Bundesweit erhebliche Störungen in den Telefonnetzen (1 Betrachter)

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Martin Behrsing

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Düsseldorf (ots) - Technische Probleme auf einem Server der Deutschen Telekom in Düsseldorf haben bundesweit zu erheblichen Störungen in den Telefonnetzen geführt. Das berichtet die in Düsseldorf erscheinende «Rheinische Post» (Dienstagausgabe) unter Berufung auf einen Sprecher der Deutschen Telekom. Millionen Menschen waren betroffen. Anschlüsse waren nicht zu erreichen oder die Anrufer wurden mit falschen Nummern verbunden. Notrufdienste und Krankenhäuser klagten, dass sie nicht erreicht werden konnten. Der betroffene Telekom-Server war zuständig für die Verbindungen der Deutschen Telekom in die Netze anderer Anbieter und umgekehrt. Die ersten Störungen traten am Nachmittag in der Region Aachen, Düren, Köln und Düsseldorf...

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Jenie

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die gab es hier auch.. zwar nicht bei mir aber bei bekannten seltsam sind sie schon soweit mit ihrer abhör und bewachungstechnik?? oder wo basteln die so heftig herum....
 

Martin Behrsing

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ob man da nicht schon mal einen Probelauf gemacht hat und die Software von T-Systems hat nur leider noch nicht ganz gepackt?
 
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Debra

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Nee, das ist eben Telekomm. Die mit den Mützen.

Ich glaub sowieso, dass schon längst alles gespeichert wird. Wozu das alles gut sein soll, weiß ich allerdings nicht. Wer soll denn solche Datenmengen durchforsten/verwalten?
 
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Nee, das ist eben Telekomm. Die mit den Mützen.

Ich glaub sowieso, dass schon längst alles gespeichert wird. Wozu das alles gut sein soll, weiß ich allerdings nicht. Wer soll denn solche Datenmengen durchforsten/verwalten?
also beim Bundesjustizministerium (s.link) scheint das auf jedenfall schon mal zu laufen, und nach m. Vermutung werden dann da schonmal etliche von hier ihre Adresse abgegeben haben. Denen ist das bestehende Gesetz schon seit langem sch... egal. Gesetze werden wenn überhaupt notwendig nachgereicht
 
D

Debra

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Schau Dir doch an, wie es mit HartzIV läuft. GERICHTE müssen BEHÖRDEN auffordern, sich an geltendes Recht zu halten. Ich glaube, das ist das allerschlimmste an diesem HartzIV.

Und wenn Minister schwören müssen, dass sie das GG achten und verteidigen (sic!) werden, versteh ich wirklich nicht, warum jemand wie Schäuble noch Minister sein darf. :icon_frown:
 
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Schau Dir doch an, wie es mit HartzIV läuft. GERICHTE müssen BEHÖRDEN auffordern, sich an geltendes Recht zu halten. Ich glaube, das ist das allerschlimmste an diesem HartzIV.

Und wenn Minister schwören müssen, dass sie das GG achten und verteidigen (sic!) werden, versteh ich wirklich nicht, warum jemand wie Schäuble noch Minister sein darf. :icon_frown:
so geht das halt zu in ner Bananenrepublik

offTopic,
hat jetzt nun wirklich nix hiermit zu tun, nur wenn ich an unsere Justiz denke , fällt mir gerade das "grossartige" Interview mit dem Präsidenten des Bundesverfassungsgericht ein
https://www.dradio.de/dlf/sendungen/idw_dlf/687018/
tolle Schlagzeile: Verfassungsgerichtspräsident gegen Staatsausgaben auf Pump
bei mir hängengeblieben ist folgendes: das kann ich nicht beantworten, das kann ich nicht beurteilen, das ist nicht meine Aufgabe, nicht zuständig, mehr möchte ich dazu nicht sagen, da fragen sie den Falschen
echt subber , helles Köpfchen :biggrin:
 

zebulon

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Debra schrieb:
ich glaub sowieso, dass schon längst alles gespeichert wird.
Bei uns gab es vor drei Monaten einige Merkwürdigkeiten. Das Telefon meiner Mutter war eine Woche lang tot. Auf Anfrage gab es nur ausweichende Antworten. Die Leitung sei gestört. Was keinen rechten Sinn machte: Meine Mutter wohnt in einer Art Plattenbau und die anderen Mitmieter hatten kein Problem mit der Leitung. Als ich nach ein paar Tagen bei der TELEKOM anrief und Näheres wissen wollte, wurde ich mit einem Techniker im Außendienst verbunden, der auch nur Ausflüchte gebrauchte. Die Frau, mit der er mich verbinden wolle, sei schon weg. (wieso laufen solche Anfragen über Techniker vor Ort???) Im Hintergrund waren Baugeräusche. Ich hatte auch deswegen angerufen, weil die TELEKOM eine Rückmeldung mit einer Einschätzung der Dauer der Störung versprochen hatte. Das wurde aber nicht getan.

Eine Bekannte von mir erzählte mir, dass ihre Mutter, die in einem völlig anderen Bezirk wohnt, zeitgleich dasselbe Problem hatte.

Ich fand das alles äußerst merkwürdig.
 

Hartzbeat

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Aus dem Artikel:
Politik nimmt Verfassungsverstoß in Kauf
Dass die Speicherung der Verbindungsdaten auf Vorrat in Deutschland verboten ist, habe auch das Bundesverfassungsgericht immer wieder in mehreren Urteilen bestätigt, so Breyer. Mit dem geplanten Gesetz nehme nun die Politik sehenden Auges einen Verfassungsverstoß in Kauf.
https://www.heute.de/ZDFde/inhalt/30/0,1872,7114238,00.html

Damit sind wir doch auf dem Laufenden - oder?
 

Bruno1st

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Zugang zu T-Online Mailkonto ist jetzt (08:07) immer noch gestört - die Hotline hat die technsiche Störung (07:45) bestätigt und das sie im Laufe des Tages behoben sein soll.

Sind das vielleicht die ersten Auswirkungen der fehlenden Investitionen in die Technik ? Oder haben sich die Softwaretypen nach dem Fiasko mit der Agentur gegen Arbeit nun am eigenen System ausgetobt ?
 

Arania

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Hier funktioniert das Telefon ohne Störungen, ist wahrscheinlich eine regionale Geschichte
 

galadriel

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Zugang zu T-Online Mailkonto ist jetzt (08:07) immer noch gestört - die Hotline hat die technsiche Störung (07:45) bestätigt und das sie im Laufe des Tages behoben sein soll.

Sind das vielleicht die ersten Auswirkungen der fehlenden Investitionen in die Technik ? Oder haben sich die Softwaretypen nach dem Fiasko mit der Agentur gegen Arbeit nun am eigenen System ausgetobt ?
War bei mir auch.
Mittlerweile funktioniert es aber wieder.
 

Couchhartzer

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..., ist wahrscheinlich eine regionale Geschichte
Nein, es ist tatsächlich überregional, denn hier in Schleswig-Holstein war es vorhin (vor einer Stunde) auch für etwa 20 Minuten, dass 1.) Mailaccount nicht abrufbar war und 2.) Telefonleitung "tot" war.

Hachja, wenn Telekom zu "spielen" anfägnt wundert mich nichts mehr - sind ja alles F(l)achmänner, die auch schonmal, wenn ihr Arbeitgeber Stellen abbaut, an die ARGEn "verschoben" werden, wo man dann deren "Qualifikationen" dann ebenfalls bewundern darf. :icon_wink:



Gruß...

Jörg
 

Jenie

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Vorratsdatenspeicherung Massenklage geplant

Massenklage in Karlsruhe geplant



Politisch ist derzeit vor allem die Online-Durchsuchung umstritten. Doch in der Bevölkerung ist das Erregungspotenzial bei der Vorratsdatenspeicherung von Telekommunikationsdaten weitaus größer.







Ein halbes Jahr soll gespeichert werden, wer wann wie lange mit wem telefoniert hat – und, wer Mails verschickt oder empfangen hat


Bürgerrechtler und Datenschützer bereiten derzeit die nach ihren Angaben größte Verfassungsbeschwerde in der deutschen Nachkriegsgeschichte vor. Fast 7000 Bürger wollten sich beim Bundesverfassungsgericht gegen die von der großen Koalition geplante Vorratsdatenspeicherung wehren, teilte der gleichnamige Arbeitskreis am Dienstag in Berlin mit.

Durch das neue Gesetz wären Telekommunikationsfirmen verpflichtet, die Daten von Telefon- sowie Internetverbindungen sechs Monate lang zu speichern. Der Bundestag wird den Angaben zufolge am Donnerstag oder Freitag nächster Woche über die Einführung der ab 2008 geplanten, verdachtsunabhängigen Speicherung von Kommunikationsdaten abstimmen.

ZUM THEMA




Der Arbeitskreis berichtete, dass er in Kürze den Eingang der 7000. Vollmacht zur Erhebung der Verfassungsbeschwerde erwarte. Damit würde die Klage vom Umfang her den Rekord von 2004 brechen, als 6575 Menschen in Karlsruhe gegen die Streichung von Naturarzneimitteln aus dem Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherung geklagt hätten. Eingereicht werden soll die Sammelbeschwerde, falls die Vorratsdatenspeicherung in Kraft tritt.

quelle
 

Bruno1st

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Ein halbes Jahr soll gespeichert werden, wer wann wie lange mit wem telefoniert hat – und, wer Mails verschickt oder empfangen hat
ein halbes Jahr ist nur Show - denn es gibt ja noch Datensicherungen, usw. Außerdem was bedeutet "löschen" eigentlich? Papierkorb oder richtig löschen? Richtig löschen würde heißen, die Festplatte auf low-level formatieren.

Als Ex-EDVler würde ich sagen, daß diese Daten nun ewig gespeichert sind.
 

Nimschö

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Auf der anderen Seit ist die Vorratsdatenspeicherung geradezu lächerliche, laienhafte Stümperei...
Laßt Euch das doch mal auf der Zunge zergehen:
"es soll gespeichert werden, wer wann von wem E-Mails geschickt bekommen oder selber geschickt hat" <= VON JEDEM!!! Ich allein bekomm ca 100 Mails am Tag( incl. Spam)... Das ergibt bundesweit eine Datenmenge, in der man NICHTS aber auch GARNICHTS wiederfindet :D

Für die die es damals mitbekommen haben: Als damals nen EMule-Server hops genommen wurde, hatten die Ermittler auch Hoffnung, anhand der Log-Dateien irgendwas über Emule-User rausfinden zu können... Allerdings konnten die damals auch wegen der absolut unüberschaubaren Datenmenge KEINEN weiteren Erfolg verbuchen.
 

bin jetzt auch da

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Auf der anderen Seit ist die Vorratsdatenspeicherung geradezu lächerliche, laienhafte Stümperei...
Laßt Euch das doch mal auf der Zunge zergehen:
"es soll gespeichert werden, wer wann von wem E-Mails geschickt bekommen oder selber geschickt hat" <= VON JEDEM!!! Ich allein bekomm ca 100 Mails am Tag( incl. Spam)... Das ergibt bundesweit eine Datenmenge, in der man NICHTS aber auch GARNICHTS wiederfindet :D
ja wenn das wirklich so ist, daß nichts mehr gefunden wird bei der großen Menge, dann könnte man das ja noch unterstützen und täglich mehrere Mails verschicken ............ egal an wen, braucht man ja nicht mal was reinschreiben ............ Hauptsache Mail verschickt
:icon_hihi: :icon_lol:
wenn daß dann jeder machen würde ........

die werden dann gar nicht mehr fertig vor lauter speichern und auswerten ..... :biggrin:

mit dem Telefon könnte man doch auch was machen. Viele haben ja Flaterate ......... da könnte man doch irgendwelche Nummern anrufen, auch egal welche, Hauptsache viele .......... kann man ja dann sagen, man hat sich verwählt ...........
Tja, ich denke, da würden die Auswerter ganz schön in´s Schleudern kommen *lol*
 

maniac

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die datenbanken werden die größten je erschaffenen wurden... das wird extrem lustig...

lasset uns datenmüll en mass produzieren...

mögen se dran ersticken!
 
E

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ein halbes Jahr ist nur Show - denn es gibt ja noch Datensicherungen, usw. Außerdem was bedeutet "löschen" eigentlich? Papierkorb oder richtig löschen? Richtig löschen würde heißen, die Festplatte auf low-level formatieren.

Als Ex-EDVler würde ich sagen, daß diese Daten nun ewig gespeichert sind.
Natürlich bleiben die Daten spätestens im Jahresbackups dauerhaft erhalten. Meist werden diese Bänder in Tresoren dauerhaft archiviert.

Auch ergibt sich prima Euro, wenn Daten zum Verbraucherverhalten verkauft werden. Stellt sich dazu die Frage, ist überhaupt die Verwendung und der Eigenzugriff der Provider geregelt?

Ich selber freue mich auch über jede SPAM.

Allerdings - wenn jemand gezielt untersucht wird, dann findet man auch alle Daten.
 
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