Bundeswehr verliert Redehoheit in Schulklassen (1 Betrachter)

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wolliohne

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wolliohne

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Willkommen im Krieg
Das deutsche öffentlich-rechtliche Fernsehen beteiligt sich erneut an der Lancierung von Kriegspropaganda. Der Spielfilm “Auslandseinsatz” des Westdeutschen Rundfunks (WDR) soll den Produzenten zufolge das “subjektive Empfinden” der in Afghanistan “Wiederaufbauarbeit” leistenden Bundeswehrsoldaten “in den Mittelpunkt” der Betrachtung rücken. Bevor die ARD den Streifen in der kommenden Woche zur besten Sendezeit ausstrahlt, wird er am heutigen Donnerstag auf der Frankfurter Buchmesse einem internationalen Publikum präsentiert. Staatliche Stellen haben “Auslandseinsatz” mit mehr als einer halben Million Euro gesponsert; Unterstützung erfuhren die Filmemacher zudem von den “Presseoffizieren” der deutschen Streitkräfte. In der Öffentlichkeit hingegen stieß das öffentlich-rechtliche Propagandawerk bereits auf deutliches Missfallen: Eine sogenannte Preview des Films konnte nur unter Protesten stattfinden.
Dafür, dass auch “Auslandseinsatz” als der deutschen Kriegspropaganda dienlich erachtet wird, spricht die umfangreiche Unterstützung der Produktion durch staatliche Stellen. Die Film- und Medienstiftung Nordrhein-Westfalen finanzierte die Herstellung des Streifens mit 400.000 Euro; weitere 100.000 Euro kamen von der Filmförderung Hamburg/Schleswig-Holstein. Der Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, Staatsminister Bernd Neumann, schließlich stellte aus seinem Etat 30.000 Euro für die Anfertigung des Drehbuchs zur Verfügung. Wie die Produzentin und Drehbuchautorin Nikola Bock erklärt, hätten Presseoffiziere der deutschen Streitkräfte es ihr ermöglicht, mit “vielen Bundeswehrsoldaten” zu sprechen und Interviews über deren Erfahrungen am Hindukusch zu führen. Regisseur Endemann gibt zudem an, “einer Ausbildung beigewohnt” zu haben, “im Rahmen derer die Soldaten, die tatsächlich nach Afghanistan gehen, konkret für diesen Auslandseinsatz vorbereitet wurden”.
Quelle: German Foreign Policy
 

roterhusar

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Das sind gar keine Offiziere sondern verkleidete Mitarbeiter von fremdfirmen
 

DLGI

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Krieg= arbeit=geld= leben= auf kosten anderer menschen
auf welcher seite hänge ich jetzt?

Kinder spielen kriegspiele am pc ballern sich die seele raus und weg und dann stellen die sich alle so an, wegen ein paar toten...
ist doch okay, die eine freuen sich weil sie den rieg gewonen haben. Die anderen weinen weil sie verloren haben. aber beide seiten haben arbeit das heisst geld = leben = auf kosten anderer ich finds geil. Man sollte mehr menschen züchten und dann mehr kriege schaffen das würde die wirtschftankurbeln.

Auf der einen seite, lustig alles oder? schicke ich mein kind zur schule und damit ins leben zum bund und bereite es auf das sterben vor? Oder suche ich mir ne andere arbeit bzw bleibe arbeitslos.

Lustig ist aber vor allem das deutsche kinder neben ausländischen kindern sitzen und da steht einer und erklärt da so dinge aber irgendwie wissen wir doch alle das nach der schule flieg ich rüber in dein land und und und denkt selber nach....

DLGI
 

roterhusar

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Das macht den Unterschied, dass sie so wieder in die Schulen dürfen. Es sind ja KEINE Militärs.
 
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