Buntes Kaufhaus

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hartzhasser

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heute war ich bei der Arge, und mein Fallmanager hat mir einen 1€ Job aufs Auge gedrückt, das ganze läuft über die Diakonie, habe so ein Kärtchen wo folgendes draufsteht.

Buntes Kaufhaus
Diakonie Möbeldienst

gebrauchte Möbel-Holzwerkstatt-Hausrat-Second Hand-Waren-Elektrogeräte.
Abholung und Anlieferung.


soll mich in den nächsten Tagen dort melden, ich kenne den Möbeldienst der Diakonie, die haben auch im Oktober letzten jahres meinen Umzug gemacht.


hier habe ich mal den Stellenvorschlag, konnte den nur als jpg speichern, weiss nicht wie ich das teil in txt umwandeln muss.


lg hartzhasser
 

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redfly

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Ich würde sagen die Zuweisung sieht ganz ordentlich aus. Die Arbeitsgelegenheit abzulehnen wird schwer. Denn bei der Diakonie sind die Einsätze praktisch immer zusätzlich. Zumindest sehen das die meisten Richter so.
 
E

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Gast
Kannst du bitte die Höhe der Mehraufwandsentschädigung eintippen?

Kannst du bitte auch die Arbeitszeit oder den zeitlichen Umfang hier eintippen?

Kannst du mir bitte sagen, ob du dazu eine EGV unterschrieben hast oder noch eine gültige vorliegt?

Der Job ist nämlich nicht zusätzlich und lässt sich leicht abwehren.
 

hartzhasser

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hallo Moby Dick


die höhe der Aufwandentschädigung ist 1,10€

Arbeitszeit ist Schichtarbeit:

9:00 Uhr - 15:00 Uhr die Spätschicht weiss ich nicht mehr genau, Sie geht aber bis 18:00 Uhr.


habe eine gültige EGV

lg hartzhasser
 
E

ExitUser

Gast
Steht denn in dieser gültigen EGV der Ein-Euro-Job drin? Schau bitte ganz genau nach. Evtl. als "AGH", oder vielleicht im Nachbesserungsrecht als Ersatzmaßnahme?
 
E

ExitUser

Gast
Wenn das nicht Teil der EGV ist, würde ich das wegen fehlender Zusätzlichkeit wie folgt ablehnen:

Ablehnung Ihrer Arbeitsgelegenheit mit Mehraufwandsentschädigung vom......

Sehr geehrte.....

am.... boten Sie mir eine Arbeitsgelegenheit mit Mehraufwandsentschädigung an, die ich wegen fehlender Zusätzlichkeit ablehne. Gem. § 16d SGB II soll eine Arbeitsgelegenheit mit Mehraufwandsentschädigung "zusätzlich" sein. Gem. einem Gerichtsbescheid des Verwaltungsgerichtes Bremen vom 18.02.08, Aktenzeichen: S7 K 784/07, ist eine Arbeit „zusätzlich“, wenn sie ohne den Einsatz von "1-€-Jobbern" nicht, nicht in dem Umfang oder mindestens zwei Jahre später ausgeführt werden würde". Dieser Gerichtsbescheid besagt auch, dass eine Arbeitsgelegenheit, die diesen Anforderungen nicht entspricht, bei Ablehnung nicht mit einer Absenkung des Alg II sanktioniert werden.

Auf Verkaufstätigkeiten kann nicht verzichtet werden; sie können auch nicht auf einen späteren Zeitpunkt verlegt werden. Kein Betrieb kann ohne Verkauf existieren. Diese Arbeitsgelegenheit ist rechtswidrig.

Mit freundlichen Grüßen



Evtl. hörst du nichts mehr von der ARGE. Es kann auch sein, dass du eine Anhörung zur Prüfung, ob die Leistung gesenkt werden muss, im Anschluss kommt. Da schreibst du dann dasselbe wie in diese Ablehnung rein.

Sollte trotzdem eine Sanktion kommen, dann kannst du mit einem Beratungsschein zum Anwalt gehen. Falls Redfly wieder behauptet, dass du keinen bekommen wirst: Sollte das der FAll sein, helfen wir dir hier auch im Forum. Der Job ist nämlich eindeutig nicht zusätzlich. Das ganze Kaufhaus ist ebenfalls nicht zusätzlich.

WEnn der Job nicht in deiner EGV "vereinbart" wurde, hast du noch eine Trumpfkarte außer der fehlenden Zusätzlichkeit: Durch eine Gesetzeslücke kann man ein Ein-Euro-Job-Angebot ohne vorheriger EGV nicht mehr sanktionieren. Der Paragraph ist durch eine Gesetzesänderung vergessen worden zu ändern. Trotzdem kann es ein mühseliger Weg werden. Er ist aber recht sicher.
 

hartzhasser

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hallo MobyDick

habe meine EGV mal eingescannt.


lg hartzhasser
 

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hartzhasser

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habe da vorhin Angerufen, soll da morgen um 9:00 Uhr Antanzen. mal sehen was die so für Vorstellungen haben.

lg hartzhasser
 

redfly

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Ich habe hoffentlich nichts verpasst, gibt es die Beratungsscheine jetzt schon am Automaten :icon_smile:

Na dann viel Glück mit einer Sanktion und der Klage gegen die Arbeitsgelegenheit bei der Diakonie.

Zusätzlichkeit bei der Diakonie = Schlechte Karten für Betroffene

Müsste sich eigentlich schon herumgesprochen haben.
 

Jürgen3

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Ich muss demnächst auch in einem derartigen Betrieb (Buntes Kaufhaus, Diakonie Möbeldienst - also wieder kirchliche Mafia) anfangen, scheint wohl wieder so ein erfolgreiches Franchise mit dutzenden Niederlassungen wie die Toys Company zu werden?

Eine schriftliche Vereinbarung wäre lt. Diakonie-Mitarbeiter angeblich nicht notwendig, Zeitraum und Arbeitszeit ergäbe sich aus der EGV. Dafür werden von mir aber verlangt:

Foto
Lohnsteuerkarte (Kopie)
Sozialversicherungsausweis (Kopie)
Eingliederungsvereinbarung (Kopie)

Muss ich diese Sachen tatsächlich alle bei diesem Träger vorlegen?
Gibt es dafür irgendeine Rechtsgrundlage?
 
E

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Ich wüsste nicht wofür man bei einem Maßnahmeträger für EEJs die verlangten Papiere vorlegen sollte. Meines Wissens nach gibt es dafür weder einen Grund noch eine rechtlich Grundlage.
 

Emma13

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Ich muss demnächst auch in einem derartigen Betrieb (Buntes Kaufhaus, Diakonie Möbeldienst - also wieder kirchliche Mafia) anfangen, scheint wohl wieder so ein erfolgreiches Franchise mit dutzenden Niederlassungen wie die Toys Company zu werden?

Eine schriftliche Vereinbarung wäre lt. Diakonie-Mitarbeiter angeblich nicht notwendig, Zeitraum und Arbeitszeit ergäbe sich aus der EGV. Dafür werden von mir aber verlangt:

Foto
Lohnsteuerkarte (Kopie)
Sozialversicherungsausweis (Kopie)
Eingliederungsvereinbarung (Kopie)

Muss ich diese Sachen tatsächlich alle bei diesem Träger vorlegen?
Gibt es dafür irgendeine Rechtsgrundlage?

Nein, meiner Ansicht nach nicht - wenn es hier um einen EEJ geht, brauchst du diese Unterlagen nicht vorlegen - wozu auch ? :icon_eek:

Aber frage doch mal freundlich nach - ob es sich hier vielleicht um eine Maßnahme in der Entgeltvariante handelt - wäre doch möglich ! :icon_party:

Grüße - Emma
 
E

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Gast
habe meine EGV mal eingescannt.
Da ist kein Ein-Euro-Job drin. Auch kein Satz, der denen erlaubt dir einen Ein-Euro-Job zuzuweisen (wie z.B. "verpflichtet sich an allen Maßnahmen teilzunehmen"). und die EGV ist noch bis Juni gültig.

Im Prinzip können sie dir gar nichts. Schon allein durch die Gesetzeslücke der Ein-Euro-Job ohne EGV. Sie können dich nur gewaltig ärgern und es mit einer Sanktion probieren.

habe da vorhin Angerufen, soll da morgen um 9:00 Uhr Antanzen. mal sehen was die so für Vorstellungen haben.
Sollst du zur "Vorstellung" oder zur "Arbeit" antanzen?.

Wenn es nur nur Vorstellung ist, würde ich da mal hingehen. Vielleicht "stellen sie dich nicht ein". Das ist immer die beste Lösung, denn dan brauchst du dich mit einer Ablehnung zum Ein-Euro-Job gar nicht abzuplagen. Hast du nicht ein rotes T-Shirt mit "Ich bin ein Überflüssiger"? Oder ähnliches? Ansonsten würde ich die darauf hinweisen, dass die "Zuweisung zum Ein-Euro-Job" nicht korrekt ist und du das erst mit deinem Amt klären musst. Und bitte dort nichts unterschreiben!

Sollte es ein "Arbeitsantritt" sein, würde ich nicht hingehen, dort anrufen und sagen, dass du nicht antrittst, "weil die Zuweisung nicht korrekt ist. Du klärst das gerade mit dem Amt".
 

Jürgen3

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Nein, meiner Ansicht nach nicht - wenn es hier um einen Ein-Euro-Job geht, brauchst du diese Unterlagen nicht vorlegen - wozu auch ? :icon_eek:

Aber frage doch mal freundlich nach - ob es sich hier vielleicht um eine Maßnahme in der Entgeltvariante handelt - wäre doch möglich ! :icon_party:

Grüße - Emma

Ja, es ist wohl eine "Arbeitsgelegenheit mit Mehraufwandsentschädigung", verfolgtes Maßnahmeziel: Integration in Arbeit.

Git es eigentlich Anspruch auf Urlaub? Wurde in dem Gespräch überhaupt nicht erwähnt. Die Maßnahme umfasst 30 Wochenstunden (4 Tage a 8 Stunden).
 

CyLord

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Ja, es steht Dir Urlaub nach gesetzliche Regelung zu, aber die Zeit ist unbezahlt. Bei Mehraufwandsentschädigung würde ich diese Unterlagen gar nicht nachreichen.
 

ro2967

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ich war selbst einmal bei einer.....und ich kenne aus dem fernseh und die diakonie selbst das sie leute suchen selbst die stadt stell sie zur verfügung.ich meine is ja auch okay und so. nun wenn du selbst denkst du kannst mehr erreichen so drunter bist du noch nicht dann,mach den mist nicht weiter zeige den nen vogel und breche ab.du wirst eine weiterbildung bekommen und auch Sanktionen.und...wenn die welche für den sozialenbereich suchen sollen sie die einstellen die gelernt haben und dich dafür ausbilden.mir hat man hier mut gemacht,habe mit viele gesprochen und das kann alles net sein.lass dir das nicht gefallen.lass dir net von diesen dummen schreiben von amt einschüchtern.denn das bundesrechnungshof und viele andere institutionen sehen das genauso.vor alle die allgemeinheit.**** you kämpf für dich und das volk.umso mehr sich da gegen wehren umsomehr steht die regierung unter druck dagegen etwas zu unternehmen.dieses jahr sind wahlen:icon_daumen:.meine partei läßt mich auch im stich.
 

Jürgen3

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Ist es bei kirchlichen Trägern wie der Diakonie eigentlich nicht so, dass eine Beschäftigung an eine kirchliche Mitgliedschaft gebunden ist?

Für 1-Euro-Jobber scheint das aber leider nicht gelten. Schade.
Aber beim Geld sieht man bei den Kirchen über eigene Prinzipien gerne hinweg und gibt sich auch mit Atheisten und Ketzern ab.
 

hartzhasser

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war dann also Heute um 9:00 Uhr bei der Diakonie.


dieses Bunte Kaufhaus wird wohl erst noch eröffnet,

ich fragte meinen Gesprächspartner um was für eine tätigkeit es sich handelt?
er meinte das sie eine stelle als Verkäufer anzubieten hätten, das heißt ich soll dann in diesen Kaufhaus Möbel,Hausrat,Elektoartikel an die Kunden bringen, habe in dann gesagt das ich in diesen bereich (Verkauf) keine kenntnisse habe, er meinte dann das ich dort eingearbeitet werde, ferner sagte er noch das am Anschluss der 1.10€ massnahme die möglichkeit einer Qualifizierung mit Praktika möglich ist.


@Jürgen3

ich muss auch die Unterlagen beibringen die du angegeben hast.




lg hartzhasser
 
E

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Gast
Wenn man es genau bedenkt, sind diese "Stellen" in diesen Sozialkaufhäuser alle "zusätzlich", denn ohne EEjobber würde es sie überhaupt nicht geben. Die betrachten das auch wie eine Ausbildung. Ich fürchte, du wirst diesen Job erst nach einer Sanktion mit Anwalt und Klage loswerden und zwar durch die Lücke im § 31 SGB II.

Schau dir mal den § 31 Abs. 1 PUnkt 1d an. Gem. diesem § wird der EEJ, der nicht in einer EGV vereinbart wurde, sanktioniert. Er verweist auf Arbeiten von § 16 Abs. 3 Satz 2 SGB II hin. Diesen § Satz 2 gibt es aber nicht mehr, weil am 1.1.09 die EEJobs in § 16d verlagert wurden.

D.h., man änderte am 1.1. den § 16, vergaß aber den § 31 für die entsprechende Sanktionierung zu ändern. Dies bedeutet, dass das Nicht-Antreten eines EEJ ohne vorheriger EGV nicht mehr sanktioniert werden kann. Das würde ich dein Amt aber nciht unbedingt wissen lassen, denn dann legen sie dir noch eine weitere EGV mit dem EEJ vor. Das Argument verwahre dir bitte für den Widerspruch und die Klage auf.

Ich würde vorerst die Ablehnung, so wie ich sie schrieb, abgeben. Kannst noch den Satz hinzufügen:

"Nach einem Vorstellungsgespräch am..... stellte mir Herr..... die Stellung als Verkäufer vor. Leider bin ich aber als Verkäufer absolut ungeeignet. Ich besitze darin auch keine Erfahrung und frage mich, wo der Sinn für meine Integration hier liegt".
 

Kerstin_K

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Wenn man es genau bedenkt, sind diese "Stellen" in diesen Sozialkaufhäuser alle "zusätzlich", denn ohne Ein-Euro-Jobobber würde es sie überhaupt nicht geben.

sehe ich anders, denn ohne Mitrabeiter würde es keine einzige Firma geben.
 
E

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Wenn man es genau bedenkt, sind diese "Stellen" in diesen Sozialkaufhäuser alle "zusätzlich", denn ohne Ein-Euro-Jobobber würde es sie überhaupt nicht geben. Die betrachten das auch wie eine Ausbildung. Ich fürchte, du wirst diesen Job erst nach einer Sanktion mit Anwalt und Klage loswerden und zwar durch die Lücke im § 31 SGB II.
Ich schließe mich Kersin_K an, diese EEJobs in den Sozialkaufhäusern nicht zusätzlich sind. Schließlich können die Tätigkeiten , z.B. Verkauf, nicht später gemacht werden.

"Nach einem Vorstellungsgespräch am..... stellte mir Herr..... die Stellung als Verkäufer vor. Leider bin ich aber als Verkäufer absolut ungeeignet. Ich besitze darin auch keine Erfahrung und frage mich, wo der Sinn für meine Integration hier liegt".
Meinst du nicht, dass die Arge damit argumentieren wird, dass man die fehlenden Qualifikationen in diesem EEJob erlangen kann? Und was die Integration angeht, da muss man ja heute auch fachfremdes machen.....
Also, mit dem Ablehnen wäre ich sehr vorsichtig.
Und vielleicht könnte ja auch das hier helfen:
https://www.mbi-mh.de/widerspruch_hartz-zwangsarbeit.pdf
Bitte auf der ersten Seite zu den Arbeitsgelegenheiten scrollen. Damit könnte man die leidige Angelegenheit doch schnell vom Tisch haben.

LG :icon_smile:
 

hartzhasser

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ich werde den 1.10€ Job wohl machen, habe keine lust auf stress mit der Arge. und kaputt mache ich mich da auch nicht. währe für mich mal wieder ein neues Metier als Verkäufer.


lg hartzhasser
 
E

ExitUser

Gast
Bitte bedenke: WEnn du den Job einmal angetreten bist, kannst du ihn nicht sanktionsfrei abbrechen.

Auch wenn das jetzt stressig werden kann und du möglicherweise eine SAnktion bekommst, die du im nachhinein einklagst und im schlimmsten Fall durch die Gesetzeslücke im § 31 gewinnst, bist du dem Ein-Euro-Job ohne Sankton entkommen und die werden beim nächsten Mal bei dir sehr viel vorsichtiger werden.
 

Rechtsverdreher

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ich werde den 1.10€ Job wohl machen, habe keine lust auf stress mit der Arge. und kaputt mache ich mich da auch nicht. währe für mich mal wieder ein neues Metier als Verkäufer.


Du kannst auch erstmal hingehen und parallel dazu das Arbeitsamt auf Schadenersatz verklagen. => Öffenlich rechtlicher Erstattungsanspruch.

Das Arbeitsamt hat sich ohne rechtsgrund an Deiner Arbeitsleistung bereichert. Diese Bereicherung ist an Dich herauszugeben.

Derartige Klagen sollte es viel häufiger geben, dann geht das Arbeitsamt ganz schnell in die Knie.
 
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