspekt. Weniger wegen der Borreliose, aber Zecken übertragen auch FSME und diese Krankheit kann zu dauerhaften Lähmungen bis hin zum Tod führen. Jemand, der zur Grünanlagenpflege abkommandiert wird (Ein-Euro-Job) und in einem Risikogebiet wohnt, sollte sich unbedingt impfen lassen. Viele Förster und Landwirte machen das. Und da Eineurojobber gegen die Gefahren ihrer Arbeit geschützt werden müssen (z.B. Pflicht zur Stellung von Schutzkleidung), sehe ich gute Chancen, dass auch eine Schuzimpfung dazugehört. Das ist mehr als plausibel.

In Anbetracht der Tatsache, dass eine Immunisierung Monate dauern kann, ergibt sich hier für die Leute, die keinen Ein-Euro-Job machen wollen eine sehr gute Möglichkeit der ARGE-Bürokratie etwas Sand ins Getriebe zu streuen.
Impfabstände
Impfempfehlung
Das ist so interessant, dass man das Thema vielleicht besser in das Ein-Euro-Jobs-Forum verschieben sollte.
 
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